Beiträge von Terri-Lis-07

    Wir hatten vor kurzem auch eine Begegnung mit einem Wolf und ich wette, dass 99% in dieser Situation nicht mehr souverän sein können! Ich behaupte von mir durchaus mit Mut und Kraft gesegnet zu sein und über den (meisten) Dingen zu stehen. Aber an diesem Abend war ich wirklich überfordert.

    Zuerst mal: Der Hund reagiert total seltsam, man weiß ja zuerst gar nicht was überhaupt los ist. Nur eben das etwas komisch ist. Dann sah ich von weitem einen wirklich großen "Hund", der sich aber ganz anders verhalten hat als ein Hund es tun würde. Ich ging zuerst tatsächlich von einem Hund aus, konnte aber keinen Besitzer feststellen. Kiwi war abwechselnd am Bellen/ Knurren und sich hinter mir am verstecken (sie lässt sich sonst nicht 2 x bitten und ist sicher kein Hund der sich versteckt). Mir wurde das ganze zu komisch und ich ging ein Stück zurück Richtung Auto. Als ich mich wieder umdrehte war der Abstand von vorher ca. 50m auf max. 25 Meter "geschrumpt". Jetzt konnte ich erkennen, dass der vermeintliche Hund irgendwie nicht aussah wie ein Hund. Ich ging ein Stück rückwärts um den Wolf im Auge behalten zu können, aber Kiwi zog sehr stark Richtung Auto und ich drehte mich kurz zu ihr um. Als ich mich wieder zurück drehte war er weg (neben dem Weg sind hohe und sehr dichte Büsche). Auf dem Rückweg zum Auto tauchte er noch einige Male hinter uns auf, der Abstand mal mehr, mal weniger.

    Ich kann wirklich sagen: In dem Moment hatte ich wirklich keine Ahnung was ich tun soll und wie ich mich verhalten soll wenn er näher kommt. Natürlich, einfach so ist es logisch: Die machen nichts, sind scheu, gehen Menschen aus dem Weg usw... Der ist uns nicht aus dem Weg gegangen sondern kam uns ganz klar über eine längere Strecke hinterher... Und jeder der so etwas noch nicht erlebt hat: Außerhalb dieser Situation wüsste ich auch was zu tun ist. In der Situation habe ich mich wirklich überfodert gefühlt.

    Hast du es gemeldet? Man soll ja jede Wolfsbegegnung die man hat melden.

    Aber das erklärt natürlich mehr als deutlich warum immer geraten wird, dass man sich nicht umdrehen darf.

    Aber erklär das mal jemandem mit Hund oder Pferd im Gepäck.

    Und bedenke dass einige Leute auch kein Auto besitzen in dem sie sich retten können...

    Ich schlafe oft mit gekipptem Fenster. Meine Hündin pennt neben mir im Bett, und das Fenster ist direkt am Kopfende. Das gab hier noch nie eine Augen Entzündung.

    Ich kann mir deshalb nicht vorstellen dass es etwas mit dem Fenster zu tun hat.

    Dafür kämen mir allerdings eine Reizung durch einen Fremdkörper ( zB Haare) oder durch allergische Reaktionen ( zB auf Pollen oder Hausstaubmilben) in den Kopf.

    Dürfte ich darum bitten, hier keine futterpraktiken von Schlangen mit grausigen Details wiederzugeben? Als jemand, der "Futtertiere" hält, möchte ich das hier nicht lesen müssen und es ist hier auch OT.

    Sorry, aber da bin ich empfindlich. Danke.

    Kann ich gut nachvollziehen als ehemalige Rattenhalterin. ( Wobei ich auch mal Zwergkaninchen hatte und meinem Hund Kaninchen fütter, aber ich würde mir bspw niemals ein ganzes Kaninchen oder irgendetwas mit Kopf kaufen, Keulen reichen)


    Gibt's hier eigentlich nen Terraristikthread? Dann kann ja dort darüber geschrieben werden. :)


    Dass es bei fast allen oder zumindest sehr vielen Reptilien so ist dass die Temperatur über das Geschlecht entscheidet wusste ich nicht. Auf alle Fälle ist das sicher sehr praktisch wenn man bedenkt dass weibliche Tiere in der Regel einfacher in der Haltung sind, und der Bedarf an Männlichen oft nicht so da ist ( zB bei Geckos, Echsen und ähnliche).

    Ja, die Regenbogenboa ist keine Qualzucht sondern irgendwie ist dieser Effekt natürlich entstanden, da hab ich in meiner Denke was durcheinander gehauen ^^

    Wobei ich mich frage ob es das hier wirklich beim Königspy gibt oder das Bild gephotoshoped ist thinking-dog-face

    https://yocto.scrolller.com/scrunchie-my-i…8si-540x720.jpg


    Zu den Leopardgeckos :

    Zitat

    Züchter „designen” Leopardgeckos in verschiedenen Ausprägungen der Farbform Enigma. Sie führt zum „Enigma-Syndrom”. Erkrankte Tiere starren insbesondere unter Stress unkontrolliert, halten den Kopf schief und erleiden Anfälle. Viele Tiere sterben vor der Geschlechtsreife.


    Quelle : https://www.duunddastier.de/ausgabe/qualzucht/

    Hier gibt's genaueres drüber :

    https://www.der-leopardgecko.de/haltung-und-me…he-krankheiten/

    In welchem Verein sind die Züchter mit denen du telefoniert hast?

    Ich würde im Zweifel innerhalb der FCI bleiben ( also VDH, zuständig für den Bolonka wäre der Verband Deutscher Kleinhundezüchter).

    Einfach deshalb weil du hier auf der sicheren Seite bist. Es gibt bestimmte Richtlinien, Regeln und Ordnungen. Innerhalb des VDH werden diese sehr gut eingehalten - was du bei einem Dissidenzzüchter nicht beurteilen kannst.

    Puh... Schau dich mal bei den Leopardgeckos, Kornnattern und den Königspythons um...

    Es gibt da keine Farbe die es nicht gibt. Unter Anderem Schlangen ohne Schuppen ( sog "Scaleless" , oder mit Lilafarbenem Unterton. Oder schwarze Boas, die im Sonnenlicht regenbogenfarbig funkeln...

    Und die Preise für nen Königspython, reichen je nach Farbe von ~50 Euro, bis in den 4- oder 5-Stelligen Bereich. Die kannst du dir alle per click bequem online bestellen ( sogar Albino Mississippi Alligatoren!!! Kann man sich online bestellen!).

    Also ja, auch in der Terraristik gibt es zahlreiche Qualzuchten.


    ( Fun Fact - bei Leopardgeckos kann man sogar Gott spielen und per Temperaturregelung beeinflussen ob aus den Eiern männliche oder weibliche Babys schlüpfen - hat aber nix mit Quahl zu tun, ist einfach nur ein interessanter Fakt den ich raus gefunden hab als ich über die Terraristik nachgedacht und mich über Leos informiert habe)

    Ich hab mir bei dem Video mit der Frau gedacht, dass der Hund vielleicht echt nur deshalb laut wird weil er so klar und deutlich die Angst von Frauchen hört, sieht und spürt - zusätzlich zur eigenen Verunsicherung.

    Ich finde es allgemein interessant auch die beiden Hunde miteinander zu vergleichen.

    Der Hund von der Frau, klang ganz offensichtlich sehr verunsichert.

    Der Andere ( aus Finnland) hingegen, hat klar und deutlich gedroht.

    Auch das Verhalten der Menschen zu ihren Hunden war anders.

    Beide haben ihn eng bei sich behalten, jedoch hat die Frau ab und an auch ihren Hund angeschrien und ihren Hund versucht zurück zu halten.

    Während der Mann seinen Hund sehr oft zwischen ihm und dem Wolf hatte, und ihn nicht unterbrochen hat.

    Da stellt sich in mir die Frage auf, ob der Hund - obwohl er eine Wolfsbegegnung als risikoreicher gestaltet, und man zurecht mehr Angst um seinen Hund als um sich selbst haben sollte - auch ein Stück weit helfen kann? Nämlich dann, wenn dieser auch sehr präsent ist, und die "Hau-ab"-Haltung des Besitzers untermauert?

    Allerdings sprechen Hund und Wolf ja nicht Grundlegend identisch. Einige Verhaltensweisen des Hundes sind mit der Domestikation entstanden ( das Beste Beispiel ist vermutlich Bellen ). Kann ein Wolf das überhaupt einordnen?

    Damit meine ich : Knurren ist Teil der wölfischen Kommunikation ( der finnische Hund hat den Wolf angeknurrt), während Bellen es ja nicht ist ( das tat jedoch der Hund der Frau) - Kann das also einen Unterschied machen? Haben Hunde die den Wolf anknurren eine größere Wirkung als Hunde die den Wolf anbellen? thinking-dog-face