Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich kenne es von mehreren Züchtern auch eher so dass man Anfängern eher zu einer Hündin rät, wobei ich hier allein schon deswegen weil Agility geplant ist eher zu einer Hündin raten würde. Bei der Sportart würde ich persönlich 30 kg eher als zu schwer ansehen und das ist ein Gewicht das Airedale Rüden gern erreichen, während bei einer Hündin meist bei um die 25 kg Schluss ist ( am genialsten find ich ja Hündinnen im unteren Bereich, also um die 20 kg, die haben ne gute Größe sind aber trotzdem noch echt handlich ).

    Ansonsten ist es durchaus Terrier als auch Gebrauchshund typisch dass es mit dem eigenen Geschlecht tricky sein kann und grad beim Airedale hab ich den Eindruck dass es da Unterschiede in den Linien/Zuchten gibt. Ich kenne/kannte bspw mehrere Rüden die da garnicht so problematisch sind/waren wie hier öfter beschrieben wird ( was natürlich nicht bedeutet dass es das nicht gibt) und teils auch selber mit mindestens einem weiteren Rüden zusammen gelebt haben ohne Probleme.

    Von Schnauzern bspw kenne ich es häufiger dass mindestens das eigene Geschlecht problematisch ist.

    Bei Mops und Frenchie kann man ganz klar sagen: würde der Käufer Nase wollen, würden mehr davon rum laufen. 90+% dieser Rassen kommt vom Vermehrer (siehe Tasso Zahlen) und den Vermehrer interessiert es nicht, was VDH Richter so prämieren. Was der Käufer aber stattdessen will, ist Nullnase bis zum geht nicht mehr und allerhöchstens das Versprechen von freiatmend, aber auch das niemals zu Lasten der gewünschten Optik

    Genau.

    Ich nehme das ja gerne das Beispiel meiner Ex-Schwiegermutter die OEBs gezüchtet hat.

    7 Welpen, einer mit richtiger Nase, also nicht bisschen mehr, sondern deine richtige Nase ohne Falten usw. Ratet mal für welchen Welpen es keine Abnehmer gab... Ist eine richtig hübsche Hündin geworden. Weiterzüchten wollte sie mit der Hündin übrigens nicht......

    So viel zum Thema es geht nur um den Charakter und wenn es die Hunde ohne Knautschnase gäbe, würde man die natürlich sofort nehmen.

    Mir fällt dazu grad ein Beispiel in eine andere Richtung ein :

    Beim Dalmatiner weiß man ja dass sich bspw Platten und mehr Farbe positiv auf die Gesundheit auswirken. Vom Standard gewollt ist das ja nicht und es is eigentlich echt krass wie viele Hunde mehr oder weniger weg fallen nur weil die Farbverteilung nicht so optimal aus Standardsicht ist.

    Nun stellen wie uns einen Dalmatiner Wurf vor :

    Da gibt's ein paar die standardgerecht gepunktet sind und ein paar die mindestens eine Platte oder ein Monokel haben. Wir gehen davon aus dass all diese Hunde beidseitig hörend sind.

    Welche dieser Hunde sind für den Welpenkäufer interessanter ?

    Nachdem man geraten hat hier die Auflösung laut Züchterin

    Tatsächlich ist es wohl häufig so dass die meisten Interessenten die Welpen bevorzugen die laut Standard eigentlich Fehlerhaft sind, also Platten oder Monokel haben.

    Die mit der ach so korrekten Scheckung sind oftmals weniger gefragt.

    Ist zumindest so das Resultat nach über 40 Jahren Zucht.

    Scheint also irgendwie auch so n bisschen Rasseabhängig zu sein was die Käufer Tendenziell bevorzugen- da scheint Brachyzephalie was Anderes zu sein als bspw Fell.

    Ja, leider...

    Also ich kenne auch viele die keine BSV haben/hatten, aber leider eben auch echt viele die mindestens einen hatten ( oft bleibts nicht nur bei einem, da kommt nicht selten irgendwann noch BSV 2 oder 3 ).

    Also wenn ich jetzt so schätzen würde wie viele der Dackel die ich kenne daran früher oder später erkranken komme ich auf schätzungsweise nen Drittel.

    Is halt natürlich nicht allzu repräsentativ weil man das keinesfalls auf alle Dackel hoch Münzen kann.

    Ich kenne bspw auch keinen Frenchie mit BSV persönlich obwohl es dort ja ähnlich oft vorkommen soll.

    Eine Option fällt mir durchaus noch ein :

    Airedale Terrier aus einer Familienhund-orientierten Zucht.

    Wäre optisch ganz was anderes als gesucht wird, aber so charakterlich:

    Sportlich/lauffreudig - ja

    Hundesportlich betrachtet absolute Allrounder und zumindest mit ner leicht gebauten Hündin geht auch Agility

    Zwar wachsam aber Menschen ggü in der Regel deutlich offener und netter als andere wachsame Rassen

    Haaren kaum ( muss man dafür allerdings regelmäßig trimmen oder zum Hundefriseur gehen der das kann )

    Haben in der Regel ein gutes Nervenkostüm

    Jagdtrieb ist oft handelbar ( es kann Allerdings auch vorkommen dass der stärker ausgeprägt ist, zumindest aus Leistungslinien gibt's durchaus noch Airedales die zur Jagd eingesetzt werden )

    Sind zwar ne Mischung aus Terrier und Gebrauchshund, aber beides eher Light Version und damit gut als Gebrauchshund oder Terrier Einsteiger geeignet

    Hinsichtlich Artgenossen kann es mit dem eigenen Geschlecht hapern, aber das hat man mAn nicht mehr als bei den meisten anderen Rassen auch

    Theoretisch sagen da die AL Züchter gern mal : Es is relativ egal welchen Sport man mit denen macht, Hauptsache die werden in irgendwas gearbeitet.

    Tendenziell würde ich da, wenn die Rasse in Frage kommen sollte, aber eher drauf achten dass es keine Arbeitslinie ist sondern der Züchter sein Augenwerk auf aktive, wesensfeste, nette Begleithunde legt.

    Kann mir vorstellen dass man bei den Anforderungen damit happy werden kann, wenn einem der Typ Hund liegt.


    Ansonsten wäre ich aber nach wie vor hier bei KH Collie und Dalmatiner.

    Hinsichtlich der purinarmen Ernährung- nee so schwer isses eigentlich nicht. Aber meiner Meinung nach hilft es schon sehr wenn man jemanden hat den man da im Zweifel Löcher in den Bauch fragen kann, und man muss es eben wollen dass die Ernährung ab Werk gewisse Anforderungen stellt.

    Hinsichtlich Futter wenn der Verdacht bei einer Unverträglichkeit liegt wäre, wenn es trocken sein muss, meine erste Anlaufstelle inzwischen Vet Concept.

    Ideal wäre eigentlich möglichst kurze Inhaltsliste und kochen, dann sieht man ob bestimmte Sorten wirklich so funktionieren.

    Andererseits kenne ich es bisher so dass viele sonst sehr empfindliche Hunde VC häufig echt gut vertragen.

    Meine Hündin bspw musste ich in ihrer Junghundezeit barfen weil sonst nix ging, Fertigfutter is auch heute schwierig, da ist VC noch das was sie bzgl Trockenfutter am besten verträgt.

    Allerdings bedeutet dass nicht dass gut vertragen = Bedeutet dass hinten auch geringe Mengen raus kommen.

    Bei ihr bspw gehen Geflügel und Rind gänzlich Garnicht. Durchbruch damals brachte Kaninchen/Hase, dazu kamen noch Lamm, Wild und Fisch.

    Außerdem verträgt sie zu hohen Fett- und Innereien Anteil nicht gut und braucht ausreichend KH/Gemüse dazu.

    Das ist auch wieder etwas das mir bspw zu allen möglichen Hunden einfällt die eher dazu gedacht waren an Herden oder in Ställen zu leben, da hat es sich quasi eingebürgert dass es an Futter Garnicht mal soo viel Protein gab, eher das was über blieb. Von daher finde ich die Idee drauf zu achten dass der Proteinanteil nicht zu hoch ist nicht allzu verkehrt bei einem Hüti. Bedeutet jedoch nicht dass der Hund zu wenig Protein bekommen sollte oder dass er zu viel tatsächlich nicht verträgt ( das müsse man irgendwann ausprobieren wenn man ne Zeit lang etwas hat das gut funktioniert).

    Ich denke mit nem Dalmatiner liegst du garnicht so falsch.

    Ich kenne die eher als nette Hunde, moderat wachsam, happy sowohl als aktive Begleiter als auch mit Hundesport ( da kenne ich die allerdings eher aus dem Turnierhundesport, weniger aus dem Agility) und durchaus ableinbar ( wenn auch beim Jagdtrieb wohl alles mögliche dabei sein kann).

    Allerdings sollte man bei der Rasse bedenken dass man die speziell ernähren muss und man sollte sich den Züchter wirklich gut anschauen. Es gibt auch immer wieder mal Dalmis die nicht so verträglich sind, weitere gesundheitliche Probleme haben und definitiv präsent sind die Themen Taubheit und ein Gendefekt der dafür sorgt dass sie bei falscher Fütterung Probleme mit Harn- und Nierensteinen bekommen können. Da muss man finde ich gut abwägen ob man das wirklich will, und auf einen Züchter achten der auf Wesen und Gesundheit viel Wert legt und einem grad bei Fragen der Fütterung auch weiter hilft.

    Ich stehe aktuell bspw grad selber in Kontakt zu einer sehr erfahrenen und mAn kompetenten Züchterin, wenn es interessiert.

    Andernfalls gibt's hier im Forum noch einige Dalmi Halter die da tiefer als ich in dem ganzen Thema drin stecken. Wenn du magst haben wir hier noch einen Dalmatiner Thread :)


    Bzgl weiteren Rassen...

    Collies gibt's auch in Kurzhaar, die wären sicherlich ebenfalls eine Überlegung wert.

    Wenn du gern beim gewohnten bleiben würdest, denke ich wären bspw Sennenhunde, Schäferhunde, Schnauzer ( da gäbe es als verwandte Rasse noch den Deutschen Pinscher) eher nicht das was du suchst. Die sind einfach insgesamt eher ernsthafter unterwegs, sind knackig wachsam und nicht immer so super verträglich. Ich kann mir vorstellen dass du damit vielleicht nicht so zufrieden wärst, denn du scheinst recht hohe Anforderungen zu haben dass der Hund ähnlich nett und verträglich sein wird wie dein Bardino-Mädchen war. Aber wenn die dich interessiert sollten schadet es natürlich nicht sich trotzdem näher zu informieren.

    Labrador fänd ich eigentlich auch keine schlechte Idee, aber wenn einem die Art nicht liegt wird man mit nem Retriever mAn nicht happy.

    Hinsichtlich gestromt würde bspw noch der Boxer einfallen, allerdings würde ich da wegen der Gesundheit eher von abraten und beim Agi wären die raus.

    Bzgl Agility würde ich außerdem eher auf leichtere Hunde achten. Also wenn ein Dalmatiner dann eher eine Hündin, oder eben den KH Collie näher anschauen.

    es muss seriös sein, man muss ausreichend auf Gesundheit achten und darauf dass bspw die Hündinnen nicht ausgebeutet werden, es muss geregelt sein wie die Hunde aufwachsen, ect.

    Sollte das, im Sinne der Hunde, nicht immer gewährleistet sein?

    Ja, definitiv ja !

    Aber gibt leider viele Fälle in denen das nicht gewährleistet ist. Im Falle von Dissidenzvereinen oder privatem Verpaaren sieht das leider oft etwas anders aus.

    Da Scottish Terrier insgesamt recht ähnlich gebaut sind wie Westies oder Cairn Terrier ( mit Ausnahme der Beinlänge ) müsste es passen wenn du dich im Zweifel an diese Rassen hältst.

    Ich glaube hier im Forum hat niemand Einen Scottie.

    Ich glaube der Halsumfang meiner damaligen Westie Hündin hatte um die 28-30 cm, Zugstopp trug sie wenn ne 35, wenn dir das weiter hilft.

    Wie gesagt was nem Westie oder Cairn passt dürfte auch nem Scottish passen.