Ich sehe auch die Wohnsituation als Thema, und zwar allgemein bei einer gewissen Größe Hund, und bei Hunden mit Wach-/Schutztrieb.
Angenommen bspw der Aufzug ist voll oder das Treppenhaus belebt aber der Hund findet die Nachbarn nicht so prickelnd ( sei es weil er fremde Menschen irgendwann doof findet oder weil er einfach austestet ob die da wirklich da sein dürfen ), dann ist das nicht witzig.
Ich weiß wovon ich da rede, ich hatte solche Situationen selber, jedoch mit nem Hund den ich im Zweifel körperlich noch problemlos gehalten bekomme und nicht im 4. Stock.
Zum anderen darf ein junger Hund Treppen noch nicht laufen. Ähnlich siehts aus wenn sich der Hund bspw verletzt oder warum auch immer grad in Narkose war. Möchte/Kann man da den Hund im Zweifel die Treppen tragen wenn der Aufzug grad dummerweise nicht funktioniert?
Davon abgesehen kann Territorialverhalten im Büro problematisch werden, besonders wenn der Hund groß ist. Was wenn es da nicht funktioniert und der Chef sagt ,,Der Hund darf nicht mehr mit ?".
Also insgesamt klingt die Lebenssituation allein schon eher nach einem maximal mittelgroßen Hund den man im Zweifel getragen bekommt, und idealerweise sich das Wachen eher in Grenzen hält.
Nach einem Hund der Fremden ggü Tendenziell eher nett ist, vor allem wenn man Anfänger ist und zusätzlich noch das bisher gesammelte Wissen überdenken sollte ( Stichwort Cesar Milan ).
Man sollte auch bisschen drüber bedenken :
Wenn man solche Hunde bei anderen Menschen sieht, sieht man das Ergebnis. Man sieht nicht wie bspw die Junghundezeit ausgesehen hat, wie viel Arbeit drin steckt, wie der Mensch den Hund da hin bekommen hat.
Der selbe Hund kann bei einer anderen Person bspw weniger unauffällig sein, einfach weil er bspw dort nicht die Gewissheit hat dass der Mensch gewisse Dinge regeln kann.
Als Anfänger hat man erstmal mit den Grundthemen genug zu tun, weil man darin ungeübt ist und sich erstmal einfuchsen muss. Will/Kann man sich da wirklich noch zusätzlich damit rum schlagen dass der Hund bspw die Nachbarn im Treppenhaus nicht verbellt ? Oder man dran hängt wie ein Fähnchen im Wind weil man selbst noch genug mit der Leinenführigkeit zu tun hat?
Mit was handlicherem, Netteren würde man es sich einfacher machen, und es wäre im Zweifel für das Umfeld ungefährlicher.
Im Zweifel reicht einmal nicht aufpassen und Kollege/Nachbar verbellen bei einem großen Hund aus, dass man richtig Probleme bekommt.
Da hilft es nicht sich das schön zu reden und einfach zu glauben dass man das schon schafft. Man sollte sich auch fragen was sein sollte wenn dem nicht so ist, man überfordert ist, und ob man das dann WIRKLICH so will.