Beiträge von Terri-Lis-07

    Danke euch! Was ist denn der unterschied zwischen verzinkt und schwarz? Gibt es da bis auf die Farbe erwähnenswerte Unterschiede?

    Neben dem Gewicht sind die Streben halt auch dicker bei den ummantelten.

    Und es ist die Frage ob man es lieber dezenter oder auffälliger mag.

    Schwarz sticht tendenziell einfach weniger ins Auge als wenn einen silbernes Metall anblitzt.

    Ich finde die Silbernen praktischer, weil leichter und optisch stärker auffällt das da ein Metallkorb drauf ist ( dazu muss ich allerdings auch sagen dass meine Hunde meist eher als niedlich oder harmlos abgespeichert werden weil nicht sonderlich groß und stellenweise wuschelig, der Korb aber nicht zuletzt auch drauf ist damit manch Mensch garnicht erst auf die Idee kommt den Hund antatschen zu wollen und ich es auch praktischer finde wenn man wegen der Optik Abstand hält... Je nach Typ Hund ist es evtl besser wenn der Korb dann nicht so krass nach Metallkorb schreit).

    Problematisch ist wieder dass das Metall ohne Ummantelung weniger geschützt ist, aber in der Regel sind die ja trotzdem eher langlebig.

    Naja bei manchen Hunden macht sich das ja wieder dadurch bemerkbar dass sie stärker pöbeln.

    Meine Hündin zB ( auch wenn andere Rasse ) würde da auch nix anfangen Dinge kaputt zu machen, aber dafür springt sie dann draußen eher auf Reize an oder wird bei Hundebegegnungen frustiger.

    Irgendwo ist die Erziehung an sich und das Arbeiten an Problemen ja schon anstrengend.

    Da sehe ich in dem Kontext geistige Auslastung eher so dass man in schwierigen Zeiten auch Dinge hat bei denen der Hund lernt dass er was richtig gut macht und nicht alles nicht so gut funktioniert.

    Bzgl Auslauf find ichs auch echt krass was da so im Netz steht. Da steht ja überall dass die Rasse sooo lauffreudig ist und täglich xy KM zum Laufen braucht, oder eben 3 Stunden aufwärts oder so.

    Würde ich aber nicht als richtig einstufen ( und manch Züchter schüttelt da auch mit dem Kopf ). Klar wollen und müssen die sich bewegen, aber tagtäglich so viel braucht kein Hund.

    Das selbe Thema gibt's bei meiner Rasse bspw ja auch, dass die Leute denken die müssen täglich x km am Rad laufen, und dann wundert man sich dass die Hunde immer mehr einfordern an Bewegung oder eben schlicht drüber sind weils zu viel war.

    Ich hab aus ner gesundheitlichen Vollkatastrophe an Hund gelernt und für mich folgende Schlüsse gefasst :

    Mindestens OP Versicherung muss sein.

    Trotz Versicherungsschutz wird regelmäßig was auf Seite gelegt.

    Keine Rasse kaufen die besonders krank ist.

    Keinen Hund kaufen den ich nicht versichert bekomme.

    Nicht mehr als zwei Hunde halten.

    Und zusätzlich hab ich mir für die Zukunft notiert:

    - Vielleicht nicht den größten Bruchpiloten an Hund kaufen.


    Wie gesagt- Susi war teuer.

    Auf alles mögliche allergisch - dadurch teureres Futter, Medis, bestimmte Shampoos, Salben, Dermatologen-Besuche, Cortisongaben, ect

    Herzkrank und Cushing Snydrom - öfter zum TA und Medis die jeweils circa 50 Euro monatlich kosteten.

    Allein durch das Futter und die Medis war sie schon im Unterhalt deutlich teurer als beide jetzigen Hunde zusammen.

    Beidseitig Kreuzbandrisse - OP zzgl Physio

    Pfirsischkern im Bauch - mehrere Tage Infusionen, Überwachung, Ultraschall, Notdienstgebühren, Not OP ect...

    Overialzysten - Kastration

    Zahnstein musste ebenfalls mal entfernt werden ( Lehre für mich - lege bei den anderen Hunden viel Wert drauf dass die Zahnhygiene tolerieren )

    Zusätzlich noch gefühlt jeden Infekt mitgenommen, ect...

    Ich will garnicht wissen wie viel sie im Laufe ihres Lebens an Tierarztkosten verursacht hat, aber ich wette von der Summe hätt man sich auch nen kleinen Neuwagen kaufen können.


    Lilo hat insgesamt bisher deutlich weniger beim TA gekostet, aber eben doch durchaus auch Dinge im oberen 3-Stelligen Bereich.

    - Als Welpe Verdauungsprobleme ( verschiedene Untersuchungen hinsichtlich Verdacht auf Parasiten, Infekte, Bauchspeicheldrüse ect... war schlussendlich aber nur ne Futermittelunverträglichkeits-Geschichte )

    - in der frühen Junghundezeit Zehengelenk gebrochen ( mit chronischer Osteoarthritis als Folge... Prognose ist also da dass es nur ne Frage der Zeit ist bis sie dauerhaft auf Schmerzmittel eingestellt werden muss... aktuell gibt's die nur bei Bedarf und ich hoffe dass das noch sehr lange so bleibt )

    - Neigung zu saisonal allergisch bedingten Ohrenentzündungen

    - richtige Probleme gehabt mit ihren Zyklen ( entsprechend Behandlungen/Untersuchungen insbesondere hinsichtlich Gesäuge- und Gebärmutter Entzündung)

    - Daraus resultierend medizinisch indizierte Kastration ( OP Nr 1 )

    - Hauttumor ( OP Nr 2, da Verdacht dass es bösartig sein könnte... war aber gutartig )

    - Derzeit Antibiotika wegen eines auffälligen Zeckenbisses ( möglicherweise Borrelien infiziert )

    Beim Zweg hatten wir bisher nur folgendes :

    - Notdienst wegen geplatzter Analdrüsenentzündung zzgl deren Behandlung


    Also bisher würde ich da tatsächlich sagen dass die Erbkrankheitsschiene eher außen vor ist. Alles Andere- ist halt doof gelaufen/einfach unkalkulierbares Pech. Und dafür bin ich froh drüber dass es Versicherungen und Rücklagen gibt.


    Ansonsten kam ich für mich bspw noch ( um von Hunden weg zu kommen) zu Folgendem :

    - Definitiv keine Kleintierhaltung mehr ( die wenigsten davon waren gesund und langlebig... Da hatte ich sowohl mit Zwergkaninchen, Farbratten als auch Wellensittichen genug hinter mir um zu sagen- hat mir gereicht, ich kann das nicht mehr )

    - Für mich selber so schnell keine Katzen ( spielt im Endeffekt eh keine Rolle weil ne Miez bei mir hinsichtlich Lilo viel zu gefährlich leben würde... Aber Hauptsächlich denk ich da jetzt eher bspw an gewisse Unfälle bei Freigängern, oder eben rein bezogen auf alle Katzen vor allem an die Zähne... )

    Ich war vorhin damit beschäftigt Lilo zu trimmen, bis sie sich auf einmal wie eine Verrückte ins Bein gebissen hat.

    Ich unterbreche, guck mir das Bein an, und sehe wie sich grad ne gierige Auwaldzecke versucht festzubeißen. War aber unten an dem Bein und im langen Fell bis ich mal da richtig ran kam um die entfernen zu können hat sie s schon geschafft. Hab sie zügig mittels Schlinge entfernt, guck mir das Vieh an und frag mich: Warte mal, was is das da vorne ? Hat die gekotzt ? Ist das ein Stück Haut ?

    Einmal unschädlich gemacht, Biss nochmal angeguckt - Tatsache, is n Loch drin. Habs erstmal desinfiziert.

    Boaaa ich HASSE diese Mistviecher :face_with_steam_from_nose:

    Und das Ataxxa das seit grademal 2,5 Wochen drauf ist, hat die echt 0 gebockt.

    Jetzt frag ich mich allerdings, ob die irgendwo in der Wohnung versteckt war, oder obs die langsam auch hier in der Stadt gibt. An sich wärs nicht verwunderlich wenn die hier auch bald auftauchen würden. Weiter außerhalb sind die ja überall... Brauchen nur Hunde, Wildtiere oder Vögel hier rüber zu schleppen.

    Der Herr stellt sich manchmal echt an.

    Hab es gewagt ein Augenschleimi zu entfernen und ein Mini fitzelchen Zahnstein abzukratzen. Fertig mit den Nerven der Kerl, Ohgottogottogott war das traumatisierend was ich da gemacht hab. :woozy_face:

    Man entwickelt da jetzt eine neue Strategie wie man sowas entgehen könnte- ab auf den Boden sinken lassen, sofort auf den Rücken drehen und den bekloppten Schnapper machen. Wenn das nicht reicht, dann gehen wir gleich in die 5 Minutes Phase über und drehen aaaaabbb. :zany_face:

    Was soll ich sagen ? Lilo bspw kann sich auch besseres vorstellen, aber die stellt sich nicht ansatzweise so an. Aber gut, sie is ja auch ein Mädel, als Männliches Individuum ist alles mögliche ja bekanntermaßen potentiell tödlicher. *hust*

    Naja das war ja im Grunde mehr oder weniger das was ich meinte: Wie muss bspw ein Hütehund ( der ja gewöhnlich eher in ländlicher Umgebung an Herden arbeiten sollte ) bspw in belebterer Gegend sein ?

    Inwiefern sind die dafür geeignet?

    Ist es ok wenn sie damit nicht so gut zurecht kommen weil sie nicht darauf selektiert werden seit längerer Zeit so zu leben ?

    Oder wesensschwach in Bezug zur Rasse ?

    Ich kenn mich mit Bearded Collies wirklich 0 aus, meinte mit Collie daher Langhaar oder Kurzhaar Collie, und da gibt's doch einige die gut als Begleithund leben und auch in städtischem Umfeld gut zurecht kommen.


    Deshalb ja der Punkt hinsichtlich Begleithund. Wie relevant ist es ob der Hund wirklich konkret als Begleithund selektiert wird und wurde ?

    Und welche eher auf andere Dinge spezialisierte Rassen können das ab ? Ich denke da an den Punkt dass ja bestimmte Rassen unsicherer oder anderweitig negativ auffälliger werden wenn man eigentlich angedachte Eigenschaften versucht weg zu züchten und etwas aus ihnen macht was sie eigentlich nicht sind.

    Auf der anderen Seite gibt's auch wieder Rassen die Allgemein eigentlich vom ursprünglichen Verwendungszweck gewisse Eigenschaften mitbringen die kein Hindernis darstellen wenn man sie als Begleithund hält.

    Meine Rasse bspw sollte sich dafür eigentlich eignen, weil ja ein solides Nervenkostüm und eine mittlere Reizschwelle gewünscht wird. Es ist gewollt dass die Hunde selbstsicher und mutig sind. Und tatsächlich- die meisten Vertreter die ich da kenne, können das vom Grundkostüm her an sich auch ab. Aber dafür sind die Defizite oft woanders ( weil bspw nicht ausreichend auf Offenheit und Verträglichkeit selektiert, stark ausgeprägter/ernster Wachtrieb Probleme macht wenn das gesellschaftlich nicht mehr gewollt ist ) und es gibt trotzdem auch Hunde die dennoch einfach Schissbuchsen oder zumindest unsicher sind. Und das sollte nicht sein, weil weder die Rasse selbst noch ein Begleithund so sein sollte.

    Und solche Hunde gehören definitiv nicht in die Zucht.

    Ich find das Thema insofern interessant da ich ja selber einen unsicheren Hund habe.

    Allgemein kommt sie bspw mit Stadttrubel relativ gut klar und an sich sind Umweltreize erstmal kein wirkliches Problem.

    Also bspw Dinge wie Fahrradfahrer, Stadtverkehr, Menschenmassen, laute Geräusche ( mit Ausnahme von Silvester, da aber nur wenns richtig los geht, vereinzelte Knaller oder Schüsse sind bspw kein Thema ) oä lassen sie erstmal unbeeindruckt.

    Aber hier und da gibt es einfach Dinge an die sich dieser Hund niemals richtig gewöhnt ( Staubsauger oder Föhn zB sind warum auch immer gruselig, obwohl sie das von Anfang an kennt ).

    Das größte Problem sind da Menschen an sich ( in der konkreten Interaktion ) oder auch bestimmte Hundetypen ( bspw Hunde mit viel Fell, besonders wenn größer und dunkel, oder bspw Ridgebacks, findet sie einfach gruselig, da kann das ggü noch so nett + Rüde sein ).

    Trainer watschen das Tendenziell gern ab mit ,, Ist einfach beschissen sozialisiert.", aber das ist so nur in der Hinsicht richtig dass sie leider die Verknüpfung gemacht hat dass manche Menschen irgendwas von ihr wollten ( streicheln als sie klein war, die waren da richtig penetrant egal wie oft ich gesagt hab dass ihr das Angst macht/sie das nicht möchte und man das lassen soll ), oder manche Hunde sich einfach scheiße benehmen, ansonsten hab ich mich damals echt bemüht. Ich war damals bspw mit ihr regelmäßig bei einem Seniorenheim, und die Menschen da haben sich wirklich nur mit mir unterhalten und konnten das akzeptieren. Sie war mit mir regelmäßig in einem Einkaufszentrum, zum einen damit sie es kennt und ich sie an bestimmte Orte mitnehmen kann ( Bank, Tierfachgeschäft ), zum anderen damit sie einfach viel sehen kann. Es waren Kindergärten und Spielplätze in der Nähe, sprich sie hat Alle möglichen Menschen gesehen die es so gibt und durchaus gelernt dass die aller meisten einfach vorbei gehen oder ihr Ding machen ( bis auf die "Welpen-Knuddeln-Woller" ). Sie hat alles mögliche an Hunden gesehen, und sie war in der Welpengruppe ( die auch so geführt war dass sie nur mit Hunden interagieren durfte mit denen sie zurecht kam und im Zweifel eingeschritten wurde ).

    Sie fiel damals in der Welpengruppe schon als unsicher auf, und fing recht früh an alles Mögliche was sie komisch fand zu verbellen.

    Natürlich spielte da irgendwann noch mit rein dass sie einer Rasse angehört die nicht immer everybodys darling ist und ne ausgeprägte Portion Wachsamkeit in sich hat, aber bis heute fällt sie einfach dadurch auf dass sie deutlich unsicherer ist als die meisten anderen Rassevertreter.

    Leider weiß ich nicht wie sich die Geschwister entwickelt haben. Es kann also sein dass sie einfach so ist, es ist aber auch nicht auszuschließen dass im Verwandtenkreis auch andere Hunde so ticken.

    Wenn ich da als Vergleich meinen Rüden nehme... Der ist Fremden Menschen bspw auch nicht sonderlich zugetan ggü, aber er war und ist einfach in vielen Situationen deutlich entspannter als sie.

    Nun sind meine Bedenken allerdings hinsichtlich Zucht Folgende :

    1. Schließt ja durchaus schon das Ausstellen was aus ( zumindest wenn sich dran gehalten wird dass unsichere, ängstliche oder aggressive Hunde ne dis bekommen sollten... dass das nicht immer der Fall ist, sah man bspw kürzlich bei der Crufts... Als Beispiel die Belgier ). Rein theoretisch könnte da ein Hund wie meine Hündin da nur eine Dis bekommen. Bedingt verträglich ggü den Artgenossen, unsicher beim Anfassen, wahrscheinlich würde sie auch Aggression ggü dem Richter zeigen. Ich nehme sie wenn ich mal auf Ausstellung gehe ja ohnehin nicht mit, weil das für sie einfach viel zu viel wäre und definitiv ein MK drauf müsste ( den bekommt sie bei mir ja ohnehin auch drauf wenn ich sie bspw auf die Bank oder zu Fressnapf, zum TA oä mitnehme ). Dass viele Menschen da sind an sich wäre wie gesagt nicht ds Problem, aber zu starke Bedrängnis oder die Masse an Fremdhunden, das wär das Problem.

    Also rein theoretisch müssten sämtliche Hunde die es nicht tolerieren können sich anfassen zu lassen, den Trubel nicht ab können, es nicht können zusammen mit anderen Hunden des gleichen Geschlechts in einem Ring zu laufen und Ähnliches bereits dort aus dem Raster fallen. Müssten zumindest...

    2. Gibt es innerhalb des PSK eine sog "Verhaltensbeurteilung". Dazu finde ich allerdings nicht viel bzgl des Ablaufs und der Inhalte. Gelesen hab ich bspw dass an sich erstmal nur Alltagssituationen geübt werden ( bspw Radfahrer, Menschenmassen, an Autos vorbei gehen und ähnliches ). Dieser ist jedoch keine Voraussetzung wenn stattdessen eine BH oder ein Wesenstest bestanden wurde. Also an sich einfach Dinge die sich durchaus mit Training handeln lassen. Und wie gesagt- die Dinge in der Klammer wären jetzt bei meiner Hündin bspw kein Problem. Zugegeben hab ich mich tatsächlich mit dem Punkt nicht allzu doll beschäftigt, bin einfach irgendwie davon ausgegangen für nen Hund der Ausstellungen meistert, dürfte das auch kein Problem sein.

    3. Komm ich zusätzlich noch zu dem Punkt der Verwandtschaft. Vererbt werden können Dinge ja nicht nur von Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw... Da gibt's ja noch zu jedem einzelnen Hund Geschwister die ihren Weg nicht in die Zucht finden. Also wäre es doch an sich sinnvoll wenn so viele Hunde wie möglich in irgendeiner Form eine Wesensbeurteilung machen müssten, damit es nicht vorkommen kann dass bspw Eltern und Großeltern zwar vollkommen sauber ticken, aber irgendwas vom verhaltensoriginellen Uronkel oder so durch kommt. Andererseits... Wird sich das so ja nicht grade verhindern lassen.

    Um jetzt bspw beim genetischen Hintergrund meiner Hündin zu bleiben:

    Die Mutter lebt zusammen mit anderen Hunden verschiedenen Geschlechts, wird aktiv sportlich geführt und kam aus einer Zucht bei der tatsächlich sehr auf gutes Wesen und Nettigkeit geachtet wird. Der Vater bspw hat eine bestandene BH und eine Fährtenprüfung. Allerdings weiß ich, dass väterlicherseits mindestens eine Zucht drin steckt in der es bereits auffällige Hunde gab ( hab ich im Nachhinein erfahren, als ich mit Leuten die da mehr Durchblick im Zuchtgeschehen haben mal die AT durchgegangen bin ).

    Die Vermutung liegt also nahe dass es bei ihr ne genetische Komponente hat dass sie so ist wie sie ist.

    Und es gibt bspw auch durchaus Züchter die es nicht schlimm finden wenn die Hunde nicht allzu verträglich sind oder ein gehörigen Misstrauen ggü Fremden haben. Ist einfach ein Problem bei dieser Rasse - überschaubarer Genpool, getrennte Farbzucht ( dadurch hat man dann eben mal ganz schnell bspw 7 verschiedene Länder in der Ahnentafel stehen ), die einen wollen den unbestechhlich, knackig wachsamen Hofhund von früher erhalten, die anderen achten mehr auf Alltagstauglichkeit, die einen sollen im Sport was taugen, andere als Familienhunde oder auf Ausstellung was reißen... Das beißt sich alles irgendwie. Und wenn dann tatsächlich noch das Wesen nur so wischiwaschi überprüft wird oder es vorkommt dass bspw unsichere Hunde nicht aus dem Ring fliegen ( wobei ich das tatsächlich selber bei der Rasse noch nicht mitbekommen hab, aber bei anderen Rassen eben durchaus ), ja dann wunder ich mich nicht drüber.


    Allerdings würde ich die Rasse jetzt auch nicht so richtig als Begleithund bezeichnen. Die Zwerge sind es, die Mittel sind nach wie vor noch deutlich näher am Ursprung und die Riesen sind als Gebrauchshunde eh raus.


    Wenn ich allerdings an richtige Begleithunde denke...

    Da fallen mir bspw Malteser Tendenziell schon als eher nervlich angekratzt auf. Allerdings sind da aber wieder die wenigsten aus seriöser Zucht und auch nicht immer bei Haltern die großartig Wert drauf legen sie vernünftig zu erziehen, ernst zu nehmen oä.

    Pudel... Da find ich grad die Kleineren schon teilweise arg sensibel, aber eben auch wieder nicht alle und nicht in dem Maß dass ich sagen würde die taugen nix als Begleithunde/sind nicht alltagstauglich.

    Richtig auffallen tun mir in Punkto Wesen dann doch eher Hunde die eigentlich keine richtigen Begleithunde sind.

    Ich denk da bspw an Border Collies. Einerseits weil mit das fehlgeleitete Hüteverhalten das die gern ggü anderen Hunden an den Tag legen auf den Zeiger geht, andererseits weil man da doch häufiger von ordentlicher Reizoffenheit oder Stereotypien wie bspw Schatten jagen hört. Aber, da sehe ich das Problem primär darin dass Rassen in die Begleithunde Ecke gedrängt werden die das eigentlich nicht sind.

    Als anderes Beispiel gelten ja noch Bullterrier als anfällig für Verhaltensauffälligkeiten ( teils als Welpen schon), aber auch die zählen für mich jetzt nicht in diese Kategorie ( das wurde ja aus Gründen irgendwann mal im QZ Thread thematisiert ).


    Hier geht's ja eher im gängige Begleithunde Rassen und Wesensschwäche. Nicht um klassische Verhaltensstörungen, nicht um Wachhundrassen, nicht um Hütehunde, nicht um Gebrauchshunde oä.

    Da zähle ich also eher Rassen drunter wie bspw Golden Retriever, Labradore, sämtliche 9-er, Pudel, Collie und Co. Also durchaus aus verschiedenen Richtungen was, aber eben alles Rassen die schon sehr stark mittlerweile oder von Anfang an als Begleithunde selektiert werden. Und da fallen zumindest mir relativ wenige Hunde vom seriösen Züchter negativ hinsichtlich "die sind so" auf.

    Bei so manchen Preisen denk ich mir ja mittlerweile: Im Ausland schauen is keine so schlechte Idee.

    Damit mein ich natürlich nicht irgendwelche Vermehrer oder so n scheiß, aber im Grunde gibt's doch nur ne Hand voll Gründe die gegen einen anderen FCI angehörigen Rasseverband sprechen :

    - je nachdem wo man wohnt weitere Fahrt

    - man muss länger warten bis der Welpe einziehen darf ( Einfuhrbestimmungen und so )

    - evtl Sprachbarriere

    Aber sonst gibt's da halt teilweise ( je nachdem in welchen Ländern man guckt) einfach echt gute Züchter, und es ist echt krass was man da teilweise an Kosten spart.

    Je nach Rasse und Land sind das durchaus mehrere Hunderter bis nen Tausender...

    Das klingt dann schon not so bad...

    Aber schlussendlich wärs für mich jetzt trotzdem nur dann ne Option wenn ich entweder in D keinen tauglichen Züchter finde, oder die Preise für die mir interessanten Rassen mAn wirklich mehr sind als ich einsehen würde zu zahlen ( was bisher nicht der Fall ist... Wobei ich teilweise Preise über 2.000 Euro bei manchem Zwergschnauzer schon krank finde... ).

    Am Ende isses auch einfach gut wenn man nicht warten muss bis die TW Impfe durch ist, und man im Zweifel den Züchter um Rat fragen oder Kontakt halten kann, ohne dass man die Sprache ändern muss. ^^