Nach unserer Sichtung und Recherche haben wir eine wahrscheinlich auch typische Liste zusammengestellt von Hunden, die in unseren Augen zu unseren Anforderungen passen könnten.
- Pudel
- Maltipoo
- Malteser
- Havaneser
- Bichon Frise
- Shitzu
- Yorkshire Terrier
- Schnauzer
- Bolonka Zwetna
Jetzt haben diese Hunde alle recht ähnliche Daten wenn man sich informiert und recherchiert und scheinen geeignet zu sein. Vielleicht habt ihr aber ein paar Tipps, um diese Hunde weiter zu differenzieren wo der eine oder andere vielleicht heraussticht. Vielleicht von der Gesundheit her oder von Wesen oder Pflege ? Wo man sagen kann hier gibt es nennswerte Unterschiede.
Macht es einen Unterschied ob es ein Malteser, Bologneser, Havaneser oder Bichon Frise ist? Jetzt von der Fellfarbe abgesehen. Doch ein Shitzu oder einen Zwergschnauzer? Wo kann man spürbare Unterschiede herausarbeiten?
Wir freuen uns auf eure Hilfe und beantworten gerne eure Fragen.
So ich schreib einfach mal meine Gedanken zu den Rassen auf :
Bolonka, Bichon Frisè, Havaneser und Malteser sind sich sehr ähnlich erstmal im Großen und Ganzen. Prinzipiell für die Anforderungen bzw wenn man nen netten Kleinhund sucht erstmal prima.
Kleine Unterschiede gibt's zwischen den Rassen trotzdem:
Havaneser und Bolonka empfinde ich da noch als die größten Allrounder sag ich mal. Egal ob jung, alt, Familie oder alleinstehend, nur nen Hund als Alltagsbegleiter oder auch wenn man bisschen in andere Aktivitäten rein schnuppern möchte, geniale kleine Dinger. Relativ umgänglich, nett und alltagstauglich, wobei die Bolonkas hingegen deutlich kleiner sind.
Bichon Frisè sind mAn "robuster", vor allem körperlich stabiler gebaut. Ansonsten weiterhin sehr ähnlich.
Malteser sind für mein Empfinden diejenigen mit dem tendenziell schwächsten Nervenkostüm. Die sind schon oft deutlich unentspannter unterwegs, insgesamt empfindlicher drauf, pienziger.
Man muss aber insgesamt sagen dass die Bichon Rassen doch recht nah beieinander liegen und es einfach ein Typ Hund ist bei dem viele Hunde nicht aus seriöser Zucht kommen und einige auch kaum wie richtige Hunde behandelt oder erzogen werden.
Von sämtlichen Poos oder Doodles würde ich die Finger lassen, weil da einfach seriöse Zucht faktisch kaum möglich ist und auch das Fell richtiges Glücksspiel ist. Von wie Pudelfell aber in glatt, bis zu vom angucken filzender Angorakaninchenwatte mit empfindlicher Haut kann bei den Maltipoos echt alles dabei sein, oft leider richtig grausam. 
Shih Tzus wären ebenfalls was wo ich sagen würde: Finger weg !
Was schade ist, denn charakterlich sind die oftmals echt super. Ich kenne die als echt toughe, nette, unkomplizierte kleine Dinger, wenn auch mit gewissem Eigensinn den man den asiatischen Rassen gern mal nach sagt.
Gesundheitlich aber machen neben der Atmung vor allem die Augen super super oft richtig Probleme... Fell kann man immerhin kurz halten, aber so ganz Prinzipiell ist der Shih Tzu einfach eine Qualzucht ( also krank bereits weil man den Körper so gezüchtet hat wie man ihn gezüchtet hat ) und damit einfach sowas von raus wenn man einen gesunden Hund sucht.
Pudel - Gilt in vielen Punkten mAn ähnliches wie für die Bichons. Höhere Fellpflege logischerweise, aber Prinzipiell erstmal recht anpassungsfähige und tolle Begleithunde. Man muss sich aber im Klaren sein dass die gern mehr einfordern als es bspw ein Bolonka tut. Sprich geistige Beschäftigung ist da einfach ne Spur wichtiger als bei den Bichonrassen und die sind auch oft nen Ticken hüpfiger.
Ähnliches gilt mAn für Yorkies, wobei man da eben wissen muss dass es Terrier sind, also eben einfach nochmal ne ganze Ecke anders gelagert sind als bspw ein Malteser oder ein Pudel.
Sooo und jetzt zu den Schnauzern ( und Pinschern da ebenfalls genannt ) :
Die beiden Zwerg Varianten könnt ihr euch durchaus anschauen, aber diese beiden Rassen sind ebenfalls nochmal ganz anders als die bisher genannten.
Der Großteil der Rassen waren Begleithunde, Pudel waren einst Wasserapportierhunde, Yorkies waren mal Rattenfänger.
Aber in den Schnauzer- und Pinscher Rassen steckt vor allem das Herz eines Wachhundes. Ja, auch die kleinen passen auf, das muss man einfach wissen und idealerweise mAn auch wollen.
Dabei - um das nicht falsch zu verstehen - sind die durchaus gut handelbar. Bellen ist oftmals gut Managebar ( bzw oft neigen die von sich aus erstmal auch absolut nicht zum kläffen, sprich hirnlosen Extrembellen
), im Alltag durchaus gut handelbar, weil sie eben mehr Begleithunde sind als die größeren Schläge. Aber wenn man auf diese Eigenschaft eigentlich gut verzichten kann, dann sollte man einfach die Finger lassen von Pinscher, Schnauzer oder auch bspw von den Spitzen.
Sucht man einen Großhund im Kleinhundformat - erstmal gute Richtung eingeschlagen. Die laufen nicht umsonst Ausdauerprüfungen zusammen mit den größeren Verwandten und die enge Verwandtschaft lässt sich nicht leugnen. Aber dadurch dass die Kleinen die ersten waren die ihren Weg vom Begleithund gemacht haben ( und nicht zuletzt dadurch dass sie klein sind ) sind die Zwergvarianten im Schnitt deutlich einfacher handelbar und dadurch mAn auch Anfänger geeignet.
Genau deswegen aber auch: Mittelschnauzer oder Deutscher Pinscher - ganz dickes Nein. Fordern zu viel, jagen zu doll, sind nen Ticken zu ernsthaft, wachen zu knackig, kommunizieren zu kleinlich als dass ihr sowas wirklich haben wollt als Einstieg.
Da sind die Zwerge einfach ne ganze Ecke gemäßtiger.
Ich hab hier bspw den direkten Vergleich - der Zwerg is mit bisschen Führung als wachsamer Begleiter mit ab und an Denkaufgaben super happy. Is mAn der bisher einfachste Hund hier. Aber es gibt auch Zuchten die sind sportlicher gezogen, müsste man schauen. Ebenso wie es Zwerge gibt die bissl ernster sind und Zwerge die gemäßigten sind.
Aber insgesamt kein Vergleich zu den Mitteln, die sind schon ne gute Spur anders 
Zwergpinscher, für die gilt eigentlich in vielen Punkten das selbe wie für die Zwergschnauzer. Sind allerdings tendenziell etwas reizoffener und man muss erwähnen dass es tatsächlich eigentlich garnicht mal so viele solide Zwergpinscher Zuchten gibt...
PSK Zwergpinscher sind in vielem echt nochmal robuster und "gefestigter" als das was man für gewöhnlich so unter Zwergpinscher rum laufen sieht...