Beiträge von Terri-Lis-07

    Achso Nachtrag hinsichtlich Erziehung bei einem Hund der ernsthaft wachtriebig ist :

    Der braucht das Wissen dass Frauchen/Herrchen auf sich selbst aufpassen kann, im Zweifel Managed und gewisse Dinge nicht sein Bereich sind.

    Hängt man da hinterher weil man bereits mit anderen Dingen überfordert ist- wird der Hund regeln.

    Passt die Erziehung nicht weil man falsche Wege einschlägt - wird der Hund regeln.

    Ist man vielleicht zu grob weil man den Cesar Milan raus hängen lässt - wird so ein Typ Hund im Zweifel auch eher gegen den eigenen Menschen gehen, denn in der Regel sind die wehrhaft und lassen sich nicht ungerecht behandeln. Die wollen und brauchen Konsequenz und Führung, gelesen werden, verstanden werden und brauchen adäquates Lob und adäquate Wege aufgezeigt zu bekommen was nicht geht. Auch Vertrauen spielt da mit rein, und das alles versaut man sich wenn man versucht alles wie Cesar Milan zu machen.

    Und als Anfänger, ist das echt verdammt schwierig, weil wie gesagt- Man wird schon an anderen Dingen erstmal genug zu knuspern haben.

    Zumal : Wenn es DIE Traumrasse ist, kann die auch warten. Nämlich bis zu dem Zeitpunkt in dem das Leben und die bisher gesammelte Erfahrungen passen. Bis man nicht mehr rein theoretisch alles abwägen muss, sondern weiß : Das bekomm ich hin, und ich weiß was das bedeutet.

    Ich sehe auch die Wohnsituation als Thema, und zwar allgemein bei einer gewissen Größe Hund, und bei Hunden mit Wach-/Schutztrieb.

    Angenommen bspw der Aufzug ist voll oder das Treppenhaus belebt aber der Hund findet die Nachbarn nicht so prickelnd ( sei es weil er fremde Menschen irgendwann doof findet oder weil er einfach austestet ob die da wirklich da sein dürfen ), dann ist das nicht witzig.

    Ich weiß wovon ich da rede, ich hatte solche Situationen selber, jedoch mit nem Hund den ich im Zweifel körperlich noch problemlos gehalten bekomme und nicht im 4. Stock.

    Zum anderen darf ein junger Hund Treppen noch nicht laufen. Ähnlich siehts aus wenn sich der Hund bspw verletzt oder warum auch immer grad in Narkose war. Möchte/Kann man da den Hund im Zweifel die Treppen tragen wenn der Aufzug grad dummerweise nicht funktioniert?

    Davon abgesehen kann Territorialverhalten im Büro problematisch werden, besonders wenn der Hund groß ist. Was wenn es da nicht funktioniert und der Chef sagt ,,Der Hund darf nicht mehr mit ?".

    Also insgesamt klingt die Lebenssituation allein schon eher nach einem maximal mittelgroßen Hund den man im Zweifel getragen bekommt, und idealerweise sich das Wachen eher in Grenzen hält.

    Nach einem Hund der Fremden ggü Tendenziell eher nett ist, vor allem wenn man Anfänger ist und zusätzlich noch das bisher gesammelte Wissen überdenken sollte ( Stichwort Cesar Milan ).

    Man sollte auch bisschen drüber bedenken :

    Wenn man solche Hunde bei anderen Menschen sieht, sieht man das Ergebnis. Man sieht nicht wie bspw die Junghundezeit ausgesehen hat, wie viel Arbeit drin steckt, wie der Mensch den Hund da hin bekommen hat.

    Der selbe Hund kann bei einer anderen Person bspw weniger unauffällig sein, einfach weil er bspw dort nicht die Gewissheit hat dass der Mensch gewisse Dinge regeln kann.

    Als Anfänger hat man erstmal mit den Grundthemen genug zu tun, weil man darin ungeübt ist und sich erstmal einfuchsen muss. Will/Kann man sich da wirklich noch zusätzlich damit rum schlagen dass der Hund bspw die Nachbarn im Treppenhaus nicht verbellt ? Oder man dran hängt wie ein Fähnchen im Wind weil man selbst noch genug mit der Leinenführigkeit zu tun hat?

    Mit was handlicherem, Netteren würde man es sich einfacher machen, und es wäre im Zweifel für das Umfeld ungefährlicher.

    Im Zweifel reicht einmal nicht aufpassen und Kollege/Nachbar verbellen bei einem großen Hund aus, dass man richtig Probleme bekommt.

    Da hilft es nicht sich das schön zu reden und einfach zu glauben dass man das schon schafft. Man sollte sich auch fragen was sein sollte wenn dem nicht so ist, man überfordert ist, und ob man das dann WIRKLICH so will.

    Rein materiell ist jeder Hund mindestens ne Schutzgebühr Wert. Kann man getrost für jeden verlangen, ob mans tut is ne andere Sache.

    Ansonsten wenn man jemanden fragen würde was sein Hund wert ist, würden die meisten Menschen wohl sagen : Unbezahlbar viel Wert.


    Ich finds zwar echt unverschämt wenn man für Mixe oder Moderassen abartig viel verlangt, aber im Endeffekt ist das für mich nur n Kaufpreis und sagt nix über die Wertigkeit des Tieres aus.

    Ein kranker bunt gemixter Althund aus dem Tierschutz is doch nicht weniger wertig als ein reinrassiger Welpe vom Züchter? Vollkommen egal wie teuer der verkauft wird.

    Ist halt nur die Frage wozu man bereit ist zu zahlen.

    Ich mein, das sind Lebewesen und keine Gegenstände.

    Es gibt aber offensichtlich Züchter die das anders sehen und grad Moderassen-/Mixe oder eben sämtliche Bullrassen sind schon echt teuer.

    Aber immerhin Schrecken die Preise vielleicht manche Menschen davon ab ne QZ vom Züchter oder Vermehrer zu kaufen und schauen, wenn schon, vielleicht mal im Tierschutz nach ( gibt ja immer wieder beliebte Rassen/Mixe im Tierschutz durch Bedchlagnahmungen von Welpenhandel, möglich isses, wenn schon unbedingt... ).

    Ich besitze eine Feile für Hunde. Jins Krallen sind nun nicht mega-hart (denk ich). Aber auch da ist die Feile nur bedingt brauchbar. Wenn ich nochmal eine kaufen wollen würde, würd ich wohl im Baumarkt nach einer "normalen" Feile für Handwerker schauen.

    Ich finde man muss da vor allem erstmal die richtige Technik raus bekommen.

    Sprich die Kralle muss man wirklich so fixiert bekommen dass man da auch ordentlich feilen kann. Dann funktionierts mit ner Krallenfeile.

    Aber umständlich ist es halt trotzdem, und wirklich nur was für Hunde die da super kooperativ sind.

    Im Fall der britischen Rassehunde gibt’s ja für Deutschland nur CBrH?

    Für Malis hat man die Auswahl zwischen 3 RSVs, oder?

    Irgendwie hatte ich den Eindruck, als sei das etwas besonderes und dass es für FCI Rassen pro Land eh nur einen RZV gibt.


    Naja Beispiele :


    Für Berner Sennenhunde, Boxer, Deutsche Doggen bspw gibt's je 2 Vereine.

    Für Rhodesian Ridgebacks und Hovawarte gibt's je 3 Vereine.

    Für Dalmatiner gibt's sogar 4 Vereine.

    Warum bzw wie so die Unterschiede sind versteh ich teilweise allerdings nicht so wirklich.

    Bei mancher Rasse legt ein Verein bspw mehr Wert auf Arbeitstauglichkeit, ein anderer evtl mehr auf Familienhunde, aber sonst frag ich mich : Warum ?


    Bei "meinen Rassen" hingegen gibt's wieder immer nur einen Verein ( wo ich es teilweise tatsächlich begrüßen würde wenn es nen anderen geben sollte der bspw hier und da was am Zuchtgeschehen ändern würde, aber nunja).

    Hinsichtlich Rassen die eindeutig drunter fallen und deren Standard gebendes Land Deutschland ist.

    Bein Dobermann bspw - was würde es ändern am Standard rum zu Schrauben?

    Ah ok. Ich dachte du meinst fuer welche Rassen das standardfuehrende Land ist.

    Jup

    Wobei der DSH evtl auch drunter fallen könnte ( Karpfen-/Senkrücken ), wobei das ja nicht die ganze Rasse betrifft sondern nur nen Teil der HZ.

    Und ich sehe zumindest beim Affenpinscher wirklich schwarz.

    Zum einen sieht der PSK die ja als ne Art deutsches Kulturgut an und zum Anderen gibt's da einfach kaum noch Züchter.

    Das ist für mich eigentlich ne Rasse die früher oder später so oder so aussterben wird, was durch entsprechende neue Regelungen nur verkürzt wird. ( wäre mMn auch nicht tragisch, wer interessiert sich denn noch für Affenpinscher und warum sollte man die so krampfhaft erhalten müssen ? Wären es keine QZ, ok, aber so ? :thinking_face: )

    Es besteht übrigens die Möglichkeit dass man unter bestimmten Voraussetzungen die Narkose beim Zahnarzt übernommen bekommt.

    Bspw wenn man eine Dentalphobie attestiert bekommt, je nach dem was gemacht werden muss.

    Ich beschäftige mich da gerade mit und hab nächsten Monat einen Termin bei nem Kieferchirurg ( woanders bietet niemand hier Narkosen an, und ne Betäubung reicht bei mir nicht, hab n arges Zahnarzt Trauma :see_no_evil_monkey: ).

    Weil das nur ein einziges Land (das standardfuehrende Land) darf. Der VDH in DE darf nicht den Standard einer russischen, belgischen, franzoesischen, ... Rasse umschreiben! Das darf ausschliesslich das standardfuehrende Land! Der Standard wird dann der FCI vorgelegt, die prueft ihn/die Aenderungen und wenn die FCI diesen Standard (die Aenderungen) akzeptiert, dann hat das jedes Mitglied (ergo auch der VDH) zu uebernehmen!

    Dem entsprechend bezieht sich das bzgl des VDH auf Boxer, Affenpinscher und Dackel ( oder übersehe ich da ne Rasse ? ).