Beiträge von Lalaland

    wurde uns empfohlen, nichts zu verbieten, sondern eben Schlechtes nur zu ignorieren, und mit Alternativen abzulenken - also kein Korrigieren.

    Hab gerade wenig Zeit aber - woher soll der Hund denn wissen, was er tun soll, wenn ihr ihn einfach ignoriert?

    Ist nicht böse, ich finde es nur immer so schade, dass ignorieren so als Allheimittel gilt. Wenn das Verhalten selbstbelohnend ist - Bellen, Fiepen, Zerstören - wirds dadurch nicht besser.

    bzw., die Hundeschule meinte, er ist nicht ängstlich sondern eher skeptisch, und hat "Charakter"

    Das wär für mich dann ehrer Richtung „kontrollierend“ als ängstlich. Macht für mich einen Unterschied.

    Mir ist es nur wichtig, dass der Hund wesensfest ist und mit dem Alltag in der Stadt nicht überfordert. Genauso wie er eben grundsätzlich von der Veranlagung ein gewisses Will to please haben sollte. Und natürlich die körperlichen Voraussetzungen.

    Ich weiß ich hab einfach zu viel Top Dog geschaut :D , ich würde den Working Cocker ins rennen werfen. Recherchiere da gerade aus purer Neugierde in die Richtung und find die bisher - was man so liest - für Hundesport recht geeignet. Klar, Pfeffer haben dich sicher auch, aber das hast du bei jedem Hund, der dann sportlich auch will.

    Ich pick mir mal ein paar Sachen raus, die mir auffallen.

    und im Alltag haben wir immer darauf geachtet, ihn an der Leine nicht zu anderen Hunden zu lassen (allerdings schon zu Menschen, was eventuell ein Fehler war).

    Ich könnte mir Vorteig, er hat so gelernt, dass er sich Fremde selber vom Hals halten muss, wenn er seine Ruhe haben will.

    dass der Kleine eher ein ängstlicherer Geselle ist,

    Seid ihr sicher, dass er ängstlich ist?

    1. Wenn wir Besuch bekommen, wird dieser ordentlich zusammen gebellt aus 2-3 Meter Entfernung. Wenn er die Leute schon kennt, geht es schneller vorüber, ist aber dennoch da. Hier haben wir verschiedes schon versucht:

    Das klingt nach sehr vielen Methoden, die ihr da so in einem halben Jahr versucht habt. Seid ihr auch mal länger bei einem Ansatz geblieben?

    Es ist oft das Missverständnis, dass man mit der richtigen Methode sofort Erfolg hat. Aber in der Tat dauert sowas immer, du brauchst viele Wiederholungen, bis sich ne Besserung einstellt. Gerade bei „sturen“ Hunden.

    Terasse) läuft er viel umher und kommt nach laanger Zeit (zwei Stunden bestimmt) vielleicht mal auf die Idee, sich auf seine Decke/den Boden zu legen

    ich würde ihn gar nicht frei laufen lassen in so einer Situation. Lasst ihm nicht die Wahl, erstmal so hochzufahren.

    Wenn wir ihn anleinen dreht er hoch, bellt, und beißt in die Leine.

    Tut er das beim Anleinen? Oder wenn er in der Nähe der Fremden liegen soll? Habt ihr mal versucht ihn ein bisschen abseits mit Decke abzulegen und/oder anzuleinen, mit seinem „Wohlfühlabstand“ zu Fremden?

    Auf der Straße bellt er manchmal Menschen an, wenn sie sich auf eine bestimmte Weise nähern, oder wenn sie ihn ansprechen.

    Ansprechen würde ich nicht zulassen, da zeigt ihr ihm nur (wieder), dass er an der Leinen für sich selber sorgen muss und nicht ihr das übernehmt.

    Neben dem Bellen stellt er sich quasi ins Geschirr und zieht dorthin (wir ziehen hier einfach weiter, manchmal als wär nichts, manchmal mit korrigieren inzwischen).

    Das kann alles mögliche sein finde ich, das muss sich ein Trainer ansehen.

    Wir vermuten dass das alles mit seiner unruhigen Art zu tun hat.

    Möglich.

    Habt ihr Tipps, woher sein Verhalten kommt, und was wir probieren könnten/ lassen sollten?

    Ich denke ihr solltet ihm vermitteln, dass er an der Leine nicht selber entscheiden muss. Und eine konsequente Linie fahren, also bei Besuch bei euch, woanders, beim Gassi immer gleich handeln.

    Würde aber ganz dringend dazu raten, einen kompetenten Trainer zu suchen, der mit euch in eurem Umfeld übt. Der kann dann auch helfen, die Ursache für das Verhalten zu finden und euch besser anleiten, als das je übers Internet gehen könnte.