Beiträge von Terri-Lis-07

    Ja wirklich stur find ich tatsächlich eher die wenigsten Hunde. In den meisten Fällen denk ich mir : Nee so stur wie du sagst is der garnicht, du trittst einfach nur Trainingstechnisch immer auf der Stelle rum.

    Wobei ich das nicht nur auf zu viel Gekekse/Bestechung beziehen würde. Grad in der Schnauzerecke herrscht echt oft die Meinung dass man sich( gern mal sehr grob) durchsetzen muss ( bspw Hund pöbelt, also ruck mal ordentlichan der Leine und schrei den Hund dass sich die Balken biegen ein NEIIIN !!! ins Ohr ), dass man es mit dem Radfahren übertreiben muss ( zumindest beim Mittel kommt das immer wieder vor dass teils Hunde mit nem halben Jahr schon jeden Tag ne Stunde ans Rad kommen, weil man muss die ja auspowern..) und der Hund zu wenig gelobt wird ( bestechen is definitiv falsch, zumal die teilweise auch gern Verhaltensketten bilden und man da aufpassen muss, aber die brauchen es einfach auch zu merken was sie eigentlich so richtig gut machen ). Sprich es wird oft nicht positiv aufgezeigt wie man gern hätte dass sich der Hund verhält, wie man sich am Menschen orientieren kann oder/und der Hund zusätzlich noch total Banane gemacht, neben mangelnden wirklich konsequenten Regeln.

    Also oft ist man zu lasch, zu grob, weiß nicht wie man sich richtig vermitteln soll, führt nicht konsequent genug und lastet zusätzlich falsch oder garnicht aus.

    Und dann kommt man evtl bei den ein oder anderen Baustellen nicht voran, und denkt dann eher der Hund is halt stur ( oder doof) obwohl man im Grunde eher selbst zu doof ist ( weil man nicht über den Tellerrand gucken kann, weil man sich nicht informiert wie es anders gehen kann, weil man sich keine Unterstützung holt,... ).


    Edit : Ich beziehe mich damit bspw eher auf die Mittel.

    Bei den Zwergen bspw isses oft so dass garnix gemacht wird, also weder wirklich Auslastung noch Erzogen.

    Und bei den Riesen hab ich den Eindruck, man übernimmt sich mit denen und bekommt es nicht hin die entsprechend auszulasten/zu erziehen. Weil gern mal isses so dass man selbst eigentlich keinen Riesen wollte, sondern es der Wunsch des Partners war. Oder man unterschätzt das Gewicht ( is jetzt nicht so als gibt's noch zwei kleinere Größen), oder man unterschätzt dass es Gebrauchshunde sind.

    Aber doch in der Masse finde ich grad die Riesen die ich meist treffe gut geführt, und hier gibt's auch noch Leute die die entsprechend arbeiten.

    Ich hatte ja in der einen Situation den Eindruck dass die Kinder teilweise zusätzlich noch dazu gedrängt werden sich dem Hund ggü grob zu verhalten.

    Als einer der Beiden mit dem trainieren sollte tut mir das Kind echt Leid. Er hat gemerkt so kommt man nicht weiter und die Eltern haben ihn immer weiter dazu ermutigt den Hund noch weiter zu nerven.

    Bei Stern TV läuft grad eine Diskussion über das Dackel-Thema. Dort sitzt unter Anderem Martin Rütter.. Ich guck später mal ob man das irgendwo nachgucken kann.

    Edit :

    Zitat
    • Geht es unseren Lieblingshunden Dackel, Mops und Schäferhund bald an den Kragen? Minister Cem Özdemir (Grüne) will härter gegen Qualzuchten vorgehen. Viele Hundebesitzer fürchten ein zu striktes Verbot. Dieter Könnes spricht bei „stern TV am Sonntag“ darüber mit Hundeprofi Martin Rütter, Josef Ramacher (Präsident des Deutschen Teckelklub 1888 e.V) und Dackel-Besitzerin Anna-Carina Woitschack.

    Quelle https://www.rtl.de/cms/stern-tv-a…il-5083591.html

    Das Schnauzer allgemein als sooo stur beschrieben wird kommt eher von anderen Haltern außerhalb der Foren-Bubble.

    Grad in der Mittelschnauzer Gruppe bei Facebook bspw liest man immer wieder mehrere Halter die die als soooo stur beschreiben und da entfachen gern mal richtige Diskussionen.

    Ich hole da einfach mal ein bisschen aus :

    Allgemein als stur empfunden wird ja gern mal ein Hund der bspw nicht tut was man sagt, der nicht zu etwas zu motivieren ist was er nicht so mag, dass er evtl eigenständiger ist, dass es mit der Erziehung nicht so voran läuft wie man es gern hätte.

    Der Eindruck entsteht mMn beim Schnauzer in aller Regel dann, wenn man selbst einfach nicht den richtigen Weg hat sich dem Hund verständlich mit zu teilen. Ein Schnauzer will verstehen was er tun soll, er braucht konsequente Halter, er braucht ein gewisses Maß an Führung ( die einen mehr, die anderen weniger ) und in der Regel sind es einfach intelligente Hunde die auch mal dazu neigen auszutesten, selbstständig Entscheidungen zu treffen ect...

    Wenn der Weg den man in der Erziehung oder im Training einschlägt nicht passt, tun die nicht das was gewollt ist. Wenn der Halter nicht vom Hund ernst genommen wird, tun die es ebenso wenig. Das hat absolut nichts mit Sturheit zu tun, wird aber von vielen vielen Schnauzer Haltern aber gern mal so interpretiert. Man braucht hier und da einfach auch mal andere Optionen in der Erziehung oder beim Training, wenn Option a nicht immer funktioniert. Der Weg muss einfach passen, sonst funktioniert es nicht. Ist bei vielen anderen Rassen aber genauso ( dir wiederrum werden aber ebenfalls gern als stur abgespeichert ).

    Der Begriff stur bedeutet für mich das beharren auf seine Ideale/Wünsche/sein Vorhaben ohne jeglicher Bereitschaft dazu sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen.

    Das kenne ich so nur von den wenigsten Schnauzern, wenn überhaupt. Wie gesagt von meinem Rüden kenne ich es in manchen Situationen. Wenn er mal bewusst auf etwas pfeift und bspw der Ansicht ist das nur unter bestimmten Voraussetzungen oder garnicht zu tun.

    Wirklich kennen tu ich das damals vom Westie.

    Beispiele :

    Die Route beim Gassi musste ihrem Gusto entsprechen, sonst ist die stehen geblieben oder umgekehrt. Und da gab's kaum einen Weg sie vom Gegenteil tu überzeugen. Wenn sie nicht wollte, wollte sie nicht. Da half dann oft nichtmal der geilste Keks ever als Motivation, einfach weil nein man, mag ich nicht.

    Ich konnte ihr bspw nie richtig das apportieren beibringen. Fand sie doof, also tat sie es nicht. Bzw wenn dann nahm sie etwas kurz in die Schnauze und hats gleich wieder ausgespuckt, brachte es alle Jubeljahre vielleicht 1-2 mal und danach hieß es ,,Du hast es weggeworfen, hol selber.".

    Wenn Sie bspw der Ansicht war etwas unbedingt zu wollen, wars auch schwer die davon abzuhalten und hat auf Teufel komm raus versucht das durchzuziehen.

    Nen Schnauzer bekommt man dagegen durchaus gut dazu sich zu Dingen überreden zu lassen auf die er eigentlich nicht so Lust hat, oder ihn von Dingen abzuhalten die er unbedingt will. Oder was ich bspw wieder auch kenne : Zu viele Wiederholungen finden die gern mal doof.

    Der Terrier damals hätte dann gesagt :,, Hab kein Bock mehr, mach ich nicht mehr, kannst noch so geile Sachen anbieten, is mir zu doof jetzt. "

    Der Zwerg würde sagen : ,,Man zeige mir dass ich dafür wenigstens was geiles zu fressen bekomme, dann denke ich mal drüber nach ob ich es nicht vielleicht doch tue. Aber erstmal guck ich ob ich den Keks nicht vielleicht auch anders bekomme. "

    Und Lilo tut es dann trotzdem, aber nicht mehr so zackig, testet mehr aus ob sie das jetzt wirklich tun soll, und fängt an zu meckern.

    Aber sie tuts trotzdem, obwohl ihr besseres einfallen würde. Der Zwerg wagt es zumindest ab, und Susi wie gesagt, hätte es dann halt eben ums verrecken nicht gemacht.

    Ich verstehe die Halterin von Ramos nicht. Sie wurde früher von ihrem Schäferhund gebissen weil sie sich drüber gebeugt hat aber ihre Kinder dürfen auf dem Hund hängen. Und es ist auch nicht die Aufgabe der Kinder den Hund zu erziehen. 🤷‍♀️

    Die Logik von ihr war so wie ich es verstanden hatte : Ihren DSH hat sie behandelt wie ein ( Zitat) "Schoßhündchen", ihm zu wenig Grenzen gesetzt und deswegen hat er sie gebissen. Ergo glaubt sie Ramos ggü müssen sie streng sein, es fallen Worte wie "unterordnen" und Sätze aus dem Dominanz-Ding, und wenn Ramos schnappt müsse man ihm noch mehr aufzeigen dass das so nicht ging.

    Das Problem an der Sache war nur dass sie dem Hund a) keine richtigen Regeln gesetzt haben, sich b) Zusätzlich aber noch aus Hundesicht ihm ggü echt grob verhalten haben und noch mehr genervt haben wenn er auf Hundeart mitgeteilt hat dass man ihn nicht so behandeln kann.

    Sobald sie dem Hund ggü netter wurden und es mal mit Lob und Belohnung versucht haben hat sich auch gleich gezeigt dass sich so mehr Erreichen lässt.

    Es is eigentlich denkbar einfach, aber so hätten sie sich mit Leichtigkeit nen Beißer ran erziehen können wenn das so weiter geht. Ramos hat im Grunde nur gezeigt dass er sich so ein blödes Verhalten nicht gefallen lässt und fing eben an auszutesten was ein Hund der keine Grenzen kennt eben so machen kann. Wär ne echt miese Kombi gewesen.

    Bei dem Gespann mit den Neufis dachte ich mir : Boa was haben die für ein Glück gehabt dass die Beiden für die Rasse ein eigentlich so utopisches Alter erreicht haben.

    Ich frag mich ja : Kamen beide von einer Zucht ? Sind alle Hunde oder vermehrt Hunde aus dieser Zucht älter geworden als die restlichen Rassevertreter ? Und was machen die anders ?

    Aber ich schätze das wird man eher nie erfahren oder ?

    Hier isses tatsächlich so, wenn ein Hund sowas ähnliches wie "will to please" hat dann meine Mittelhündin. Kann man natürlich nicht bspw mit nem Retriever oder Schäferhund vergleichen, da schwingt immer noch der eigene Kopf vom Schnauzer mit, aber sie macht tatsächlich recht viel einfach weils uns freut. Dafür testet die aber deutlich mehr aus ob die Regeln die so existieren auch wirklich gelten.

    Der Zwerg hier ist Tendenziell schon sturer, aber nicht in dem Maß wie ich es bspw von einigen Terriern kenne. Er möchte halt dass das was man tut für ihn Sinn ergibt under Spaß dran hat. Dafür testet er nicht so doll aus ob gewisse Dinge noch gelten.


    Insgesamt würde ich Schnauzer nicht als so stur beschreiben wie man es oft liest. Die denken mit, die neigen durchaus mal zum hinterfragen, machen etwas nicht wenn sie keinen Anreiz oder Sinn drin sehen, aber tendenziell sind die doch für jeden scheiß zu haben, lernen gerne und sind gut zu motivieren. Dieses ,,Alles muss nach meinem Gusto gehen und wenn nicht dann mach ichs ums verrecken nicht." kenne ich bspw nicht von denen.

    Aber insgesamt wie man sieht gibt's da einfach durchaus große Unterschiede innerhalb der Rasse.

    Einmal bzgl des "offen ggü Fremden". Damit meine ich dass solche Hunde eher netter und durchaus mal interessiert sind.

    Schnauzer im Allgemeinen sind Fremdem eher desinteressiert, aber es gibt Variationen von "finde ich nett, brauch ich aber nicht" bis hin zu "finde ich ätzend und brauche ich nicht". Wenn ich unter den Schnauzern Hunde kenne die Fremden ggü tatsächlich verkuschelt sind kenne ich das eher vom Riesen als von Mittel oder Zwerg.


    Unser Bub ( pfeffer-salz ) bspw hat im Gegensatz zu den meisten Pfeffies nicht das beste Fell. Es ist trimmbar, aber er hat einfach super viel Wolle.

    Vom Wesen her uns ggü super verkuschelt, er ist verspielt, lässt sich für vieles begeistern, ist dabei aber durchaus eigensinnig und obwohl er nicht dumm ist, hat er manchmal einfach Pech beim denken. Will to please kennt er nicht, dafür is er Raupe nimmersatt und hat ausgeprägtes Will to eat. Vom Kern her find ich ihn echt einfach und er ist ein eher entspannter Hund mit recht guten Nerven. Aus der Haut fahren, vor allem wenn er sich nicht adäquat behandelt fühlt, kann er trotzdem, und Geduld is manchmal nicht ganz seine Stärke.

    Jagdtrieb hat er soweit kaum. Er reagiert zwar durchaus auf Bewegungsreize aber wenn Lilo bspw ein Reh sieht und im Modus ist, steht er daneben und guckt mich an als würde er sich fragen : ,, Hö ? Was mit dem Mädel wieder nicht richtig?"

    Fremde Menschen und Hunde interessieren ihn absolut garnicht. Da will er nur dass sie ihn in Ruhe lassen und das wars. Vor ihm könnte ne Hündin in den Stehtagen stehen und das einzige womit er da was anfangen kann is das Pipi.

    Seine Menschen und seine Lilo, das is seine Welt und der Rest ist ihm egal.^^

    Sie hat sich getraut :smiling_face_with_hearts:

    https://www.instagram.com/reel/C5thed5oy…GVpMTVrMDdrbA==

    Für die die nicht das Video sehen wollen

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    Unterschiede zum Zwergpinscher:

    Größer und insgesamt kräftiger gebaut, etwas höhere Reizschwelle und mehr Varianz innerhalb der seriösen Zucht weil es doch tatsächlich relativ wenig Zwergpinscher Züchter im VDH bzw PSK gibt.

    Außerdem macht natürlich das Fell nochmal was hinsichtlich Vorlieben. Während Pinscher schnell bei Kälte frieren und Tendenziell eher die Wärme bevorzugen, sind Schnauzer meistens eher Hunde die die Kälte lieben. Sommer vertragen die trotzdem relativ gut, viele gehen auch gern ins Wasser.


    Bzgl der Unterschiede ( wichtig zu sagen allerdings dass das in erster Linie Tendenzen sind ) :

    Pfeffies sind Tendenziell ursprünglicher. Also oft Fremden ggü nen Ticken distanzierter oder misstrauischer, etwas kerniger, durchaus gern nen Ticken ernster.

    Schwarz-Silber sind Tendenziell eher offenere, nette Hunde. Das gibt sich einfach daraus dass es keine Ursprungsfarbe ist und es der Beliebteste Farbschlag ist. Dadurch gibt's einfach viel mehr Züchter die auf ein offenes Wesen Wert legen.

    Die Schwarzen sind mAn die mit der größten Varianz. Da gibt's offenere Hunde, ursprünglichere Hunde, sportlich gezogene, auf Ausstellung gezogene,... Also wenn man als Anfänger oder als jemand der gern nen wesenstechnisch toleranteren Hund sucht, tut man sich den größten Gefallen wenn man bei schwarz und schwarz-silber sucht.

    Die Weißen kenne ich am wenigsten, die sollen in allem etwas "weicher" sein und haben Tendenziell das schlechteste Trimmfell.

    Ich würde einfach verschiedene Züchter mal besuchen und dann bisschen schauen.

    Es gibt wie gesagt verschiedene Linien, es gibt Züchter die wollen eher ursprünglichere Hunde erhalten und Züchter die nettere, aber dennoch wachsame Begleithunde wollen. Es gibt Züchter die selektieren mehr auf den Sport ( beim Zwerg ist das meistens Agility), Zuchten aus denen Therapiehunde hervor gingen und Zuchten die mehr auf Ausstellung selektieren.

    Und beim Fell gibt's dann auch nochmal alles mögliche... Plüschbomben mit viel Wolle, Hunde mit gutem Rauhaar, Hunde die sich kaum noch oder garnicht trimmen lassen, da is alles dabei ( leider ).