Beiträge von Terri-Lis-07

    Von Allergiker-Hunden habe ich keine Ahnung, möchte nur kurz was zum Thema Allergie beisteuern. Ich war stark allergisch auf Katzen (getestet), bevor ich mir meine erste Katze holte. Um sicherzugehen, auf Ratschlag meines Allergologen, habe ich ein paar Haare des Katers mitgebracht zum Testen. Der Allergologe sagte, man sei nicht unbedingtzwingend auf alle Katzen allergisch. Der Test (zweimal wiederholt) war negativ. Der Kater zog bei mir ein, keine Symptome. Als weitere Katzen später dazukamen, auch nicht. Mein Asthma aufgrund der Allergie wurde nicht schlimmer, sondern deutlich leichter, die allergischen Reaktionen auf Katzen verschwanden schließlich vollständig. Der behandelnde Allergologe meinte, das gäbe es öfters, es sei so eine Art dauerhafte Desensibilisierung durch den täglichen Kontakt mit den Katzen.

    Allerdings kann es bei Hunden möglicherweise anders sein, weil man oft mit Hunden mehr Körperkontakt hat als mit Katzen, die nur ab und zu gestreichelt werden wollen und nicht ständig angefasst werden möchten.

    Vielleicht einfach mal den Hund, den du gern nehmen würdest, vorher um ein paar Haare kürzer machen, zum Allergologen und testen lassen, ob du auf die Haare reagierst (überhaupt, wenn ja wie stark oder wie wenig). Dann weißt du zumindest bei diesem einen Hund schon mal vorab, wie du mit ihm in punkto Allergie dran bist.

    Ja sowas kann natürlich auch passieren.

    Übrigens sind soweit ich weiß Katzenallergien tendenziell schlimmer als Allergien auf Hunde.

    Ich tippe drauf dass es daran liegt dass sich eine Katze viel stärker beputzt, die meisten Katzenrassen doch durchaus mehr oder weniger Haaren und die Haare auch sehr viel feiner sind als die von Hunden, sich da großzügiger oder eher penetranter verteilen.

    Manchmal gibt's auch Testergebnisse die versteht man nicht.

    Bei mir kam bspw mal eine Allergie auf Hamster raus, obwohl ich nie Kontakt zu Hamstern hatte. Logische Konsequenz für mich trotzdem: Hier wird nie ein Hamster einziehen..

    Ist aber auch nicht relevant weil ich darauf auch gut verzichten kann.

    Als Kind hatte ich angeblich auch mal ne Katzenallergie, kann mich aber nicht daran erinnern jemals auf ne Katze allergisch reagiert zu haben und jeder weitere Test auf Katze war negativ.

    Das eine positiv Ergebnis auf Hund war dann schon ein Schock... Hat sich in der Praxis aber irgendwie nie bemerkbar gemacht. Andererseits war aber auch fast schon immer mindestens ein Hund im Haus und ich hatte Hundehaare an und in den unerdenklichsten Stellen...

    Ich wünschte mit meiner Hausstaubmilbenallergie würde sich das ähnlich verhalten. Die hab ich quasi schon immer, aber statt dass sich mein Körper darauf desensibilisiert wird das nur immer schlimmer :see_no_evil_monkey:

    Vielleicht sind Tierallergene aber auch was anderes weil die variablerer sind ? Kein Plan :nerd_face:

    Das Allergiethema würd ich ehrlich gesagt auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, weil sich Allergien nunmal ändern können und im Fall von Hunden sehr individuell sind.

    Übrigens reagiert man in aller Regel entweder auf Speichel oder Hautschuppen, nicht auf die Haare an sich. Deswegen macht es auf den ersten Blick eigentlich nicht so viel Sinn warum die typischen Allergikerrasssen mit nicht Haarend angepriesen werden.

    Auf den zweiten Blick tut es das aber auch irgendwo wieder wenn man bedenkt dass sich Hunde zur Körperpflege eben auch belecken, der Speichel an den Haaren haftet und das nunmal viel stärker weiter getragen wird wenn es ein Hund ist der stark haart.

    Es gibt viele Allergiker die bspw Pudel gut vertragen. Es gibt viele Allergiker die bspw Rauhaarhunde gut vertragen aber Kurzhaarhunde bspw nicht. Dann gibt es Menschen die vertragen bspw Beagle aber keine Schäferhunde, und Menschen die vertragen innerhalb einer Rasse einen Hund gut, einen anderen wieder garnicht.

    Außerdem kommen Allergien oft leider nicht alleine. Ist man bspw allergisch auf Hausstaubmilben oder Pollen wird ein Hund diese Allergene auch mit sich tragen, einfach weils am Fell haften bleibt.

    Es kann sein dass man glaubt man reagiert allergisch auf Hunde, und dann stellt sich am Ende aber nur heraus dass der Hund ein Bad braucht weil der Hund voller anderweitiger Allergene ist und sich munter in Grünzeug gewälzt hat oder den Staubfänger spielt.

    Es kann sein dass man mit Juckreiz oder Ausschlag reagiert wenn man angeleckt wird...

    Es kann sein dass man niesen muss, die Nase läuft oder die Augen jucken...

    Und wenn es ganz beschissen läuft, bekommt man vielleicht Asthma.

    Von daher wäre das wirklich das aller Erste das ich abklären würde - gibt es Präferenzen vom Fell? Von der Rasse ? Wenn ja dann ist genau das dein Anhaltspunkt. Wenn du bspw Langhaar oder Stockhaar nicht verträgst, sind die bisher genannten Rassen echt alle raus. Es kann sein dass du vor der Wahl stehst: Entweder eine Rasse die mir optisch nicht so gefällt, oder kein Hund.

    Kann auch sein dass du bei bspw Golden Retrievern feststellst dass das kein Problem ist, aber es is einfach wichtig dass man das wirklich gründlich vorher austestet.

    Ich bin bspw selber Allergiker. Vor Jahren konnte ich noch problemlos bei jedem Wetter joggen gehen, mittlerweile hab ich chronisch Probleme mit den oberen Atemwegen und muss täglich Antihistaminika nehmen. Mit meinen Hunden an sich hab ich keine Probleme, aber ich muss sie regelmäßig baden damit die nicht ganz so viele Allergene rein bringen. Wenn ein Hund länger nicht gebadet wurde muss ich durchaus mal niesen oder bekomme kleine Pusteln am Arm, kommt aber eben von den Hausstaubmilben bzw Pollen und nicht vom Hund selber.

    Ich hatte übrigens selber mal ein positiv Ergebnis beim Prick Test auf Hund, wüsste allerdings nicht auf welchen Hund ich konkret allergisch reagieren sollte. Ich hab bspw in nem Hundesalon gearbeitet, also wenn da was gewesen wäre hätte ich das definitiv gemerkt.

    Andererseits muss man aber auch sagen dass, wenn bspw beim Pricktest ne Reaktion raus kommt, die Reaktion die sichtbar ist nicht zwangsläufig Aussagen muss wie stark die Allergie auf dieses Allergen ausfällt.


    Danach würde ich mir überlegen wie schwer ein Hund in dieser Lebenssituation sein sollte.

    Danach was ich konkret für einen Hund von der Art her möchte.

    Dann würde ich Rassen Listen auf die all diese Eigenschaften zutreffen, und dann erst schauen was mir davon optisch am ehesten zusagen würde.

    Bringt mir weder was wenn der Hund zu schwer ist um ihn wenn mal was ist mal eben die entsprechende Menge an Stockwerken ( bzw im Falle des Wanderns - Metern bis zur nächsten Abholmöglichkeit ) tragen zu können, noch wenn es vom Wesen her in die Situation passt, geschweige ich die Allergie unterschätze und sich im dümmsten Fall richtig doofe Symptome entwickeln.

    Ich mein es gibt auch Menschen die sagen sich ,,Sollte der Fall eintreten, sch egal, bleibt er trotzdem bis ans Lebensende bei mir und ich überlebe es halt irgendwie.", aber die Gesundheit hat halt trotzdem ein Stück mit zu reden.

    Im Bezug zum Pudel bspw gibt's echt einige Halter für die der Hauptgrund für diese Rasse war dass sie ne Hundeallergie entwickelt haben. Da sind durchaus auch Leute dabei die bspw vorher Rottweiler hatten und sich bis dato nie was Anderes vorgestellen konnten, aber die haben die neue Rasse dann eben doch lieben gelernt und konnten Beschwerdefrei Hunde halten.

    Für andere isses dann eben ein Rauhaar Dackel geworden, oder ein Bichon...

    Aber wie gesagt heißt es nicht dass das in dem Fall so sein muss dass nur solche Hunde in Frage kommen. Kann ja trotzdem auch gut mit nem Golden oder Labrador bspw funktionieren, wenn man da eben gesichert keine Symptome drauf hat und das so bleibt.

    Ich würde nur persönlich, wenn man da möglicherweise schon Einschränkungen hat, bestimmte Rassen die möglicherweise grad unter diesem Aspekt passen könnten nicht ausschließen nur weil die nicht so aussehen wie der Hund der Träume.

    Naja wenn ich überlege was ich alles geholt hätte rein weil die innere Stimme der Unvernunft kickt...

    Oft isses ja dann so dass früher oder später wieder die Vernunft widerspricht.

    Wenn die Vernunft aber nicht genug Gegenargumente bringen kann... Dann ja -> einpacken :rolling_on_the_floor_laughing:

    Das praktische is ja wenn man schon Hunde da hat haben die ja auch noch ne Stimme mit zu sprechen.

    Naja man muss einfach sagen wie es ist : Niemand hier kennt euch persönlich.

    Wenn hier also jemand einfach schreibt bin um die 70 Jahre und überlege mir nen Riesenschnauzer zu kaufen, antwortet man eben dass es keine gute Idee ist, weil es das erstmal eben auch nicht ist.

    Schreibt man hingegen: Ich habe Erfahrung mit der Rasse, weiß worauf ich mich da einstellen kann, biete entsprechende Auslastung, bin noch recht fit, nicht unerfahren und habe jemanden der 100 % einspringt und den übernimmt wenn was ist, joa was spricht da dann dagegen ?

    Es müssen eben allen voran die Umstände passen. Wenn das passt kann das doch gut funktionieren.

    So tendenziell ist es halt nicht die beste Idee und meistens passt es in dem Alter mit dem Typ Hund irgendwann nicht mehr. Aber das spricht halt nicht allgemeingültig für alle.

    Ich versteh nur grad irgendwie den Sinn des Threads nicht so ganz.

    Ging es einfach nur um die Frage ob ein Welpe in dem Alter noch ok ist ?

    Geht es um die Frage ob ein Riesenschnauzer in dem Alter noch ok ist ?

    Geht es darum ob es in eurem spezifischen Fall ok ist ?

    Verwirrt mich grad irgendwie ^^

    Ahhh ok

    Da is jetzt eher die Frage wie siehts paar Jahre später aus?

    Bzw würde die Person die im Zweifel einspringen ziemlich sicher auch zwei Riesen aufnehmen?