Beiträge von Terri-Lis-07

    Bei mir war es nicht der erste Hund, sondern der vielte Hund. Ich wusste auf was ich mich einlasse und trotzdem saß ich heulend auf dem Boden und wollte den Hund zurück geben. Ursache, schnöder Schlafmangel. Hätte ich nie gedacht oder für möglich gehalten und fand das Ausmaß verstörend. Rein rational konnte ich mich selbst nicht verstehen, der Hund hat sich benommen wie ein Hund, ich wollte das so, der Mann der mehr Probleme mit ihr hatte war entspannt und fand alles in Ordnung und ich :flucht:

    Nach zwei Tagen dafür Sorgen, dass ich mal wieder richtig schlafen konnte war der Spuk vorbei. Der Hund war auch nicht anders, aber ich hatte wieder die Kapazitäten die Flausen wegzulachen.

    Oh ja Schlafmangel... Das is auch n Punkt den man nicht unterschätzen darf.

    Gibt Menschen die vertragen das besser, andere die vertragen es schlechter,...

    Aber so allgemein geht das bei jedem früher oder später auf die Substanz und Schlafentzug war ja nicht umsonst auch mal ne Foltermethode.

    Ich finde die meisten Adventskalender für Hunde machen nur Sinn wenn man weiß man hat einen Hund der fast alles verträgt und vieles gern frisst.

    Sonst hat man immer mal Themen a la xy darf nicht in den Hund weil wird nicht vertragen, oder wird nicht gefressen oä.

    Und bei kleineren Hunden bspw hat man je nach Kalender auch das Problem dass da zu viel drin ist, bzw man das schon irgendwie portionieren und aufbewahren sollte wenn man den Hund nicht rollen möchte :see_no_evil_monkey:

    Bzgl des Ekel und Geruch mag ich anmerken dass es da noch ein paar andere Faktoren gibt/geben kann :

    - Ein Hund kann natürlich müffeln wenn er sich bspw in etwas gewälzt hat, kann aber auch am Futter bspw liegen.

    - Welpen riechen anders als Erwachsene Hunde. Lässt sich nicht beschreiben aber eben nach Hundewelpe. Wenn sie älter werden verwächst sich das irgendwann und sie riechen weniger bis irgendwann nicht mehr nach Welpe. Außerdem riecht jeder Hund mMn individuell nochmal anders.

    - bzgl des Hundegeruchs an sich variiert das persönliche Empfinden schon sehr. Mich bspw stört es 0 wenn ein nasser Hund eindeutig nach nassem Hund riecht, ich bekomme das nichtmal richtig mit. Bemerke das nur dadurch wenn man mir sagt ,,Ey du stinkst voll nach nassem Hund." Bzw ,,Boa riecht hier nach nassem Hund." Während andere Leute das ganz eklig finden.

    - Dann kann es auch sein dass die eigenen Hormone da mit rein spielen können. Ich hab bspw immer mal so Phasen da reagiere ich auf manche Gerüche empfindlicher als sonst. Wie ich auch bspw manche Dinge mal essen möchte die ich sonst eher nicht mag oder ähnliches. Das kann alles durchaus vorkommen wenn man weiblich ist, auch wenn kein Plan warum das so ist. Übrigens kann sowas bspw auch eine Schwangerschaft auslösen ( hier gab's im Forum bspw auch mal einen Fall da konnte man den neuen Welpen garnicht riechen, bekam wirklich Ekel und so insgesamt erinnert mich das hier irgendwie an vielen Punkten an diese Sache... Soll aber echt nur ein Hinweis darauf sein dass es sowas gibt, nicht mehr ;D )

    - Und schlussendlich können auch eigene Emotionen Einfluss darauf haben wie man Gerüche wahr nimmt.


    Da würde mir als Tip einfallen mal ein gutes Hundeshampoo zu kaufen das geruchlich relativ lang hält ( da fällt mir bspw von Natures Specialties das Blaubeer Shampoo ein, gibt auch kleine Fläschchen die man zum testen nehmen kann ). Nicht nur weil der Hund dann zumindest zeitweise vielleicht angenehmer riecht, sondern auch weil man da schonmal das Baden üben kann ( ist einfach etwas das eine Rasse wie den Pudel sein Leben lang regelmäßig begleiten wird).


    Aber so an sich schadet es wie gesagt nicht sich Hilfe zu holen, der Sache etwas Zeit zu geben und zu versuchen ein paar Dinge entspannter zu sehen.

    Es ist bspw normal dass bei einem Welpen mal was ins Haus geht, dass er mal quängelt, mal was anknabbert, ect... Die können eben noch fast garnix, sind ja Welpen.

    Bzgl der Stubenreinheit bspw ist es find ich hilfreich zu versuchen es so zu sehen :

    Über alles was draußen landet kann man sich freuen, das is toll, das ist jedes mal ein kleiner Erfolg.

    Und alles was noch indoor landet ist eben wortwörtlich nix anderes als "shit happenes". Mit der Zeit wird dann immer mehr draußen und immer weniger drinnen landen, aber es braucht eben je nach Welpe einfach mehr oder weniger Zeit.

    Wenn es hilft kann man bspw auch Pipipads in der Wohnung auslegen ( da gehen auch Wickelunterlagen, ist das selbe nur in günstig ). Das hat den Vorteil dass man sich vielleicht nicht ganz so viel Stress macht wenn man mal nicht so schnell raus kann. Wenns da drauf landet gut, wenn nicht dann joa - shit happenes again.

    Vielleicht hilft es auch etwas mehr wenn man viele Bilder macht, da hat man die Zeit die so schnell vergeht bildlich ( oder als Video ) festgehalten und hat vielleicht etwas weniger Eindruck da was zu verpassen wenn es einem in der Zeit nicht gut geht.

    Ich hab am 19.10 einen Friseurtermin :grinning_squinting_face:

    Entweder bleib ich bei meinen roten Haaren, mache sie wieder dunkler oder mal Splithair mit schwarz/rot.

    Aber von schwarz auf dunkleres rot kommen ist trotzdem immer viel Arbeit.

    Hatte zuletzt schwarzen Ansatz und Rest rot. Naja man sieht das schwarz zum Teil im rot noch durch. Kann der Friseur sowas gut farblich anpassen das es keine Farbunterschiede gibt?

    Oder du nimmst statt schwarz ein dunkleres braun und gehst wenn du das nicht mehr magst über Mahagoni bis es wieder rot ist ?

    Mal überlegen was hatte ich schon...

    Kind das uns hinterher gelaufen ist, immer wieder gefragt hat ob sie den Hund streicheln darf und genervt war weil sie nicht durfte.

    Kind das hinter uns her lief, laut jammerte dass sie den kleinen süßen weißen Wuschel streicheln will und von der Mutter zurück gehalten wurde.

    Zwei kleine Jungs die erst um uns rum gerannt sind und dann als sie Lilo sahen frontal auf uns zu gerannt sind ( die musste ich dann anbrüllen weil der Vater keine Anstalten tat etwas zu unternehmen oder zu sagen, bzw haben die dann den Stop eingelegt als sie gemerkt haben dass dieser Hund ja doch ganz schön beeindruckend sein kann wenn der in die Luft hüpft ).

    Kleines Kind das zu mir und Lilo rannte, hab dann gleich Sicherheitshalber Lilo festgehalten und die Schnauze fixiert weil das nichtmal auf seine Mutter gehört hat ( die wurde auch direkt aktiv und hat sich während sie ihr Kind eingesammelt hat bei mir bedankt ).

    Mädchen um die 16, das als sie das bemaulkorbte Tierchen gesehen hat vorgebeugt uns ,,Aww wie süüüüüß!!!" Kreischend auf Lilo zugerannt ist ( und dann nen halben Herzinfarkt bekam weil die sich ebenfalls erschrocken hat und richtig eskaliert ist... Das war wieder so ne Situation bei Der ich dachte so dumm kann doch echt keiner sein ).

    Kleiner Junge hinter mir an der Fressnapf Kasse der Lilo spontan die Hand auf den hinteren Rücken gepatscht hat ( gab gleich Ärger vom Vater ).

    Kleiner Junge der als wir vorbei wollten Lilo mit nem Schneeball bewerfen wollte ( gab Ärger von Papa ).

    Kinder die es witzig fanden zu probieren ob man in den Hund nicht rein fahren darf.

    Erwachsene die beleidigt waren weil sie Susi nicht streicheln durften.

    Erwachsene die erst so richtig penetrant wurden und den Hund erst recht versucht haben anzudaddeln oder zu streicheln als Lilo ein Welpe war ( hatte ich da ganz extrem und meine Lehre draus ist, sag auf keinen Fall dass der Hund ängstlich reagiert weil dann alle versuchen wollen den umzustimmen :doh:, lieber gleich pissig reagieren ).

    Erwachsene die nicht hören wollten dass der Zwerg nicht gestreichelt werden möchte trotzdem weiter probiert haben, bzw als der Zwerg entsprechend reagiert haben entweder das Lachen anfingen und sagten ,,Hihi denkst du wärst n Rottweiler gell ? Ja feiiiin beschützt du Frauchen :herzen1:" oder ,,Ach, dass die Kleinen immer so ne große Fresse haben :muede:." Oder sogar richtig versucht haben zu triezen ( Arm in Richtung halten, hier fass !, bzw n Stock genommen haben und ,,Hier beiß mal rein" aahhh hahahaha soooo lustig :ugly: ).


    War noch irgendwas ? :???:

    Aber so allgemein hab ich tatsächlich die Erfahrung gemacht dass Kinder in aller Regel viel viel verständnisvoller reagieren und es besser akzeptieren können wenn man nein sagt als Erwachsene.

    Für die isses oft einfach so ,,Ok =)" oder Fragen nett nach warum der Hund das nicht möchte oder möchten eben aus Distanz einfach bisschen weiter über den Hund plaudern.

    Aber Erwachsene ? Die müssen es immer besser wissen, weil die haben ja schon Hunde, oder sind der heilige Grahl den alle Hunde mögen, oder müssen einem irgendne dumme "Weisheit" rein drücken oder sind dann beleidigt weil kann ja nicht sein dass sich ein Hund nicht von jedem antatschen lässt, in der Gesellschaft gehört sich das nämlich nicht so...

    Oder so ähnlich :see_no_evil_monkey:

    Ich denk vor allem liegt es an dem was konkret rein wandert. Kaninchenohren, Trockenpansen oä ist bspw gestrichen, ebenso andere getrocknete Knabbersachen die primär aus tierischem bestehen, weil sowas am meisten rein ballert.

    Und bei dem Rest hab ich mal Kalorien gerechnet statt davon auszugehen dass etwas wenig kcal hat nur weil der Protein- und Fettanteil niedrig ist.

    Zusätzlich eben drauf achten dass ein gewisses Bewegungspensum eingehalten wird und von mir gab's auch fast kein Futter mehr.

    Beim TA gestern kam dann auch noch das Gespräch auf über das was gefüttert wird, da gab's auch nochmal die Anweisung weniger durcheinander zu füttern ( damit hat meine Mutter immernoch ihre Problemchen).

    Bzgl Zwergschnauzer und was die so brauchen an Auslastung - ich finde das hängt auch ein Stück weit davon ab aus welcher Zucht die kommen und wie die individuell nochmal gestrikt sind.

    Um bspw näher auf unseren einzugehen :

    Der braucht auf alle Fälle schonmal weniger Stoff als bspw meine Mittel Hündin. Der Kerl will was tun, braucht auch Input für die Birne, da is der aber mit tricksen, Suchspielen, apportieren uÄ gut zufrieden zu stellen. Wichtig ist, dass man was tut, aber wenn mal ne Zeit weniger passiert nimmt der das nicht krumm und es braucht dafür nicht zwingend nen Hundesportverein oä ( wenn auch er da Spaß dran hätte... Aber mehr wäre es nicht, ist aber auch von der Art her einfach keine Blitzbirne 😅 doof nicht, aber er braucht oft eben länger ).

    Körperlich hätte er nix gegen joggen und Wandern, da genügt aber auch längeres Gassi.

    Seine Mutter, seine Omi, seine Schwester und einer seiner Brüder führ(t)en vom Pensum her ein ähnliches Leben. Einer seiner Brüder hingegen wird aktiv in der Fährte gearbeitet, liegt aber auch einfach daran dass die Besitzer auch mit ihren Riesen aktiv Hundesport betreiben und wenn der Kerl dann Spaß und Talent drin zeigt, warum nicht fördern ? Bietet sich ja an.

    Dann gibt es wieder Zuchten, die achten auf sportliche Tauglichkeit. Da möchte man dann auch dass die Hunde entsprechend gearbeitet werden. Oft ist das dann Agility, Rallye Obedience, THS, Hoopers, Fährte,...

    Möchte ich nur nen aktiven Begleiter haben ohne sonderlich hundesportliche Ambitionen, würde ich mir aus so einer Zucht keinen Zwerg kaufen.

    Aber aus einer die primär Familienhunde züchtet? Why Not :ka:

    Wichtig ist aber dass man im Hinterkopf hat dass auch die Zwerge eben Schnauzer sind. Die wachen, die sind territorial, die können auch mal anders, brauchen ein gewisses Maß an Erziehung, wollen ernst genommen werden und die brauchen es ihre Beine und ihr Hirn benutzen dürfen.

    Bedeutet übrigens nicht dass das ein Malteser bspw nicht auch möchte, aber wenn ein Schnauzer das nicht bekommt, wird der sich tendenziell stärker ins Wachen rein steigern als er sollte.

    Die bleiben aber so oder so einfacher handelbar als die größeren Verwandten ( auf die Pinscher trifft übrigens das selbe zu ).

    So insgesamt den größten Knackpunkt find ich da wie gesagt den Wachtrieb, weil eben eiiigentlich gesagt wurde dass man das nicht möchte.

    Und der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt dass die Zwerge ne echt eklige Stimme haben können :pfeif:

    Ansonsten voll angenehme Hunde. Jagdtrieb kann da sein, ist mAn aber eher gemäßigt, bzw beschränkt sich oft eher rauf kleinere Tierchen ( das einzige worauf unser Zwerg bisher mit ernster Jagdintention reagiert sind Igel, von anderen kenne ich das besonders in Bezug auf Kleinnager, was wenn man bedenkt dass die auch mal Mäuse und Ratten platt machen sollten auch irgendwie logisch ist ).

    Die lernen gerne und ( zumindest die meisten) auch ganz leicht und schnell, nicht selten übersteigt aber auch mal das Maß an Intelligenz des Hundes die der Besitzer ( die haben wenn man nicht aufpasst schnell raus wie man sich seinen Menschen zurecht erziehen kann ).

    Die lassen sich in der Regel für alles mögliche begeistern, interessieren sich für Spielzeugs und sind nicht selten irrsinnig verfressen.

    Es sind Hunde die tendenziell recht umweltsicher sind, die auch eher kein Thema mit Ruhe haben, meist mit den eigenen Menschen sehr nett sind ( wenn man aber im Hinterkopf hat dass die persönlichen Grenzen schon auch gern respektiert werden mögen ), muss aber je nach Schnauzer auch bissl aufpassen dass man sich keinen Kontrollfreak ran erzieht oder selbst zur Ressource wird ( auf ne konsequente Erziehung und bissl Führung in punkto Wachen achten reicht da aber eigentlich schon ).

    Also die vereinen schon viele Dinge die echt Spaß machen können, und tendenziell wenn Schnauzer, geht ein Zwerg eigentlich immer.

    Aber eben - für inkonsequente Leuts die sie nicht hundgerecht halten und/oder sich am Wachen stören, sind die nix.


    Und zum Fell- da gibt's leider den Trend zu immer mehr Plüsch, man hat also oft nicht nur das trimmen ( wobei es durchaus leider auch Zwerge gibt die kaum bis garnicht mehr trimmbar sind ) sondern im Gegensatz zu den meisten Rauhaar Hunden auch einen Hund der an bestimmten Körperstellen schnell filzt.

    Ich hab bspw so ein Wollschweinchen, da ist regelmäßiges Bürsten und baden wirklich Pflicht und selbst dann sieht der schnell wieder aus wie sau.

    Besonders Wichtig allen voran ist auch das Thema Bart :

    Einmal die Woche waschen, mit besserem Fell zumindest alle zwei Wochen ist einfach ein Muss. Einfach abschneiden hingegen is wieder problematisch weil man dann die Vibrissen ganz runter säbelt ( dahingehend können die Pudelleute insbesondere ein Liedchen singen... ).

    Wenn man das nicht tut, hat man ganz schnell richtig eklige, steinharte Siffklumpen statt Bart und eingefilzte Beinchen, und das geht halt einfach garnicht.

    Daher - sollte man sich für diese Rasse entscheiden- ein Stück weit lässt sich die Länge der Behänge einkürzen ( die Beine kann man kurz scheren, den Bart würd ich der Tasthaare wegen nicht kürzer machen als bei nem Welpen im Abgabealter ), befreien von Bartwäsche und regelmäßigem Bürsten zzgl regelmäßig trimmen und nach Bedarf Unterwolle ausstriegeln kann man sich aber nicht ( außer man erwischt eines der raren Exemplare die von Natur aus kaum Bart haben... Ist mir beim Zwerg aber noch nicht untergekommen ).

    Möchte man das nicht oder zweifelt dran dass man das dauerhaft durch zieht - dann lieber zum Zwergpinscher greifen.

    Eben wie gesagt allen voran gesetzt dass der Typ Hund auch zu einem passt.