Beiträge von Phonhaus

    Ich finde die These auch echt gewagt. Ja, als Hobbytierhalter, der sein Tier vornehmlich hat, um es lieben zu können, befriedigt man einen Teil seines Bedürfnis nach Kontakt, Nähe, Verbundenheit, Wärme, Reziprozität, Zugehörigkeit … mit dem tierischen Sozialpartner. Das ist nüchtern betrachtet aber völlig unabhängig davon der Fall, ob man es nun Stinktier oder Schnutzibutziherzelchen nennt, ihm eine Decke hinlegt, ein Körbchen für 200+ Euro oder es gleich mit ins Bett nimmt, ihm das Essen aus einem alten Teller, aus einem Designernapf oder mit Lätzchen am Tisch serviert …

    Ob man es als Defizit im menschlichen Verhalten betrachten soll - oder gar als pathologisch - wenn man das Bedürfnis danach, zu umsorgen und beachtet zu werden, nicht rein aus dem Kontakt zu einem menschlichen Sozialpartner zieht und ob das auf Defizite im innermenschlichen Sozialverhalten hinweist, sei mal dahingestellt. Diese Pathologie würde dann aber tatsächlich einen ziemlich anständigen Teil der hier Mitschreibenden treffen. Hätte ich persönlich übrigens kein Problem mit. Es gibt Aspekte menschlichen Sozialverhaltens, da habe ich richtig gerne Defizite :smile:.

    Ungesund vermenschlicht man ein Tier dann, wenn man von ihm menschliche Verhaltensweisen und Konzepte erwartet, die es nicht leisten kann - und sauer oder unfair reagiert, wenn das Tier nicht in das passt, in was man es gerade hineinprojiziert hat. Oder wenn man seine Bedürfnisse nicht erfüllt, sowohl die im Bereich Verhalten und Beschäftigung als auch die für Pflege und Ernährung, seine Kommunikation nicht beachtet, weil man an dem Bild im eigenen Kopf vorbeischauen kann. Wenn man ihm für es unverhältnismäßig lästige oder quälende Prozeduren aufzwingt, um es einem Idealbild eines Sozialpartners ähnlicher zu machen (Huch! Da muss ich als Pudelhalterin aufpassen) usw.

    Aber auch da sehe ich keinen zwingenden Zusammenhang zu „Mama und Papa.“

    miep

    Stockbrot kannst Du füllen - z. B. mit veganer Wurst, nach Pizzaschnecken-Art, mit scharfem Gemüse oder auch süß - dann ist es nicht so langweilig. Ansonsten wäre ich auch bei Gemüsesüießen, vielleicht noch Spießen mit dünnen Kartoffel- oder Süßkartoffelscheiben. Bei Ersatzwürstchen ohne „Mantel“ hätte ich sorge, dass die am offenen Feuer schnell Kohle sind. Weiß es aber nicht, noch nie probiert. Bei Tempeh könnte ich mir vorstellen, dass es klappt (aber auch nie probiert), und aus Taifun Bratfilets könnte man bestimmt eine Art v3ganes Schaschlik machen, halt auch nur kurz garen.


    Edit: Mit Wildhund überschnitten :smile:

    Für Mann gab es die gestern vorbereitete Sauce Bolognese mit Pasta, dazu Salate. Ich hab einen Austag mit Milchprodukten genommennund mir gestern im Bioladen eine kleine Käseplatte machen lassen, die gab's heute mit Billie Green Pseudo-Salmi-Snack und Cranberry-Kartoffelbrötchen, Olivini und Pumpkin-Spice-Knoten. Die Hälfte am Vormittag, die Hälfte am Nachmittag:

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    „Why, why

    Did i ever let you go“

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    „Mamma Mia,

    Now I really know

    My my

    I could never let you go“

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    Schwer. Die Rechtslage erlaubt die Einstufung/Zurückweisung nach Phänotyp ausdrücklich. Es muss nicht im Nachgang der Beweis erbracht werden, dass der Hund tatsächlich entsprechende Anteile gehabt hat. Bzw. müsste ein Gentest nicht mal anerkannt werden.

    Klar könnte man versuchen, das im Nachgang juristisch anzufechten und mit Gutachten eine andere Einschätzung zu erzwingen. Im Einzelfall. In der Realität ist das bei einem Hund, der noch in Osteuropa sitzt, extrem schwierig. Und wenn er da ist (und in einem BL ohne komplettes Haltungsverbot) kann man abwägen, ob man nicht nervenschonender und billiger davonkommt, wenn man einfach die Auflagen erfüllt.

    Aber ich meine gehört zu haben, dass es tatsächlich Einzelfälle gab, bei denen eine andere Entscheidung erkämpft wurde. Die Frage ist halt, ob man das will, wenn man sich eigentlich einfach nur erstmals einen Hund zulegen möchte.

    Danke.


    Für „Der Name des Windes“ ist es leider zu spät und ich ärgere mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich (so halbjährlich) nach Neuerscheinungen gucke |) Miss Moon … habe ich schon. Nach dem Dungeon Crawler gucke ich mal. Einen Fitzek haben mir meine Eltern mal vor vielen Jahren ausgeliehen, wollte den eigentlich nicht mehr lesen. Aber bietet immerhin einige Auswahl :smile:

    Pierre Jarawan „Die Vermissten“ habe ich mir mal notiert.