Beiträge von Lolalotta

    Ich würde keinen zu grossen Hund wählen damit deine Freundin ihn zur not auch mal problemlos aleine in den ersten stock tragen kann, falls er sich mal verletzt hat oder so. 15 oder 20 jg würd ich da als maximun sehen. Zu selsibel sollte er auch nicht sein wegen der ganzen kinder evtl. Spitz oder gemässigter terrier, einer aus der begleithundeliger.

    Laufen die enten frei auf dem Grundstück oder haben sie ihr gehäge?

    Die Gänse laufen frei, die Enten nicht. Aber denke ein Hund würde locker, wenn er denn will, über den Zaun kommen

    Das wirst du bei jedem Hund von kleinauf trainieren müssen, dass die tierischen Familienmitglieder nicht gefressen werden. Möglich ist es aber auf jeden Fall bei vielen.

    Eine weitere Frage wäre für mich auch, was ihr dem Hund an geistiger Beschäftigung bieten könnt und wollt. Labrador, Boxer, ... brauchen und wollen alle auch was fürs Hirn. Wenn es ein immer mit dabei Hofhund sein soll, (der natürlich auch gerne gefordert werden möchte), dann fällt mir sofort der Spitz ein. Hoftreue ab Werk. Aber zum Spitz müssen andere was schreiben, falls da Interesse besteht, da kenne ich mich nicht aus.

    Das klingt nach schön viel Platz und ländlicher Idylle. Habe gerade regelrecht geschwelgt beim Lesen. :smile:

    Ich habe mir folgende Fragen bei der Rassesuche gestellt:

    Möchte ich lieber einen sensiblen Hund, dem ich eher im Alltag Sicherheit und Ruhe geben muss.

    Oder mag ich lieber einen etwas „stumpferen“ bzw. frechen Hund, den ich eher bremsen muss.

    Wie kommuniziere ich am liebsten? Eher leise und sacht, oder eher laut, extrovertiert, körperlich präsenter?

    Wenn man sich vorstellt, welche Art des Umgangs einem am meisten liegt, dann sind das meist gute Indizien für die Hundewahl. Mir war z. B. klar, dass ich eher einen sensiblen Hund haben möchte. Andere wiederum kommunizieren präsenter und sind dann mit einem Körperklaus oder mit einem Terrier z. B., der auch mal diskutiert zufriedener und würden mein Sensibelchen, dem der Himmel auf den Kopf fällt, wenn man sich räuspert, anstrengend finden. ;)

    Für mich sind das einfach zwei verschiedene Dinge, die hier vermischt werden. Ich verstehe/handhabe es so:

    Einmalige Angst (also z. B. die Mülltonne) = schönfüttern, also den Hund dafür mit Futter bestätigen, wenn er sich mit dem Reiz auseinandersetzt (je nachdem hingucken bis irgendwann dran schnüffeln).

    Dann ist die Angst viel kleiner. Aber, wie Die Swiffer so gut auf den Punkt gebracht hat, damit hat man ein Verhalten („Hund geht zu Ding hin und wird dafür belohnt“) aufgebaut, aber nicht grundsätzlich an der Erregungslage geschraubt. Denn:

    Entspannung/Ruhe ist aber kein Verhalten.

    Das ist ein emotionaler Zustand.

    Dafür gibt es keinen Ersatz und auch kein Ersatzverhalten.

    Deshalb bin ich kein Fan davon, den Hund abzulenken von den Reizen. Bei Ablenken verbleibt er in der hohen Erregungslage. Und je länger diese Überreiztheit anhält, desto mehr Dinge sammeln sich an, die den Hund stressen. Ergo würde man den Hund also immer häufiger mit Futter an Dingen vorbei dirigieren müssen. Lerneffekt nicht vorhanden.

    Aber ich mache das fast täglich und es war noch nie ein Problem. Ich kann mir seine gesteigerte Aggression einfach überhaupt nicht erklären. Es ist jedes mal bei Dingen passiert die bei uns eigentlich Alltag sind!

    Das kann tatsächlich „nur“ das Erwachsenwerden sein. Er wird eben ernsthafter. Ich drücke euch weiterhin die Daumen und würde auch, wie du schriebst, schnellstmöglich einen Maulkorb aufziehen.

    Das sind zu 50% Flohsamen drin. Ich denke das steigert einfach nur das Sättigungsgefühl. Flohsamen quellen ganz stark auf. Man kann das mMn erstmal nur mit Flohsamen probieren und schauen. Ist sehr viel günstiger. Flohsamen führen hier zumindest aber auch zu einer deutlich erhöhten Kotmenge. Und Algenpulver würde ich nicht täglich geben wegen dem hohen Jodgehalt.

    Anscheinend sind Flohschalensamen abführend.... Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher ob ich das bei meinem Plüschi haben möchte :hust:

    Flohsamen kann man auch bei Durchfall geben, deswegen glaube ich nicht, dass die abführend sind. :denker: Die quellen einfach nur, nehmen Flüssigkeit auf, von der es bei Durchfall ja zu viel gibt, und dadurch sind die Haufen einfach üppiger. Aber ich lasse mich gerne korrigieren, wenn ich hier auf dem Holzweg bin.

    Das wollte ich auch gerade Fragen, dieses tolle Verhalten würde bei mir immer Belohnung geben, die meisten mache leider den Fehler erst zu reagieren, wenn der Hund was falsch macht, anstatt einfach mal das ruhige Aushalten von Reizen zu belohnen.

    da muss man sehr sehr aufpassen. Ich hätte meine Hunde für so was nie loben können. Egal wie sachte ich ein fein säusel oder wie öde das Leckerchen ohne Blickkontakt überreicht worden wäre, meine Hunde hätten immer ne Party draus gemacht und dann beim nächsten Radfahrer schon gegeiert dass es nochmal passiert. Ich seh sowas eher als total normales und selbstverständliches Verhalten an. Das nehme ich als Leistung war, kommentiere es aber im Normalfall nicht. Anders ist es wenn ich selbst aktiv dieses Verhalten einfordere, einleite oder unterstütze, da gibt es natürlich Lob.

    Das wäre hier absolut genauso passiert. Ich kann meinen Hund nicht für entspanntes Verhalten loben, sonst ist er nicht mehr entspannt, sondern hat eine Aufgabe, die es zu erfüllen gibt, und stellt alle Antennen auf Empfang. Ich lobe fürs Abwenden von Reizen. Aber wenn er liegt oder entspannt schnüffelt, dann ist das einfach so und wir genießen.