Beiträge von cisco2

    Meinen Schäferhundwelpen hat es definitiv nicht beeindruckt, sonst hätte ich nicht dieses Thema erstellt...

    Es hatte (für mich nicht überraschend) nicht die erwünschte Wirkung. Das heisst aber nicht, dass deine Handlung keine Auswirkung auf den Hund hatte.

    Strafe ist nur sinnvoll, wenn der Hund versteht wofür er bestraft wird - und wenn er überhaupt in der Lage ist, sein Verhalten zu steuern. Wenn es wirklich mehr als das ganz normale Welpenverhalten ist, und tatsächlich Stress, Unicherheit, Übedrehtheit dahinter stecken, dann wäre (auch) die zweite Bedingung nicht erfüllt und du machst es mit solchen vertrauenszerstörenden Maßnahmen nur schlimmer.

    "strafen" in dem Sinne halte ich auch für fragwürdig, eher so etwas wie:

    ich zeige dir nun, dass das blöd war.

    Aber "wenn.....dann" Ansagen bzw. deren Umsetzung haben Hunde wohl nachgewiesenerweise echt ein Problem.

    i

    der @TE ist abgemeldet, aber evtl. liest er noch mit.

    ich hatte auch schon einige Welpen in dem Alter,

    genau gesagt über 40....

    und was mir auffällt:

    ich würde die nie menschlich anfassen, also mit der Hand runter drücken, Schnauzengriff auf Menschenart...

    etc.. ich denke wirklich, dass das so ein kleiner Welpe nicht versteht,

    das ist auch für erwachsene Hunde oft nicht so ganz einsehbar, ich denke, sie lernen, es zu verstehen, aber an sich ist das so nicht unbedingt hündisch.

    Was also machen...

    eher so etwas wie fixieren, drohend auf ihn zugehen,

    auch mal knurren (kein Witz). Schreien, scharf zurufen macht auch keinen Sinn, der Hund denkt, du bellst ihn an oder mit ihm mit, dito "anblasen", was auch manche Leute machen,

    das ist für fast jedes Säugetier "Aggression" (kennen wir ja auch, dass wir schnauben, wenn was strange ist....).

    für mich liest sich das alles, als ob du ihn nicht verstehst und er dich noch nicht verstehen kann.

    ja, schon klar....

    aber wie gesagt: soweit ich weiß, greift Eigenbedarf nicht, wenn man noch ein weitere Wohnung besitzt, die nicht vermietet ist und die man nutzen kann.

    Ist eh schon durch, aber das wird der Halunke bestimmt gewusst haben. Bevor man auf Eigenbedarf kündigt, konsultiert man als Vermieter meistens einen Anwalt.

    up, absolut. Meine Großeltern mussten nach mehreren Jahrzehnten in ihrer Wohnung wegen Eigenbedarf raus. Allerdings gehört ihrem Vermieter das gesamte Haus plus das Nebenhaus und er hat ihnen dann eine gleichwertige Wohnung im anderen Haus zur Verfügung stellen müssen, hat ihnen auch den gesamten Umzug bezahlt und alles (die neue Wohnung ist sogar noch größer und schöner - für meine Großeltern war es trotzdem nicht einfach nach so langer Zeit).

    wir sind auch Vermieter und soweit ich weiß, ist das eigentlich nicht korrekt, deine Großeltern hätten nicht drauf eingehen müssen.

    wenn der Vermieter nämlich eine gleichwertige Wohnung hat, kann er für sich nicht auf Eigenbedarf kündigen,

    sondern ER muss die gleichwertige Wohnung nehmen.

    wir mussten vor kurzem auch Eigenbedarf anmelden und die Mieter mussten gehen,

    weil wir für unsere berechtigte Person keine andre Wohnung zur Verfügung hatten.

    "White feet - don`t treat" sagt man, glaube ich, vereinfachend. Also, bei Hunden mit weißen Pfoten ist die Wahrscheinlichkeit, dass MDR1 vorliegt, einfach höher als bei einem komplett schwarzen Hund, dementsprechend sind die Tierärzte da wahrscheinlich per se vorsichtiger mit den entsprechenden Medikamenten.

    Das deckt sich zumindest mit meinen Erfahrungen: wir wurden noch nie nach Boleros Status gefo


    welche von den genannten Medis hätte Bolero denn bekommen sollen?

    DAs sind ja alles schon schwere Erkrankungen ;(

    Ansonsten kenne ich das auch so;

    jeder Collie wird so behandelt, als wäre er vom Defekt betroffen, egal,

    was das Labor sagt.

    Für -/- Hunde gefährliche Medis, die in einer normalen Tierarztpraxis rumschwirren (können):

    Loperamid (Imodium): Ist ein übliches rezeptfreies Medikament gegen Durchfall.

    Acepromazin: Beruhigungsmittel vor Operationen oder für ängstliche Tiere.

    Ciclosporin: Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder bestimmte allergische Erkrankungen

    Digoxin: Herzkrankheiten

    Chemotherapeutika wie Vincristin, Vinblastin und Doxorubicin:

    bin mir nicht sicher, ob ein Vertreter einer der Rassen, welche den MDR-1 Defekt in sich tragen (Collies sind ja nicht die einzigen), von einem Veterinär eines diese Medis "einfach so" bekommen würde....?

    So nach dem Motto:

    "ups, jetzt habe ich ihm aber ein potentes Herzmedikament gegeben...."

    ich denke, da würde bei Bedarf schon vorher drüber gesprochen werden? :face_with_rolling_eyes:

    ich denke, die Gefahr, "aus Versehen" was zu erwischen, ist bei dieser Liga Medis doch ziemlich gering....

    Es gibt aktuell keine Studie die zeigt, dass das MDR-1 Gen nicht autosomal-rezessiv vererbt wird.

    Wohl aber viele Studien, die zeigen, dass es autosomal- rezessiv vererbt wird, die wichtigsten sind:

    zGramer I, Leidolf R, Döring B, Klintzsch S, Krämer EM, Yalcin E, Petzinger E, Geyer J (2011) und vor allem Geyer J, Janko C (2012), diese bestätigte ausdrücklich den autosomal-rezessiven Erbgang.

    Ich kann auch nicht bestätigen, dass Züchter die besseren Menschenkenner sind. Vielen reicht es dann doch, wenn du das Geld passend und in bar mit hast. Ob der Hund in deine Lebenssituation passt, ist da noch nicht einmal Nebensache. Es interessiert sie schlicht nicht.

    ich habe tatsächlich auch schon an Leute vermittelt,

    mit denen ich menschlich nichts/wenig anfangen konnte, einfach, weil ich die nicht heiraten muss, aber ich wusste, der Hund hat dort einen super Platz.

    Gott sei Dank kam das noch nicht so oft vor, aber schon ab und zu.