Beiträge von Terri-Lis-07

    So als anderes Beispiel für einen Vorfall der nicht in die Medien kam :

    In dem Ort wo ich aktuell bin gab's vor ein paar Wochen eine gebissene Postbotin.

    Sie wollte wohl Briefe zustellen, dann ging plötzlich das Tor auf, Hund rannte raus und biss ihr in den Arm ( einer im Haus is versehentlich auf den Tor-Öffner gekommen).

    Rasse des Hundes kenne ich nicht, hab den Hund noch nie dort gesehen ( soll irgendwas größeres Helles gewesen sein... dahingehend gibt's hier bspw nen Pyri und nen BBS, wobei ersterer woanders wohnt und zweiter kp ).

    Wie gesagt- landete nicht in den Medien die Geschichte.

    Ich kenne Westies oder Cairns bspw hinsichtlich Artgenossen als recht entspannt.

    Also da gibt's durchaus welche die das eigene Geschlecht mal nicht so prickelnd finden, aber jetzt nicht so oft wie man es bspw bei den knackigeren Terriern gern mal hat.

    Wobei es für mich hinsichtlich Artgenossen schon nen Unterschied macht obs nur prollen oder mehr laut werden is, oder der Hund lieber erst ne Schlägerei anzettelt und danach überlegt ob das jetzt wirklich nötig war ( oder halt nicht xD ).

    Bei meinen Schnauzern isses ja zB so dass die jetzt auch nicht die verträglichsten sind, aber die hacken halt nicht gleich rein.

    Bei Susi waren fast alle Hunde kein Problem, aber wenn sie mal einen gehasst hat, dann mit jeder einzelnen Phaser ihres Körpers.

    Ich finde das is n bisschen wie beim DJT - muss man schon wollen xD


    Die Welshs kann man bspw mit dem Airedale nur optisch vergleichen, vom Wesen her sind die schon deutlich mehr Terrier. Also deutlich kerniger, im Zweifel schnell wehrhaft, in meinen Augen irgendwo kleine Teufelchen.

    Liest man sich durch die HP's von Züchtern steht bspw dass die "sich behaupten können", man da ne Spur konsequenter sein muss, sie auch als psychisch sehr robuste Hunde gelten und die eben wie gesagt keine kleinen Airedales sind.

    Ich kenne die auch nur als Hunde die schnell Dinge mit den Zähnen lösen.

    Das is nochmal ne Spur anders als bspw ein Border, Cairn oder Irish.

    Die Irishs kenne ich ggü Menschen als echt nette Hunde, dafür nicht selten schwierig mit anderen Hunden. Legt man nicht so viel Wert drauf dass es mit Fremdhunden klappt, hätte aber gern nen mittelgroßen, Menschen ggü charmanten Terrier, passt ein Irish sehr gut.

    Wobei man da wohl eher die Ami Linien meiden soll weil das wohl diejenigen sind die diese bedingte Verträglichkeit ( mit schneller "Hau-drauf"-Neigung ) rein gebracht, oder zumindest verstärkt haben sollen.


    Also einerseits mag ich Welshs, aber das müsste ich halt wirklich wollen.

    Insgesamt kann man find ich auch nicht sagen dass man das mit Schnauzern vergleichen kann, weil Schnauzer sind zwar auch keine zimperlichen Hunde, aber eben schon irgendwie anders als Terrier. Da ist die Zündschnur tendenziell durchaus länger und die Eskalationsleiter wird mehr genutzt, während Terrier schon häufiger gleich von 0 auf 180 fahren können. Und mEn sind Schnauzer tendenziell auch mehr am Menschen orientiert/weniger eigenständig als manch Terrier Rasse. Dafür knallt oft der Wachtrieb nen Ticken mehr.

    Also eben "anders".

    Achso edit weil die Frage wg Jagdtrieb kam:

    Bei Schnauzern variiert der schon sehr. Gibt welche die haben kaum Jagdtrieb, gibt welche da is der schon deutlich ausgeprägt, und seltener auch welche da is der so stark dass die Hunde kaum ableinbar sind. Meist lässt sich das aber durchaus handeln. Die gewisse Eigenständigkeit macht es bisschen tricky, dadurch dass die aber doch ein Stück weit recht nah bei ihren Menschen sind machts wieder handelbarer. Von Terriern kenne ich es, wenn starker Jagdtrieb da is, dass die einfach auf einen scheißen. Von Schnauzern kenne ich es, dass sie zumindest noch durch Erziehung gut abbrechen sind und sich etwas besser zusammen reißen können. Die sind nicht ganz so schnell "weg".

    Ich kenne einige Listenhundhalter mit verschiedenen Rassen (bayrische und hessische Liste einbezogen). Die absolut überwiegende Mehrheit führt ihre Hunde extrem verantwortungsbewusst und sorgfältig. Aggression gegenüber Menschen ist da selten, eher bei den Molossern im Rahmen des typischen Wach- und Schutzverhaltens zu finden. Artgenossenaggression erlebe ich als überdurchschnittlich.

    Als ich noch in Hessen gewohnt hab, hatte ich den selben Eindruck. Wenn ich da mal Staffs, Rottweilern oä begegnet hin, machten die Halter in der Regel den Eindruck dass sie sehr drauf achten die Hunde umsichtig zu führen und bloß nicht negativ aufzufallen.

    Hier in Sachsen ist mein Eindruck wieder ein anderer.

    Davon abgesehen dass es hier erheblich mehr Listenhunde gibt, fallen mir weitaus weniger davon positiv auf.

    Einige entsprechen dem Klischee, einige lassen ihre Staffs überall ohne Leine laufen ( wo in Hessen im Zweifel sofort die Leine dran war ) und zumindest wenn ich Rottis sehe, haben die mMn oft einen an der Klatsche ( vorher hatte ich den Eindruck dass es zwar wachsame, aber an sich recht umgängliche Hunde sind ).

    Mir scheint als schwankt es einfach auch von Bundesland zu Bundesland.

    Vielleicht is das auch ein Städteding, vielleicht liegt es an der Gegend an sich, vielleicht an der lascheren Liste, aber auf jeden Fall bemerke ich schonmal definitiv Unterschiede zwischen diesen beiden Bundesländern.

    Hier wars übrigens wohl auch so dass eine der damaligen Gassihunde meiner Mutter ein Mittelschnauzer war und neben dem Westie auch ein Mittel im Raum stand, jedoch keiner eingezogen ist weil es in der Nähe keine Züchter gab.

    Ansonsten dachte ich mir bei den Schnauzern lange Zeit : Ein Zwerg muss schwarz silber, ein Mittel Pfeffer-Salz und ein Riese schwarz sein !

    Also eigentlich war wenn Mittel eh Pfeffer-Salz mein Favorit, hätte aber auch nen Schwarzen genommen. War dann irgendwie witzig dass ich auf nen Schwarzen noch hätte warten müssen und bei den Pfeffies grad noch eine Hündin frei war.

    Aber es hatte nicht nur optische Gründe dafür dass ich Pfeffer-Salz bevorzuge, denn die sind auch weniger anfällig für Krallenkrebs ( was, wie ich erst zu meiner Salonzeit feststellte, bei Riese und Mittel leider so eins der wenigen gesundheitlichen Themen sind ).

    Mittlerweile denk ich mir, wenn wieder Mittel dann nur schwarz. Einfach weil ich dann nicht nochmal so spontan bei der Züchterwahl wäre und es mehr Züchter schwarzer Mittel gibt von denen ich mir heute betrachtet einen Hund kaufen würde.

    Dennoch hab ichs inzwischen einfach total mit Pfeffer-Salz. Gefällt mir inzwischen auch bei den anderen Größen gut, wobei ich mir bis auf weiß ( Zwerg ) alle Farben inzwischen gut finde.

    Mir fällt übrigens auf dass ich vergessen hab zu schreiben warum der Zwerg eigentlich genau dieser Hund wurde :

    1. Hat die Vorliebe für die Pfeffies Dank Lilo auch meine Mutter angesteckt, so dass sie am liebsten einen Pfeffie-Zwerg wollte. Allerdings gibt's da nicht so viele Züchter im Umkreis. Für die Zucht die ich da favorisiert hätte, hätten wir durch halb Deutschland fahren müssen, das war ihr zu weit. Eine Zucht hier im Bundesland fiel raus, weil mir die Herkunft der Hunde zu exotisch war ( einige kamen aus Nord- und Südamerika uA ), eine andere Züchterin lebte nicht mehr, aber ein Bundesland weiter ( nur einen Katzensprung entfernt von dort wo Lilo her kam) gab es eine Züchterin die einen Wurf plante. Hätte das nicht funktioniert oder wäre kein Rüde für uns dabei gewesen ( Hündin funktioniert mit Lilo nicht), wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein schwarzer Zwerg geworden ( wir leben hier eigentlich in ner Art Nest, es gibt hier einige Zwergschnauzer Züchter, solange man also nicht auf eine Farbe beschränkt ist absolut einfach mal eben an nen Zwergschnauzer zu kommen ).

    2. Wollten wir gern einen entspannteren, ruhigeren Kandidaten weil meine Mutter ja wie gesagt älter ist und er vor allem zu ihr passen sollte. 4 Welpen fielen - eine Hündin ( blieb bei der Züchterin ) und 3 Rüden ( wovon einer zu einer anderen Züchterin ging). Somit hatten wir die Wahl zwischen 2 Rüden die lange Zeit sehr ähnlich waren. Irgendwann hat sich raus kristallisiert dass einer von beiden etwas unsicherer war und der andere ne Spur gelassener, also haben wir uns für die coolere Socke von beiden entschieden.

    Und das passt tatsächlich auch so, denn er ist mit relativ wenig glücklich zu machen ( lässt sich für jeden scheiß begeistern, ist super verfressen, braucht ab und an bisschen Input und geht auch gern mal länger, fordert es aber nicht so krass ein und kommt auch gut damit klar wenn mal weniger passiert), und ist bei manchen Dingen die hier bisher alle anderen Hunde aufgekratzt haben die Ruhe selbst. Als er einzog ( da hatte er grad mal 3 kg ) hat er bspw wie selbstverständlich nen ganzen Besen durch die Wohnung geschleppt, Silvester juckt ihn 0, und wenn meine Hündin mal wieder irgendwas auf die Palme bringt steht er da und fragt sich was mit ihr jetzt wieder nicht stimmt.

    Heißt nicht dass er nicht auch seine blöden Seiten hat, aber bisher ist er wirklich der einfachste Hund hier, und meine Mutter absolut happy drüber sich für ihn entschieden zu haben.

    Wäre es ein Hund für mich geworden, hätte ich mich wahrscheinlich eher für nen Hund aus ner aktiveren Zucht entschieden und wahrscheinlich schwarz oder schwarz silber genommen ( oder wär in den Norden gefahren xD ). Aber so passt es einfach.


    Immer (IMMER), wenn ich Terrierleute schwärmen höre oder lese, sagt eine ziemlich laute Stimme in meinem Kopf "so einen Kumpel brauchst du auch mal" - i.m.m.e.r. :herzen1: :lol:

    Ich habs mal in den Terrieristen Thread geschrieben :

    Wenn man Terrier kennen lernt gibt's nur zwei Optionen. Entweder man liebt die und kann sich das immer wieder vorstellen/braucht das unbedingt, oder man ist "geheilt" bzw stellt fest dass man das auf gar keinen Fall will. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich bin bspw ersteres. Ich vermisse es gelegentlich dass ich keinen Terrier habe, weswegen hinsichtlich nächster Hund auch der Airedale auf Platz 1 steht. Andererseits liebäugel ich ja auch ne Weile mit anderen Terrier Rassen. Ich finde bspw KH Foxterrier absolut genial, die haben mir persönlich nur dann doch zu viele Batterien gefressen.

    Wheaten Terrier stand im Raum, ich kann mich nur absolut nicht mit der Fellfarbe anfreunden.

    Dann steh ich mittlerweile auch total auf Kerry Blue Terrier, hab die SRT in mein Herz geschlossen ( wird aber nie einziehen weil die mir dann doch einfach zu groß sind ), finde English Toy Terrier absolut entzückend ( sind mir allerdings zu zierlich), liebe Scotties ( haben mir aber zu kurze Beine ), ect... Also auch wenn ich keinen Terrier momentan habe hats irgendwie doch Gründe warum mein Nick noch heißt wie er heißt. ^^

    Und meine Mutter bspw, die vermisst zwar Susi, ist aber echt froh drüber keinen Terrier mehr zu haben.


    Ansonsten was ich mir bspw durchaus noch vorstellen könnte wären Pudel. Wenn ich wirklich mal was Nettes haben möchte das keinen Wachtrieb hat. Lange Zeit eine Rasse der ich so absolut garnichts abgewinnen konnte, weil lockig und irgendwie nicht meins. Aber irgendwie, wenn man sich einmal mit Locken angefreundet hat und die mögen gelernt hat, findet man die einfach nurnoch bezaubernd.

    Die Kleinen wirklich niedlich, die Größeren wunderschön, und wenn man als Hundefriseur gearbeitet hat sieht man gewissermaßen auch die Fellpflege als Potential. So viele Frisuren an denen man sich ausprobieren kann, hat man einfach bei kaum einer anderen Rasse. Es gibt kaum Hunde die sowohl optisch als auch von der Art her so anpassungsfähig sind, wie Pudel. Sucht man nen Begleithund - passt. Sucht man was sportliches- passt. Ist man älter oder jünger ? Egal ! Möchte man klein oder groß? Man wird fündig !

    Und lustigerweise habens mir da - wir sollte es auch anders sein ? Vor allem die Silber Pudel angetan. Finde ich in groß wunder wunder schön, in klein gibt's find ich fast nix niedlicheres ( außer! Zwergschnauzer Welpen natürlich :rolling_on_the_floor_laughing: ).

    Auch gut find ich bspw verschiedene Schäferhunde, Beauceron, Mini Bullterrier,... Aber weiß ich nicht, bzw letztere definitiv nicht ( so niedlich ich die auch finde ).

    Aber trotz allem, und man merkt es gibt echt viele Rassen die ich gut finde, hängts wie gesagt vor allem an Schnauzern und Terriern. So Hauptsache Rauhaar und Bart.

    Sollte ich irgendwann wieder was mittelgroßes haben wollen mit Schnauzer ähnlichem Charakter, stell aber fest ich kann das nicht nochmal, wirds wahrscheinlich ein Pinscher.

    Und sollte ich irgendwann vollkommen von Sinnen sein und mich freiwillig in die Hölle begeben wollen, nur dann ! Käme ein Welsh Terrier in Frage ( i mean, man schaue die sich einfach mal an ? Aber wie gesagt müsste ich mich da schon echt geißeln wollen :rolling_on_the_floor_laughing: :rolling_on_the_floor_laughing: ).

    Darüber gibts bereits einen Thread

    Gast100486
    11. Juni 2019 um 12:54

    Hier lief das alles so ab :

    Ich bin mit Susi ( Westie ) aufgewachsen. Sie zog ein nachdem unser DSH-Mix Willy ( da war ich noch ganz ganz klein, der zog vor meiner Zeit schon bei meiner Familie ein weil meine Mutter eigentlich unbedingt einen reinrassigen DSH wollte, im Wurf aber ein Mischling dabei war der es dann irgendwie doch einfach werden musste ) gestorben ist. Grund war einfach rückblickend betrachtet dämlich- meine Mutter sah kurze Zeit nach Willys Tod einen West Highland White Terrier, hat sich in die Rasse verguckt, und vom erst besten Wurf Welpen wurde es dann auch die eine Hündin die übrig geblieben war.

    Mit Susi war es nicht immer einfach... Einerseits hatte sie gesundheitlich einige Baustellen, andererseits hat meine Mutter festgestellt dass ihr die Terrier Art doch eigentlich nicht liegt, im Gegensatz zu mir... Durch sie kam ich so richtig auf den Hund und fing auch irgendwann an über einen Zweithund nachzudenken.

    Ich war damals schon in Foren unterwegs und hab gefragt was man mir so empfiehlt, da war auch alles mögliche dabei, und an so viel erinner ich mich tatsächlich garnicht mehr. Im Laufe der Zeit hatte ich Kontakt zu den verschiedensten Hunden, hab mich intensiv mit verschiedenen Rassen befasst und auch zwei Rüden ausm Tierschutz im Auge gehabt...

    Aber es hätt nicht sollen sein, also kam alles irgendwie doch anders als geplant.

    Schnauzer waren tatsächlich lange Zeit nicht meine Favoriten. Ich erinnere mich dran wie meine Eltern, vor allem mein Vater damals immer von Schnauzern geschwärmt haben während ich der Rasse garnichts abgewinnen konnte. Ebenso wie meine Mutter bspw begeistert von DSH war und ich mit ihnen nichts anfangen konnte... Bis ich eben einen DSH näher kennen lernte und anfing die richtig zu mögen. Ich fand bspw auch Boxer absolut nicht ansprechend, bis ich sie kennen gelernt habe. Ich hab also die Erfahrung gemacht dass sich Geschmäcker ändern.

    Lange Zeit war meine Traumrasse der Dobermann... Bis ich aus verschiedenen Gründen eingesehen habe dass das nichts ist.

    Ich hab mir überlegt was mir bei einem Hund wichtig ist, und da kam ich erstmal auf folgende Anforderungen:

    - mittelgroß bis groß

    - nicht zu sensibel

    - Für jeden scheiß zu haben

    - darf zwar ein Eigenbrödler sein, aber eigentlich hätt ich schon ganz gern so ne Art Zwischending aus Terrier und Schäferhund

    - gern wachsam ( weil gehört für mich irgendwie dazu)

    - keine Fellbombe

    - Und vor allem eine gesundheitlich eher robuste Rasse

    Ich kam im Laufe der Jahre immer wieder auf folgende Rassen :

    Mittelschnauzer

    Riesenschnauzer

    Manchester Terrier

    Airedale Terrier

    Deutscher Pinscher

    DSH

    Über Pudel hab ich bspw nicht nachgedacht weil die für mich irgendwie nicht das gewisse Etwas hatten ( obwohl ich die seit ich die kennen gelernt hab richtig mag ).

    Manchester Terrier waren mir dann zu klein/zierlich.

    Mittelschnauzer hab ich eigentlich fast schon ausgeschlossen weil ich dachte - wenn ein Schnauzer dann hättste eigentlich gern nen Riesen.

    Deutscher Pinscher war irgendwie nicht soo ansprechend, fand irgendwie die Vorstellung nach nem Kurzhaarigen Hund doch irgendwie seltsam, auch wenn ich sehr auf die Dobi Optik stehe.

    DSH oder andere Schäferhunde, da hatte ich dann doch Bedenken ob das wirklich passt. Ob mir das vielleicht zu weit weg ist vom Gewohnten ? Ob mir das zu viel Gebrauchshund ist ?

    Meine beiden Favoriten waren also Airedale Terrier und Riesenschnauzer. Das sind auch beides Rassen, da geht mir immer richtig das Herz auf wenn ich einen sehe. Auch durchs kennen lernen, Gespräche mit Haltern/Züchtern, war mir einfach klar - das muss es werden.

    Also stand mein Plan : Es wird, da mir ein Riesenschnauzer dann doch zu viel Gewicht hatte, ein Airedale.

    Nunja... Bis ich dann festgestellt hab dass es doch praktischer ist eine Nummer kleiner zu denken. Und so landete ich gedanklich wieder beim Mittelschnauzer. Ich dachte mir dann : Irgendwie sind 15-20 kg doch verlockender hinsichtlich Wohnungssuche, Tragbarkeit ect wenn was sein sollte, und doch isses ja irgendwie nicht zu klein.

    Ich erinnere mich noch dran als ich mit Susi unterwegs war und ich eine der ersten Begegnungen mit der Rasse hatte - zwei ps Rüden, die irgendwie eine total annehmbare Größe hatten und so herrlich desinteressiert an uns waren. Später hatte ich einen der beiden Hunde in der Kundschaft und noch einige andere Mittel.

    Irgendwie mittlerweile unverständlich für mich dass ich dann doch ne lange Zeit dachte dass mir das doch zu klein wäre und ich nen Riesen bräuchte. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Joa, also hab ich, als der Zeitpunkt mMn für nen eigenen Hund endlich machbar war, nach Züchtern geguckt. Für einen Schwarzen hätte ich noch mindestens ein Jahr auf der Warteliste hocken müssen, und bei den Pfeffies war grad mal ein Bundesland weiter noch eine Hündin frei.

    Ich hatte mir eigentlich geschworen :,, Den erst besten Welpen nimmst du aber nicht!"

    Aber irgendwie hatte es dieses Kleine Ding dann doch, mit ihrer unfassbar tollpatschigen Art die damals eine kleine Rettungsmission zur Folge hatte ( ist in ein Loch geplumst :woozy_face: ).

    Eine Woche später hab ich diesen Welpen abgeholt, und so kam ich zu Lilo.

    Irgendwie geplant, aber irgendwie doch erstaunlich spontan.


    Zu dem Zwerg hätte es eigentlich garnicht kommen sollen - Susi hätte nämlich eigentlich der letzte Hund meiner Mutter sein sollen. Nach ihrem Tod hat sie allerdings festgestellt dass ohne Hund doch arg was fehlt, und so haben wir überlegt ob es nicht doch nochmal eine Option sein könnte. Die Sicherheit dass für den Hund gesorgt ist wenn was sein sollte ( war meiner Mutter wichtig wegen ihres Alters ) haben wir darüber geregelt dass ich die Eigentümerin werde und diesen im Zweifel übernehmen werde. Und über die Rasse musste man nicht lange nachdenken - es konnte nur ein kleiner Hund werden, einen Zwergschnauzer hatte sie schonmal, und außerdem hat sie durch Lilo nochmal festgestellt dass die Schnauzer Art ihr einfach viel mehr liegt.

    So kam es, dass unser Bub einzog. Mit dem Namen isses allerdings etwas seltsam, denn der is so ne Art Kompromiss aus zwei Menschen die komplett unterschiedliche Geschmäcker haben und Krampfhaft versuchten etwas mit "I" zu finden. So rufen wir diesen Hund eigentlich nurnoch mit Spitznamen und kaum noch über den eigentlichen Name. :see_no_evil_monkey:


    Statt also das eigentlichen Traums vom Riesenschnauzer, hab ich jetzt Mittel- und Zwergschnauzer und kann sagen dass das absolut die Richtigen Entscheidungen waren.

    Einmal Westie nochmal Westie, das kann ich definitiv ausschließen.

    Aber wenn es eine Rasse gibt von der ich sagen kann : Einmal und gern immer wieder !

    Dann trifft das definitiv auf Schnauzer zu...

    Die liegen mir von der Art einfach, entsprechen genau dem was ich von einem Hund erwarte, optisch find ich sie mittlerweile seit Jahren einfach nur super schön und außerdem gibt's noch mehrere Größen und Farben...

    Ich hab darin einfach definitiv meine Rasse gefunden, denke mir durchaus aber trotzdem noch : Nen Airedale und nen Riesenschnauzer hättste schon auch noch gern. Aber aus Vernunftsgründen müssten dann auch echt die Umstände passen, denn einen RS müsste ich hinsichtlich des Gewichts schon wirklich wollen und ein Terrier passt hier grad nicht rein. Ich denke immer wieder dass ich froh bin, mich für was Kleineres entschieden zu haben...

    Dann denke ich wieder dass noch ein Zwerg eigentlich kaum auffallen würde ( bis mir dann auffällt dass 3 Hunde im Tierarztfall doch zu teuer wären und mir einfällt dass ich ja eigentlich nix Kleines wollte :winking_face_with_tongue:)...

    Dann fällt mir manchmal auf was für Knallis die Mittel eigentlich sind...

    Aber auch immer wieder dass ich grad die Mittel mittlerweile doch echt arg doll lieb gewonnen hab.

    Ich bin mir inzwischen da einfach sehr sicher : Sollte ich irgendwann zu dem Schluss kommen dass hier kein Schnauzer mehr leben wird, dann einzig und allein deshalb falls ich es emotional nicht verkraften können sollte nach meinen Beiden wieder Schnauzer zu halten ( ist das schließlich eine der Gründe warum hier bspw nie wieder ein Westie wohnen wird, und mir auch ein Cairn Terrier oder weißer Zwergschnauzer zu nah dran wäre ).