Beiträge von Lolalotta

    Was hast du denn vor? Entscheidend sind mehrere Fragen:

    Hast du eine Präferenz zu einem Brennstoff (Gas, Spiritus, Benzin, Holz)? Ist ggf. auch eine Frage von Reisedauer, Reiseregion bzw. Verfügbarkeit vor Ort.

    Willst du wirklich kochen oder willst du Tütenessen aufwärmen / aufgießen und Kaffee/ Tee kochen?

    Ich habe bislang so einen super minimalistisch zusammenklappbaren Aufsatz für eine Gaskartusche. Das Ding passt in meine Handfläche. Dazu einen simplen Topf. That's it. In der Theorie leicht und platzsparend. Dadurch, dass es aber keinen Windschutz gibt, habe ich einen unnötig hohen Verbrauch und schleppe so in der Praxis meist Ersatzgaskartuschen mit, was wiederum Platz und Gewicht kostet. Ich hab mich mit den Brennstoff Optionen außer Gas noch nicht so recht auseinandergesetzt. Gas, Spiritus oder Benzin käme wahrscheinlich infrage. Muss mich mal belesen, was die Vor- und Nachteile sind.

    Ich glaube in meiner Vorstellung möchte ich was leichtes, mit Windschutz, leicht zu tragen und platzsparend zu verstauen inkl. Brennstoff. Kochen beläuft sich auf Tütenessen bzw. simplen Haferbrei, mal Nudeln mit Tütenpulversauce, Ramennudeln, sowas.

    Freue mich allgemein über Tipps und Empfehlungen. Vielleicht hat ja jemand das ultimative Set in Benutzung.

    Eigentlich würde ich im Laufe meines Bachelors gern ein Auslandssemester machen, ich habe Erfahrungsberichte von Leuten gelesen, die das mit Hund gemacht haben, aber ich bin mir unsicher, wie gut das funktioniert

    Ist gerade im Ausland mit ihrem Hund- aber ich glaube von der Arbeit aus. Vielleicht mag sie berichten?

    Ja, ich bin gerade mit Hund in Schweden. Für mich war klar, Hund kommt mit, sonst geh ich nicht. Wollte nicht ohne ihn sein. Aber es ist ein enormer Organisationsaufwand. Das darf man nicht unterschätzen. Angefangen bei der Wohnungs-/Zimmersuche, die mit Hund auch im Ausland (je nachdem wo) viel schwerer ist als ohne. Du kannst außerdem nicht automatisch davon ausgehen, dass dein Hund am fremden Ort alleine bleibt. Meinen lasse ich gerade aus verschiedenen Gründen (u.a. war das eine Bedingung dafür, dass ich die Wohnung bekommen habe) nicht alleine. Das ist sehr teuer! Ich brauche einen Dogsitter, für den ich monatlich sehr viel zahle und muss mich enorm gut strukturieren. Was auch dazu führt, dass mein Leben hier und Erleben einer neuen, aufregenden Stadt fundamental anders abläuft als ohne Hund. Meine Freizeit besteht neben der Arbeit nur aus hundkompatiblen Aktivitäten. Für alle Museums-, Party-, etc. Besuche bräuchte ich wieder einen Hundesitter.

    Ich würde es jederzeit wieder so machen, aber ich bin in einer etwas anderen Lebensphase. Mir fehlt nichts. Ich bin hier temporär und ich bin hier gerne mit Hund. Aber ich weiß auch, dass ich eingeschränkt bin, in den Dingen, die ich erlebe. Ich habe nämlich auch den Vergleich zu Auslandsaufenthalten im Studium ohne Hund. Ich lerne z.B. auch deutlich schwerer Menschen kennen, weil es mir durch den Hund an Flexibilität mangelt. Mal eben spontan nach der Arbeit ein Bier trinken gehen ist nicht drin, da meine Hundesitterin darauf wartet, dass ich meinen Hund abhole. Während des Auslandssemesters im Studium hätte ich das nicht gewollt bzw. wären so auch viele Kontakte und wichtige Erlebnisse gar nicht zustande gekommen.

    Wenn ein Auslandssemester ein wirklich großer Wunsch von dir ist, würde ich eher dazu raten, den Hund erst danach anzuschaffen. Das wird die Planung und Organisation deutlich vereinfachen.

    Aus den Gründen würde ich diesen Einwurf hier hunderprozentig unterschreiben. Studium an sich finde ich grundsätzlich einen ganz guten Zeitpunkt für einen Hund. Aber wenn das Auslandssemester dein großer Wunsch ist, dann würde ich das versuchen schnell einzuschieben und dich so lange noch zu gedulden.

    Noch ein Einschub zum Thema großer Hund: bedenk die Betreuungssituation. Ich habe mich für die Variante mittelgroß und süß entschieden. Gerade, wenn man auf Fremdbetreuung angewiesen ist, würde ich wirklich einen Hund wählen, den sich viele potentielle Hundesitter zutrauen, körperlich und mental zu führen.

    Viel Spaß dir bei der Hundesuche! Das ist eine aufregende Zeit und wenn man wirklich mit Hund sein will, dann wird man auch die richtigen Weichen stellen. So war es bei mir. Und dann fühlt es sich auch nicht nach Entbehrung an. Alles zu seiner Zeit!

    Ich habe deswegen immer Fleecemäntel im Auto. Wenn wir unterwegs nass geworden sind, sitzen die Hunde dann damit nicht klatschnass im kalten Auto. Sie werden durch die Fleecemäntel warmgehalten und angetrocknet. Baumwollfrottee würde sie zwar schneller trocken, aber dabei nicht wärmen.

    Ich mach das aus dem Grund genauso und auf lange Sicht wird hier auch kein neuer Frotteebademantel mehr einziehen, sondern wenn, dann nur noch schnelltrocknende Mikrofaser. Oder eben direkt ein Woll-/Fleecemantel. Er wird mittlerweile auch nach dem Duschen und abtrocknen in den Equafleeceanzug gesteckt und der Effekt ist genau der, den du beschreibst. Frottee saugt sich nur voll und kühlt.

    Ich habe hier auch einen übersprudelnden Gute-Laune-Hund sitzen. Lust auf alles, immer. Offenheit für Neues, Lust, sich auszuprobieren, darin sind wir uns ähnlich. Wir neigen beide zum Hibbeln und ruhen in anderen Bereichen dennoch in uns: er, weil er sich selbst und seine eigenen Ideen immer klasse findet und sich nicht hinterfragt, egal was andere sagen. Ich, weil ich zwar innen hibbelig bin, aber viel Ruhe und viel Zeit für mich brauche, woran er sich wiederum gerne dranhängt. Etwas mehr von sich selbst überzeugt sein und weniger Perfektionismus — das schaue ich mir wiederum von ihm ab.

    Wir sind also schon verschieden, aber es matcht, weil wir von den Lösungsstrategien des anderen lernen können.

    Richtiger wäre aber, ich bevorzuge nicht unbedingt Hunde die mir ähneln, sondern die die mir gut tun. Also ähnlich in manchen Dingen, unterschiedlich in anderen.

    Das mag ich!

    Ich habe Bock auf diesen Kurs, es macht mir Spaß, der Trainer ist nett und gut, aber ich bin frustriert. Und nein, ich wäre halt einfach nicht so frustriert, wenn es in einem Grundgehorsamskurs so wäre, denn da geht es um Grundgehorsam und Alltagserziehung. Nun funktioniert der Hund einfach gut, es geht eigentlich nur um Spaß und Stellschrauben und ich frage mich halt, hab ich da jetzt plötzlich eine riesige Baustelle noch oder muss ich als Besitzer eines intakten Rüden eben einfach damit Leben, dass manche Trainingsstunden dann eben einfach so sind und dann muss ich mir die Frage stellen, will ich daran arbeiten, meide ich sowas oder sitze ich es halt aus?

    Ich glaube das Dilemma ist einfach, dass der Kurs wie er jetzt aufgebaut ist nicht für dich passt. Ich war mit Ove irgendwann in einem Verein und habe Obedience gemacht. Viel mehr Freiheiten, viel sinnvoller (kurze Trainingseinheiten!), dadurch viel mehr kleine Erfolge und irgendwann auch einen Hund, der im Arbeitsmodus läufige Hündinnen komplett ausblendet.

    Ich ahne, dass du das aber in dem Kurssystem nicht finden wirst. Denn zwei oder mehr Stunden Training am Stück halte ich auch ohne Läufigkeit für nicht zielführend.

    Blöde Sache irgendwie, wenn das Angebot nun einmal so ist wie es ist. Kann dich verstehen.

    Der Trainer hat bzgl. Timurs Verhalten nix zu meckern und findet daran nichts Ungewöhnliches bzw. sagt, dass er sich mega anstrengt und benimmt. Er braucht ja selbst im Freilauf mit der Hündin keine Leine.
    Der große Vorteil ist natürlich, steigerungsfähig ist die Ablenkung nun wohl nicht mehr, kann nur noch einfacher werden ... :D

    Aber dann verstehe ich das Dilemma nicht so ganz glaube ich. Also wenn es in dem Kurs um Gehorsam geht und du das erfüllst, dann nimmst du ja alles mit, was der Kurs dir bieten kann?

    Als Gegenbeispiel, ich ahne, dass ich bei so einem Kurs mit meinem Hund wahrscheinlich 10 Minuten mitmachen könnte, bevor ihm die Hormone aus den Schlappohren quillen und ich uns beiden zuliebe nach Hause gehe. Wenn dann der Kurs auf mehrere Stunden ausgelegt ist und ich jede Woche nur 5% Anwesenheit habe, ja da wäre ich irgendwie mit dem System insgesamt nicht so glücklich. Auch wenn daran nicht die läufigen Hündinnen „schuld“ sind.