Beiträge von Terri-Lis-07

    Jap es gibt einfach Leute, die sind so doof, kann man sich nicht ausdenken.

    Mit nem Hund der dann nett reagiert is das nur nervig.

    Mit nem Hund der da pissig reagiert kann einem das richtig auf die Füße fallen.

    Ich mein es is jetzt nicht die Regel, aber es kommt eben durchaus vor.

    Portugiesen hab ich einen kennen gelernt mal ( is natürlich nicht sonderlich aussagekräftig), aber gechillt wäre irgendwie garnicht das Wort das mir zu dem eingefallen wäre. XD

    Da würde ich mir wenn eher den Lagotto anschauen.

    Ansonsten- spontaner Einfall - wenn ich auf Hundemessen unterwegs war haben sich bei mir an den Ständen irgendwie Whippets total eingeprägt. Die lagen entspannt in ihren Körbchen rum während nebenan ordentlich was los war.

    Vielleicht wäre die Rasse auch ne Idee ?

    Aber dazu können die Windhundleuts mehr sagen.

    Ich finde so von grundauf kann man sich erstmal drauf einigen dass ein Welpe relativ wenig können muss.

    Am Wichtigsten sind ja erstmal Dinge wie Stubenreinheit, keine Gegenstände anknabbern, vorsichtig zur Menschenhaut sein, ruhen, Welt kennen lernen, einleben, lernen dass der eigene Mensch auch Sicherheit bieten kann, nicht alles fressen was man findet,... Wobei das schon echt viel ist für nen Welpen.

    Und dann je nach Leben und Hund mehr oder weniger wichtig sind dann Dinge wie Leinenführigkeit, Rückruf, Grundkommandos, allein bleiben, Übungen zur Impulskontrolle oä...

    Worauf ich persönlich auch viel Wert lege, ist einen Hund schon früh daran zu gewöhnen sich überall anfassen zu lassen. Dass man die Zehen/Krallen kontrollieren kann, das Bauchi vorsichtig Abtasten kann, in die Öhrchen schauen kann, die Zähne gründlich begutachten kann, dass man auch mal gebürstet wird, dass man auch mal hoch gehoben wird, dass es auch mal in die Badewanne geht oä...

    Das is so meine Lehre daraus, dass wir 16 Jahre lang einen Hund hatten mit dem das alles richtiger Stress war. Meiner Meinung übrigens nicht nur bei Pflegeintensiveren Rassen wichtig, sondern auch bei anderen. Weil man muss ja auch mal ne Zecke entfernen, man hat so einen besseren Überblick über den Gesundheitszustand, kann dann entspannter baden wenn Hund mal stinkt, kann bei Bedarf mal Krallen schneiden oder Zähne putzen... Da sind schon echt wichtige Dinge dabei.

    Hier musste bspw Susi als Welpe fast garnix können. Die war ein sehr selbstsicherer und unkomplizierter Welpe ( nur der Folgetrieb war halt 0 vorhanden ).

    Lilo hingegen musste ich vor allem an die neue Umgebung heran führen und hab mein Augenmerk da eher in die Sozialisierung rein gesteckt. Lag darin begründet dass sie super super unsicher als Welpe war und ihr erstmal alles Angst gemacht hat.

    Beim Zwerg hingegen war vor allem wichtig dass er lernt dass er bei uns Schutz suchen kann. Bei ihm haben sich manch eskalierende Fremdhunde so eingeprägt dass er da richtig Angst bekam, und da fand ich es essenziell wichtig dass er lernen konnte dass man ihm da hilft wenn was ist.

    Ganz viele Dinge können in dem Alter ja auch noch garnicht zuverlässig Funktionieren mAn. So Dinge wie Leinenführigkeit, alleine bleiben, Grundkommandos, Frustrationstoleranz, Impulskontrolle ect lernt sich ja eher so step by step.

    Allgemein hat sich vieles irgendwie so unauffällig in den Alltag eingeschlichen dass ich das garnicht wirklich auflisten kann.

    Mir hat es bspw ganz schwer gefallen den Hunden nicht schon im sehr jungen Alter irgendwelche Tricks beizubringen die die Welt nicht braucht. Ich habs dann trotzdem gemacht obwohl unwichtig, aber es hat uns Spaß gemacht also wars auch nicht schädlich. Das war für die auch ganz cool schon etwas zu können und dafür Lob und Keksis einzuheimsen. XD

    Nur übertreiben sollte man es mit sowas halt nicht, weil die haben in ihrem jungen Leben ja eh noch sooooo viel zu lernen und zu verknuspern, bei gleichzeitiger Aufmerksamkeitsspanne einer Biene ^^

    Dass ein Hund mit Wach-/Schutztrieb such entsprechend wacht ist normal, da gibts dann Abstufungen je nach Rasse und auch innerhalb Variiationen.

    Schnauzer sind da schon ein klassisches Beispiel für, die sollten ja Hab und Gut, Grundstück und Kutsche bewachen und das auch entsprechend ernsthaft.

    Schäferhunde bringen in der Regel ebenfalls eine gewisse Portion davon mit und das Territorialverhalten kann da ebenfalls recht knackig ausgeprägt sein.

    Ich lese da schon raus dass du eher einen Hund suchst der eher mäßig territorial/wachtriebig ist bzw sich tendenziell eher aufs Melden bezieht.


    Da würde ich jetzt tatsächlich in ne andere Richtung denken - Dalmatiner bspw.

    Da gibt's einige die gut mit Stadtleben klar kommen, Wachen zwar auch, sind dabei aber trotzdem meistens recht nett mit Menschen.

    Bei Schnauzern oder Schäferhunden bspw kann das ja schonmal entsprechend variieren, sprich dass man einen Hund erwischen kann der Fremde Menschen prinzipiell doof findet als auch einen Hund der erstmal nett ist, tendenziell Besuch aber tricky sein kann ( nicht muss ).

    Mit nem Dalmatiner hättest du auch einen Typ Hund mit dem man zwar viel machen kann, der aber seine Tendenz als Laufhund eher in der Bewegung hat als bspw im Falle der Gebrauchshunde eher bei geistig fordernder Arbeit. Sprich Hundesportlich ist alles möglich was Spaß macht, aber ausgelastet bekommt man die auch gut ohne.

    Ich kenne die jetzt auch nicht als so bollerig wie Schnauzer ( musste bei der Beschreibung ja echt grinsen, ja das kenne ich und das muss man schon mögen xD ), körperlich trotzdem, aber in nem mAn normalem Maß.

    Wichtig zu wissen bei der Rasse ist, dass die gesundheitlich leider ihre Themen haben und es durchaus auch mal Exemplare gibt die etwas stärker wachen oder nicht so ganz verträglich mit anderen Hunden sind. Daher sollte man beim Züchter wert drauf legen dass er einem bspw beim Futter weiter hilft, mit dem man offen über die Gesundheit sprechen kann und der Wert auf nette Hunde legt. Aber wenn das eine Rasse sein sollte die du gern näher kennen lernen möchtest - es gibt tatsächlich garnicht mal so wenig Züchter.

    Beim WSS gilt das so ähnlich übrigens auch - denen sagt man nach dass die oftmals vom Wesen her nicht so stabil sind, da will der Züchter gut ausgesucht sein.

    Ansonsten kann ich mir da Labrador oder Golden Retriever auch gut vorstellen, da musst du aber ( weils noch nicht erwähnt wurde und ich das bei dem Typ Hund auch irgendwie Ansichtssache finde) damit rechnen dass die richtig ekliges, nasses, schlammiges Wetter richtig geil finden und evtl auch jeden Tümpel mitnehmen wenn man nicht aufpasst.

    Wäre so an sich auch ein ganz anderer Typ Hund als du bisher gewohnt bist. Aber kann ja passen, die sind ja auch nicht grundlos so beliebt.


    Bzgl Jagdtrieb:

    Ich würde prinzipiell nicht davon ausgehen einen Hund ohne zu erwischen weil es irgendwie zu einem Beutegreifer nunmal dazu gehört dass er eine Tendenz zum Jagen hat. Ist aber ab einem bestimmten Grad eine Eigenschaft die wirklich anstrengend sein kann.

    Man denkt ja bspw gern mal das Thema hat man nur ländlich weil dort die ganzen Tiere leben, vergisst dabei aber gern mal was alles so in der Stadt existiert.

    Prinzipiell trifft man dort ja auch bspw Füchse, Marder, Katzen, Igel evtl Waschbären, evtl Kaninchen oder Hasen, Reh und Wildschwein . Zusätzlich hat man dann aber auch boch viele Kinder, Jogger, Radfahrer uÄ, da kann ein Jagdtriebiger Hund durchaus auch reagieren.

    Ich hab für mich bspw festgestellt dass es mir mehr liegt einen Hund zu haben der keine fremden Menschen mag, bedingt verträglich ist oder/und knackig territorial ist, als einen Hund der gut ausgeprägten Jagdtrieb hat. Ich wohne zwar nicht in Berlin aber auch städtisch. Vorteil ist, dass man gut dran üben kann weil die meisten Wildtiere im städtischen Umfeld weniger Scheu zeigen... Blöd ist dass man nicht zwangsläufig weniger sieht als auf dem Land. Besonders störend finde ich das bspw nachts bei Katze, Marder uÄ, und es schränkt natürlich nochmal die Möglichkeit auf Freilauf ein weil das eben nicht so gefahrlos möglich ist.

    Wenn du also bspw gern einen Hund hast den du problemlos frei laufen lassen können möchtest, und in deiner Nähe bleibt ( der Radius ist ja grad überall wo mehr los ist einfach begrenzter) würde ich mir den Irish Setter bspw nicht weiter anschauen, da Jagdhund und die Setter wohl dazu neigen eher nen größeren Radius zu bevorzugen.

    Ebenso würde ich dann eher nach einem Hundetyp schauen der netter und verträglicher ist, denn sonst bist du quasi auf Gegenden angewiesen die übersichtlich sind und kannst diese nur nutzen wenn keine Hunde oä da sind.

    Etwas das ich beim Faktor Wachen noch mit einbringen möchte :

    Dahingehend ernstere Hunde neigen bspw auch dazu dass sich der Trieb einklinkt wenn man irgendwo länger verweilt oder regelmäßiger unterwegs ist. Möchtest du dich bspw mal entspannt auf eine Parkbank setzen, wird das nicht wirklich was mit Entspannung weil du immer wieder die Umgebung scannen musst und dem Hund bescheid geben dass er jetzt nicht den Job hat aufzupassen.

    Ländlich hingegen wo ohnehin kaum was los ist, fällt sowas kaum auf.


    Was ich mir vielleicht auch noch vorstellen könnte wäre ein Collie, gibt's ja auch in Kurzhaar.

    Das wären jetzt alles Rassen bei denen ich von dem was ich jetzt gelesen habe glaube dass es nicht schaden kann die näher kennen zu lernen.

    Wenns nur um richtigen Stinkekram geht ?

    Nimm Ketchup, passierte Tomaten oder Tomatenmark :rolling_on_the_floor_laughing:

    Reinigt zwar nicht so, neutralisiert aber die Gerüche. Das bekommt die gute alte Tomate nach dem Stinktier Prinzip immernoch besser hin als als die meisten Hundeshampoos.

    Wenn du danach trotzdem shampoonieren willst oder einfach nur so um mal sämtlichen Dreck raus zu bekommen sollte es schon besseres Hundeshampoo sein. Aber für den Fall dass es dir nur um die Frage geht wie man Stinkezeug raus bekommt- wie gesagt nimm einfach Tomaten.

    Naja, kann ja sein dass einem verschiedene Typen Hund liegen. Aber da kann man doch trotzdem näher auf die Eigenschaften eingehen ?

    Bspw wie soll er ggü Fremden Menschen sein ? Wachtrieb/Schutztrieb ok ? Möchte ich jeden Tag die Energie aufwenden meinem Hund zu erklären dass Mensch xy darf was er/sie da tut ? Hab ich ein Problem mit ggf auftretender Unverträglichkeit bei zumindest einigen anderen Hunden ? Wie stark darf der Jagdtrieb sein ? Wie sensibel oder "robust" darf der Hund sein ?

    So, an sich, kann man eigentlich nur sagen: Lern WSS und Golden Retriever näher kennen und entscheide dich im Zweifel für den Golden. Nicht weil man von dem was man explizit möchte eine Differenz hat welcher Hund besser zum Menschen passt, sondern weil die Fehlerquote beim Golden schlichtweg geringer ist.

    Weitere Vorschläge? Wird schwierig.

    Ich will mich ja doch nicht völlig anderer Optionen verschließen, also frage ich mal neugierig:
    Was würde man mir denn stattdessen empfehlen?

    Bei Interesse an einem Schweizer Schäferhund sollte ja wohl klar sein, was ich an Größe und Aussehen bevorzuge. Bitte kein Möbel wie eine Dogge oder ein Mastiff. Das ist mir einfach zu groß. Von kleinen Hunden bin ich auch kein wirklicher Fan. Mittelgroß bis groß.

    Ich möchte einen Hund, der mich fordert, sportlich wie intellektuell. Couch Potato/Schoßhund kann ich nichts mit anfangen, aber 5x die Woche Hundeplatz und reines Arbeitstier wird auch nichts, wie wir ja inzwischen geklärt haben.

    Naja das sagt jetzt nicht grad viel aus.

    Mir bspw fällt es schwer hier irgendwas zu empfehlen oder ab-/anzuraten weil soo viele Infos fehlen.

    Es heißt im Grunde nur :

    - stadttauglich

    - bestimmte Größe

    - Weder zu arbeitsfreudig noch ne Schlaftablette

    - Und dass du eben keinen "dummen" Hund willst

    Das wars, mehr Infos hat man nicht.

    Woher soll man da wissen ob man jetzt eher zum WSS oder zum Goldie raten soll ? Oder aus welcher Ecke man noch Rassen einbringen soll ?

    Die Frage danach was dir an den bisherigen Hunden nicht zugesagt haben wurde bspw auch nicht beantwortet.

    Wenn du bspw die Grobmorotik vom Riesenschnauzer nicht magst, dann könnten dir bspw Boxer oder ein junger Retriever auch zu wuchtig sein.

    Wenn du ein Problem mit starkem Territorialverhalten hast, wäre bspw ein Schäferhund ( egal welcher ) auch nicht die beste Idee.

    Hat vielleicht der Terrier knackig Jagdtrieb gehabt und das war nicht dein Ding? Dann wird bspw ein Setter auch wieder zu viel Jagdtrieb haben.

    Magst du einfach die Neigung zu einer gewissen Eigenständigkeit ( mental) dieser Rassen nicht, dann fallen bestimmte Typen auch wieder mehr raus als andere.


    Aber so isses irgendwie: Hier ich wohne so und so, mir gefällt optisch x und y, schlagt mal was vor.

    Nein, so funktioniert das nicht.