Beiträge von Bordy94

    Ich würd mir da auch keine Sorgen machen.

    Auch meine Hündin wurde 10 Monate alt, um zuverlässig stubenrein zu werden. Bei einer langen, üblen Phase bis zu einer verträglichen Futtersorte hat sie nachts sogar auch mit jährig noch ab und an gross reingemacht, wenn ich nicht nullkommaplötzlich aufgestanden bin. Ich denke einfach jeder Hund ist da anders.

    Oh, die Gurke ist auch wieder normal drauf seit etwas mehr als einer Woche. Vorhin hatten wir mehrere Monate gefühlt nur Rückschritte gemacht (bei Hundebegegnungen, Frust aushalten, Ruhe halten, mitarbeiten,...). Ich denke es geht wieder bergauf. Vielleicht kickt jetzt auch die Kastra rein, denn sie hatte sehr üble Stimmungsschwankungen als sie noch intakt war. Irgendwie kommt sie mir nun wieder mehr "in sich ruhend" vor, vieles geht wieder leichter.

    Vielleicht verlassen wir dem Junghundethread ja doch noch, wenn sie den 4. Geburtstag feiert :rolling_on_the_floor_laughing:

    Langweiligerweise die nächsten paar Mahlzeiten nur Morosuppe und die Barfportion, allerdings gedünstet. Vielleicht noch ein paar eingeweichte Flocken.

    Der Maus gehts aber schon wesentlich besser. War wohl etwas zuviel für das sensible Mägelchen, Nassfutter pur in dieser grossen Menge.

    Als Halterin einer Hündin, die früher auch sehr oft gepöbelt hat (und es heute teils immernoch gern würde- darf sie aber nicht), kann ich dir sagen, dass unser Schlüssel DISTANZ ZU ANDEREN HUNDEN war.

    Jedes Mal, wenn der Hund an der Leine ausrastet weisst du, das war zu nah.

    Ich hab diverse Ansätze probiert, allerdings alle nur mit kurzfristigem Erfolg oder Stafe (Wasser) sogar mit negativen Folgen.

    Wir hatten/ haben jetz seit etwa einem halben Jahr eine kompetente Trainerin an der Hand und ich würde das auch jedem empfehlen und im Nachhinein gesehen echt nicht allein dran rumdoktern.

    Grob gesagt lief das Training bei uns so:

    Am Anfang musste ich, je nach Hund- Halter Team, sehr sehr sehr viele Meter Abstand rein bringen. Quasi eine Distanz, bei der der Hund eben noch entspannt und ansprechbar ist, den anderen Hund aber wahrgenommen hat. Diese Distanz war je nach entgegenkommendem Hund (Grösse, Körperhaltung, bekannt/ unbekannt,... ), je nach Umgebung (weitläufig/eng/...), je nach Tagesverfassung von mir und meinem Hund eine andere. Ich hab dann ein Alternativverhalten auftrainiert und konnte nach und nach die Distanz verringern.

    Heute kann ich mit Stolz sagen, dass sogar in 95% fies pöbelnde Hund ignoriert werden.

    Ich empfehle euch wirklich, euch da Anleitung zu holen. Denn manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und man kann die Leidenszeit so massiv verkürzen, wenn man bereits von Beginn an jemanden an der Hand hat um der einem auch mal sagt was man falsch macht.