Beiträge von Lottilie7

    Oh, ich mache die Antwort kurz ( muss gleich weg) für Euch Beide.

    Ist Euer Hund bereits im Fluchtmodus habt Ihr den Bogen längst überspannt.

    Der Lerneffekt bleibt bei Angst komplett aus. Durch das verbleiben in der Situation wird die Angst noch befeuert - die Selbstregulierung " es wird mir zuviel , ich flüchte" wird dann noch durch die Leine verhindert - das kann dann noch das Vertrauen in Euch mächtig erschüttern.

    Training kann nur dann erfolgreich sein wenn der Abstand zu den Kindern so groß gewählt ist , daß der Hund noch aufnahmefähig ist .

    Angst kann man auch nicht abgewöhnen - es ist eine Emotion .

    Soweit erstmal .

    Diese Zitteranfälle haben wir bei unserer "Schlotterlotte" - Angsthündin. Sie kommen so alle paar Monate einmalig ( also keine wiederkehrende Serie ) vor dauern dann kurz und lassen sich mit Ansprache unterbrechen. Die Ursache bei Uns , eine Fliege im Raum , ein Wind der beim Lüften den Lampenschirm der Deckenlampe bewegt oder ähnliches.

    auf irgendeinen Schmerz total, bis hin zu diesen krassen körperlichen Reaktionen , überreagieren könnte.

    Als sie hier ankam ( vor 3 Jahren) hat sie auch auf "Brennesseln " wo sie draufgelatscht ist total pansich reagiert , sie hat geschlottert , gehechelt , wollte sich am liebsten die Pfote abbeissen , ist herumgerast wie eine "Irre". Wir haben dann Pfote gebadet und Fenistil ( TA meinte Allergie) gegeben - mittlerweile ( also gerade diese Woche wieder passiert) schnickelt sie mit der betreffenden Pfote , knabbert mal dran aber sie kann dann weitergehen ohne Panikattacke und nach 10 Minuten ist der Spuk vergessen. Sie ist "high sensitive" :winking_face: und ich könnte mir bei ihr auch mal einen unbestimmten Schmerz vorstellen .

    Da diese Zitteranfälle nicht gehäuft auftreten und sie in Angstsituationen ebenfalls mit Zittern reagiert , ich sie aktiv unterbrechen kann - habe ich da bislang nichts untersuchen lassen.

    Ja.. die Riesenratte - ich hab auch gegoogelt und es graust mich noch heute ! :face_screaming_in_fear:

    Es tut mir sehr leid , daß Du bald gehen musst und Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen . Meine Freundin ist vor einiger Zeit verstorben , sie war bis zuletzt zu Hause auch wegen ihrer Hündin.

    Die Hündin hat bestimmt genau gewusst was vor sich geht .

    Es war ein schrittweiser Abschied , da meine Freundin halt auch immer mehr abgebaut hat. Konnten wir anfangs noch kleine Runden mit der Hündin gehen , ging es irgendwann nur noch mit dem Rollstuhl und zuletzt musste sie alleine mit dem Mann , Schwiemu oder mir gehen.

    So hat sich das Leben der Hündin natürlich mitverändert. Sie hat sich daran gewöhnt und ist nach anfänglicher Irritation weiter eine fröhliche Hündin geblieben.

    Ich wünsche Dir noch viele schöne Momente mit Bella und Deiner Familie .

    Wenn ich mich recht entsinne waren es bei unserer Hündin etwa 6 Wochen von Leberinsuffizienz bis zu dem Punkt "die Leber und Milz " sind ein einziger "Blumekohl" . Der Tumor ist praktisch in einer horrenden Geschwindigkeit gewachsen.

    An einem Tag ging es ihr plötzlich so schlecht ( hat noch gefressen , konnte aber kaum laufen - die hat sich nur noch geschleppt ) - waren beim tierärztlichen Notdienst , die meinte es wäre Wasser im Bauch und es käme vom Herz . Am nächsten Tag bereits waren wir beim Kardiologen vorstellig - sie sagte gleich " ich werde mal den Bauch schallen" und da sah man das Desaster.

    Das war Samstag morgens und am Montag haben wir sie gehen lassen. Ab da war eines klar - besser wird da nichts mehr , es wird rasant schlechter werden. Es war keine Minute zu früh.

    Es tut mir sehr leid für Euch !