Beiträge von Ludilo

    Danke für eure Antworten.

    Mich beschäftigt die Gesamtsituation, dass ich mit solch einer Diagnose niemals gerechnet habe und einfach nur für ein Medikament wahrscheinlich in die Klinik bin, da durch Isaderm der Knubbel kleiner wurde und schlimmeres vom Schirm war 😔.

    Ich schau ihn an und denk mir nach den ganzen lebenseinschneidenden Ereignissen in den letzten 2 Jahren und im Hinblick auf ein hoffentlich besseres 2026 - das kann nicht wahr sein, nicht mein Hund jetzt noch und das mit nichteinmal 8 Jahren!

    Es kann auch alles gut gehen nach meinem bisherigen Einlesen in die Materie aber "bösartiger Tumor" in meinem Kopf löst bei mir direkt ein nahes Ende im Kopf aus und das macht mich gerade einfach kaputt. Die Terminvergabe in 1 Woche ohne dass ich weiß woran ich bin verschlimmert alles weiter und jedes "nicht 100% aktiv sein" von ihm füttert meine zerstörerischen Gedanken weiter.

    Dann kommt die Sache noch dazu, ob ein solch "kleiner Knubbel" diese Histaminsymptome auslösen kann oder doch nicht viel mehr innen ist. Fragen die sich erst am Donnerstag beantworten lassen während der Ultraschallgeschichte - da werde ich das mit der Lunge auch ansprechen 🙏.

    Es ist für mich auch einfach unbegreiflich wieso man eine Woche wartet wenn man doch bereits eine solche Diagnose bekommt und Zeit verstreichen lässt - das löst bei mir auch Schuldgefühle aus wie: Muss ich mehr Druck machen zwecks früherer Terminvergabe? Wieso nehm ich den "weiten" Termin einfach wahr wo doch jeder verstrichene Tag die Situation nicht besser sondern nur schlechter machen kann. Da schieb ich mich immer mehr ins schlechte Licht....

    Ich danke dir erstmal für deine Antwort.

    Mylo hatte in der Vergangenheit auch seine Problemchen aber am Ende stellte sich immer heraus, es waren positive bzw. gutartige Geschichten.

    Das jetzt ist eine ganz andere Hausnummer, man kriegt gesagt es ist die Art von bösartigem Tumor und wird dann eine Woche mit seinen Gedanken etc. "im Stich gelassen".

    Er ist aktuell auf jeden Fall anders vom Verhalten, wesentlich müder, hat auch nicht die Lust auf lange Spaziergänge sondern will wieder nach Hause - das fällt mir seit gestern Abend auf. Vielleicht liegt das aber auch an allem drumherum.... die OP vor 3 Wochen, Antibiotika einnahme danach, allergische Reaktion durch Histaminausschüttung, Magenprobleme die jetzt mit den Tabletten erst behandelt werden und die Augenentzündung diese Woche... ich glaub nach der OP und Antibiotika war sein Immunsystem mit Sicherheit geschwächt.

    Hat jemand Erfahrung mit Citirizin? Ich soll ihm gleich die erste Tablette verabreichen neben dem Magenschutz den er 3x am Tag nimmt und 1x Medikament gegen Übelkeit. Wenn ich mir zu seinem oben angegebenem Verhalten jetzt noch die Nebenwirkung "Müdigkeit" dazurechne, dann schlaf ich gefühlt keine Sekunde mehr bis Donnerstag und bilde mir alles mögliche ein 🫣

    Die Klinik hatte mich eben nochmal angerufen und einen Termin für nächste Woche Donnerstag zur Voruntersuchung/Stagingbestimmung zu vereinbaren. Das ist ne ganze Woche bis dahin in der Ungewissheit!

    Wenn es schlimmer wird von dem Magen etc. dann müsste ich vorher kommen um da irgendwie schauen zu lassen... ein früheren Termin haben die definitiv nicht meinte sie.

    Jetzt hört man ja alle möglichen Stories, dass mam da nicht reinpicksen soll und dass es danach schnell gehen muss - mache ich mich zurecht verrückt, dass der Termin erst am Donnerstag ist oder liegt das daran, dass mir gerade einfach alles zu viel wird von dem Tag und der Diagnose 😔?

    Hallo liebe Mitglieder,

    ich wende mich mit einer mich sehr belastenden Situation an euch und hoffe ihr könnt mir etwas Stärkung geben 🙏.


    Mylo, mein Frenchie ist aktuell 7 Jahre alt (wird am 10. April 8 Jahre alt). Der letzte Monat war sehr turbulent!

    Am 07.01 hatte er in der Klinik einen Termin zur Zahnsanierung. Es wurde im Vorfeld Blut abgenommen und 5 Stunden später rief mich der Arzt an und meinte ein Wert wäre nicht optimal und deute auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin, daher rät er erstmal zwecks einer möglichen, schlechten Wundheilung von der OP ab, bis wir Gewissheit haben. Ein paar Tage später bekamen wir grünes Licht, Schilddrüsentechnisch ist alles in Ordnung.

    Am 23.01 dann der OP Termin, die OP wurde gut überstanden und es wurde zudem ein "Knubbel" an der rechten Schulter Richtung Rücken entfernt und eingeschickt - gutartiger Tumor und es ist alles gut zum Glück.

    Mylo ging es dann 1 Woche lang bis zum 01.02 gut, - also er wurde von Tag zu Tag fitter gefühlt, als dann an dem Sonntag sein Gesicht angeschwollen ist und wie eine Art allergische Reaktion aussah. Da er keine Atembeschwerden gezeigt hat und wir uns 100% sicher waren er kann nichts gegessen haben oder mit etwas im Berührung gekommen sein, das er nicht verträgt, haben wir die Nacht abgewartet. Die Schwellung ging zurück, kam einen Tag später wieder zurück und verging wieder am Folgetag.

    Am Freitag morgen, den 06.02 hat er sein Futter vom Vorabend unverdaut erbrochen, daraufhin hab ich dann direkt den TA Termin vereinbart. Bis zum Termin am Mittag hat er sich weitere 2 male übergeben. Der TA hatte Blut abgenommen und meinte alles sei ok - 1, 2 Werte wären abseits der Norm aber das wäre "Stress" zuzuschreiben. Die Zähne sehen gut aus "aber" er habe einen Knubbel an dem rechtem Vorderbein an dem Winkel zum Körper der Außenseite der nicht so gut aussieht und man das mit Isaderm einreiben soll und schauen wie sich das entwickelt in 1 Woche. Da gingen bei mir natürlich alle Alarmglocken an als mir das meine Verlobte erzählt hat. Ich zieh ihm jeden Tag sein Jäckchen/Geschirr an und mir ist das nicht aufgefallen! Vor allem hätte man das auch bei der OP sehen müssen da es direkt unterhalb von dem entfernten Knubbel ist, ca. 10cm darunter - aber scheinbar ist das erst im Nachgang gewachsen.

    Der Kmubbel blieb die ersten 3 Tage unverändert - ist ca. Erbsen groß - und ab dem 4 Tag hatte ich das Gefühl er verbesserte sich und wurde etwas kleiner zu meiner Freude. Die Freude hielt nicht lang, denn am Dienstag die Woche ist sein Auge komplett dick geworden und angeschwollen - direkt zum TA, Bindehautentzündung!

    Die Bindehautentzündung ging zurück durch die Tropfen, die Schonkost habe ich abgesetzt und gestern Vormittag dann normales Essen gefüttert - dieses wurde am Abend wieder erbrochen, kurz vor Gabe des Abendessens. Mein Vater, der zu Besuch gestern bei mir war, hatte auch das Gefühl, dass er etwas komisch wirkt über den Tag- im Sinne von er steht in der Gegend rum, wirkt anteilnahmslos.

    Nach dem Spucken am Abend bin ich direkt in die Klinik da ich nicht länger warten wollte... nach 3 Stunden und unvorhersehbar wie lange ich noch warten müsse, beschloss ich morgen früh, also heute morgen nen Termim beim TA zu machen und bin aus der Klinik. Um halb 6 wurde ich dann geweckt vom Geräusch von Mylo wie er versucht zu erbrechen und würgt, sich ständig räuspert und sein Bauch lautstarke Geräusche macht. Also war ich um 6 Uhr wieder in der Klinik und kam schnell dran - ich habe alles erzählt und sie hat bereits den Begriff "Mastzellentumor" in den Raum geworfen. Es wurde eine Probe entnommen mit der Nadel und nach einer halben Stunde kam die Ärztin mot der Bestätigung - Mastzellentumor! Die Onkologin war bereits im Haus und hätte einen Blick auf die Probe geworfen und Mastzellen bestätigt.... und jetzt gejt das Jahr genauso weiter wie das letzte... mit stark einschneidenden Ereignissen die das Leben komplett auf den Kopf stellen.

    Es muss jetzt erstmal gewartet werden was bei der Probe herauskommt. Dann wird zeitnah ein Termin zur Ultraschalluntersuchung vereinbart um alles zu besprechen. Bis dahin hat er Magenschutz und ein Mittel gegen Übelkeit bekommen.

    Auf dem Weg aus dem Krankenhaus kam mir eine Frau mit ihrem Frenchie entgegen, der zur Tumorentfernung gerade in die Klinik gegangen ist. Sie erzählte mir, dass ihr Frenchie ebenfalls einen Mastzellentumor hatte vor 7 Jahre und alles problemlos verlief, was mir erstmal ein besseres Gefühl verschaffte, weil ich mich da überhaupt nicht auskenne.

    Seither bin ich am lesen, und hoffe es ist keine Stufe 3 oder high grade wie das bezeichnet wird. Meine einzige Sorge und gleichzeitig meine offene Frage an euch: Die Tierärztin hat von der Onkologin gesagt bekommen, dass die aktuellen Symptome für die Größe des Tumors schon mehr Gewichtung haben, was aber sein könne... nun ist natürlich meine Amgst, dass das von Innen heraus kommt und nur die Spitze des Eisbergs ist. Habt ihr Erfahrung mit solchen Symptomen der Histaminausschüttung? Kann das von nem Erbsengroßen Tumor kommen?

    Besten Dank schonmal und liebe Grüße.

    Danke schonmal für die schnellen Antworten 😊.

    Also zu der gesundheitlichen Geschichte von Mylo - das auf dem Video ist nicht sein "Normalzustand". Hier hat er nen Stück Strohhalm vom Meerschweinchenkäfig gefunden, ist mit dem im Maul zur liegenden Bea gekommen und macht provokant diese Schmatzgeräusche und rückt sich den im Mund immer wieder zurecht. Als wir ihm das weggenommen haben, kam er mit seiner Ausziehmaus und bis auf die Geräusche, da er da dann nicht mehr so provokant rumkauen kann, sondern den Mund voll halt, war das von der Herangehensweise das Selbe 😅.

    Der Teppich ist kein Schlafplatz, ab und an liegt hier mal jemand zwecks der direkten Sonneneinstrahlung aber sonst wahrscheinlich eher um uns während dem Home Office ihre Präsenz mitzuteilen.

    Ich danke euch erstmal allen für die zahlreichen Antworten und für die Hilfe.

    Das mit dem Rammeln ist auf jeden Fall besser geworden und der Versuch wird zwar noch gewagt aber immer seltener, da wir sie immer direkt zurückweisen.

    Das eigentliche Problem besteht immernoch darin, dass beide zusammen angerannt kommen, die Eifersucht bei beiden ziemlich groß ist und danach wieder das Raufen angefangen wird. Bea schiebt sich mit ihrer Größe immer zwischen Mylo um die Aufmerksamkeit zu bekommen und wenn man ihr anfänglichs die Aufmerksamkeit gibt und Mylo das sieht, dann geht er erstmal auf sie los. Das ist der nächste Step das zu unterbinden und klare Grenzen zu ziehen.

    Zur Vorgeschichte von Bea - sie kommt aus Bosnien und wir haben sie vom Tierschutz. Sie ist nach 30 stündiger Fahrt vor 2 Wochen nach Deutschland gekommen, war im Anschluss eine Woche bei einer Pflegefamilie mit nem größeren Hund und seit 8 Tagen nun bei uns.

    Eine Trainerin haben wir bereits angeschrieben und sind im Gespräch diese zu uns zu holen.

    Aktuell haben wir leider auch das Problem, dass wir nicht wissen was wir genau unterbinden sollen - einerseits sieht es nach spielen aus und das nächste mal nach Zoff - das wirkt immer ziemlich rabiat aber aktuell stichelt Mylo auch - er nimmt gerne Sachen die er findet in den Mund z.B. nen Strohhalm von dem Meerschweinchen wenn mal einer aufm Boden liegt, kaut das vor ihr genüsslich und provoziert sie, dann nehmen wir ihm das weg und er kommt mit seiner Spielmaus angelaufen und dann geht's von vorne los. Kann man sowas als spielen bezeichnen? Ich geh von aus er hat die Absicht aber gleichzeitig muss es ja nicht heißen, dass sie das auch will und eben anders darauf reagiert.

    Denke der Trainer wird da weiterhelfen und bis er/sie da ist, wäre ich weiterhin über jede Hilfe von euch dankbar.

    Ich versuch mal 2-3 Videos von eben zu posten, dann kann man das evtl. besser einschätzen mit dem rabiaten und dem spielerischen, da sind denke ich beide Situationen "für mich" zu sehen.

    Besten Dank und liebe Grüße,

    Ludilo

    Hallo zusammen,

    ich habe seit 6 1/2 Jahren einen Frenchie (Mylo) den ich mit 12 Wochen bekommen hatte. Seit einem Jahr bin ich mit meiner Freundin in einer Beziehung und ihr Traum war es einen Hund von der Straße zu "holen".

    Nach einigen Überlegungen und viel Schriftverkehr, erstes Treffen der beiden Hunde etc., haben wir beschlossen das kriegen wir hin.

    Nun ist Bea - Mischling (Flat coated Retriever, ca 1 1/2-2 Jahre alt, kastriert) bei uns eingezogen.

    Voraussetzung war, die beiden müssen sich verstehen und Mylo soll nicht vernachlässigt werden.

    Den ersten Tag war ich unter Dauerspannung weil jedes mal wenn er ihr irgendwie näher gekommen ist, hat sie die Zähne gezeigt, wollte zuschnappen und knurren und man selber weiß auch nicht in wie weit wir da eingreifen können da es ja ein "ausgewachsener" Hund ist und Mylo auch überlegen.

    Nach dem Lesen im Forum sollten wir das jedoch direkt unterbinden und seither hat das gut funktioniert - sie hat es ab Tag 3. dann nicht mehr gemacht. Die beiden haben dann das Spielen angefangen wie ich dachte und alles war gut.

    Jetzt hab ich das Problem, dass sie anfängt ihn zu rammeln, sobald ich ihn rufe oder streichel, stellt sie sich dazwischen, dass ich ihn nicht anfassen soll (wird jedoch nicht aggressiv). Dann gehn beide wieder aufeinander los - sieht spielerisch aus aber das ist wohl eher ne Art Rangordnung die die beiden unter sich ausmachen.

    Unterm Strich weiß ich nicht wie ich mich verhalten soll - Mylo war zuerst da, er soll nicht das Gefühl bekommen unter dem neuen Hund zu sein und nach ihrer Pfeife zu tanzen. Ich will meinen Hund anfassen wann ich will und nicht wenn Madame mir das "erlaubt". Bei dem Rammeln dreh ich immer komplett durch und geh sofort dazwischen weil ich mir das nicht anschauen kann wenn die ihn "bildlich" erniedrigt für mich und er sich als Ersthund jetzt nach 6 1/2 Jahren an 2. Stelle stellen muss.

    Ich hoffe ihr habt Tipps für mich oder könnt mir weiterhelfen.

    Besten Dank und Liebe Grüße,

    Aleks

    Hallo zusammen,

    ich melde mich hier nochmal nach der ganzen Geschichte.

    Ich war am Sonntag bei dem Haustierarzt etwas weiter weg, der extra in die Praxis gekommen ist

    und eine Notfallnummer angegeben hatte.

    Die Wunde im Gesicht wurde gereinigt, die Flüssigkeit/Wundsekret entnommen, Bethaisodona

    in die Backentasche/Wunde gegeben und zusätlich noch ein Antibiotikum als Tablette hineingelegt.

    Am Montag bin ich dann zu meinem Tierarzt, hab ihm alles erzählt und die Wunde sah schon besser aus

    wie am Wochenende - ab und an hat es leicht "getröpfelt". Dies wurde fleißig desinfiziert und mit einem

    Wundheilungsgel behandelt.

    Jetzt, am Mittwoch, sieht die Wunder schon sehr viel besser aus - erneute Ansammlung von Wundflüssigkeit

    gab es keine, die Wunde ist nun zu und wird weiterhin mit o.g. Methoden behandelt :).

    LG Ludilo

    Angerufen habe ich - "Besser man schaut es sich an ansonsten müssen Sie bis morgen warten,

    wir möchten Sie aber auch nicht in hohe Kosten stürzen".

    Das ist genau das Problem, ich war in beiden Kliniken hier in Stuttgart und beides mal wurde einfach

    nur "gut" abkassiert und die Behandlung war eher schlecht z.B. für die Desinfektion einer abgebrochenen

    Kralle und einem Verband knapp 200€ gezahlt.

    Ich hab jetzt mal bei einem Tierarzt angerufen, der etwas weiter weg ist aber eine Notdienstnummer

    angegeben hat - hat im Moment etwas viel zu tun aber ruft mich dann zurück um kurzfristig einen Termin

    zu vereinbaren für heute damit er sich das mal anschaut. Werde bescheid geben was dabei rauskam.

    Grüße, Ludilo :)