Beiträge von Terri-Lis-07

    Und was macht ihr, wenn der Hund durch Gift oder Gas ausgeschaltet ist?

    Ich halte es für ziemlich ausgeschlossen dass jemand das in unserem Fall hinbekommt. Geht in einem Mehrfamilienhaus eher schlecht.

    Aber ich hab tatsächlich mal ne Geschichte gehört, da hat man wohl gezielt den Kangal im Garten vergiftet um die junge Frau danach vergewaltigen zu können ( hat mir ne Freundin von ihr erzählt, also auch quasi sowas wie "Geschichten aus der Fahrschule" ).

    Gibt's also anscheinend durchaus...

    Die Wahrscheinlichkeit dass das passiert is aber trotzdem echt gering.

    In der Gegend damals wars aber nicht ungewöhnlich dass man als Frau mindestens belästigt wird. Da kannte ich durchaus mehrere die im Dunkeln nicht ohne Hund raus sind, wenn alleine. Da war man bspw froh drüber nen Riesenschnauzer zu haben uÄ.

    Und ich hab mir da auch selber immer wieder gedacht ,,Wär schön wenn ich jetzt nen größeren, wachtriebigen Hund bei hätte.".

    Aber selbst wenn ich den da gehabt hätte, nützt der einem einfach auch nix wenn man bspw abends einkaufen geht oder zur Fahrschule muss, weil da nimmt man halt keinen Hund mit.


    Prinzipiell Stufe ich die Wahrscheinlichkeit weitaus höher ein dass mein Hund draußen nen Giftköder frisst als dass ich angegriffen werde und mein Hund verletzt wird. Und wenn dann bin ich froh drüber dass zumindest einer meiner Hunde nicht klein ist, weil für nen Kleinen braucht es kein Messer, den Tritt jemand im Zweifel einfach weg oder gar tot.

    Auch wenn die Alarmanlage OT ist - hey ich bin voll bei euch. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich habe auch einen Hund und keine Alarmanlage :hust: Und möglicherweise wird es den ein oder anderen nun schockieren - auch im Dunkeln finde ich so einen bösen dunklen Wach- und Schutzhund der meldet durchaus beruhigend. Und sollte mein Hund in eine Notwehrsituation kommen, jaaaaa dann lieber Zähne im Angreifer als Messer in mir...

    Ich hab ja bspw mich bewusst unter Anderem wegen des Sicherheitsaspekts für nen mindestens mittelgroßen Hund mit Wachsamkeit entschieden.

    Nicht weil ich verängstigt durch die Gegend laufen würde und auf Schutz angewiesen wäre oder so, sondern schlicht deswegen weil ich städtisch und alleine lebe und dann schon gern eine gewisse Art Meldefunktion und Abschreckung habe.

    Ich kann mich bspw drauf verlassen dass der Hund laut wird sollte nachts jemand an meiner Tür rum pfuschen, dass er meldet wenn draußen irgendwas komisch ist und dass sich Menschen dumme Dinge zweimal überlegen.

    Richtig blöde Situationen hatte ich immer ohne Hund, mit hatte ich zwar auch schon genug seltsame Situationen, wurde aber rechtzeitig drauf aufmerksam ( oft bevor ich das mit bekomme ) und es ist nie mehr passiert als dass die Situation einfach komisch oder gruselig war.

    Ich persönlich würde es nicht haben wollen jemals in eine Situation zu kommen in der mich der Hund tatsächlich schützen müsse, aber ich geh einfach davon aus dass die Wahrscheinlichkeit dass das passiert eher gering ist, mit Hund generell ohnehin geringer als ohne, und mit Hund der im Zweifel laut wird erst recht ( allein schon weil man ja eigentlich keine Aufmerksamkeit erregen will ).

    Die Kehrseite der Medaille ist, dass ein Hund ohne Wachtrieb der deutlich verträglicher ist einen im Alltag weitaus weniger Probleme machen kann, und sollte mir mal was passieren, mir im dümmsten Fall evtl nicht geholfen werden kann.

    Allerdings denke ich mir da wieder, sollte mir bspw in meinen eigenen 4 Wänden was passieren und ich bin nichtmal in der Lage jemanden zu informieren, dann dürfte es relativ egal sein ob ich nen Hund hab der keinen rein lässt, weil bis das jemand mitbekommt isses dann ja eh zu spät. :ka:

    Und dass ein Hund im Fall des Falles dass einem draußen was passiert nen Helfer dran lässt, da hätte ich nachdem ich mitbekommen hab was es mit einem Hund machen kann, auch bei einem sonst eigentlich netten Hund meine Zweifel haben.


    Hinsichtlich Wachsamkeit finde ich es allerdings wieder doof wenn man glaubt man bräuchte das, weil man sich sonst nicht sicher fühlt, und so einen Hund deswegen dann nicht entsprechend führen kann weil man so verunsichert/ängstlich durchs Leben geht.

    Für mich muss ein Hund eben nicht everybodys darling sein, uns für mich gehört es zu einem Hund dazu dass er mehr oder weniger wachsam ist.

    Brauchen tur man das jedoch als normaler Mensch nicht. Im Grunde reicht es Hinsichtlich Prävention aus DASS ein Hund da ist. Allein aus der Angst heraus, ein bellender Hund könnte jemanden aufschrecken, oder weil man als Fremde Person den Hund nicht kennt und die meisten Menschen eher nichts tun wollen was möglicherweise nen Biss als Folge haben könnte.

    Aber wenn dann doch mal was passieren sollte, ist das Risiko eben immer da dass man als Hundehalter angearscht wird, und das find ich einfach kacke.

    Einerseits gibt's sowas wie Notwehr und dass ein Hund streng sich eigentlich wie ein Hund verhalten dürfte wenn er entsprechend provoziert wurde ( steht zumindest sinngemäß so "ein Hund darf nicht ohne Provokation attackieren" oder so ähnlich), andererseits ist das heutzutage absolut unerwünscht und führt nur zu Problemen.

    Mir fehlt da ehrlich gesagt einfach die Komponente dass sich ein Tier manchmal eben verhält wie ein Tier.

    Wenn ein Mensch angegriffen wird, darf er sich wehren.

    Wenn ein Hund angegriffen wird, ist das verpöhnt.

    Notwehr zur Not mit nem Gegenstand - kein Problem.

    Nothilfe durch eine fremde Person - kein Problem.

    Nothilfe durch einen Hund - tabu.

    Und da beziehe ich mich wirklich auf Situationen dir alternativ entsprechende Folgen für den Menschen ( oder den Hund selbst ) hätten nicht auf sowas wie ,,Der ging mir auf die Nerven und mein Hund hat mich vor der Belästigung geschützt" oder sowas.

    Mir fällt bspw auch noch ein :

    - Wenn jemand eingebrochen ist obwohl da ein Hund war, musste man keine Angst haben dass man dem Einbrecher Schmerzensgeld zahlen muss und der Hund ne Einstufung riskiert

    - Wenn jemand jemanden mit Hund angegriffen hatte und der Hund hat den Menschen verteidigt musste man das ebenfalls nicht befürchten

    - Wenn jemand nicht gehört hat als es hieß ,,Fass den Hund nicht an der mag das nicht." und gebissen wurde war das auch kein Problem

    In all diesen Fällen hieß es dann ,, selber Schuld".

    Zu DDR Zeiten wars bspw auch kein Problem nen Hund abzurichten, heutzutage darf man das nicht. Das find ich bspw wieder absolut richtig so. Man stelle sich einmal vor jeder Depp dürfte seinem Hund beibringen auf Kommando Menschen zu attackieren... Das wär grauenhaft :see_no_evil_monkey:

    Aber einfach dieser Punkt dass ein Hund heutzutage immer nur lieb und nett zu sein ha und sich immer zurück halten muss, is einfach ein irrsinnig hoher Anspruch wenn man bedenkt welche Anforderungen der Alltag teilweise stellt.

    Zusätzlich :

    Nicht jeder Hund schlingt bei der normalen Mahlzeit.

    Lilo bspw frisst relativ langsam und kaut jedes Bröckchen durch. Wirklich Schlingen tut die wenn eigentlich nur bei Leckerlis, die sind teilweise mit einem Haps gleich runter geschluckt. Aber am Napf hat sie keine Eile wie es scheint.

    Der Zwerg hingegen schluckt gefühlt alles gleich runter, außer man muss es kauen.

    Napf hingestellt is immer *hapshapshaps* runter gewürgt. :see_no_evil_monkey:

    Und bei Leckerlis is der manchmal so furchtbar verfressen dass der gleich die ganze Hand mitnimmt und man mit den Fingern in seinem Rachen hängt. :ugly:

    Der is halt echt ne wahnsinnig gefräßige kleine Raupe, manchmal frag ich mich bei ihm tatsächlich ob ein Anti-Schlingnapf Sinn macht, da hat er irgendwie mehr davon. Er is auch der einzige Hund bisher der auch mal kotzen muss weil er zu schnell frisst oder sich überfrisst.

    Das hat Lilo bisher glaub nur ein-zwei Mal hin bekommen, aber dafür muss man bei ihr aufpassen dass die sich nicht verschluckt. :pfeif:

    Ich fühle mich gerade hilflos...

    Mach´ dir - trotz aller Hilfsbereitschaft - frühzeitig bewusst, dass du in so einer Situation nur sehr, sehr wenig helfen kannst und vor Allem dabei absolut keine Verantwortung trägst.

    Das is finde ich eine der wichtigsten Punkte die es da gibt.

    Man kann einen bspw noch so sehr wissen lassen dass man für jemanden da ist, dass man schreiben oder telefonieren kann wenn man reden möchte, kleine Aufmerksamkeiten schenken oder normal weiter machen, ect...

    Aber schlussendlich steckt man da nicht drin, es ist bei jedem anders und helfen muss/kann sich die Betroffene Person schlussendlich nur selbst.

    Manchen hilft es zu wissen dass da jemand ist, andere glauben wegen der Krankheit trotzdem sie stehen alleine da/fühlen sich trotzdem unfassbar einsam, wieder andere wollen das Umfeld daran garnicht teilhaben lassen weil sie der Ansicht sind es geht diese nichts an oder weil sie niemanden damit belästigen wollen, andere fühlen sich evtl als Last weil sie jemanden damit Sorgen bereiten ect...

    Sowas ist einfach schwierig sowohl für die Betroffenen selbst als auch für das Umfeld, aber jeder muss seinen Weg finden damit zurecht zu kommen.

    Man kann lediglich da sein wenn jemand ein offenes Ohr zum reden braucht oder Unterstützung dabei möchte sich Hilfe zu suchen, aber mehr kann man da nicht und schon garnicht erzwingen.

    Ich hatte sowohl selber schon Depressionen als auch kenne/kannte ich mehrere Menschen die Depressionen hatten.

    Einer Person hats bspw geholfen dass ich einfach da war, jemand Anderes macht sowas dann eher mit sich selber aus, in einem Fall ist deswegen auch der Kontakt abgebrochen, und bei vielen Menschen bekommt man das erst garnicht mit. Jede Person und jeder Verlauf is einfach individuell.

    Unverträglichkeiten und Allergien können sich jederzeit bilden oder ändern im Laufe des Lebens.

    Beim Menschen bspw kennt man das auch dass etwas jahrelang gut vertragen wird und irgendwann dann nicht mehr, und genauso kanns auch beim Hund laufen.

    Meine Hündin bspw hatte seit Welpe an Probleme mit Rind und Geflügel. Ne Zeit lang ging noch Ente, Gans und Büffel, irgendwann dann nicht mehr.

    Ich achte drauf dass ich bei Lamm, Wild, Kaninchen und Fisch bleibe und dafür bspw keine Ziege verfütter.

    Sollte sie irgendwann all diese 4 Sorten nicht mehr vertragen, kann ich dann immernoch auf Ziegenfleisch ausweichen.

    Ich hab mir da inzwischen angewöhnt für jeden Hund einzuplanen quasi Phasenweise bestimmte Sorten zuzulassen.

    So als Beispiel wenn hier ein Hund neu einziehen würde hätte der erstmal gängige Geflügelsorten ( Pute, Huhn, Ente ) und Rind zur Auswahl. Wenn er da empfindlich ist behalte ich mir erstmal Lamm, Kaninchen oder Wild vor.

    Sollte es dann trotzdem Probleme geben hätte ich immernoch Ziege, Strauß und Co im Hinterkopf.

    Also so ne Art Ranking für den Fall des Falles dass der Hund irgendwann Unverträglichkeiten bekommen sollte oder Futtermittelallergiker wird. Unterschieden danach was zuerst mal am gängigsten ist, dann so ne Art Mittelfeld ( also Sorten die gut erhältlich aber nicht ganz so krass vertreten sind ) und zum Schluss erst Sorten die exotischer sind.

    Die in zweiter Wahl wären also so ne Art Mittelfeld. Sorten, die ich prinzipiell versuchen würde wenn ich den Eindruck hab mein Hund ist beim Futter empfindlicher, und die 3. Klasse sind so absolute NoGos für mich um definitiv was in petto zu haben falls ich was für ne Ausschlussdiät brauche.

    Streng genommen gibt's bei mir noch ne 4. Gruppierung, das wären bspw Pferd und Insekten. Liegt aber einfach daran dass es Sorten sind die ich persönlich eigentlich auf keinen Fall füttern möchte und wirklich nur dann in Betracht kommen wenn echt garnix anderes geht.

    Ich finde es macht Sinn wenn da jeder für sich so n bisschen überlegt wie er sich das einteilen würde und auf jeden Fall nen paar Sorten hat die der Hund definitiv nicht bekommt, weil sowas kann ja leider durchaus jeden Hund mal treffen. Ich hab allgemein den Eindruck dass Unverträglichkeiten und Allergien häufiger werden, und obwohl bestimmte Rassen damit häufiger Probleme haben, kommt das einfach auch bei Rassen vor die da erstmal keine Disposition haben.

    Ich wollte einfach mal veranschaulichen was ich meine mit "die wachsen sehr lang und selbst bei ein-zweimal jährlich Bart nachkürzen isses unmöglich die nicht mit zuschneiden".

    Et voila- Eine überlange Vibrisse beim Schnauzer :pfeif:

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    Wer jetzt meint man könne trotzdem den Bart schneiden ohne automatisch Vibrissen einzukürzen, viel Spaß dabei diese dürren Dinger in dem Flauschebart zu finden ;D

    C'est impossible :pfeif:

    Ich find den Gedanken, wenn schon denn schon das Geld in Tierschutzvereine fließen zu lassen garnicht so verkehrt.

    Vor dem Einzug eines Hundes is ebenfalls sinnig, und dass die Leute entsprechend informiert werden von wo man sich nen Hund kaufen sollte und von wo eher nicht.

    Allerdings halte ich nen Hundeführerschein eben für fraglich, hängt stark davon ab welche Inhalte drin sind. Vielleicht ist das Wort an sich "Hundeführerschein" auch einfach blöd gewählt, vielleicht sollte man das eher "Hundehaltungserlaubnis" oder so nennen.

    Und für gewöhnlich isses auch so dass die Leute die bereits Hunde innerhalb eines bestimmten Zeitrahmen hatten davon eh nicht betroffen sind. Zumindest für diejenigen ändert sich halt nix, und diejenigen die ein Arsch bleiben wollen bleiben halt ein Arsch.

    Zumal Theorie und Praxis auch wieder zwei Dinge sind und dort ja nur grobe Dinge zum Hund erklärt werden.

    Also einerseits zwingt es quasi Menschen dazu sich zumindest grob mit dem Thema Hund auseinander zu setzen, mit nem PKW Führerschein hingehen find ich das nicht vergleichbar.


    Ich denke aber Idioten wird es immer geben, vollkommen egal ob mit oder ohne "Hundelappen".

    Sowas hatte ich auch mal.

    Susi konnte ich ja sobald der Grundgehorsam gefestigt war nahezu überall ableinen.

    Die hat sich nicht groß für fremde Menschen und Hunde interessiert, war aber im Zweifel nett. Sie hatte kein Interesse an Wild, also selbst wenn 3 Meter vor einem ein Reh durchs Gebüsch gesprungen is hat sie das einfach 0 gebockt.

    Ich hatte es also vom Prinzip immer so : Raus aus der Tür, nächsten Weg hoch, Leine ab, alles entspannt.

    Aber irgendwann hatte die Angst vor Hunden, weil viele scheiß Begegnungen gehabt. Ich hab mit ihr dran gearbeitet, irgendwann gings und ich bin davon ausgegangen dass das jetzt kein Problem ist sie abzuleinen wenn ich weiter weg vom Weg bin und weit und breit niemanden sehe, immer Leine in der Hand und im Zweifel einfach wieder dran.

    Und dann hörte ich es plötzlich von hinten ,,Geh mal spielen !", es kam irgendein Fremdhund angerannt, Susi bekam Angst und war weg. Ich hab sie beinahe eingeholt, da ist sie in einen Vorgarten verschwunden und ich hatte so ziemlich eine der stressigsten Momente in meinem ganzen Leben. Glück gehabt, wirklich Glück gehabt, dass ihr nix passiert ist und sie heil vor unserer Eingangstür saß und dort auf mich gewartet hab bis ich ihr doch endlich mal die Tür öffne.

    Davor und danach- absolut problemlos. Nur das eine Mal, das war halt richtig richtig scheiße. Ich hätte dieser Frau eine scheuern können, weil wie kann man so blöd sein zu denken dass irgendjemand der gut 40 Meter weg ist und sich grad offensichtlich mit seinem Hund beschäftigt und nicht merkt dass man da ist, einfach so den Hund hinzuschicken ohne sich anzukündigen und vorher zu fragen ?

    Im Endeffekt wars aber auch meine Schuld, weil ich hätt auch einfach ne Schleppleine dran lassen können oder meine Aufmerksamkeit mehr auf die Umgebung richten.

    Ansonsten war dieser Hund nahezu überall ableinbar, das würde ich bei meinen jetzigen so nicht beschreiben.

    Lilo bspw ist bedingt verträglich und hat Jagdtrieb. Solange alles weit genug weg ist absolut kein Problem. Im Zweifel kommt/bleibt da auch einfach mal ne Leine dran und ich such mir die Gegenden und Zeiten in denen ich sie ableine sehr genau aus.

    Außerdem ließ sie sich bisher immer abbrechen wenn doch mal was war. Einmal lief bspw aus dem Feld ein Igel raus, sie blieb stehen, hat ihn angepeilt, ich hab sie gerufen und sie kam sofort zu mir und ließ sich anleinen. Andere Male wenn sie was in der Nase hat, kann ich sie raus rufen. Und ein andermal als sie plötzlich wegen Vögeln am Himmel durch starten wollte, reichte ein deutliches ,,Ey !!!" Und sie blieb stehen. Danach blieb aber auch wieder ne Weile die Leine dran.

    Ich Leine sie bspw auch prinzipiell im Wald nicht ab, denn egal wie leer es wirkt kann es immer mal sein dass doch mal ein Reh den Weg kreuzt. Und obwohl ich sie bisher im Zweifel immer abbrechen oder abrufen konnte will ich meine Hand einfach nicht für ins Feuer legen dass das immer klappt.

    Dem Zwerg bspw trau ich nicht ausreichend um zu sagen : Sollte ein Hund kommen oder sich irgendwo was schnell bewegen kann ich mich drauf verlassen dass er nicht durchstartet, also bleibt die Leine dran ( obwohl er weniger Jagdtrieb hat als Lilo und von sich aus viel näher bei einem bleibt).

    Keine Ahnung wie du auf eine Hundespielwiese kommst. Ich sprach von einer Überprüfung des Freilaufs in einer Hundefreilaufzone, also in einem Gebiet, in dem man Hunde ableinen darf.

    Ah... Hier dürfen Hunde auf Waldwegen und auf Feldwegen eh freilaufen, ganzjährig (so nicht spezielles Naturschutzgebiet). Es gibt also keine Hundefreilaufzonen, außer in Kleinstädten "Hundespielwiesen". Deshalb wohl das Missverständnis. Ich verbinde mit "Hundefreilaufzonen", wie ich sie aus Städten kenne, immer eher so: hier darf mein Hund sich endlich mal frei entfalten...

    Hier sind fast alle rücksichtsvoll, tatsächlich, also auf Sicht anleinen falls der Gegenüber signalisiert, es ist erwünscht, bzw. man es beim eigenen Hund sicherer findet. Aber sind halt auch keine "hier darf mein Hund endlich mal" Gebiete

    Also hier ist es bspw so geregelt :

    Innerhalb geschlossener Ortschaften herrscht prinzipiell Leinenpflicht, außer die Fläche ist als Freilaufwiese gekennzeichnet.

    Außerhalb ist prinzipiell keine Leinenpflicht, außer es ist gekennzeichnet dass man den Hund anleinen soll.

    Eigentlich ganz einfach verständlich.

    Trotzdem hat man freilaufende Hunde hier überall, wirklich überall.

    Mitten in der Stadt, in Wohngebieten, direkt an stark befahrenen Straßen, teilweise sogar vorm/im Supermarkt.

    Und man kann eben nicht sagen dass es niemanden stören würde. Als Autofahrer hätte man definitiv gern eine Leine am Hund weil man sicherlich keine Lust hat einen Hund zu überfahren sollte er doch auf die Straße rennen..

    Als HH hat man keine Lust drauf damir zu rechnen dass überall ein Hund ohne Leine zu einem rennen kann.

    Als Passant ( vor allem mit Angst oder Kind ) hat man sicher auch keine Lust auf einen Hund der doch zu einem rennt.

    Und im Beispiel des Supermarkts gibt's genug Menschen die sich nicht an den Hunden vorbei trauen, weil eben keine Leine ( und oft nichtmal ne Person ) dabei ist.

    Die städtischen Freilaufflächen hier sind ein Witz, nix anderes. Oft nur halb eingezäunt, wenn nicht sonderlich hoch, teilweise an befahrenen Straßen und jeder Hund müsste einfach nur durch den kleinen nicht eingezäunten Bereich flitzen, oder kann ab circa Beagle Größe einfach locker flockig drüber springen.

    Ich frag mich dann aber eher warum man nicht einfach raus fährt. Warum sollte man nen Hund in der Stadt wo überall Menschen, fremde Hunde, Radfahrer, Verkehr ect ist ableinen wenn das bspw auch im Wald oder am Feld geht ?

    Andererseits ist es dort wo es offiziell erlaubt ist schlussendlich schlimmer...

    Ich gehe hier bspw eher ungern in den Wald weil man da immer damit rechnen muss dass jederzeit irgendwo ein Hund auftaucht.

    Das erste Mal als ich dort oben war, sah ich erst ein Reh und dahinter nen Labrador...

    Is einfach nicht schön so.

    Und das wäre alles kein Problem wenn alle HH auf gewisse Dinge achten würden.

    Leine dran lassen wenn der Rückruf nicht sitzt...

    Leine dran lassen wenn Hund Jagdtrieb hat und ich ahne dass hier Wild ist und ich den Hund im Zweifel nicht davon abhalten kann da hinterher zu rennen...

    Leine dran wenn nicht gut einsehbar und mein Hund Probleme mit Hunden oder Menschen hat, oder Radfahrern...

    Leine dran oder Hund zu sich nehmen wenn jemand keinen Kontakt möchte...

    Prinzipiell erstmal fragen bevor man seinen Hubd wo hin lässt...

    Es is so einfach und trotzdem offensichtlich so schwer :woozy_face:

    Seltsamerweise wenn ich wochenends aufm Land bin funktioniert das dann plötzlich! Aber städtisch = höhere Bevölkerungsdichte = mehr rücksichtslose Volidioten :muede: