Wir sind gerade bei uns am Fluss und Looney ist ganz toll zur Ruhe gekommen. Ab und zu gehen wir alle zusammen etwas schwimmen, ansonsten wird gechillt. Die kleine Maus liegt seit einer halben Stunde zufrieden an meinen Füssen und das trotz anderen Hunden und vielen Menschen. Aktuell noch an der Leine, aber wer weiss, vielleicht geht es irgendwann ganz ohne![]()
Beiträge von Bordy94
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Ich wünsche dir ganz viel Spass mit dem Neuankömmling! Und natürlich eine gute Eingewöhnung.
Sehr süss der Hundemann. (Sieht für mich nach einem Vento oder Elvio aus
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Wie wäre es mit Geschirr, Leine und einer Erdspirale zum Anbinden, wenn du keinen Zaun möchtest?
Ohne Leine würde ich den Kleinen nicht in den Garten lassen, wenn dort dann so verlockende Tiere umherstiefeln. Einmal ist immer das erste Mal, und dann hast du ein Problem. Kenne einige Labis, die in der Pubertät so richtig ausgepackt haben mit den jagdlichen Ambitionen. Fährte aufnehmen, tief ins Unterholz und los gehts. Finde das nicht so doll. Und an der Leine kannst du da von Anfang an gut gegensteuern, belohnen fürs ruhige Hinschauen und wieder wegschauen. Oder auch zeigen und benennen, finde das eine tolle Möglichkeit für den Hund, bei Bewegungsreizen ruhig zu bleiben.
Ich will dir keine Angst oder so machen, nur sei dir bewusst, dass nicht jeder Labi nur ein einfacher Mitläuferhund ist. M.M.n aber durch konsequente Erziehung und früh anfangen gut in den Griff zu bekommen.
Und bitte keine Lumpen in Essig verwenden oder ähnliches. Auch keinen Tabasco etc. Ist echt unfair für das Hundekind, die erkunden halt nunmal erst alles mit der Schnauze. Lass ihn halt gar nicht erst zu den Hornstücken hin oder lenk ihn mit einem Kecks ab.
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Mit der Zeit lernt man ganz gut, den eigenen (und auch fremde) Hunde zu lesen.
Nicht stressen lassen (wortwörtlich), und aufs Bauchgefühl hören. Das sagt oftmals viel aus.
Aber ich weiss was du meinst, manchmal ist es echt nicht ganz einfach, zu unterscheiden. Dann gibt es aber auch ganz klare Situationen, beispielsweise bei mir, wenn meine Hündin aus ihrem Körbchen aufsteht nach dem pennen, und sich mehrmals kurz schüttelt, ist es ein anderes Schütteln als nach einer aufregenden Hundebegegnungen.
Aufmerksam bleiben und beobachten, dann kommt das Gefühl ganz automatisch.

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Auch Verpaarungen wo der Rüde bequemerweise grad auch im Rudel lebt, zeugen in der Regel nicht von züchterischem Weitblick sondern von Sparsamkeit die dem Nachwuchs nicht zugute kommt.
OT:
Da geb ich dir recht, das macht einen zuerst mal skeptisch. Es muss aber nicht zwangsläufig schlecht sein.
Die Züchter meiner Hündin z.B. hatten zuerst den Rüden, den sie dann ankören liessen weil er einfach von Kopf bis Fuss ein toller, arbeitstüchtiger, gesunder und hübscher Kerl ist, und haben dann eine zu ihm passende Hündin geholt.
Nur um zu verdeutlichen, dass es nicht immer schlecht sein MUSS wenn beide Elternhunde im gleichen Haushalt leben.
FamilieNuss: Bitte bitte nur beim anerkannten seriösen Züchter kaufen oder aus dem TS. Keine Kleinanzeigen oder ähnliches, auch wenn es als Ups- Wurf vermarktet wird.
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Bevor ich mir den ganzen Thread durchgelesen habe, ist mir auch das "Ab" eingefallen, welches ich hier verwenden würde. Auf die Decke schicken würde sicherlich, wenn es sauber aufgebaut wurde, auch gehen. Ich persönlich wäre aber in dieser Situation zu "faul" dafür, denn ab und zu muss ich meine Hündin noch ermahnen, auch wirklich auf der Decke zu bleiben. Das sitzt bei uns noch nicht bombenfest. Deswegen wäre es mir zu blöd, jedes Mal zu korrigieren, wenn ich eigentlich selbst entspannen möchte.
Was bei meiner hilft, wenn sie überdreht/ penetrant wird, ist ein klipp und klares Abbruchkommando, welches sie seit Klein kennt. Wird dies missachtet, gibts auch schon mal eine Ansage von mir. Ich werde dabei weder laut, noch grob, sondern mache mich gross und bedrohlich und je nach Situation gibt es einen kurzen, energischen "Stups" mit zwei Fingern von mir. Zu dem kommt es echt sehr selten, aber wenn, dann wirkt es.
Muss aber schlussendlich jeder selber wissen, wie weit er seinen Hund so korrigiert. Und natürlich ist es auch kein Allheilmittel.
Ich würde ausserdem auch darauf schauen, dass es für den Hund fair bleibt, heisst also nicht einfach drauf los zu korrigieren, wenn der Hund nicht ausgelastet ist oder ähnliches. Dann "kann" er ja unter Umständen vielleicht gar nicht anders. Obwohl dies ja hier wohl nicht der Fall sein sollte, und ich mir im Allgemeinen auch denke, dass Leute, welche hier in diesem Forum unterwegs sind, sich sicherlich genug Gedanken um Auslastung und artgerechte Hundehaltung machen

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Ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit!

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Und ich möchte nicht den Fehler machen, sie zu bedrängen, im Vordergund steht ja immer noch das Ankommen in einer fremden Welt
Finde ich genau die richtige Einstellung!
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Auch ich bin der Meinung, dass es gut möglich ist, dass sie Ressourcenverteidigung bereits jetzt betreibt. Wer weiss, was sie alles erlebt hat. Wenn dann am neuen Ort, in einem neuen zu Hause genau die Dinge in Gefahr sieht, mit welchen sie sich sicher fühlt (deine Tochter, bestimmte Plätze), wird sie das auch weiterhin wehement als ihres betiteln.
Nicht selten gibt es auch Hunde, die ansonsten eher schüchtern/ ängstlich sind, und trotzdem dieses Verhalten zeigen. Ich hatte mal eine Hündin, die ich oft betteute, welche im Umgang mit anderen Hunden super unsicher war. Und sie hatte ein ziemliches Problem damit, ihre Ressourcen zu teilen.
Ich denke halt, es gibt bei diesem Thema nicht nur Schema F.
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Ich würde mir mal Gedanken machen, WANN ganz genau in welchen Situationen Zelda knurrt und Findus droht. Ich gehe mal stark davon aus, dass es um Ressourcenverteidigung geht. Deine Tochter sieht sie wohl als "ihren" Menschen an und ebenfalls den Platz, den sie ja scheinbar auch verteidigt. Ich kenne die Situation so: Viele Hunde sind so klein mit Hut, solange der andere Hund vorher an diesem begehrten Platz war. Wenn aber sie zuerst am begehrten Platz war, dann Holla die Waldfee, muss ein anderer Hund dem nicht zu Nahe kommen.
Ich halte nichts davon, den Hund zu bemitleiden und als "arm" zu betiteln. Bringt ihm ja auch nichts. Ein Hund lebt im Hier und Jetzt, und das Sinnvollste was ihr tun könnt, ist Zelda jetzt gute Führung und klare Linien zu geben.
Ich würde vorerst gut managen, dass diese Situationen nicht mehr passieren (nicht, dass es noch eskaliert) und allenfalls in ein paar Wochen, wenn es immer noch ein Thema ist, einen Trainer dazuholen.