Beiträge von Märchen

    Das Buppi einmal vom Profi gestellt.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Dazu mal ne Frage:

    Wie sieht denn ein DSH aus, wenn man ihn so stackt, wie das bei anderen Rassen gemacht wird? Hat da jemand Bilder zu?Geht das überhaupt oder knicken denen da die Beine weg? Kann mir das zumindest bei so mancher Hochzucht nur schwer vorstellen.

    trainierst du schon seit über zwei Jahren daran oder ist er erst später zu dir gekommen?

    Er ist erst mit 8 Monaten zu mir gekommen und ich habe lange vieles falsch gemacht. Er war immer sehr aktiv und aufgeweckt, sieht nie schüchtern oder ängstlich aus. Dass auch der permanente Vorwärtsgang durch Überforderung kommen kann, musste ich erst lernen. Bei Ole merkt man leider sehr deutlich, dass er als Welpe nicht gelernt hat, ohne Hektik Neues zu entdecken und sich für alles so viel Zeit zu nehmen, wie es eben braucht. Dann kam er pubertär zu mir und die Reizüberflutung (Umzug, eher städtisch, viele fremde Hunde und deren Gerüche und natürlich gut gemeinte, laange Spaziergänge) hat ihn komplett abgeschossen. Wäre ich damals behutsamer vorgegangen, würde es heute wohl etwas anders aussehen. Dazu kommt, dass seine Rassemischung eher ungünstig ist.

    Ich denke, es ist unwahrscheinlich, dass ihr da noch so lange in dem Ausmaß dran zu knabbern haben werdet wie wir. Nutzt die Zeit vor der Pubertät jetzt einfach, um mit ihm entspannt, in seinem Tempo zu erkunden und dann wird das schon. Hauptsache kein Druck.

    Es zeigt sich eigentlich immer, dass er kurz schnüffelt, sich aber dann sofort wieder absetzt. Wenn ich ruhe (egal ob stehen oder sitzen), dann schnüffelt er kaum.

    Liegt er dann wirklich entspannt da und schaut sich ein bisschen um, oder ist er doch ziemlich angeknipst?

    Mein Hund ist aus "suboptimaler Aufzucht" und hat immer noch (er ist jetzt über 2 Jahre alt) Probleme, draußen zu entspannen (und sich zu lösen). Wenn ich mich irgendwo hinstelle/setze/hocke, dann schnüffelt er auch nicht rum, sondern steht einfach neben mir oder fordert Körperkontakt ein. Schaut man sich aber seine Körperspannung, seine Ohren und Nase an, dann merkt man: Da passiert grade ganz viel. Seine Mimik ist hektisch und angespannt, auch wenn er still dasteht. Im Winter war Spazierstehen nicht möglich, weil er schnell friert, jetzt haben wir aber wieder damit angefangen. Immer die gleiche Stelle - inzwischen haben wir dort schon einige Stunden verbracht. Beim ersten Mal dauerte es noch 30 Minuten, bis die Rute sich senkte, heute hat er sich sogar nach 10 Minuten hingesetzt. Und manchmal schüttelt er sich plötzlich und geht ein bisschen schnüffeln oder nagt an einem Stock. Solang das nicht normal für uns ist, weiß ich, dass wir noch viel Rumstehen vor uns haben. Das meiste Schnüffeln, das passiert, während ich laufe, ist eher überfordertes Stressschnüffeln, unterbrochen von viel Gerenne. Das Schnüffeln, das passiert, wenn wir ewig irgendwo standen - das ist das, was wirklich einen Mehrwert für ihn hat.

    Lies gerne mal die letzten Beiträge in meinem Fotothread, da erzähle ich auch davon.

    Solange ihm, während du rumsitzt, nicht die Augen zufallen oder er zumindest sehr gelangweilt aussieht, würde ich darauf tippen, dass er eher überwältigt als entspannt ist.

    Ergänzung:
    Wenn du sie oft hochdrehst, also wild mit ihr spielst, bis sie bellt, und dann das Spiel abbrichst, kann das unter Umständen auch sehr frustrierend sein. Finde ich persönlich auch unfair, weil du sie ja selbst in die Aufregung gebracht hast. Also lieber kürzer und mit weniger Aufregung spielen, vielleicht mehr Pausen zum Runterkühlen machen, bevor sie bellt.

    Wenn sie es wirklich als Spielaufforderung macht, dann würde ich einfach nicht drauf eingehen bzw. das Spiel abbrechen/Verschnaufpause machen. Könnte sich so schon von selbst erledigen (je nachdem, wie hartnäckig sie da ist). Und evtl. die Spielintensität generell etwas herunterfahren, wenn du nicht möchtest, dass sie drinnen so aufdreht.

    Ich sehe da auch eine Gebirgsstelze. Sieht man vor allem an Fließgewässern, das passt gut.

    Bei den Schafstelzen ist der Rücken eher olivgrün, bei den Gebirgsstelzen grau. Das Gelb ist bei Schafstelzen auch gleichmäßiger und nicht so auf Unterschwanz und Brust konzentriert.

    Die Kopffärbung ist bei Schafstelzen extrem variabel und danach werden sie in Unterarten unterteilt, davon sieht man die Wiesenschafstelze am häufigsten. Hab zumindest hier am Deich aber auch schon andere gesehen.

    Die Kopffärbung der Gebirgsstelze variiert nur ein bisschen nach Alter und Geschlecht, das kommt schon hin.

    Theoretisch gibts übrigens auch noch die Zitronenstelze. Die ist hier zum Glück Ausnahmeerscheinung, sonst würde die das Bestimmen noch komplizierter machen :pfeif: