Beiträge von Jetset

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Der Hund ist vier Jahre alt , der hat einfach nie einen Hauch an Erziehung und Konsequenz erfahren.

    Da muss man nicht wegen " Aufregung" so rum tun, der muss einfach nur kapieren das er Grenzen anzunehmen hat die gesetzt werden und sich zurück zu nehmen.

    Ganz simple Regeln.

    Wenn man halt über 3 Jahre sowas schlunzen lässt, ja nun. Das wird dann wenig lustig sowas aus dem Hirn vom Hund zu kriegen weil es so gefestigt ist.

    Also das ist ja jetzt mal totaler schwachsinn...sorry...aber nur weil der Hund nicht gut Leinenführig ist zu behaupten er hätte nie einen Hauch von Erziehung erfahren.....
    Lächerlich...

    Ja...er wurde schon mal Situationsbedingt angeschautzt wenn man sich fast lang gemacht hätte...ist aber wohl eher die Ausname.

    Das sollte auch keine Kritik sein. Total nachvollziehbar, dem Hund eine Ansage zu machen, wenn er einen fast von den Füßen fegt. Ich finde aber wichtig, sich bewusst zu machen, dass der Hund daraus absolut gar nichts lernen kann. Das Anschnautzen ist in dem Moment nur Ausdruck eurer eigenen (nachvollziehbaren) Gefühle, Frust, Schreck, Schmerz… aber das ist kein Training.

    Ich würde neben dem, was die anderen schon geschrieben haben, die Trainingsbedingungen ganz klar abgrenzen. Leinenführigkeit nur mit einem bestimmten Halsband & Leine und mit einer bestimmten Leinenhaltung (ich halte dann z.B. die Leine in der rechten Hand vor dem Körper, Hund läuft links) bei anfangs geringer Ablenkung trainieren. Das Ziel ist es, diese Bedingungen mit ödem Nebenherschlurfen zu verknüpfen. Generalisieren auf anderes Equipment und normale Leinenhaltung kommt dann später. Wir sind auch ewige Leinenführigkeits-Versager, aber was uns zusätzlich geholfen hat, einen Fuß in die Tür zu kriegen, war, dem Hund beizubringen, sich selbst zu kogierrrien, wenn er zu weit vorläuft.

    Das find ich jetzt witzig.....weil....das ist ja bei unserem auch in etwa so....er reisst...ich bleib stehen....er bleibt stehen....und dann so...Hups...ich bin ja zu weit vorne ...da leg ich mal kurz den rückwertsgang ein. :rolling_on_the_floor_laughing:
    Also...da Korrigiert er sich dann auch....nur nützt uns das nicht viel.

    Musste grade etwas schmunzeln als Du den Parkplatz erwähnt hast…

    Da hat sich unser Hundetrainer zuletzt fast ihm lang gemacht und war offensichtlich erschrocken das er ihn nicht so mal eben so einschränken kann…..der war vorher auch nur bei uns mit im Garten und fand die Parkplatzidee auf nem Sonntagmorgen auch gut.

    Es wurde wahrscheinlich auch schon zu viel dran rumgedoktert….Dies probiert und das probiert….resigniert und wieder von vorne mit was anderem.

    Ich hatte vorher schon 3 Hunde und hab das bei ihm unterschätzt.

    Der Hund steht Morgens mit mir auf….gegen 6….7 gibt’s Futter…dann raus in den Garten.

    Meine Lebensgefährtin geht dann meist mit ihm gegen 9 bis 10/halb 11….dann Pause…..Leinen/Freilaufverhältnis…..60/40 würd ich auf der Strecke tippen.

    Pause bis ca. 15 Uhr …dann wieder 1- 1,5 Stunden spazieren…..andere Rute aber ca. gleiches Verhältnis…

    So gegen 17/18 Uhr wird dann noch mal gespielt oder trainiert im Garten.

    19 Uhr gibt’s wieder Futter…..22 Uhr das letzte mal in den Garten..

    Bei gutem Wetter ist die Terassentür eigentlich immer auf und er kann raus wie er Lust hat

    Am Wochenende (Freitags -Sonntags) fahr ich meist mit ihm in die Felder….da hat er 100% Freilauf.

    Ja…da gibt es schon mal Rehe und Hasen…aber…..es ist kein Jagdhund….Wenn er ein Reh oder Hasen sieht sind die erstmal nicht spannend.

    Zumal die auch hinter unserem Garten gerne mal rumlaufen.

    Sollte er sie mal aufscheuchen…setzt zu einem kurzen Sprint an….und dreht dann wieder ab…er hat noch nie ein Tier wirklich verfolgt.

    Ich hatte früher mal n Münsterländer…..da sah das anders aus….

    Generell entfernt sich Ferris nie weit…er bleibt immer in unmittelbarer nähe wenn er freiläuft.

    1 mal die die Woche sind wir beim Retriever Club die halt dann Agility oder Dummy Training machen.

    Ist allerdings keine Wettkampfveranstaltung sondern eher son Beschäftigungsspaß für alle.

    Viel mehr haben wir hier leider nicht in der Nähe und dahin fahren wir schon 40 Minuten.

    Also an Beschäftigung mangelt es dem Hund eigentlich nicht.

    Und um die Frage von weiter oben zu beantworten…Ja…er liebt es Stöcker aus dem Wasser zu holen und wir machen das oft …..aber liebt es genauso Bälle hinter dem Haus wieder zu holen…Es ist halt n Retriever….Der kann eigentlich nicht ruhig bleiben wenn irgendwas geworfen wird. Das war anfangs beim Dummytarining ne echte Herausforderung.

    Und wir haben ab und zu einen Agility Parkour hinterm Haus aufgebaut…. Slalom, Hürden und Tunnel….das macht er super mit.

    Ich hatte davon gehört und auch gelesen das sich bei einigen die Situation nach dem nutzen des Halti merklich gebessert hat. Klar…kann…muss aber nicht.

    Versuch ist es allemal Wert. Unterstützendes Training ist sicher Sinnvoll wenn man genau weiss welche Art von Training.

    Das können wir leider vergessen.....haben wir schon versucht.
    Das Problem ist....im Garten zieht er nicht....da ist nichts spannendes was er noch nicht kennt wo er jetzt gerne hin will....

    Es ist ja genau der Sinn der Sache, das Training in einem Umfeld zu beginnen, in dem der Hund nicht abgelenkt ist.

    Ich habe ein wenig das Gefühl, ihr denkt, dass der Hund bei der Leinenführigkeit aus böser Absicht ungehorsam ist. Er wird situativ „angeschnautzt“, scheint aber entweder absolut nicht zu verstehen, was ihr wollt oder es noch nicht leisten zu können.

    Genau deshalb beginnt das Training z.B. im Garten, wo der Hund es richtig machen kann.

    Ja...er wurde schon mal Situationsbedingt angeschautzt wenn man sich fast lang gemacht hätte...ist aber wohl eher die Ausname.
    Wie das im Garten was bringen soll wo er nicht zieht erschliesst sich mir nicht.
    Ich kann stunden lang mit ihm an der Leine durch den Garten gehen ihn loben und belohnen...sobald wir einen Schritt vors Haus machen ist das wieder vergessen....ich kenne leider unseren Hund zu gut dafür....und wir arbeiten an dem Problem ja auch nicht erst seit gestern.

    Es ist ein Mix aus Arbeits- und Showlinie....wobei das erstere bei Ihm eindeutig eher durchschlägt.
    Beim spazieren hat er immer mindestens einmal am Tag Freilauf im Wald um die Ecke oder halt in den Feldern wenn wir mit dem Auto hinfahren.
    Spaziergänge machen wir 2 mal am Tag mindestens 1 Stunde.
    Da kann er Wuseln...ganze Baumstämme hinter sich her schlörrn etc..
    Dazu sind wir einmal die Woche mit ihm auf dem Platz zum Agility oder Dummytraining...das wechselt immer mal.
    Im Garten machen wir mehrmals die Woche suchspiele oder trainieren da mit dem Dummy.....
    Also es ist jetzt nicht so das sich der Hund bei uns zu tode langweilt....
    Wir machen ja auch gerne was mit ihm...das macht ja auch spaß...aber wir sind auch beide berufstätig...und das geht halt nicht immer..

    Offenbar ist Gassi bei euch mit viel Aufregung belegt. Noch ein Grund mehr, nicht am Anfang des Spaziergangs etwas so anstrengendes wie Leinenführigkeit zu verlangen.

    Man kann Leinenführigkeit anfangs auch im Garten oder in der Wohnung trainieren - gerade, wenn der Hund beim Gassi sehr aufgeregt ist, ist das vmtl. auch erfolgsversprechender.

    Das können wir leider vergessen.....haben wir schon versucht.
    Das Problem ist....im Garten zieht er nicht....da ist nichts spannendes was er noch nicht kennt wo er jetzt gerne hin will....

    Ja....der Hund ist schon n bisschen verrückt :smiling_face:
    und...Du glaubst gar nicht wie oft der schon von mir oder meiner Partnerin böse angeschautzt wurde weil er uns durch das ziehen ins straucheln gebracht hat...der hat echt dampf.
    Eigentich genau wie bei dir ist er dann total unterwürfig....und ist erstmal iritiert.....Problem ist....das hält bei ihm nicht lang an. Vielleicht die nächsten 10 Meter....

    Was funktioniert...ist wenn man ihn sitzen lässt und dann nur ganz kleine schritte macht...dann beleibt er auch neben einem.....aber zum einen kommt man so nicht sonderlich weit und zum anderen ist es denk ich eher die verwunderung und Neugier darüber was man da jetzt anstellt.
    Wenn man das 100 meter durchhält wäre der Reiz wahrscheinlich wieder verflogen.

    Er ist halt immer sehr Aufgeregt was man auch beim Dummy Training merkt...
    Wird der Dummy abgelegt oder geworfen virbiert der ganze Hund.....aber er bleibt bis zum Kommando sitzen.

    Er hat sehr schnell gemerkt das er mit ziehen damit keinen Erfolg mehr hat und versucht es auch so gut wie gar nicht mehr.
    Die Leine ist jetzt in der Regel locker.
    Das er wie bei Dir in die Leine "springt" ...das hat er eigentlich nie gemacht....er hält sie ohne Halti quasi unter dauerspannung :hundeleine04:

    Das A & O beim Leinenführigkeitstraining - egal nach welcher Methode - ist, dass der Hund niemals erfolg mit dem Ziehen hat.

    Außerdem ist wichtig zu trainieren, wenn der Hund entspannt ist. Das kann ein Hund am Anfang des Spaziergangs noch gar nicht sein: da muss er sich lösen, es muss Energie raus. Auch am Ende des Spaziergangs zu trainieren ist meistens nicht sinnvoll, weil viele Hunde da nicht mehr so viel Konzentration übrig haben. Am besten trainiert man also zwischendurch mal (ggf. auch mehrfach).

    Ich würde an eurer Stelle dem Hund am Anfang des Spaziergangs ein Geschirr anziehen und ihn ziehen lassen. Wenn der Hund dann etwas seine Bedürfnisse gestillt hat und die Umgebung passt (ablenkungsarm), Leine ans Halsband einklinken und kurz (maximal 1-3 Minuten!) trainieren. Dann wieder Freilauf oder Leine ans Geschirr. Wenn das gut klappt kann man die Zeit am Halsband verlängern oder in ablenkungsreicherer Umgebung trainieren.

    Wichtig ist 100% Konsequenz. Wenn es mal gar nicht klappt, man selber oder der Hund einen schlechten Tag hat, dann lieber gar nicht trainieren.

    Naja...also in der Regel ist es nicht so das er sich dringend "lösen" muss.
    Wir haben einen großen Garten wo er mehrmals am Tag drin rum wuselt.
    Selbst wenn ich Ihn aus dem Garten hole und ins Auto packe, manchmal fahren wir so minuten in die Felder in der Umgebung, fiept er bei Ankunft schon vor aufregung bevor das Auto vollständig steht.
    Wir hatten auch schon versucht ihn dann aus dem Auto zu holen und erstmal sitzen zu lassen....auch grade in fremden Umgebungen. Das er erstmal alles auf sich wirken lassen kann.....
    Das fiepen hört dann nach einigen Minuten auf und man meint...ok...er hat sich beruhigt....man macht einen schritt ins vorne und ...ok....er hat sich wohl doch nicht beruhigt. :woozy_face:

    Also ich arbeite ja auch mit Halti. Am Kopf. Aber klar ist, dass ist lediglich Management.

    Was versprecht ihr euch davon? Das er nicht mehr zieht? Dann viel Glück. Das wird nicht passieren. Im Gegenteil. Je nachdem wie clever das Hündchen ist, wird er lernen, wie er dennoch ziehen kann. Und das kann zu ernsten Schäden führen. Macht euch das unbedingt bewusst.

    Hier hat das Halti einen einzigen Nutzen - Sicherheit!!! Wenn mein Hund vorwärts in die Leine springt, kann ich sie halten. Das und ausschließlich das ist der Grund bei uns für die Nutzung. Ausgleich von Kräften!

    Lass dir unbedingt von einem kompetenten Trainer zeigen, wie man ein Halti verwendet. Wie die Leinen zu führen sind. Das ist unfassbar wichtig. Nicht grundlos gibt es aktuell eine Debatte darüber, die Dinger aus tierschutzrelevanten Gründen zu verbieten!

    Und dann sieh das Halti als das an was es ist. Management. Das bedeutet, dass du dennoch die Leinenführigkeit trainieren bis es euch zu den Ohren raus kommt. Und wenn du das erreicht hast, meinetwegen auch mit Hilfe des Haltis, dann musst du das Ding auch abtrainieren. Also noch mehr Training. Verabschiede dich von einem leichten Weg!

    Wir haben uns schon einige Videos zum richtigen Umgang mit dem Halti angesehn bevor wir gestartet sind und sind natürlich sehr Vorsichtig.
    Er hat sehr schnell gemerkt das er mit ziehen damit keinen Erfolg mehr hat und versucht es auch so gut wie gar nicht mehr.
    Die Leine ist jetzt in der Regel locker.
    Das er wie bei Dir in die Leine "springt" ...das hat er eigentlich nie gemacht....er hält sie ohne Halti quasi unter dauerspannung :hundeleine04:

    Dann kommen wir mal zu dem Trainieren mit dem Kompetenten Trainer....
    Der letzte hat uns über 1000 Euro gekostet....Tja,.....das Geld hätten wir uns sparen können.
    Wenn mans selber nicht besser weiss orientiert man sich natürlich an dem was er sagt....
    Es gibt sicher ein paar duzend Trainer hier im Kreis.....ich möchte aber ehrlich gesagt nicht erst 10 000 Euro ausgeben bis ich den gefunden habe der für diese Probleme auch qiallifiziert ist.

    Erzählen kann man als Trainer viel und wenns am Ende dann nicht von Erfolg gekrönt war, wars halt der doofe Halter der nicht richtig trainiert hat....

    Vielleicht ist naiv von mir aber ich habe die Hoffnung das er nicht nur den Halti…sondern auch die Leine in Zukunft mit der Erfahrung verknüpft das er nicht ziehen kann oder soll wenn die angelegt ist.

    Er darf jetzt auch nicht mehr überall schnuppern wo er grad Lust drauf hat…..Er soll sich an uns orientieren.

    Wir gehen meist ein ganzes Stück bis in den Wald wo er dann eh freilaufen kann…da hat er genügend Zeit zu schnuppern.

    Er soll halt lernen…an der Leine ist es nicht mehr erlaubt vorzupreschen oder stehen zu bleiben.