Alles anzeigenEin Punkt der mir noch einfällt den man mAn ruhig auch noch bedenken kann :
Einige Hunde reagieren recht empfindlich auf Krebs. Man könnt fast meinen Hunde haben ein Gespür dafür, aber zumindest ist erwiesen dass Hunde Krebs riechen können und ich kenne es von Hunden Krebs kranker Menschen ( oder auch teils von Mehrhundehaushalten in welchen einer der Hunde an Krebs erkrankt) dass einige Hunde darauf entsprechend reagieren.
Besonders häufig bspw damit dass sie nicht alleine bleiben können, auch gestresst sind wenn sie fremd betreut werden. Aber auch bspw in der Form dass sich ein Hund distanziert oä.
Sprich dadurch macht so eine Erkrankung mit einem Hund nochmal was Anderes als mit manch anderer Krankheit. Muss nicht bei jedem Hund so sein, aber wie gesagt- so kenne ich das.
Das ist ein super wichtiger Punkt der auf jeden Fall in die überlegen einbezogen werden sollte.
Bei mir in der Familie hatten wir ein schwer Krebskranken Angehörigen. Am Anfang der Behandlung war der Hund super lieb wie immer und je schwere der Verlauf fortgeschritten desto komplizierter wurde die ganze Situation. Die Chemo Therapie wurde ambulant durchgeführt und die Person war dann regelmäßig für 1 Woche im Krankenhaus. Der Hund hat die Welt nicht mehr verstanden und diese Person überall gesucht und vor der Wohnungstür gewartet. Ab dem dritten Krankenhaus Aufenthalt war dem Hund klar, der Koffer bedeutet nichts gutes und hat seitdem jedes mal in den Koffer gebissen und wollte verhindern, dass der Koffer die Wohnung verlässt.
Am schlimmsten wurde es, als die Person als unheilbar nach Hause geschickt worden ist. Der Hund hat sein ganzes Wesen geändert, war super gestresst und aggressiv und ist die Person angegangen. Am Ende blieb leider nur die räumliche Trennung, da es für die Person aber vor allem für den Hund eine unerträgliche Situation gewesen ist. Kurz nach dem die Person verstorben ist, konnte sich der Hund wieder entspannen und ist fast wie früher, unfassbar lieb, liebebedürftig und viel viel viel entspannter.
Wir hatten damals auch unsere Hundetrainerin zu rat gezogen und sie war sich auch ziemlich sicher, dass die ganze Situation Auslöser für die Wesensänderung gewesen ist.
So krass kenn ich es auch eher nicht.
So als Beispiel:
Ich hatte einen mittelgroßen Mix in der Kundschaft dessen Herrchen Krebs hatte. Der Hund war aufm Tisch sehr hampelig und fiepsig, hatte viel Aufregung und Stress dabei.
Irgendwann hat man raus gefunden dass es einfacher für ihn ist wenn das Herrchen nicht dabei ist ( soweit eigentlich normal, viele Hunde sind entspannter wenn der Besitzer nicht dabei ist ).
Das hat so 2-3 Mal funktioniert, dann wurde er wieder stressig. Ich meinte dann dass es zwei Varianten gibt- entweder Herrchen is nicht weit genug weg, oder ihm geht's wieder schlechter.
Hat sich am Ende heraus gestellt dass es letzteres war, er musste wieder zur Chemo.
Man konnte also am Verhalten des Hundes förmlich ablesen wie der Gesundheitszustand vom Besitzer war.
Ähnliche Geschichten hab ich dann über andere Hunde gehört/mitbekommen bei denen der Halter Krebs hatte. Die Hunde hatten Stress damit, es hat sie irgendwie beunruhigt und wenn man die woanders hingegeben hat ( obwohl sie es kannten fremd betreut zu werden, nicht selten auch genau von diesen Personen ) war es oft so dass die garnicht zur Ruhe kamen, super nervös und gestresst sind.
Anderes Beispiel- anderer Hund im Haus bekam Krebs. Die beiden Hündinnen haben immer zusammen im Körbchen geschlafen, bis sich die gesunde Hündin plötzlich von der erkrankten Hündin distanziert hat.
Schlussendlich ist aber jeder Hund anders - die einen nimmt es mehr mit, andere weniger. Und wenn es sie mitnimmt, geht jeder Hund anders damit um.
Es gibt teilweise auch Hunde die sind da so sensibel, da braucht es kein Krebs als dass die anders drauf sind. Da reicht es bspw aus wenn man Kopfschmerzen hat, als weibliche Person grad die Tage hat oder einfach platt von ner Impfung ist oder so. Manche solcher Hunde werden dann aufmerksamer, für andere ist das die perfekte Gelegenheit um Mist zu bauen, wieder andere fangen dann an aufzupassen oä.
Und wenn ich mir vorstelle dass solche Hunde die auf solche Kleinigkeiten schon deutlich reagieren mit Krebs konfrontiert werden, kann ich mir gut vorstellen dass das auch krassere Themen auslöst ( wie eben das was dapii beschrieben hat ).
Es gibt teilweise sogar Fälle, da kam der Mensch erst durch den Hund drauf mal beim Arzt schauen zu lassen ob da was ist ( es gibt bspw Berichte von Hunden die dann immer interessiert an einer bestimmten Stelle geschnüffelt haben oder immer mit der Nase dagegen gestoßen sind ).
Nicht umsonst forscht man auch dran ob man Hunde zur Krebsdiagnose einsetzt.
Schweift zwar evtl von dem Hauptthema hier ab, aber es is echt interessant wie Hunde auf sowas reagieren können ( und ist eben auch ein Punkt den ich bedenken würde - dass es eben evtl nicht nur das menschliche Umfeld, sondern auch den Hund psychisch belasten kann ).