Beiträge von Agamo

    Auch wenn die Alarmanlage OT ist - hey ich bin voll bei euch. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich habe auch einen Hund und keine Alarmanlage :hust: Und möglicherweise wird es den ein oder anderen nun schockieren - auch im Dunkeln finde ich so einen bösen dunklen Wach- und Schutzhund der meldet durchaus beruhigend. Und sollte mein Hund in eine Notwehrsituation kommen, jaaaaa dann lieber Zähne im Angreifer als Messer in mir...

    Nur würde ich nicht davon ausgehen dass der Angreifer/Einbrecher nur ein Messer dabei hat (und selbst das kann dann schon sehr unschön für den Hund werden). Ich würde wegen Sachwerten nicht das Leben meines Hundes aufs Spiel setzen wollen, mir reicht völlig die erstmal abschreckende Wirkung eines Hundes (statistisch wird ja dann doch das leichtere Ziel ausgesucht für den Einbruch).

    Vor einigen Jahren löste nachts die Alarmanlage im Bürogebäude meines Freundes aus (der Einbrecher stellte sich am Schluss als harmloser Vogel raus), er traf ziemlich zeitgleich mit der Polizei ein, was glaubt ihr was die gemacht haben?

    Genau gar nichts. Sie hielten sich in sicherer Entfernung zum Objekt auf und meinten mein Freund kann ja rein und nachschauen, sie gehen da ganz sicher nicht rein, ist ihnen zu gefährlich. Ähm, ja danke.

    Irgendwie sind die doch nur 5 Euro billiger, aber dafür immernoch deutlich teurer wie die "Standartfarben". Im Konfigurator werden nämlich ein paar Farben als Farbe der Woche angegeben, aber am Preis ändert sich leider nix.

    Hier ist dann eine Region mit wirklich viel Regen gewesen. Hier sind auch die tiefen Bodenschichten wieder nass genug, da hat sich wirklich alles erholt am Grundwasser. Der über 50 Jahre alte Brunnenschacht läuft über, da steht im Moment gut 20 cm das Wasser überm Bohrloch in der Brunnenkammer, noch weitere 30 cm und die Pumpe würde absaufen und auch auf Wiesen und Felder liegen sind Bereiche abgesoffen die normalerweise trocken wären.

    Bei 6kg-Hund würde der normale Tracker denke ich schon noch passen. Vielleicht eher ans Geschirr als ans Halsband.

    Einen Grund warum Skyler immer Geschirr trägt ist unser Tractive. Mein Mann meint ein GPS funktioniert besser, wenn er oben am Hund ist, beim Halsband kann er ja leicht nach unten rutschen.

    Hat er da recht?

    Ja hat er. Je besser die "freie Sicht zum Himmel" umso besser funktioniert GPS.

    Ich finde spannend was ihr so aufzählt, was heute nicht mehr gesellschaftlich akzeptiert wird und stelle fest, dass es da wohl schon regionale (oder Stadt-Land) Unterschiede gibt. Zumindest einige Punkte (nicht all) sind bei uns im Dorf für die Mehrheit der Einwohner noch kein Problem (ist aber wirklich ländlich, da kriegt der Bauer auch noch keinen Ärger weil sein Hahn kräht). Bei vielen Punkten ist es halt ein rechtliches Problem wenn etwas passiert und ich frage mich gerade, waren da früher (für mich meine ich damit vor 30-40 Jahren) die Gesetze wirklich anders oder kamen die Menschen nur nicht auf die Idee entsprechende Vorfälle anzuzeigen oder war man auch ein Stück sorgloser und hat sich auch einfach keine Gedanken darüber gemacht was passiert wenn was schief läuft (z. B. Kind geht mit Hund spazieren).

    Ich habe einige! Nachbarn, die haben sich sehr gefreut, dass hier ein Jagdhund eingezogen ist, dann bleiben die ganzen halbwilden Katzen vielleicht beim Bauernhof und streuen nicht auch hier rum, wurde sogar ne Prämie versprochen wenn er ne Katze erwischen würde (und nein, er darf dennoch keine Katzen jagen). Nachbarn wurde schon 2 Mal von 2 verschiedenen Hunden die Kaninchen der Kindern aus dem Gehege geschnappt und getötet, bzw eines musste dann eingeschläfert werden, die Hundebesitzer haben selbstverständlich die Kosten übernommen, aber es kam zu keinen Anzeigen oder rechtlichen Konsequenzen, weil es ja Hunde sind, wenn die mal abhauen kann sowas passieren. Das waren allerdings beides Hunde die normalerweise wirklich nicht streunend umherziehen und es war schon ein wirklicher Unfall, von dem ich nicht ausgehen würde, dass er sich wiederholt. Am Zaun eskalierende Hunde sind zum Teil gewollt (gerade bei Häusern in Ortsrandlage) und solange der Zaun entsprechend sicher ist, ist das auch kein Problem, am Hundegebell im Ort kann ich genau hören wo auf der Tour sich gerade das Müllauto befindet, weil doch recht viele Hunde draussen/im Zwinger leben oder zumindest sehr viel Zeit alleine im Garten verbringen. Wobei es auch hier natürlich inzwischen z. B. viel weniger alleine spazieren gehende Hunde gibt, aber es gibt sie noch und erstaunlicherweise habe ich hier mit Hund doch ein recht ruhiges Leben (wenn ich das mit den Berichten anderer HH hier im Forum vergleiche).

    Vielleicht mag das für manche ganz schön klingen, allerdings hat so ne Medaille immer auch 2 Seiten und so werden hier auch andere Dinge (gar nicht nur auf den Hund bezogen) noch recht "unorthodox" geregelt, bei denen ich mir dann doch auch wünschen würde, dass sich da mehr an geltendes Recht gehalten wird. Und auch bei der Hundehaltung wäre es für einige Hunde schöner, wenn vermehrt ans Tierwohl gedacht wird (ob es da in anderen Regionen aber besser aussieht kann ich nicht beurteilen).

    Ich glaube ein ganz grundlegendes Problem ist die in den letzten Jahren wirklich extrem gestiegene Anzahl an Hunden, gerade in Ballungsgebieten wird das wohl richtig voll, wenn ich mir so Berichte hier im Forum anschaue. Damit einher gehen dann einfach strengere Regeln weil es viel mehr Konfliktpotential gibt mit Mitmenschen oder anderen Hunden. Als Beispiel, pinkelt mir alle paar Wochen ein Hund an den Blumenkübel vorm Haus finde ich das sicherlich nicht toll, aber ich würde mich nicht weiter aufregen, kann ja mal vorkommen. Aber kommt das jeden Tag mehrmals vor habe ich wohl recht schnell die Nase voll von Hunden die mir was anpinkeln. Bretter alle paar Monate (bei mir hier eher alle paar Jahre) ein nicht so wohlgesonnener freilaufender Hund in uns rein ist das blöd, aber passiert das im Prinzip fast jedes Mal wenn ich das Haus verlasse hätte ich persönlich wohl gar keine Lust mehr auf Gassi mit Hund und wäre deutlich unentspannter unterwegs.

    Die ganzen Tracker die nach dem Airtag Prinzip funktionieren taugen nicht wirklich um einen entlaufenen Hund sicher zu orten, du bist halt immer auf andere Menschen die da recht nah dran sind und ein entsprechendes Smartphone haben angewiesen. In einer Stadt mag das vielleicht ein wenig funktionieren, in der Natur ist das doch komplett unbrauchbar.

    Was ich mir persönlich wünschen würde wäre ein wissenschaftlich fundierter Führerschein, der nicht aufgrund von Erziehungsideologien einiger Hundetrainer (egal ob die Rütter, Hundeflo oder sonstwie heissen) geschaffen wird und es dann auch genügend Kapazitäten gibt, den immer wieder an neueste Erkenntnisse und Erfordernisse anzupassen und auch die Umsetzung davon im Alltag zu überprüfen/überwachen (vor allem auch in Hinblick auf das Tierwohl, nicht nur zum Schutz der Menschen vor gefährlichen Hunden).

    Aber ich bin da etwas desilusioniert, dafür dürfte der "Leidensdruck" in der Gesellschaft nicht hoch genug sein (es passieren letztendlich dann doch echt wenig wirklich schwere Zwischenfälle) um dafür entsprechende Kapazitäten zu schaffen, was es dann gerne gibt sind Schnellschüsse, ohne ordentliche Hintergrundarbeit, bei denen ich den Eindruck habe es wird auf die gehört "die am lautesten schreien".

    Es ist halt viel einfacher einen Führerschein für sowas wie Autofahren festzulegen, wie für Lebewesen. Beim Verkehr gibt es ganz klar festgelegte Gesetze und Regeln, da gibt es auch mal Änderungen der Gesetze, aber auf Befindlichkeiten und individuelle Charakterzüge des Autos muss man auch keine Rücksicht nehmen. Das Bewerten von Verhalten von Lebewesen ist einfach sehr viel Komplexer wie festzustellen ist da einer über ne rote Ampel gefahren, war Innerorts 20 kmh zu schnell usw.

    Mich hat da der Punkt Sightseeing irritiert. Ich hab ja nen Hund der wirklich viel mit mir auf Reisen ist, der kennt Hotels, Restaurants, grosse Menschenansammmungen, selbst über nen Weihnachtsmarkt einer Großstadt kann ich mit ihm laufen (war nicht über den Markt bummeln sondern musste da durch auf dem Weg vom Hotel zum Restaurant). Aber bei nem Urlaub mit Sightseeing fände ich ihn irgendwie sehr störend, bzw man darf doch in Museen, Kirchen, Ausstellungen usw eigentlich nie mit Hund rein? Da bleiben ja fast ausschliesslich Outdoorlokations übrig. Hier geht der Hund auch grundsätzlich immer mit in den Urlaub, dieser findet dann aber ausschließlich in der Natur statt (die Reisen in Städte sind dienstlich, kein Urlaub).

    Echt, der eine Punkt hat dich irritiert ....... von mehreren Punkten, wie auch Strand, Wandern etc.!? Da hätte man einfach nachfragen können oder es einfach so hinnehmen, muss ja nicht alles bis ins Mark hinterfragt werden. ;)

    Alle Punkte die du aufzählst, wie Hotels, Restaurants, Weihnachtsmarkt kannten meine Hunde gar nicht, obwohl ich in der Großstadt wohne, fand ich für sie weder sehens- noch erlebenswert, sie haben derweil zuhause geschlafen. Doch das sieht ja jeder HH anders. Kirchen, Museen und Co, da würde ich keinen Hund mitnehmen, warum auch und warum muss Hund überall mit hin. :ka: Im Urlaub je nach Witterung würde mein Hund dafür im Ferienhaus oder im Auto bleiben, wenn er das nicht könnte, schaue ich mir sowas nicht an. Jeder hat da wohl seine ganz eigenen Prioritäten im Urlaub, mit oder ohne Hund.

    Warum soll ich da nachfragen? Ich hab auf deinen Beitrag reagiert, dass doch die Urlaubsvorstellung recht ideal klingen und nicht auf den Beitrag der TE (die sich doch eh verabschiedet hat) und ich finde Sightseeing nicht unbedingt so ideal als Hundeurlaub. Ich halte Hotels, Restaurants, Weihnachtsmarkt usw auch nicht als tolle Freizeitbeschäftigung für einen Hund, deshalb ist das ja auch nicht unser Urlaub, sondern wie gesagt kommt das auf Dienstreise vor (ein Bürohund kommt ja auch mit zur Arbeit und hat da nicht unbedingt einen Mehrwert von). Urlaub von dem alle (auch der Hund) etwas haben wäre deshalb für mich nicht mit Sightseeing verbunden.