Ich hatte früher einen Tolino und konnte mich nie damit anfreunden. Hab ihn später meiner Mutter geschenkt, die ihn aber auch nicht lange genutzt hat. Ich glaube, bei mir spielt es echt keine kleine Rolle, wie ein Buch aussieht, sich anfühlt usw.
Geliebt habe ich z.B. das Buch "Die Wahrheit über Eva", es hatte, mein ich, mehr als 700 Seiten und die fühlten sich ein bisschen wie die Seiten der Bibel an, so dünn und zart. Das Cover finde ich auch wahnsinnig schön und der Inhalt des Buches ist für mich super spannend gewesen. Ich glaube, auf einem E-Reader hätte ich am Lesen irgendwie nicht so Spaß gehabt.
Aber platzsparender ist so ein Reader natürlich und an sich vermutlich (?) für die Umwelt auch besser.
Das kommt auf die Lesemenge an
Bei mir geht die Rechnung auf, auch wenn man berücksichtigt, dass ich mut dem iPad lese, das mehr Strom verbraucht als ein eReader.
Allerdings berücksichtigen die Berechnungen, die ich dazu bisher gesehen habe, die Serverkosten für die Datenspeicherung und den Abruf nicht. Das lässt sich aber auch extrem schwer umlegen, vermute ich. Die Umweltbilanz der weltweiten Rechenzentren ist schon krass und der Verbrauch wird weiter steigen. Aber auch das mit einkalkuliert bin ich mit dem Tablet vermutlich besser dabei als mit Büchern.