Wayne Smith - Thor
Thor tut alles, um eim guter Hund zu sein. Meistens gelingt es dem DSH auch, seine Familie zu beschützen und sich so zu benehmen, dass lle zufrieden mit ihm sind. Doch nach einem Zwischenfall mit einem Betrüger ist die Stimmung schon getrübt und dann zieht auch noch Onkel Ted bei der Familie ein. Zuerst scheint nur Thor zu bemerken, dass irgendetwas mit Ted nicht stimmt.
Ich habe vor... keine Ahung, zwanzig, 35 Jahren die Verfilmung gesehen und nachdem ich erfahren hatte, dass es dazu ein Buch gibt, das aus Sicht des Familienhundes geschrieben ist, habe ich mich auf die Suche gemacht. Leider war es nie erhältlich und so geriet es über die Jahre in Vergessenheit, bis ich jetzt bei unlimited drüber gestolpert bin.
Die Erwartungen waren hoch und nach dem Lesen bin ich hin und hergerissen. Die Idee ist klasse, auch die Story der beiden Kontrahenten ist spannend und allein das hätte eigentlich eine viel bessere Wertung von meiner Seite gegeben, wären da nicht die horrend veralteten Ansichten zum Thema Hund. Dass Herrchen gruslige Erziehungsmethoden nutzt, ist eine Sache, das könnte man noch als Charaktereigenschaft durchgehen lassen, aber dass auch Thor als Charakter in alten Klischees denkt, sei es der Vergleich mit dem Wolfsrudel oder dass er in strikter Rangordnung denkt, ist dann doch etwas schmerzlich zu lesen.
Note: 3,0