Beiträge von Terri-Lis-07

    bzgl. kleiner Hund verletzt sich schwerer, hast Du da Zahlen?

    Meiner Wahrnehmung nach haben eher mittlere bis große Hunde Verletzungen wie Kreuzbandrisse, zerschnittene Pfoten, kaputte Gelenke etc.

    Ich dachte da jetzt eher an bspw Verletzungen die passieren wenn ein anderer Hund rein brettert oder attackiert. Oder übersehen und drauf getreten oä ( wobei ne Hundepfote an sich ja dahingehend doch irgendwie relativ robust ist ).

    Kreuzbandrisse bspw kenne ich tatsächlich eher als Kleinhundthema, und bei großen Hunden eher von sehr schweren Rassen ( bspw Molosser oder Leonberger).

    Wenn man von Unfällen ausgeht die passieren weil der Hund eben Dinge tut die er so tut isses denk ich in erster Linie Typsache.

    Bzgl Pfoten und Glas sind Kleinhunde aber definitiv wieder im Vorteil, die kann man einfach heben wenn man Splitter sieht. Ebenfalls wenns ums schonen geht is das mit nem Kleinhund definitiv einfacher.

    Beim Schneiden an sich im Falle einer Glasscherbe die man nicht sieht gibt sich das denk ich nicht viel - Pfoten größerer Hunde erscheinen mir robuster, dafür haben die aber auch wieder mehr Fläche.

    So an sich hat halt alles seine Vor- und Nachteile.

    Kleinhund pro :

    - kostet recht wenig ( vorausgesetzt gesund )

    - wenn die Erziehung nicht optimal läuft malt einem die Umgebung nicht den Teufel an die Wand

    - Gute Erziehung sorgt sogar eher für Staunen weil das dort im Gegensatz zu Großhunden irgendwie leider nicht als selbstverständlich erachtet wird

    - Kann man easy tragen wenn was ist

    - sind gesellschaftlich auch auf anderer Ebene leichter akzeptiert

    - verursachen weniger Ängste

    - Räumen einem nicht mal ebenso den Küchentisch ab wenn man nicht aufpasst

    - lebt länger

    - kleinere Kackhaufen

    Kleinhund contra :

    - werden nicht ernst genommen

    - Bei giftigen Sachen ist die lethale Dosis schneller erreicht

    - Die Umwelt birgt mehr/höhere Gefahren

    - Der ganze Hund is logischer weiter unten

    - Man muss beim Futter besser aufpassen weil wird leichter fett

    - Je nachdem wie klein der Hund ist bekommt man nicht so tolle Sachen wie für große Hunde

    - Die Stimmlage ist oftmals unangenehmer im Ohr

    Pro Großhund :

    - werden ernst und wahr genommen ( zumindest meistens )

    - Dadurch hat man bspw mehr seine Ruhe vor Streicheln-Woller

    - Beim bestätigen oä muss man sich nicht so runter beugen weil relativ auf einer Höhe

    - Man hat insgesamt mehr Hund zum durch kuscheln ( vorausgesetzt der jeweilige Hund mag das )

    - Wenn man in gefährliche Situationen kommen sollte hat der vielleicht nur ne Schramme oder ist zumindest nicht so leicht tot zu kriegen


    Contra Großhund:

    - teurer

    - lebt kürzer

    - braucht mehr Platz

    - Manch Menschen nehmen die ZU ernst oder haben Angst

    - Bei bestimmten Problemen ist man nicht "nur" nervig sondern der Schrecken der Nachbarschaft

    - größere Haufen

    Naja siehe sonstige hier aufgelisteten Punkte ^^


    Wenn ich da nach gehe was mein persönliches Optimum wäre - dann wäre es ein Hund mit 60-70 cm SH und 20 kg. Coole, super angenehme Größe, aber noch leicht genug um es tragen zu können wenn nötig. Leider sind nur die Rassen auf die das zutrifft relativ limitiert.

    Ich für mich wollte ja eigentlich nen Großhund, und hab dann den Kompromiss aus beiden Welten in Kniehöhe gefunden. An sich hätte ich als nächsten Hund eigentlich gern was Großes ( wie es eigentlich hätte werden sollen ), aber meine größten Bedenken die ich da hab sind folgende :

    1. Was mach ich wenn der Hund irgendwas hat und ich ihn nicht alleine tragen kann? Meine Hündin bspw wurde schon zweimal operiert, da war ich echt froh drüber dass ich sie da tragen konnte. Mit nem 30 kg Hund bspw wär ich aufgeschmissen gewesen.

    2. Die Kraft... So an sich wenn erzogen ja kein Problem. Aber es gibt ja noch so Dinge wie die Junghundezeit ( die ja eben deutlich! Länger dauert als bei nem kleineren) oder Jagdtrieb...

    Wenn ich dran denke meine Hündin wäre paar kg schwerer geworden, dann hätte ich mir sicherlich mindestens n paar Finger gebrochen, meine Nase wär hinüber, vielleicht hätt ich mir die Schulter ausgekugelt... Aber ziemlich sicher hätte ich mich da wohl früher oder später aufs Maul gelegt und ich könnte einen stärkeren Hund bspw auch nicht meiner Mutter in die Hand drücken.

    Gut, liegt vielleicht stellenweise auch an der Rasse ( ich versuche mir da immer die Elefant im Porzellanladen Mentalität in stärker/größer vorzustellen :upside_down_face: ), aber schlussendlich sind ja alle Hunde auch mal jung gewesen und konnten nicht alles ab Werk.

    Oh und was mir auch Bauchschmerzen machen würde :

    Wie sichert man einen großen Hund eigentlich zuverlässig zu Silvester sollte der da panisch sein ? Weil Gehorsam setzt bei Angst logischerweise aus, aber wenn Körperkraft dann nicht reicht ? Geht man dann zu zweit oder braucht man dann nen eingezäunten Garten ? ( mir fällt gerade auf dass ich die Frage irgendwie nie jemanden gestellt hab der bspw 50 kg Hunde hat)

    Der für mich größte Nachteil bei Kleinhunden ist wieder, dass es mich unfassbar nervt dass die viele Leute 0 als vollwertigen Hund sehen und er sich leichter schwerer verletzen kann.

    Ergänzend :

    - Für nen großen Hund bekommt man schwieriger das Einverständnis vom Vermieter und hat es allgemein schwerer wenn man nochmal umziehen muss.

    - Die Wohnung sollte auch nicht zu weit oben gelegen sein ( außer man hat nen Fahrstuhl ), weil das sonst schneller auf die Gelenke geht ( vor allem wenn der Hund noch wächst, bereits Probleme damit hat oder alt ist ) und man den Hund uU nicht mal eben tragen kann wenn was ist.

    - Wenn man in den ÖVK fährt, nimmt ein großer Hund deutlich mehr Platz ein.

    - Große Hunde brauchen deutlich länger bis sie körperlich und mental erwachsen sind ( oftmals mindestens 3 Jahre )

    - Wenn ein kleinerer Hund ungewollt zum Großhund läuft muss man den Fremden auch vorm Eigenen schützen, weil eine Abwehrreaktion oder auch nur eine nett gemeinte aber gröbere Geste ( bspw patscht mit der Pfote drauf ) für einen Kleinhund schnell gefährlich sein kann

    - Man muss noch mehr drauf achten dass er keine Menschen anspringt, weil das im dümmsten Fall schon ausreichend sein kann um zum Wesenstest zu müssen

    - Ab einer bestimmten Gewichtsklasse hält man die irgendwann garnicht mehr über reine Körperkraft

    - Man muss stärker drauf achten welches Equipment man nutzt, weil relativ viel was man so vor Ort im Handel bekommt nicht robust genug ist um einen Hund ab einer bestimmten Gewichtsklasse zuverlässig auszuhalten ( bspw Klickverschlüsse an Halsbänder die brechen können, Karabiner die kaputt gehen können.. Man merkt es stärker wenn das Material nicht griffig und angenehm in der Hand liegt... Da machts bspw Sinn Schnalle oder Zugstopp statt Klickverschluss als HB zu nutzen, oder geflochtenen Fettleder mit Edelstahlkarabinern statt ner billigen Nylonleine mit Druckguss Karabiner oä... )

    Vorgestern Abend:

    Miss Schnauz hat immer wieder versucht uns mit kurzem Anschlagen und brummeln auf etwas aufmerksam zu machen. Manchmal frage ich mich wie oft dieser Hund sich fragt wie doof wir eigentlich sind ?

    Am nächsten Tag kam raus : Gab Nebel/Qualm oä im Heizungskeller und unter uns ist man deswegen mehrmals wach geworden und hat nachgeguckt.

    Lehre draus : Statt dem Tier klar zu machen dass da nix is könnte man mal auf die Idee kommen auf das Tier zu hören, weil wenn die sagt da is was dann is da sicher auch was. ,,Traut dem Schnauzer, ihr Doofis ! Ich verschwende meine Stimme doch nicht einfach so !" Wird sie sich wohl gedacht haben :headbash:


    Und gestern:

    Wir waren zusammen mit dem ( ebenfalls reaktiven ) Mix-Rüden unterwegs und die beiden kamen ohne murren in friedlicher Koexistenz miteinander aus.

    Einzig blöde Situation war als uns ein anderer Hund entgegen kam und wir in eine kleine Ecke ausgewichen sind. Da is dann kurz zuerst der Rüde ausgetickt und dann Lilo, weil die mal kurz den anderen Hund nicht verknuspern konnten.

    Ansonsten hat sich das Mädel ganz prima benommen, der Herr hingegen... Ist nochmal kurz wegen nem Radfahrer und nem Inlineskater an die Decke gegangen 😅

    Hier isses so dass es irgendwie immer mal Phasen gibt da hat man sich bei Wild besser unter Kontrolle, und Phasen die sind schwieriger.

    Blöd is, ich hab auch festgestellt dass meine Hündin auch auf was Anderes jagdlich interessiert reagiert- Wasserski/Wakeboard Fahrer :woozy_face:

    Von daher muss ich da einfach n Auge drauf haben und sie im Zweifel enger führen. Wenn sie allerdings bspw ins Wasser darf aber was apportiert dann sind die Leuts/Bretter aufm Wasser nebensächlich. Schwierig für sie ist es wenn man vorbei geht oder in Ufernähe verweilt + Betrieb da ist. Aber das is durchaus machbar, Madame kann sich am Riemen reißen und durchaus auch auf andere Dingw konzentrieren. Die Leine bleibt dort ja ohnehin dran weil mir das ohne zu unsicher ist.

    Aber ist schon irgendwie interessant- sämtliche anderen Hunde interessieren sich dafür 0. Nur sie findet es warum auch immer voll interessant.

    Fahrräder oder Jogger bspw sind wieder vollkommen egal. Inlineskater, E-Roller, Skateboarder oä sind auch verhältnismäßig uninteressant.

    Bzgl Wild sieht es so aus dass es insbesondere ländlich nachts für sie schwierig ist momentan. Da kickts vor allem bei Mardern und Igeln.

    Kann ich aber irgendwie nachvollziehen, selbst Susi die ja sonst vollkommen desinteressiert an Wild war reagierte auf Marder, und der Zwerg der ebenfalls eher mäßig Jagdtrieb hat, reagiert in der Tat deutlich auf Igel.

    Weil momentan generell viel Wild unterwegs ist muss die Leine aktuell leider dran bleiben.

    Gestern haben wir bspw erst ein Kaninchen ( oder einen Hasen ?) im Wald gesehen, aber zum Glück haben nur wir den gesehen und nicht Lilo.

    Ist in unsere Richtung gehoppelt, hat gesehen ,,Oh da sind ja zwei Hunde" und ist dann wieder in den Wald von Dannen gehoppelt.

    Bei uns hingegen haben wir Mama Reh und Tochter/Sohn Reh, die sieht man teils auch tagsüber in den Parkanlagen.

    Aber ich würde sagen Rehe gehen momentan eigentlich.

    Es gab ja mal ne Zeit da hab ich gesagt Lilos Jagdtrieb geht eigentlich echt klar - zwar vorhanden aber gut ableinbar und handelbar.

    Mittlerweile muss ich sagen dass mich das manchmal schon nervt. Dabei ist sie an sich durchaus ableinbar und abbrechbar, aber wenn sie angeleint ist und der Trigger so groß ist dass sie gefrustet in der Leine hängt, das sind die Situationen die mich nerven. :woozy_face: Und die hab ich in erster Linie nachts wenn was über die Straße huscht, oder bei bestimmten Katzen.

    Funktioniert aber auch irgendwie mal besser und mal schlechter und sie kriegt sich relativ schnell wieder ein.

    Interessant ist, irgendwo hier im Forum wurde mal gesagt dass es anscheinend wohl öfter so ist dass bei kastrierten Hunden uU mehr Kopf für die Jagd da ist weil das Sexualthema nicht mehr so ausgeprägt ist, richtig?

    Als hier die Läufigkeiten rum gingen und die Zeit war in der normalerweise ihre Läufigkeit dran gewesen wäre ( wäre sie denn noch intakt ), hatte ich tatsächlich den Eindruck es wurde besser. Und jetzt ist momentan wieder... besserungswürdig :nerd_face:


    Also so der aktuelle Stand ^^

    Der Zwerg is wie gesagt deutlich unkomplizierter in der Hinsicht. Wenn der auf was ernsthaft jagdlich motiviert reagiert sind es Igel... Der Rest ist relativ uninteressant. Ich hatte es vor kurzem bspw erst da waren wir im Park, links von ihm ein paar Krähen, rechts die Rehe. Sah so aus :

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    War voll entspannt. Die Vögel hat er kurz vissl beobachtet, ansonsten waren die relativ uninteressant und die Rehe waren ihm vollkommen Latte.

    Hätte ich Lilo dabei gehabt, wäre sie wahrscheinlich bissl spannig vorbei gelaufen. Auf jeden Fall hätt ich mit ihr nicht locker stehen bleiben und das beobachten können. ^^

    So an sich kenne ich Huskys auch eher als nette Hunde. Hab bspw noch keinen kennen gelernt der mit mir oder Menschen an sich irgendein Problem hatte. Dazu waren darunter auch einige die zusammen mit anderen Hunden lebten, sollte ja auch irgendwie so sein dass eine gewisse Verträglichkeit da ist.

    Knackpunkt ist halt der Jagdtrieb, den zumindest die Leute die Ahnung von der Rasse haben auch nicht unterschätzen.

    Ich muss nun sagen dass ich bisher noch nie wirklich Probleme mit Huskys hatte, was allerdings zu einem großen Teil daran liegen dürfte dass ich die nur sehr selten im Freilauf sehe ( wenn überhaupt).

    Wenn ich aber sehe wie manch Husky manch Kleinhund anschaut bin ich durchaus auch mal froh drüber.

    Man muss ja sagen : Im Verhältnis dazu wie viele Huskys es gibt passieren ja relativ wenig Vorfälle mit Kindern. Aber sie passieren eben, und das im Verhältnis zu manch anderer Rasse häufiger. Wie es auch bspw häufiger Huskys sind die ihr Jagdverhalten auch an kleineren Hunden ausleben wenn man sie lassen würde.

    Man muss halt im Hinterkopf haben dass die sehr eigenständig sind und der Jagdtrieb nicht nur stark sondern auch fehlgeleitet sein kann, ansonsten sind es ja tolle Hunde ( wenn man Nordische mag).