Beiträge von Angsthase123

    Auf keinen Fall - SDU ist auch bei einem 14 Monate alten Hund mehr als möglich. Wird immer häufiger vererbt, weil es keine Zuchtuntersuchung ist, was eigentlich dringend nötig wäre.

    Gehe zum TA, lass ALLE 8 Schilddrüsenwerte nehmen (Laboklin bietet ein Schilddrüsenprofil an) und lass dir nichts Anderes einreden (von wegen T4 reicht...).

    Bei einem so jungen Hund sollte der T4-Wert im oberen Drittel liegen, der TSH bei unter 0,1 und es sollten keine Antikörper vorhanden sein.

    Es gibt eine Facebook-Gruppe zu dem Thema.

    Das nur zum Thema Schilddrüse. Du kannst mir gerne eine PN senden bei Fragen.

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    Ich würde außerdem zu einer guten Physio gehen. Boxer neigen ja leider zu Gelenkerkrankungen.

    Hallo ihr Lieben!

    Ich hole den Thread mal wieder hoch: Meiner Maus geht es deutlich besser mit den Tabletten, die Einstellung ist jedoch natürlich noch nicht abgeschlossen.

    Sie ist (und bleibt vielleicht) ein ängstlicher Hund und ich wollte euch um Rat fragen wie ich jetzt am besten mit ihr umgehe.

    Ich habe gelesen, dass für ängstliche Hunde Führung (klare Handlungsrahmen) wichtig sind, dass sie möglichst nicht unter Druck gesetzt werden sollen und dass man ihnen Regelmäßigkeit und Rituale bieten soll. Stimmt das so weit?

    "Trainierbar" in dem Sinne, dass ich ihr z.B. Leckerlies für erwünschtes Verhalten geben kann, ist sie draußen (noch) nicht, sie ist zu getresst. Auf dem Grundstück und drinnen geht es, da klappt es auch mit dem Futterbeutel mittlerweile gut. Das ist mir wichtig, weil sie ein bisschen Kopfarbeit braucht (wir machen nur maximal 1x tgl. ca 5 Minuten und ich höre immer mit Erfolgserlebnis auf.)

    Wer hat noch Anregungen für mich? Ich habe durchaus Hundeerfahrung, aber keine mit ängstlichen Hunden.

    Ich würde dem Hund ein gut sitzendes Brustgeschirr kaufen, im Park eine ca 5 Meter lange Schleppleine dran machen und draußen (also wenn ihr wirklich raus fahrt) entweder eine deutlich längere oder den Welpen dort gänzlich ohne Leine laufen lassen - würde ich spontan entscheiden.

    Auf jeden Fall braucht der Zwerg die Chance, seine Beinchen zu strecken und die Natur (einigermaßen) frei zu erkunden.

    Ich für meinen Teil würde für meinen Hund eine andere Lösung suchen. Klar wenn es gar nicht anders geht, ist das so. Aber sonst würde ich meinen Hund nirgendwo 'reinschieben oder das Fiddeln ignorieren (also vielleicht in diesem konkreten Moment, aber dann an der Ursache arbeiten, damit das Fiddeln gar nicht sein muss).

    Auch ich wünsche euch viel Kraft. Es zerreist einem das Herz, aber irgendwann kann man sie nur noch von ihrem Leid erlösen.

    Ihr macht das Richtige und eure Maus wird euch dafür für immer dankbar sein.

    Wenn ich so lese, wie perfekt Julie für dich ist, würde ich mir das mit dem zweiten Hund grundsätzlich überlegen. Die Situation ist doch super und du weiß nie (auch bei eigener Nachzucht nicht), ob du einen weiteren perfekten Hund bekommst und ob Julie mit einem zweiten Hund so perfekt bleibt. Es wird eben eine andere Situation.

    Nur meine Meinung - sorry, wenn ich mich jetzt in die Nesseln setze :ops:.