Meine Hündin hatte als sie 2 Jahre alt war einen ebenfalls circa Kirschkern großen Hauttumor. Dieser war allerdings schwarz eingefärbt, weshalb ich bzgl Verdacht auf malgines Melanom gleich zum Fach-Tierarzt gegangen bin ( hatte beim üblichen TA zu große Bedenken dass er das ab tut als wär nix oder evtl nicht fachgemäß operiert).
Hab vor ab ein Foto hin gemailt und relativ zügig einen Termin bekommen.
Die Stelle wurde frei geschoren und eine Feinnadelaspiration durch geführt ( dass das bei Tumoren in der Größe nicht funktioniert ist also faktisch schonmal falsch).
Bei der Probe hat sich der Verdacht erstmal bestätigt da vermeintlich melanozytäre Zellen gefunden wurden, also habe ich operieren lassen und sie haben den Tumor bei Laboklin eingeschickt.
Da kam dann raus dass das Teil zum Glück gutartig war.
War eine seltener Haarbalgtumor der deshalb schwarz war weil dieser abgestorbene Zellen einschließt ( den genauen Begriff kann ich mir nicht merken ). By the way laut Bericht übrigens eigentlich eher typisch bei Kerry Blue Terriern und Pudeln ( evtl interessant zu wissen weil es hier ja um einen Pudel geht).
Prinzipiell hätte das Teil von mir aus auch ohne Probe entfernt werden können, weil sah verdächtig aus und im Zweifel raus was keine Miete zahlt. Ganz einfach eigentlich ^^
Aber ich kann verstehen wenn man erstmal wissen möchte was das ist, bzw in bestimmten Fällen auch wissen muss.
Denn eine Narkose bietet nunmal immer ein gewisses Risiko und wie angesprochen müssen bestimmte Dinge eben sorgfältiger entfernt werden.
Man muss aber auch sagen :
1. Wenn ihr erstmal ne Probe macht geht noch mehr Zeit drauf. Zeit die im Falle des Falles dass das Ding bösartig ist Zeit gibt dass es streuen kann.
2. Obwohl jede Narkose ein Risiko birgt, überstehen die meisten Hunde die in der Regel doch sehr gut. Auch bspw ältere oder herzkranke Hunde können das oft relativ gut ab und die Tierärzte achten da nochmal besonders drauf wenn sie wissen dass da in irgendeiner Form das Risiko höher wird.
3. Ist Narkose auch nicht Narkose. Als meine Hündin kastriert wurde, ist sie bspw gleich eingenickt und hat danach relativ la gebraucht bis sie wieder stabil auf den Beinen war.
Als sie in der Fach-Praxis eine Narkose bekam war es anders, da hat man uns nachdem sie die Spritze bekam ein paar Minuten allein gelassen damit sie langsam weg dösen kann, und war danach auch ziemlich flott wieder auf den Beinen.
Von daher würde ich:
- Einen Termin beim Fach-Arzt machen
- ansprechen dass ein naher Verwandter des Hundes eine Narkose nicht überstanden hat und du da Sorge hast
- genau den Verlauf beschreiben ( ich mach bei sowas bspw auch in regelmäßigen Abständen Fotos und wenn man eine Schermaschine hat kann man das auch im Vorfeld schonmal vorsichtig frei scheren)
Und je nachdem was der Fachmann sagt dann entweder gleich nen OP Termin machen oder erstmal ne Feinnadelaspiration.