Beiträge von Agamo

    Urlaub mit Hund und Kindern zwischen Dänemark und Italien, ruhig, erholsam ohne viel Halligalli, finde ich perfekt!!

    Mich hat da der Punkt Sightseeing irritiert. Ich hab ja nen Hund der wirklich viel mit mir auf Reisen ist, der kennt Hotels, Restaurants, grosse Menschenansammmungen, selbst über nen Weihnachtsmarkt einer Großstadt kann ich mit ihm laufen (war nicht über den Markt bummeln sondern musste da durch auf dem Weg vom Hotel zum Restaurant). Aber bei nem Urlaub mit Sightseeing fände ich ihn irgendwie sehr störend, bzw man darf doch in Museen, Kirchen, Ausstellungen usw eigentlich nie mit Hund rein? Da bleiben ja fast ausschliesslich Outdoorlokations übrig. Hier geht der Hund auch grundsätzlich immer mit in den Urlaub, dieser findet dann aber ausschließlich in der Natur statt (die Reisen in Städte sind dienstlich, kein Urlaub).

    Also ich weiss von einem ganz konkreten Fall in meinem Heimatort, da wurde ein Jugendlicher von einem Soka in beide Arme gebissen, die Polizei versuchte den Halter rauszukriegen (Hund war alleine im Wohngebiet unterwegs, Halter leider nicht bekannt), der Jugendliche wurde (um Tollwut zu verhindern) im Tropeninsitut einer Uniklinik geimpft, also der Fall wurde durchaus Aktenkundig, aber in der Presse ist da gar nichts aufgetaucht, obwohl ein entsprechender Hund beteiligt war und die Verletzungen an den Armen nicht ohne waren.

    Da stimme ich dir 100% zu, warum sollen sich andere mit meinem Hobby ausseinandersetzen?

    Weil angemessenes Verhalten gegenüber Tieren aller Art auch in anderen Lebensbereichen wichtig ist. Und da ists bei den Grundlagen nahezu egal, ob man einem Hund gegenübersteht oder einem anderen Tier.Hunde sind, wie alle möglichen anderen Haustiere, Nutztiere und Wildtiere nun mal Teil unser aller Leben. So ein paar Basics von klein auf schaden da nicht.

    Das darf bitte nicht falsch verstanden werden, natürlich liegt die Verantwortung beim HH, aber es gibt halt auch nicht bloss Hunde da draussen.

    Da stimme ich dir 100% zu, warum sollen sich andere mit meinem Hobby ausseinandersetzen? Also abgesehen von völlig elementaren Sachen die das Verhalten allen Tieren gegenüber angeht, was gut wäre, wenn man es Kindern beibringt.

    Genau das hab ich ja im nächsten Satz geschrieben, dass man Kindern schon grundlegende Regeln beibringt, die gelten erstmal egal welches Tier man da vor sich hat wie z. B. Abstand halten, nicht ohne jemanden zu Fragen anfassen (was bei Abstand ja eh schwierig wird), nicht einfach füttern, nicht hauen/treten, sich eher langsam bewegen usw. Aber dass da jemand artspezifische Kommunikation versteht gehört für mich da z. B. nicht unbedingt dazu (können ja genügend Hundehalter selbst nur ungenügend beim eigenen Tier) und kann bei falscher Information an das Kind dann auch durchaus gefährlich sein (z. B das gerne genommene "wenn der Hund wedelt freut er sich", haben wir so vor Jahrzehnten in der Grundschule gelernt).

    Da stimme ich dir 100% zu, warum sollen sich andere mit meinem Hobby ausseinandersetzen? Also abgesehen von völlig elementaren Sachen die das Verhalten allen Tieren gegenüber angeht, was gut wäre, wenn man es Kindern beibringt.

    Nur leider kann man Hundeverstand nicht in Menschen reinprügeln und solange das mit Hundeführerscheinen so wenig "überwacht" wird ist es halt nur ein zahnloser Tiger. Ich fände es ja mal spannend Studien zu sehen, wie sich die Hundeführerscheinpflicht in manchen Bundesländern auf die Häufigkeit der Hundeangriffe ausgewirkt hat.

    Solange ein Großteil der Menschen nicht mal den Führerschein hat, wird da vermutlich nichts abzuleiten sein. Weiß nicht wie es andernorts aussieht, aber in Niedersachsen würde ich mal grob schätzen über 50% hat den nicht mal gemacht. Man wartet auf ein Schreiben in dem man aufgefordert wird, diesen zu machen. Einige seit über 5 Jahren :pfeif:

    Was mich tatsächlich interessieren würde, wie viele HH, die in der vorherigen Liste stehen, hatten den Führerschein. :denker: Also nicht zwecks Verschwörungstheorie sondern wirklich aus Interesse, ob Hunde häufiger auffällig waren, wenn der Hundeführerschein nicht abgelegt wurde...

    Das meinte ich ja mit zahnloser Tiger, solange das nicht wirklich kontrolliert wird (und ja auch keine Kapazitäten dafür da sind) bringt das wohl auch recht wenig bis nix. Und die Frage ist, ob dieser Aufwand dann berechtigt wäre, also wieviel Schaden durch Hunde dadurch verhindert wird. Aus Tierschutzgründen wäre so ein Führerschein aber auch sehr sinnvoll, aber auch da ist die Überprüfung recht schwierig.

    Man geht immer von der eigenen körperlichen Unversehrtheit aus, und verharmlost das Ganze, obwohl der Hund es eigentlich sehr ernst meint. Kein Unfall, kein aus Versehen, oder aus dem Schreck entstanden heraus, sondern bewußt geschaut und drauf gestürzt!


    Und Du vergißt, wo Du noch ohne Probleme wegkommst, könnte ein Kleinkind schon großen Schaden nehmen!

    Also was ich geschrieben habe gilt auch für Kleinkinder in meiner Obhut. Ich habe keine eigenen, aber habe viele Neffen und Nichten und solange die wirklich klein sind ist da doch ein Erwachsener dabei, ob das Kind meint brüllend auf einen Hund zurennen zu müssen, gerade auf einen Teich zuläuft, auf die Strasse springen will sind ja alles Situationen, bei denen ein Erwachsener mit aufpassen muß. Im Idealfall gibt es ja auch beim Hund einen Erwachsenen, der dem kleinen Hund dann körperlich gewachsen ist. Wobei ich (auch wenn das sicher keine wirkliche Statistik ist) sehr viele Menschen kenne die als Kind von kleinen Hunden (sehr oft Dackel) gebissen wurden und nur einen 12 Jährigen der von einem Hund "Typ Kampfhund" angegriffen wurde. Allerdings musste davon nur der 12 jährige ins Krankenhaus und hatte sehr viele Wochen grosse Probleme. Dass das psychisch erstmal für alle Kinder ziemlich besch... ist auch klar und nicht unbedingt von der Hundegrösse abhängig.

    Nicht unbeteiligte Menschen müssen Hundeverstand haben - der Hundehalter muss darüber verfügen, und speziell seinen eigenen Hund verstehen.

    Da stimme ich dir 100% zu, warum sollen sich andere mit meinem Hobby ausseinandersetzen? Also abgesehen von völlig elementaren Sachen die das Verhalten allen Tieren gegenüber angeht, was gut wäre, wenn man es Kindern beibringt.

    Nur leider kann man Hundeverstand nicht in Menschen reinprügeln und solange das mit Hundeführerscheinen so wenig "überwacht" wird ist es halt nur ein zahnloser Tiger. Ich fände es ja mal spannend Studien zu sehen, wie sich die Hundeführerscheinpflicht in manchen Bundesländern auf die Häufigkeit der Hundeangriffe ausgewirkt hat.

    Genau diese Sache mit dem "Quiz" ist das beste Negativ Beispiel (gerade für bereits bestehende Vorurteile)!

    Ich würde, wenn ich sowas schon in der jeweiligen Situation machen "muß" - es gibt andere Lösungswege, aber gut, ist ja ein "Ratespiel" - immer auf den jeweiligen Hund schauen wollen!

    Klar muss man auf den jeweiligen Hund (und Halter) schauen, aber es nunmal so, dass aufgrund der gegebenen körperlichen Unterschiede der völlig eskalierende Chi ein deutlich geringeres Problem für meine körperliche Unversehrtheit darstellt wie ein Hund der Kategorie "gross und schwer". Einen 3 Kilo Hund wehre ich ab ohne jegliches Hilfsmittel, selbst wenn der sich schon mit all seiner Kraft in meinem Arm verbissen hat muss ich mir da keine Gedanken machen, wie ich da jetzt ne Schlinge um den Hals kriege, ob ich zusätzlich noch in der Flanke Haut umdrehen muss dass es schneller geht usw.

    Dass die Wahrscheinlichkeit evtl deutlich höher ist, dass der Kleinhund eskaliert, nicht erzogen wurde usw ist ja schön und gut, das Ergebnis wenn das so ist ist halt ein komplett anderes, es geht einfach eine andere Gefahr von einem ausser Kontrolle geratenen Hund aus, der andere körperliche Möglichkeiten hat Schaden anzurichten. Wo diese Grenze liegt ist natürlich individuell, bei einem Kleinkind kann natürlich auch ein kleiner Hund schon ein grosses Problem darstellen (allerdings sollten so kleine Kinder eher selten ohne Erwachsene auf Hunde treffen).

    Ja, hilft definitiv gegen Bremsen und Stechmücken, also an mir selbst schon oft erfolgreich getestet. Eine Freundin hat das immer im Auto und wenn ich mein Autan oder Anti Brumm vergessen hab sprüh ich mich dann damit ein, wenn wir in entsprechenden Gebieten unterwegs sind (hilft sogar in absolut stechmückenverseuchten Aulandschaften).