Mittlerweile kann er sich teilweise draußen lösen. Ich weiß, dass das ein Fortschritt ist.
Ich wusste auch, welche Aufgaben auf mich zukommen und diese Aufgaben stören mich an sich überhaupt nicht. Aber ich bin jetzt nach über einer Woche immer noch an dem Punkt, dass ich keine Freude empfinde. Ich habe Angst, dass sich das nicht bessern wird. Und der Hund merkt die Ablehnung ja auch. Für ihn ist das auch nicht schön. Ich denke nun ernsthaft darüber nach, ihn zurückzugeben.
Ich bin dauerhaft gestresst, komme gar nicht zur Ruhe. Ich schlafe schlecht (nicht wegen dem Kleinen, der schläft ruhig), ich kann kaum was essen. Nun beschleicht mich das Gefühl, dass es noch zu früh für einen Hund war. Die Vorstellung, dass er jetzt immer da ist, setzt mich unter Druck.
Natürlich habe ich über alles vorher nachgedacht und ich wusste, dass er dann immer da sein wird. Aber in meiner Vorstellung war das etwas Schönes. Ich bin wirklich ratlos.
Du empfindest keine Freude, erlebst die Situation als unschön und fühlst dich unter Druck gesetzt. Die Gedankenwelt ist eine andere Welt als die Realität. Wenn du jetzt keine Herzchen in den Augen und ein leichtes Lächeln im Gesicht beim einfachen Ansehen deines knuffigen Hundes hast und nicht 97000 Bilder auf dem Telefon, dann würde ich an die Rück-/Abgabe des Hundes nicht nur ernsthaft denken, sondern sie zügig in die Wege leiten.