Ich sehe das größte Problem darin:
"Hund zu Therapiezwecken" (das sind nicht deine Worte)
und
"Ich hab mich sogar in Verdacht dass ich wieder „was kleines süßes zum betüdeln“ brauche" (deine Worte)
Es gibt sicher Hunde, die kein Problem damit haben, eine Stütze für ihre Besitzerin zu sein. Ich denke aber, dass es für die meisten Hunde durchaus ein Problem sein kann. Und dann muss man sich vernünftig abgrenzen, sonst versucht auch so eine kleiner Knirps, den Stress des ganzen Haushalts auf seinen Schultern zu tragen und wird darunter leiden.
Meinen Hund stresst es, wenn ich meine Probleme damit kompensiere, ihn zu mehr zu betüdeln. Bei mir hat die Anschaffung des Hundes nicht zu Therapiezwecken getaugt, sondern erst recht meine Schwachstellen aufgezeigt. In gewissem Sinne auch therapeutisch, aber nicht so schön oder entstressend, wie man sich das vorstellt.