Vater meiner ehemaligen Chefin war ja Assistenzhundetrainer. Prinzipiell kann man da sagen dass es eher aufs Individuum als auf die Rasse ankommt, denn für Assistenzhund per de braucht es erstmal keine spezifische Rasse ( das sieht bei anderen Bereichen wieder anders aus ).
In erster Linie kommt es da drauf an wie der jeweilige Mensch konkret gestrickt ist und wie ein Hund sein müsse um damit klar zu kommen.
Rassen die man ganz typisch im Kopf hat sind bspw Labrador und Golden Retriever, aber ich kannte im Assistenzhundebereich bspw auch einen Westie und zwei Terrier Mixe aus dem Tierschutz. Ich weiß bspw auch von einem Irish Terrier der ausgebildet wurde, von Pudeln, diversen Mixen, Collies,...
Ansonsten hat bspw mein Bruder Autismus. Kann man jetzt nicht wirklich was von ableiten, aber als Beispiel kam unsere damalige Westie Hündin gut damit klar und auch unser Zwergschnauzer Rüde hat damit keine Probleme.
Bei meiner Mittelschnauzer Hündin siehts wieder bisschen anders aus, das findet sie in seltenen Fällen schon komisch und distanziert sich bisschen. Allerdings ist sie auch ein Hund der Stimmungen deutlich mehr an sich ran lässt, die anderen beiden sind ( bzw war ) dahingehend nicht so sensibel.
Deshalb würde ich jetzt einfach mal als Vorschlag den Cairn Terrier einwerfen.
Die sind klein, aber recht kräftig gebaut. Die sind mit Menschen meist netter, aber auch psychisch recht robuste Hunde. Für Terrier eine eher gemäßigtere Rasse und im Vergleich zum West Highland Terrier deutlich gesünder.
Außerdem sind sie rauhaarig und Haaren kaum bis garnicht ( müssen Allerdings regelmäßig getrimmt werden ), haben also eine Fellart die ebenfalls recht häufig gut von Allergikern vertragen wird.
Pudel kann auch passen, aber die sind halt schon deutlich sensibler. Wobei ich die Größeren da durchaus als deutlich robuster empfinde als manch kleine Vertreter.
So als Beispiel: Bei mir dürfte ein Hund auch nicht zu sensibel sein, aber ich könnte mir für mich auch durchaus nen Pudel vorstellen. Man muss halt schauen wie die Zuchthunde so drauf sind, mehrere Zuchten kennen lernen, und dann bekommt man schon nen Eindruck wo man einen Pudel in Erwägung ziehen sollte.