Beiträge von Terri-Lis-07

    Wir konnten uns bei keinem der 3 Welpen auf den Folgetrieb verlassen.


    Susi war schon als Welpe sehr eigenständig und ist wenn man nicht aufpasst einfach abgehauen und munter über die Wiesen geflitzt. Sowas kenne ich nicht nur von ihr, das hat man grad bei gewissen Rassen durchaus mal ( da denke ich an manch Terrier, an Shibas oder auch an Dackel Welpen, also von Rassen die ohnehin eine gewisse Eigenständigkeit mitbringen ).

    Lilo wirkte beim Züchter noch als vollkommen normaler Welpe, sobald sie aus ihrer gewohnten Umgebung allerdings raus war, war sie vollkommen im Kulturschock und hatte erstmal vor allem möglichen Angst. Die musste ich sogar ne Zeit lang doppelt sichern weil sie sich sonst aus Panik in Gefahr gebracht hätte.

    Der Zwerg hingegen war als Welpling wahnsinnig interessiert an Bewegungsreizen und hatte wegen blöden Erfahrungen richtig Angst vor fremden Hunden.

    Bin mit ihm bspw gezielt in die Welpengruppe gegangen damit wir üben können dass er im Zweifel bei uns Schutz sucht und er nicht weglaufen muss.

    Und davon abgesehen sind Hund zwei und drei eben nicht ländlich aufgewachsen, das wäre also ohnehin zu gefährlich gewesen.

    Damit es als Welpe trotzdem genug Freiraum gab, hatten sie ein Geschirr und ne leichte Schleppleine dran.

    Und an den Freilauf hab ich mich erst dann ran getastet wenn ich den Hunden beim Grundgehorsam und entsprechender Umgebung soweit trauen konnte dass das aus meiner Sicht jetzt klappt und ich ein gutes Gefühl dabei hab.

    Ich kenne aber natürlich auch genug HH die sich von Anfang an den Folgetrieb zu Nutze gemacht haben. Komplett ausschließen dass nicht doch mal was super spannend ist und man da jetzt hinlaufen muss kann man aber mAn nicht, einfach weil das ein Welpe noch nicht kann. Wenn ein Welpe etwas spannend findet, muss er das inspizieren und dann sind andere Dinge erstmal nicht so wichtig. Die haben da noch die Aufnahmekapazität einer Eintagsfliege ( überspitzt gesagt ) und alles müssen sie noch erforschen , deswegen sind einfach viele Dinge spannend. Und genau deswegen sollte man, wenn man den Folgetrieb auch nutzt, achten wo man den Welpen Freilauf gewährt.

    Da eignet sich ein einsamer Waldweg oder ein weit überblickbares Feld besser als bspw ein Park, Hundestrand oder die Hauptgassiroute zur PrimeTime ^^

    Und sollte man sich das nicht trauen, gibt's eben noch sicher eingezäunte Bereiche oder Schleppleine.

    Denk ich auch

    Hier gibt's bspw mehrere TA Praxen die sind so voll dass sie keine weiteren Patienten mehr aufnehmen können.

    Unser eigentlicher Tierarzt ist regelmäßig so brechend voll dass es vollkommen normal ist 2-3 Stunden Wartezeit einzuplanen...

    Klar sind da auch die ein oder anderen QZ mit bei, aber die machen schlussendlich nicht alle Patienten aus.

    Ich hab also insgesamt eher den Eindruck dass sich Fachkräftemangel inzwischen auch bei der tiermedizinischen Versorgung deutlich bemerkbar macht, als dass ich glauben würde dass die TÄ alle arge Einbußen zu befürchten hätten wenn es bspw keine Bulldoggen mehr gäbe.

    Sowas hatte Lilo ja dieses Jahr schon zweimal.

    Weiß man wann die Zecke sich dort circa festgebissen hatte und wann sie etwa entfernt wurde ?

    Ansonsten zweimal täglich desinfizieren und erstmal beobachten. Wenns nur entzündet ist bildet sich das nach spätestens 2-3 Tagen zurück, wenn das nicht hilft, man noch andere Symptome hat oder man da auf Nummer sicher gehen will zum TA.

    Und damit man es besser vergleichen kann einmal täglich Foto machen.

    Hier wars ja einmal so dass es mir zu lange dauerte bis sich was besser und daraufhin gabs zwei Wochen AB's, und das andere Mal hat sich das gebessert ( bzw einen Tag später sah es erstmal blöder aus, zwei Tage später wars fast weg ) und ich bin nicht zum TA.

    Zweiteres war übrigens auch am Bauch, da hatte sie geschleckt, geh deswegen davon aus dass das einfach nur dadurch entzündet war.

    1. Zecke war recht dick beim entfernen, die 2. noch klein.

    Borreliose wird wohl nach mindestens 24 Stunden erst übertragen und anscheinend haben wohl echt viele Hunde mal Kontakt mit Borrelien gehabt ohne daran zu erkranken.

    Also insgesamt scheint mir dass das noch eine der geringeren Übels beim Hund ist, bzw das beim Menschen mehr Probleme macht.

    Ich fände dazu nen eigenen Thread tatsächlich auch gut.

    Prinzipiell wird man da am ehesten im Dalmatiner Thread fündig, aber kann mir vorstellen dass das da etwas untergeht.

    Evtl doch nen Thread dazu auf machen?

    Mich interessiert da die Insektenprotein Frage bspw auch. Weil einerseits heißt es hier dass das gut geeignet ist, andererseits lese ich bspw hier dass das evtl doch nicht so der Fall ist ?

    Zitat

    Immer häufiger bekommen wir die Anfrage, welchen Puringehalt unser Hundefutter hat. Deshalb haben wir unser Insektenmehl und das Patentrezept Trockenfutter in einem Labor testen lassen. Unser Insektenmehl besteht aus Larven der schwarzen Soldatenfliege (Hermetia Illucens). Es ist die Proteinquelle für viele unserer Futtermittel. Das reine Insektenmehl weist einen Puringehalt von 360 mg / 100 g auf. Das Patentrezept Trockenfutter hat einen Puringehalt von 91 mg / 100 g. Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass unsere Futtermittel aus Insektenprotein für eine purinarme Ernährung nicht ideal sind.

    Quelle

    https://ofrieda.de/blogs/ernaehrung/purinarmes-hundefutter

    Bei verschiedenen anderen Seiten findet man dann wieder Zahlen zwischen 34 und 82 mg purin pro 100 g :denker:

    Ich hab überlegt was ich an dem Thema Freilaufführerschein ( oder so ähnlich) kritisch sehe.

    Für mich klingt das nach schwarz und weiß.

    Hund muss zuverlässig abrufbar sein, ja. Ne 100 % gibt's aber nicht, weswegen man abwägen sollte wo und wenn man welchen Hund ableinen kann.

    Nun sagt so ein Test aber nur aus ob das geht oder nicht, bzw klingt danach als ob es wirklich in allen erdenklichen Situationen funktionieren muss.

    Wenn ich jetzt aber bspw den Hund nur auf Feld/Wiese ableine wo ich eine großzügige Umsicht habe ist das eine andere Situationen als wenn ich mich mitten im Wald befinde.

    Muss der Hund also dann automatisch überall an der Leine bleiben wenn bspw im Wald 5 Meter vor mir plötzlich ein Reh über den Weg springt und er in dieser Situation nicht zuverlässig abrufbar ist, während bspw Wildsichtung dort wo man weit um sich blicken kann aufgrund der höheren Distanz wieder kein Problem ist ? Einfach weil er Reh auf 5 Meter Entfernung nicht kann während bspw Reh in 50 Metern wieder absolut machbar ist ?

    Das klingt dem zu Folge irgendwie danach als ob so ein Hund bspw den "Freilauf-Lappen" nicht bestehen würde, obwohl er bedingt ableinbar wäre ?

    Und das fände ich bspw wieder doof. Denn ich würde den Hund ja bspw ohnehin nur dort ableinen wo ich weitläufig einsehen und rechtzeitig reagieren kann, und sobald ich erahne hier könnte sich Wild umtreiben oder mein Hund ist grad irgendwie Unaufmerksamer als sonst bliebe ja die Leine dran.


    Wie würde man das da denn lösen ? Müsste man dann ne Art Liste mit ins Dokument einfügen in dem steht wann Freilauf drin ist und wann nicht? Wär der Hund grundsätzlich dann nicht "freilauftauglich" ?

    Ich hab das "ist ein Haustier bleibt ein Haustier" so verstanden dass ein Hund eben ein Hund und kein Kind ist.

    Ansonsten steht ja geschrieben dass der Hund ( sofern man sich für einen entscheiden sollte) überall wo es geht mit integriert wäre.

    Zumal man den Aspekt dass ein Hund ein vollwertiges Familienmitglied ist oft auch erst dann richtig merkt wenn ein Hund in der Familie lebt.

    Problematisch sehe ich da eher diese Unsicherheiten und Zweifel grad hinsichtlich der Allergien und der Arbeit die ein Hund ja durchaus macht. Aber es muss ja nicht jetzt entschieden werden, man hat alle Zeit der Welt darüber nachzudenken und wenn man irgendwann zu dem Entschluss kommen sollte : ,,Ich will einen Hund, ich kann mir ein Leben mit Hund in dieser Familie vorstellen und ich scheue weder den Mehraufwand, die Verantwortung noch dass ich mich noch weiter in das Thema rein fuchsen muss."

    Dann kann man sich ja dafür entscheiden.

    Andernfalls kommt man eben zu dem Schluss dass man noch Zeit zum nachdenken braucht, nicht der richtige Zeitpunkt für einen Hund ist oder man eben nicht denkt dass es eine gute Idee wäre und das is ja auch okay.

    Hmmm

    Riesenschnauzer werden dafür häufig von Menschen angeschafft die der Ansicht sind einer der kleineren Vertreter is nicht groß genug, oder "sind groß und schwarz, macht was her, deswegen muss es ein Riesenschnauzer sein".

    Da gibt's also durchaus genug Gespanne mit reichlich Konfliktpotential.

    Aber verglichen mit anderen Gebrauchshunden sind die halt eher "out" und tendenziell wollen Menschen die dem Klientel Molosser oder SoKa entsprechen eher nix mit Bart haben.

    Ich hab in irgendner Art Doku/Reportage mal eine Art Experiment gesehen da wurde jemand verkabelt ( glaube an ein EEG angeschlossen ) und man hat geschaut wie das Gehirn drauf reagiert wenn Bilder verschiedener Menschen ( uA den Exfreunden ) gezeigt werden.

    Dem zu Folge isses wohl nicht möglich dass Gefühle die echt waren gänzlich verschwinden können weil das Gehirn es quasi dauerhaft positiv eingespeichert hat ( selbst wenn man mit der Person abgeschlossen hat oder sie anschließend absolut ätzend findet ).

    Dann kommen bei diesem Experiment aber wohl eher verschiedene Gefühle zusammen, oder? (Vielleicht sprengt diese Frage aber auch diesen Thread :D )

    Keine Ahnung

    Es ging da rein um die Reaktion die es im Hirn auslöst und da wurde herausgefunden dass die Bereiche aktiv sind die sonst eigentlich nur aktiv sind wenn man verliebt ist.