Schlimm finde ich, daß es solche Gesetze überhaupt braucht. Daß das derzeitige TschG null zu greifen scheint, um Auswüchse zu unterbinden und daß sich Züchter/Produzenten etc im entwerfen der schlimmsten deformierten Körper immer noch mehr überbieten möchten wie es scheint. Ein Mops ohne Nase ist nicht skurril genug, da muß es schon eine Minusnase mit Falte drüber sein. Was, die Bulldogge kann immer noch laufen? Na dann machen wir da mal einen Warankörper drauß, dann hat es sich ausgelaufen. Och, nur ein Berg an Fell? Da geht noch viel mehr und es ist doch völlig egal, wie sich das Tier darin fühlt.
Völlig krank und ja, ich begrüße Gesetze, die das in Zukunft unterbinden können, die hoffentlich durchgesetzt werden, denn der Mensch ist nicht Gott und hat kein Recht dazu, anderen Lebewesen solche Perversitäten anzutun.
Weil hier offensichtlich niemand den Podcast gehört hat schreibe ich mal was laut diesem das Problem an der Sache ist :
Das bisherige Gesetzt war zu vereinfacht ausgedrückt und auch die Entwürfe die aktuell so rum schwirren sind noch nicht konkret genau geregelt.
Die Gesetze müssen demnach was ich da gehört habe viel viel konkreter werden, ne Art "idiotensichere" Regelung beinhalten die genau definitiv was wo anfängt und wo es aufhört, unter welchen Kriterien man quasi bewerten kann dass etwas so garnicht geht.
Das bedeutet wohl dass das bisherige Gesetz bspw nicht richtig umsetzbar gewesen sein soll weil die Amts Veterinäre keine entsprechenden Klauseln hatten die jetzt ganz konkret sagen ,,Das darf nicht.", weil Leiden, Schäden, Schmerzen verursachen wohl arg Auslegungssache ist.
Hinsichtlich des Entwurfs der Bmel bspw hieße das demnach dass man für jeden Punkt nochmal echt viele Zusatzpunkte rein schreiben muss, damit man bspw weiß unter welchen Aspekten man jetzt zB Brachyzephalie Werten soll ( da könnte man sich zb an den Niederlanden orientieren und rein schreiben wie das Verhältnis zwischen Kopf und Schädellänge sein sollte, anderweitig Symptome rein schreiben die damit einher gehen wie bspw stenotische Nasenlöcher, Faltenbildung, Vorbiss, hervor stehende Augen, röchelnde Atemgeräusche), weil das Wort an sich na erstmal nur beschreibt dass die Schnauzenlänge kürzer ist als die Schädellänge.
Also ich sag ja, rein um diese rechtliche bzw politische Sicht gehört zu haben rentiert es sich den PC anzuhören ( das wurde darin nochmal ausführlicher erklärt als ich das jetzt versucht hab zusammen zu fassen).
Alles was zum Thema Zucht gesagt wurde... War mAn zu vereinfacht ausgedrückt ( die heißt es sinngemäß man müsse nur die Rassestandards ändern, einfach mit bspw Dackeln züchten die dieses ungute Gen nicht haben, und dort wo der Genpool nicht breit genug ist halt andere Rassen einkreuzen... Und als Positiv-Beispiel genannt hat man Retromöpse, weil die haben ja soo lange Nasen und sind So gesund
), das kann man ruhig überhören.