Beiträge von Lalaland

    Zum Zweithund wurde ja alles gesagt.

    Ich würde mir an eurer Stelle auch überlegen, ob ihr unabhängig vom Zweithund mit einem Artgenossenu verträglichen Rüden leben könnt. Wir haben einen hier in der Gegend, der mit Maulkorb und doppelter Sicherung unterwegs ist, eng geführt wird und trotzdem alles schreddern will, was auf 10m ran kommt.

    Worst Case - klar. Aber über einen Akita nachzudenken macht nur Sinn, wenn im worst case die Bedingungen passen. Geht mal zu den Zeiten, die euch vorschweben, mehrmals Probegassi ohne Hund und beobachtet, wie viel da los ist. Wie viele Menschen, Hunde mit und ohne Leine usw.

    Und wenn ihr echt auf dem platten Land wohnt, niemanden trefft und wenn dann auf 200m schon kommen seht, sind das ja andere Bedingungen als an beliebten Gassistrecken, wo man alle 5m einem Hund begegnet.

    Der TS sagte, er wünsche sich einen Hund ohne Jagdtrieb.

    Nein, sagt er nicht

    Aufgrund der Anforderungen, die da wären:

    meine Eltern sind immer bereit, den Kleinen auch zu betreuen, falls notwendig. Sie haben bereits eine Hündin, die super verträglich ist,

    Für Dummy-Training on the way bin ich immer zu haben

    Ein Hund, der Lust auf ausgedehnte Spaziergänge hat, gerne mit Dummyarbeit oder Suchspielen kombiniert.

    ein zu großer Jagdtrieb für mich persönlich ein Ausschlusskriterium

    nicht zuuu klein, aber auch nicht zu groß ist.

    und ich den Hund auch gerne überall dabei hätte

    fand ich es ganz angenehm, dass die Labradore auf mich einen so herzlichen und offenen Eindruck gemacht haben.

    Finde ich Labrador und Cocker passend. Golden sicherlich auch. Den Dackel seh ich hier gar nicht.

    Den Cocker hatte ich aus der Auswahl favorisiert, weil der TE diese überschwängliche Art der Retriver kritisch sieht. Und das ist meiner Meinung nach viel (!) mehr Trainingsaufwand als der Jadgtrieb. Aber auch machbar. Meine ist nicht ganz so schlimm in der Hinsicht, fremde interessieren sie erst, wenn sie direkt angesprochen wird - aber auch dann läuft sie nicht unbedingt hin. Umgebomt hat die höchstens mal jemanden beim Toben mit anderen Hunden, aber ansonsten benimmt die sich. Aber das Wesen, dieses „everbodys darling“, das hat die natürlich, ist ja züchterisch gewollt.

    Spoiler anzeigen

    Ich habe für meinen Geschmack kein übermäßiges Anti-Jagd-Training machen müssen und auch sonst fällt mir hier niemand ein, der es nicht geschafft hätte. Im Vergleich zu vielen anderen Rassen ist das beim Labrador echt geschenkt. Klar bringen die je nach Linie Trieb mit und klar muss man dran arbeiten. Aber seien wir mal ehrlich: der Aufwand ist überschaubar und der Hund wird dabei nicht „verbogen“.

    Und ich wohne direkt am Wald, hier gibts tonnenweise Wild.

    Was wäre denn deine Empfehlung für einen umgänglichen, mittelgroßen überall-dabei-Hund, der mit Artgenossen verträglich ist und nicht allzuviel Jagdtrieb hat?

    Klar kann man noch ein paar Rassen wie einen KHC oder Dalmatiner nennen. Die passen aber m.E. auch nicht besser als die Rassen, die der TE sich angesehen hat und die ihm vom Wesen her zusagen.

    Wie lauten deine Vorschläge?

    Naja, 3/4 sind ja jetzt keine passionierten Solitärjäger.

    Denke bei der Auswahl, die der TE im Sinn hat, dürfte das - außer beim Dackel - funktionieren.

    Na wenn du das sagst...

    Wie viele Labrador, Golde und Cocker kennst du denn, die so viel Jagdtrieb haben, dass sie nicht ableinbar sind?

    Die Frage meine ich wirklich ernst und sachlich. Würde mich interessieren, weil ich keinen einzigen kenne, bei dem das zutrifft.

    :shocked:


    Aber ja, das Problem hab ich mit Azubis auch immer wieder... will man was erzählen/erklären und die gucken einen an wie Bahnhof, weil ihnen dieses elementare Grundwissen fehlt |)

    Im Grunde wird dadurch klar, dass es egal ist, wer, wann, wie gut englisch gelernt hat. Oder ob überhaupt. Wenn so elementare Kulturgüter wie Loriot nicht in die Bildung einfließen, ist eh - das muss man so deutlich sagen - Hopfen, Malz und Scheibenkleister in die Binsen gegangen.
    Loriot ist Bildungskanon (hab ich auch in Fraktur als Banner über meinen Bauchnabel tätowiert)

    Früher war halt einfach mehr Lametta.