Es zeigt sich eigentlich immer, dass er kurz schnüffelt, sich aber dann sofort wieder absetzt. Wenn ich ruhe (egal ob stehen oder sitzen), dann schnüffelt er kaum.
Liegt er dann wirklich entspannt da und schaut sich ein bisschen um, oder ist er doch ziemlich angeknipst?
Mein Hund ist aus "suboptimaler Aufzucht" und hat immer noch (er ist jetzt über 2 Jahre alt) Probleme, draußen zu entspannen (und sich zu lösen). Wenn ich mich irgendwo hinstelle/setze/hocke, dann schnüffelt er auch nicht rum, sondern steht einfach neben mir oder fordert Körperkontakt ein. Schaut man sich aber seine Körperspannung, seine Ohren und Nase an, dann merkt man: Da passiert grade ganz viel. Seine Mimik ist hektisch und angespannt, auch wenn er still dasteht. Im Winter war Spazierstehen nicht möglich, weil er schnell friert, jetzt haben wir aber wieder damit angefangen. Immer die gleiche Stelle - inzwischen haben wir dort schon einige Stunden verbracht. Beim ersten Mal dauerte es noch 30 Minuten, bis die Rute sich senkte, heute hat er sich sogar nach 10 Minuten hingesetzt. Und manchmal schüttelt er sich plötzlich und geht ein bisschen schnüffeln oder nagt an einem Stock. Solang das nicht normal für uns ist, weiß ich, dass wir noch viel Rumstehen vor uns haben. Das meiste Schnüffeln, das passiert, während ich laufe, ist eher überfordertes Stressschnüffeln, unterbrochen von viel Gerenne. Das Schnüffeln, das passiert, wenn wir ewig irgendwo standen - das ist das, was wirklich einen Mehrwert für ihn hat.
Lies gerne mal die letzten Beiträge in meinem Fotothread, da erzähle ich auch davon.
Solange ihm, während du rumsitzt, nicht die Augen zufallen oder er zumindest sehr gelangweilt aussieht, würde ich darauf tippen, dass er eher überwältigt als entspannt ist.