Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich habe eine Rasse, die in einigen BL auf der Liste steht, aber in keiner einzigen Beissstatistik auftaucht.

    Warum wird sie als potentiell gefährlicher als andere Rassen eingestuft?

    In den Berliner Beißstatistiken steht sie gelistet.

    2020 einen Menschen schwer verletzt, ein Beißvorfall mit Hund

    2021 je zwei Menschen leicht verletzt, einmal Mensch gefährlich angesprungen, 2 Vorfälle mit anderen Hunden

    2022 einmal Mensch leicht verletzt und 9 Beißvorfälle mit Hund

    Ich finde bspw auch meine Rasse in den Statistiken wieder.

    Kann man sich Gefühle einreden? Blöde Frage, aber ich bin so ein Gefühls-DAU... Also kann man sich was einreden, so dass es tatsächlich dauerhaft echt wird? :denker: Oder würde man früher oder später daraus "aufwachen"? Gibt es dazu Studien/Forschung?

    Da auch Gefühle, die am Anfang mal "echt" waren, irgendwann verschwinden können, besteht die Gefahr des "Aufwachens" auch im Falle der "eingeredeten Gefühle".

    Ich hab in irgendner Art Doku/Reportage mal eine Art Experiment gesehen da wurde jemand verkabelt ( glaube an ein EEG angeschlossen ) und man hat geschaut wie das Gehirn drauf reagiert wenn Bilder verschiedener Menschen ( uA den Exfreunden ) gezeigt werden.

    Dem zu Folge isses wohl nicht möglich dass Gefühle die echt waren gänzlich verschwinden können weil das Gehirn es quasi dauerhaft positiv eingespeichert hat ( selbst wenn man mit der Person abgeschlossen hat oder sie anschließend absolut ätzend findet ).

    Da dachte ich mir : Uääää :igitt:

    Also dem zu Folge :

    Glauben dass die Gefühle weg sind - geht.

    Die Reaktion die der Körper darauf hat allerdings gehen wohl nicht weg.

    Also bleibt alles Unbewusste quasi existent.

    Zumindest wenn man diesem Experiment glaubt ( man hat da leider nur eine Person gesehen aber da wurde glaube gesagt, wie bei allen anderen Experimenten die da gezeigt wurden, dass das wohl schon häufiger so getestet wurde).

    Kann man sich Gefühle einreden? Blöde Frage, aber ich bin so ein Gefühls-DAU... Also kann man sich was einreden, so dass es tatsächlich dauerhaft echt wird? :denker: Oder würde man früher oder später daraus "aufwachen"? Gibt es dazu Studien/Forschung?

    Wies zwecks Studien ect aussieht weiß ich nicht, aber ich meine irgendwann gabs mal ne Art Experiment von zwei Menschen doe befreundet waren und geschaut haben ob die sich beide ineinander verlieben können wenn sie Dinge tun die man so in einer Beziehung tut. Einer der beiden entwickelte dann Gefühle, die andere Person nicht. Ist schlussendlich halt nur ein Beispiel, dem entsprechend wohl auch wissenschaftlich betrachtet wohl nicht aussagekräftig.

    Soweit ich das einstufen würde ist das Thema zu komplex als dass man sich einfach einreden kann in den/die will ich mich jetzt einfach verlieben und dann passiert das und hält so dauerhaft. Einfach weil das wohl von wahnsinnig vielen Faktoren abhängig ist die man garnicht selbst beeinflussen kann weil das unterbewusste oder körpereigene Vorgänge sind. Die lassen sich mit eher nicht manipulieren weil man das so will, sondern entweder passierts oder es passiert nicht.

    Anders kann das wieder aussehen wenn das einzige was dagegen spricht rein psychische Themen sind.

    Also aus meiner Perspektive wird zumindest dieses Thema ein Fragezeichen sein, mit Tendenz dazu dass das dauerhaft eher nicht funktionieren dürfte.

    Anders siehts allerdings wie gesagt bei anderen Themen aus. Bspw Angst kann man beeinflussen, Meinungen kann man ändern, was man generell gut/schlecht findet kann man ändern. Eben alles was rein psychisch bedingt ist/wobei nur die Psyche der auslösende Faktor für die jeweilige Empfindung ist ( abgesehen natürlich von Dingen die auch körperliche Ursachen haben die krankhaft sind, da müsse man dann zusätzlich sich auch darum kümmern, aber da denke ich bspw an Schilddrüsenprobleme, Schmerzgeschichten uÄ ).

    Blöde Frage evtl, aber kann es sein dass Schafe irgendwie intuitiv wissen was ein HSH ist oder so ?

    Hab letztes Wochenende zumindest Folgendes beobachtet:

    Junger HSH ( schaut aus wie ein Pyri oä ) geht an Schafsherde vorbei. Hund reagiert aufgeregt bis fiddelnd auf die Schafe ( icj weiß aber nicht ob der Schafe schon kennt oder nicht, der lebt halt in dem Dorf ) und die Schafherde lief zum Zaun und musste höchst interessiert diesen Hund beäugen.

    Auf andere Hunde reagieren die nicht so, die sind uninteressant bzw werden im Zweifel kritisch beäugt und das wars.

    Aber dieser weiße, riesige Flausche-Bär, DER war spannend.

    Oder kann es auch sein dass die Schafe sicherheitshalber zusammen gerückt sind weil der so groß und so hüpfig war und andere Hunde desinteressierter vorbei gehen?

    Aber irgendwie wirkte das nicht so skeptisch sondern eher so : Booaaa krass, wer bist denn du ? :shocked:

    Von daher würde ich gerne mal dieses Konzept sehen, was Rütter da vorgestellt hat, denn anscheinend geht es bei seiner Variante des Hundeführerscheins ja über Fragen, wie sie beim Sachkundenachweis gefragt werden, hinaus (kann man das irgendwo nachlesen?)

    Wenn es das ist was ich glaube was es ist, dann wirds wahrscheinlich sein wie der Test bei Dogorama ( in der App kann man nen "Hundeführerschein" machen der meine ich made by Rütter ist ).

    Edit

    https://dogorama.app/de-de/hundefuehrerschein/

    Und auch wenn man daran nicht stirbt kann eine vom JRT-Mix zerlegte Hand oder durch Hackenbiss beschädigte Achillessehne dich monatelang außer Gefecht setzen bzw ein:e Selbständige:n ruinieren.

    Ich hab mal nen paar Statistiken durch geguckt.

    Bei Hunden die einen Menschen schwer verletzt haben gelistet stehen uA :

    Dackel

    Jack/Parson Russell Terrier

    Yorkshire Terrier

    Französische Bulldogge

    Shih Tzu

    ( lässt sich so nachlesen in den letzten 3 Tabelle der Berliner Biss-Statistiken https://www.berlin.de/sen/verbrauche…stik-314090.php )

    Interessant zu wissen wären vermutlich die Verletzungen die diese Hunde so verursacht haben.

    Kein Ding ich weiß was da gemeint ist, wollte nur nochmal die andere Perspektive dazu zeigen.

    Das hat halt immer zwei Seiten...

    Als Passant sollte ich aufpassen keinem Hund zu nah zu treten ( damit meine ich nicht so dicht vorbei laufen dass man ihm fast auf sie Pfoten tritt, so dicht mit dem Rad vorbei zu fahren dass nur n halber Meter Platz ist, als Jogger ggf abbremsen und vorbei gehen oder nen Bogen laufen, ect... ), keinen ungefragt anzufassen oä,...

    Und als Halter hab ich drauf zu achten den Hund so zu führen dass er niemanden gefährden/belästigen kann.

    Als Passantin erlebe ich es halt leider so oft dass andere HH es einfach nicht gebacken kriegen ihren Hund bei sich zu behalten...

    Ich wurde dadurch obwohl ich ausreichend Abstand ( im Rahmen des Möglichen ) halte ( vollkommen egal wie groß oder klein der Hund ist ) mehrfach fast gebissen, immerhin nur fast... :woozy_face:

    Vor nen paar Tagen hat mir ein Bulldog Rüde beinahe ans Bein gepisst weil Hund 1. Ohne mein Ok zu mir gelassen und 2. Dann zu doof gewesen den Hund wieder zu sich zu sortieren. Immerhin gab's ne Entschuldigung...

    Ein andermal hatte ich als ich auf die grüne Ampel gewartet hatte nen Mali am Rucksack hängen... Zwar nur freundlich interessiert schnüffelnd, aber ich mein - muss das sein ?

    Dadurch überlege ich mir inzwischen tatsächlich manchmal ob ich nicht vielleicht doch lieber die Seite wechsel, weil so viele Menschen kriegen das einfach nicht gebacken, und einige der Kleinhunde sind zumindest nichtmal nett.

    Auf der anderen Seite hab ich ja selber nochmal die Perspektive als HH. Mit Lilo bspw geht's tatsächlich... Zumindest seit sie "groß" ist. Als sie ein Welpe war waren so viele Passanten so dermaßen penetrant und übergriffig dass das bei ihr heute noch nach hängt. Sie hat sich einfach durch die Welpenzeit und das Verhalten der Menschen ( die nicht auf mich hören konnten als ich sagte dass man die doch einfach in Ruhe lassen soll weil die das nicht mag/Angst hat ) eingeprägt: Wenn Menschen uns ansprechen kann es immer sein die wollen irgendwas von mir, aber Menschen sind merkbefreit, die raffen es nur wenn ich laut werde, also mach ich im Zweifel einfach vorsorglich den Knurr-/Bellmotor an.

    Aber beim Zwerg merkt man das nochmal richtig schön als Kontrast... Da wird so dicht vorbei gejoggt/gegangen/Rad gefahren dass man fast in den Hund läuft/fährt ( wenn man da kein Auge drauf hat ), da findet man es nochmal absolut lächerlich wenn der Hund notfalls sagt dass der in Ruhe gelassen werden möchte, ect... Und da isses den Leuten halt vollkommen egal. Lilo macht im Zweifel einmal grrr und die Leuts denken auf einmal,,Oh mein Gott ! Hilfe ! Der beißt mich gleich!", während der Zwerg selbst wenn deutlicher garnicht geht einfach wahlweise ausgelacht oder weiter getriezt wird. Lilo wird allein wegen der Größe einfach eher mit Respekt behandelt, den Kleinen hingegen... Was soll der schon machen? Der is ja klein und sieht niedlich aus..

    Da schwingt natürlich nochmal der Größenvergleich mit, aber ich hab inzwischen gelernt es gibt Menschen die sind so dämlich, da isses vollkommen egal was für nen Hund man hat und ob der MK trägt oä. :woozy_face:

    Also stehe ich als HH in der Pflicht im Hinterkopf zu haben dass manche Menschen einfach wahnsinnig unbedarft oder dämlich sind, und ich meine Hunde entsprechend aufmerksam führen muss, oder eben andere Menschen vor ihrem Verhalten schützen muss.

    Nun habe ich allerdings keine Hunde die bei sowas gleich beißen würden. Lilo muss man schon recht stark bedrängen ehe sie würde und dem Zwerg ggü müsste man schon erstmal zu fassen kriegen. Wäre das allerdings bei denen der Fall dass ich bspw glaube wenn jemand zu dicht vorbei joggt oä würden die rein hacken, dann wär ein Korb drauf.