Beiträge von Terri-Lis-07

    Zitat

    Ich als alte Frau sage dir, die Leinen meiner Kindheit waren aus Fettleder.

    Dito. Mein erster Hund hatte Anno 1974 eine Fettlederleine, mein aktueller hat eine, und alle dazwischen auch. Oft sogar dieselbe, die Modelle aus den siebziger Jahren hängen hier noch gebrauchsfertig am Haken, sind für den Terrier nur zu schwer. Ich kenne kein Material, das dermaßen nachhaltig, mit den Jahren immer angenehmer im Gebrauch und bei guter Pflege derart angenehm in der Hand ist - also quasi ein wohlverdienter Dauertrend.

    Die Dinger sind einfach Kult

    Bzgl des TA Themas :

    Ich spreche Haus-TÄ erstmal keine Kompetenz ab. Schließlich haben die ja sehr sehr oft gut geholfen.

    Auf das Herzproblem bei Susi kams bspw erst durch ein Geräusch beim Routine mäßigen Abhören und der Feststellung im Röntgenbild dass das Herz zu groß ist. EKG ging halt nicht dort, also gings eben weiter zum Kardiologen.

    Beim ersten Kreuzbandriss wurden wir gleich zum Orthopäden weiter verwiesen, da hat man erkannt dass das nicht das Spezialgebiet ist.

    Und überhaupt auf die Idee mal zu schauen ob dieser Hund das Cushing-Syndrom haben könnte, kam auch ein Haus-TA.

    Aber ich hab trotzdem eben so einige Erfahrungen gemacht die mir schlicht und ergreifend beigebracht haben : Geh im Zweifel und wenn es irgendeinen Fachbereich betrifft lieber gleich zum Fach-TA !

    Bei den Allergien bspw wusste unsere damalige TÄ kaum weiter, das einzige Mittel dass es gab waren regelmäßig Kortison Spritzen. Ausschlussdiäten hat sie bspw grundsätzlich garnicht erst empfohlen. Hautveränderungen die allergisch bedingt waren wurden fälschlich als Hautpilz diagnostiziert und so hat man immer wieder Geld für Sachen raus geworfen die garnicht das bewirken konnten was sie sollten. Ein Gang zum Dermatologen, und es gab gleich erstmal ein Shampoo mit das wirklich Besserung brachte.

    Anderes Beispiel: Lilo hat sich als sie klein war ein Zehengelenk gebrochen ( das hab ich erst raus gefunden als ich sie circa 2 Jahre später in der Fach-Praxis hab Röntgen lassen als sie ohnehin wegen was Anderem in Narkose musste, und ich hab jetzt ne konkrete Diagnose mit Dingen auf die ich mich diesbezüglich einstellen kann weil das von einer Orthopädin ausgewertet wurde ), und unser damalige Haus-TA weigerte sich sowohl gegen das Röntgen, als auch gegen die Gabe von Schmerzmitteln. Begründung damit dass es ja voll egal ist ob da jetz was gebrochen oder nur geprellt oä ist und der Schmerz gut sei damit sich dieser Hund schont ( rückblickend so dumm einfach und ich wünschte mir ich wäre auf die Idee gekommen statt zum Haus TA gleich zum Orthopäden zu fahren, dann hätte sich das wenigstens gleich jemand angeguckt der das Ernst nimmt und Ahnung davon hat ).

    Als sie ihre Gebärmutter Entzündung hatte, wurde auch nur deshalb ein Ultraschall gemacht weil ich drauf bestanden habe. Hätte ich das nicht getan, bzw wär selbst nicht auf die Idee gekommen, tja.. Dann wäre der Verlauf sicher schlimmer gewesen.

    Und mit den Storys die ich bei den Kleinnagern hatte brauch ich garnicht anfangen. Da wird Diagnostik leider oft nochmal kleiner geschrieben, Notfälle werden nicht ernst genommen ( uns sind dadurch bspw zwei Tiere gestorben ), und je nachdem fehlt da auch einfach das Wissen.


    Ich mein so an sich sind das ja erstmal "nur" Menschen. Die machen Fehler und die sind nicht allwissend.

    Aber ich finds doch teilweise erschreckend wie lange bspw selbst auf eigene Faust an Dingen rum gedoktort wird obwohl diese die eigenen Kompetenzen überschreiten, statt gleich zu nem Kollegen weiter zu leiten der da wirklich helfen kann. Oder wenn man einfach mal anmerkt dass die irgendwo auf nem Stand hängen geblieben sind ( bspw Empfehlung zur Kastration ( wenn alt genug ) zur Krebsprävention oder damit der Rüde nicht schwierig wird, obwohl noch ganz junge Dinger :see_no_evil_monkey: ).

    Andererseits aber wieder - es sind trotzdem Ärzte. Die haben das jahrelang studiert, ich nicht! Die haben unseren Tieren durchaus schon paar mal das Leben gerettet oder wirklich geholfen, aufgeklärt über Dinge von denen wir logischerweise keinen Plan haben.

    Trotzdem wünscht man sich halt dass man bestimmte Dinge ernster nimmt, man benüht ist auf dem aktuellen Stand zu bleiben/sich immer wieder weiter zu entwickeln und eben weiß wo die eigenen Grenzen sind.

    Trends bei denen ich froh bin dass sie weg sind :

    - Rudelstellungsgedöns ( wie hieß die nochmal ? )

    - Cesar Milan war mal viel präsenter irgendwie

    - das Sprüh-Sprüh Antibell Halsband

    - Wassersprühflasche und warten bis der Hund was falsch macht

    - Furminator is auch nicht mehr DER Striegel


    Trends die ich vollkommen ok finde oder begrüße :

    - Zähne putzen beim Hund spricht sich laaangsam rum

    - man sieht durchaus Geschirre die gut sitzen

    - reichlich Auswahl für Allergiker

    - Giftköder Warn-Apps

    - Many ways to entfern ä Zecke ( without rupp the Kopf ab )/Zeckenhaken oder Schlingen statt dieser obligatorischen Plastezange oder Pinzette xD


    Und dann gibt's noch so Dinge die gern zum Trend geworden wären aber es hätt nicht sollen sein:

    - Wolfsblut mit Krokodil oder Zebra ( das war dann einfach doch zu exotisch )

    - die gelbe Warnschleife ( zu subtil und selbst wenn man es wissen würde was das bedeutet - druff gesch )

    - Die Bedienung der Stopp-Funktion einer Flexileine ( was ? Die Teile besitzen sowas ? )

    Wobei ich halt auch den Eindruck hab, wenns knallt dann mit Hündinnen untereinander am heftigsten. Rüden untereinander kriegt man ( sofern da jetzt nicht grad n Konkurrenz Dingens dahinter steht oder sich totale Unverträglichkeit entwickelt) doch besser wieder in die Spur, sollte es kriseln.

    Halte ich eher für ein Mär bzw. kann es in deinem Umfeld durchaus so sein, aber heißt nicht, dass das tatsächlich so ist. Ich habe in meinem Umfeld bislang zwar gelegentlich Streitigkeiten zwischen Hunden - egal welchen Geschlechts - mitbekommen, aber dass es gar nicht mehr geht nur in einem Fall: zwei Wurfbrüder, einer bezahlte mit seinem Leben. Und einmal, dass es nur mit Daumen drauf ging und trotzdem hin und wieder zu Beißereien kam - auch hier waren's zwei Rüden. Beide Male waren es geschlechtsgemischte Gruppen, wobei im zweiten Fall Hündinnen nach der ersten Läufigkeit immer kastriert wurden (oder kastriert aus dem TS übernommen wurden).

    Jin hatte sich mit ihrer bei der Züchterin lebenden Wurfschwester auch schon gelegentlich in den Haaren. Trotzdem können wir die Züchterin weiterhin besuchen und ich brauch kein besonderes Auge auf die beiden zu haben, sie bleiben mal zusammen unbeaufsichtigt bei der Züchterin und wir stecken sie auch (für Autofahrten) gemeinsam in eine Box. Ebenso geht gemeinsames Frisbee-Hetzen.

    Die Hündin einer Freundin hat bei einem Besuch bei uns entschieden, dass sie Jin scheiße findet und hat sie attackiert. Jin hat die Hündin auf den Rücken gedreht und stand zähnefletschend über ihr - das war der Moment, in dem ich Jin nach oben raus gehoben haben (im Nachhinein hätt ich es vllt laufen lassen sollen, war eher ein Kommentkampf, denk ich - aber ein Kippen in einen Ernstkampf wollte freilich niemand riskieren). Nach einem gemeinsamen Gassi war die Stimmung zwischen den beiden zwar nicht super, aber auch nicht mehr so, dass wir jederzeit mit einem Angriff rechnen mussten. Wir sehen uns ca. 1-2x/Jahr und auch hier müssen wir kein besonderes Auge mehr auf die beiden haben.

    Natürlich leben die Hündinnen aus meinen Beispielen nicht zusammen, aber sie zeigen, dass Hündinnen nicht gleich durchdrehen, nur weil sie sich mal in den Haaren hatten. Ich denke, es kommt sehr viel mehr auf den individuellen Charakter, denn auf das Geschlecht an. Wobei freilich manche Rassen eher zu Unverträglichkeiten und andre Rassen mehr zu Harmonie neigen.

    Wobei ja in deinen Beispielen wieder das Thema Konkurrenz mit rein spielen könnte ( Hündinnen in der Gruppe ).

    Und ja, is natürlich nur meine Wahrnehmung und das spiegelt logischerweise nur das wahr. Andererseits sind es aber auch nur Tendenzen und das eine schließt das Andere nicht aus.

    Ich hab da bspw auch nicht gehört dass die Hündinnen ganz plötzlich vollkommen zur reißenden Bestie mutieren oder so. Das pokert sich schon hoch, nur irgendwie war da die Hemmschwelle zu jetz is komplett vorbei und die sehen nurnoch Blut nen Ticken eher da.

    Bei den Rüden musste man aufpassen dass die sich nicht mit ordentlich rums kloppen.

    So oder so in beiden Fällen is das ja nicht ohne und sollte nicht so weit kommen.

    Hier wars ja so, als Lilo damals eingezogen ist war Susi 13,5 Jahre alt ( wenn ich jetzt richtig nachgerechnet hab ). Is ein Altersunterschied den ich so definitiv nicht eingegangen wäre hätten beide zusammen leben müssen, primär weil die da schon die ein oder anderen gesundheitlichen Themen hatte und man ihr angemerkt hat dass sie ein ältere Dame war.

    Als der Zwerg eingezogen ist war Lilo 3 Jahre alt, das fand ich so nen guten Altersabstand. Ich hätte es aber wahrscheinlich auch passend gefunden wenn sie da 4 oder wie inzwischen halt 5 Jahre alt wäre.

    Mit 2 Jahren oder weniger wäre der Altersabstand bei ihr zu gering gewesen, 2,5 noch grenzwertig, aber die 3 Jahre sind eben genau richtig so. Die problematische Zeit lag da hinter uns und in dem Alter war sie junge Erwachsene, somit auch insgesamt deutlich gefestigter.

    Ich geh aber auch davon aus dass solange Lilo lebt wahrscheinlich kein weiterer Hund bei mir einziehen wird. Die Zwei sind schon gut so wie sie sind, da braucht es keine Nr 3 und ich schätze das würde auch unsere Kapazitäten sprengen. ^^

    Stimmt es gab ja mal den K9 Geschirr Trend.

    Dann gab's irgendwann den Biothane Schleppleinen Trend ( an sich voll berechtigt, aber die sind halt leider so schnell so rutschig :rolling_on_the_floor_laughing: ).

    Was gabs noch ?

    Stimmt es ging mal um dass Aldi Futter DAS Beste Futter ever ist.

    Dann war irgendwann mal "Bestes Futter" im Trend.

    Irgendwann kam noch die Barfer-Welle..

    Und die Wolfsblut-Welle...

    Dann brauchte mal jeder eine Schleckmatte...

    Hier gab's mal den Köbers Trend...

    Hinsichtlich Zeckenschutz war Kokosöl mal DAS Wundermittel, inzwischen geht der Trend wieder zur Chemiebombe. Wobei SpotOn fast schon altmodisch ist, Tabletten gibt's ja noch garnicht so lange.

    Und wer nicht mindestens einmal in seinem Leben einen Futterbeutel drölfzigeinhunderttausend Futterbeutel gekauft hat, an dem is eh was vorbei gegangen.

    Zora -
    Alter: geb. ca. März 2022 Geschlecht: weiblich Sonstiges: geimpft, gechipt, kastriert Größe: ca. 45-50cm Gewicht: ca. 12kg Aufenthaltsort: Rumänien…
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    Mochi -
    Alter: geb. ca. Januar 2024 Geschlecht: weiblich Sonstiges: geimpft, gechipt, nicht kastriert Größe: ca. 33cm (wächst noch) Gewicht: ca. 6kg Aufenthaltsort:…
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    Loki -
    Alter: geb. ca. November 2023 Geschlecht: männlich Sonstiges: geimpft, gechipt, nicht kastriert Größe: ca. 45-50cm (wächst noch) Gewicht: ca. 10-12kg (wächst…
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    Thessa -
    Alter: geb. ca. November 2023 Geschlecht: weiblich Sonstiges: geimpft, gechipt, nicht kastriert Größe: ca. 45-50cm (wächst noch) Gewicht: ca. 10-12kg (wächst…
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    Mystery -
    Alter: geb. März 2016 Geschlecht: männlich, kastriert, gechipt, geimpft Größe: ca. 55cm Gewicht: ca. 20-25kg Aufenthaltsort: Rumänien…
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    Zsofia -
    Alter: geb. ca. Mai 2023 Geschlecht: weiblich Sonstiges: kastriert, gechipt, geimpft Größe: ca. 33cm Gewicht: ca. 9kg Aufenthaltsort: Ungarn Verträglichkeit…
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    Blower macht halt wirklich mAn nur Sinn wenn man Rassen mit entsprechenden Fell hat ( da denke ich bspw an Pudel, Afghanen, Briards, LH Collie, Tibet Terrier sofern lang gelassen uä ), also Hunden mit ohnehin längerem Fell das, einmal richtig nass, sonst wirklich lange braucht zum Trocknen.

    Sonst kanns natürlich auch Sinn machen um beim abhaaren und Unterwolle lösen zu helfen, aber da kann man mAn dann auch zum Groomer gehen. Schließlich sind die Teile ja nicht ganz billig, recht groß, relativ laut und man hat die Haare dann halt überall.

    Das Problem wenn das Fell zu lange nass bleibt, ist dass das einfach n super Nährboden ist für Pilze und Co.

    Trockenzeit ohne Trocken pusten kann man auch verkürzen indem man n gutes Shampo wählt, das Wasser einmal grob raus drückt solange Hund noch in der Wanne steht und man zusätzlich zu den normalen Handtüchern noch spezielle Hundehandtücher oder Mikrofasertücher oä nimmt ( sowas is dann wie ein Schwamm und zieht mehr Feuchtigkeit raus als n normales Handtuch ).

    Bei allem was kürzeres Fell hat oder rauhaarig ist würd ich einfach Luft trocknen lassen nach dem Trocken rubbeln.

    Ich muss aber auch sagen - feuchter Hund auf der Couch stört mich halt einfach 0 :rolling_on_the_floor_laughing:

    Bei nem Hund der lange dauert bis er trocknet kann ich mir gut vorstellen dass sich das unterm Mantel sogar nochmal bissl staut, aber auf jeden Fall sollte man die Teile definitiv regelmäßig waschen ( wie die Handtücher logischerweise natürlich auch), sonst befeuert man Dinge die man nicht haben will.


    Hundeeis hab ich bisher auch nie in den Eisdielen gesehen. Aber hier gibt's eigentlich in jedem Tierbedarf in der TK fertiges Hundeeis zu kaufen. Find ich eigentlich ganz nett, wenns nicht so teuer wäre :zany_face: