Beiträge von Chien_de_coeur

    Pudel

    Wäre tatsächlich auf Platz 1. Allerdings höre ich immer wieder, dass es bei den Kleinen durchaus Probleme mit dem Nervengerüst gibt und höre auch öfter von Hunden mit Trennungsangst oder anderen Ängsten. Deshalb hatte ich tatsächlich den Großpudel auf Platz 1 obwohl ich den Kleinpudel von der Größe her noch idealer fände.

    Vielleicht kann dazu jemand was sagen?

    Einen Platz 2 und 3 gäbe es auch noch, aber da warte ich lieber mal ab, ob die noch vorgeschlagen werden.

    Ich versuche es jetzt doch mal... Eigentlich hängt mein Herz an Second Hand Hunden, aber meine Lebensumstände haben sich so geändert, dass ich einen gut sozialisierten Hund "brauche" und leider habe ich in letzter Zeit gleich mehrere schlechte Erfahrungen (persönlich sowie im Umfeld) bezüglich der Unehrlichkeit von vermittelnden Privatpersonen als auch Vereinen gemacht.

    Sollte das Tierheim, aus dem ich meine letzten beiden Hunde hatte, seine Vermittlung nach Deutschland einstellen, denke ich erstmals über einen Welpen nach.

    - "normale Größe", d.h. über 5kg und unter 30kg, idealerweise zwischen 8 und 25kg (Hündin)

    - Fell egal

    - Interesse an der Zusammenarbeit mit seinem Menschen

    - ich mag sensible Hunde, würde aber von Rassen, die bekanntermaßen ein größeres Problem mit Nervosität/Ängstlichkeit haben Abstand nehmen

    - kontrollierbarer Jagdtrieb, muss also nicht völlig desinteressiert sein, aber keine Rasse die bekannt für "nie ableinbar" ist

    - bekannt für Sozialverträglichkeit

    - nicht zu reizoffen, kein Kläffer

    Also typisch eierlegende Wollmilchsau|)

    Das letzte Jahrzehnt habe ich mein Leben mit einem BC und zwei ehem. Straßenhunden geteilt. In den letzten Jahren hat sich mein Leben so verändert, dass ich neben meinem beschaulichen Leben auf dem Land "leider" einen Partner habe, der in der Stadt wohnt. Dort verbringe ich ca. jedes 2. Wochenende. Meine Hunde haben das immer ganz wunderbar mitgemacht, was neben meiner Erziehung aber sicher auch schlichtweg Glück war und gerade mit dem BC in den ersten Jahren unmöglich gewesen wäre. Und ich mag mein Glück nicht ausreizen mit einem Hund, dem ich mit den Wochenenden in der Stadt zu viel zumute.

    Oh und Sozialverträglichkei ist ein Muss, mit den Tutnixen dort würde ich sonst nicht glücklich:lepra:

    Was ich bieten kann? Ruhige Touren durch den Wald, Nasenarbeit und Ralley-O, neben Zeit, einem Sofaplätzchen und einem verträglichen, entspannten Ersthund.

    Aktuell habe ich 3 Rassen im Kopf, bin aber mal gespannt auf das, was ihr sagt.

    Netter Kommentar.

    Aber des Rätsels Lösung, bei uns sind Schulstunden 50min. Entsprechend, mit Pausen, haben wir von 8-13 Uhr 5 Stunden, keine 6.

    Wie gehen denn 28 Stunden an einer Grundschule? Haben die Schüler bei euch dann mehr Unterricht? Bei uns sind es 20 Stunden für 1. & 2. Klasse und 25 Stunden für die 3. und 4. - Nachmittagsunterricht bieten immer noch sehr wenige Schulen hier an.


    Deshalb ist es für gewöhnlich auch kein Problem ohne besonderen Grund nur 20 Stunden zu arbeiten.

    Wie wäre es mit einem Blick auf deutlich gemäßigtere Terrierrassen?

    Die Sache ist JRT als munterer, kerniger Begleithund kanngut gehen. Gibts viele, die das beweisen. Aber man pokert halt dabei darauf, dass der Hund nicht die Eigenschaften hat, für die er eigentlich gezüchtet wurde. Und das finde ich unfair. Zumindest, wenn man mit dieser Hoffnung einen Welpen kauft.

    Und so wie es viele JRT gibt, die sich toll in einer Familie machen, so gibts halt leider auch einige, die unglücklich sind und ihren Besitzern das Leben schwer machen.

    Ich bin Lehrerin und habe während dem Studium schon Hunde gehalten und finde das sowohl mit Beruf als auch Studium sehr gut vereinbar. Besser als mit den meisten anderen Studiengängen und späteren Perspektiven:ka:

    Glücklicherweise kann man ja inzwischen an der Uni vieles ohne Präsenz machen (ich habe das meiste Zuhause erarbeitet, war selten mehr als 3 Tage pro Woche für ein paar Stunden an der Uni). Und dank Corona dürfte sich das ja noch weiter verbessert haben.

    Und auch jetzt im Lehramt - ich arbeite Vollzeit (25h), sprich ich bin ca 6,5h pro Tag außer Haus. Klar, nicht wenig (ich habe Zuhause Betreuung für meine Hunde). ABER: Inzwischen arbeitet doch eh kaum einer Vollzeit, an den 4 Schulen, an denen ich bisher gearbeitet habe, hatten vielleicht 20-30% eine volle Stelle. Und das sind nicht nur Leute mit Kindern, auch viele andere junge Kollegen haben sich für mehr Freizeit und weniger Geld entschieden.

    Allerdings würde ich mit der Anschaffung definitiv bis nach dem Abi oder sogar den ersten Semesterferien, jedenfalls einem längeren, freien Zeitraum zum Einleben, warten, damit der Hund in Ruhe lernen kann die geforderten 6h alleine zu bleiben.

    Und selbstverständlich gibts Tage, an denen man mal Fremdbetreuung braucht, für lange Seminare während des Refs, für Tage mit Dienstbesprechung etc... Aber sowas braucht mMn jeder Hundehalter.