Gestern ging es am Geschirr (also Hund drauf schnüffeln und muss nicht neben mir laufen) 300m bis zum Feld, aufm Feld dann 15 Minuten frei laufen, toben, Spielzeug rumwerfen (aber in den 15 Minuten auch mal zwischendurch ne Minute bei mir bleiben und sitzen oder platzen zum runter kommen), dann wieder am Geschirr am Feldrand entlang, dann kurze 200m Leinenführigkeit am Halsband, dann wieder paar hundert m bis zum Teich, dort 10 Minuten Ruhe mit Fuss auf der Leine, dann wieder Stück am Geschirr entspannt laufen und schnüffeln, dann nochmal 200m Leinenführigkeit am Halsband, dann nochmal frei aufm Sportplatz bewegen (war dann aber schon ruhiger und bleib freiwillig mehr an der Nähe), nochmal 5 Minuten auf ner Bank ruhe und dann am Geschirr 300m zurück nach Hause. In Summe war das ne Stunde draußen sein. Hier kam der erste Haufen 5 Minuten nachm loslaufen, der zweite kurz nachm Feld und der dritte aufm Weg nach Hause.
Damit würdest du meine 2-jährige völlig kirre machen. ![]()
Es liest sich nach absolutem Hin und Her, Freilauf, Leine, Ruhe, Bällchen, Ruhe, Leine....
Ich rate dir, das besser zu strukturieren. Tag 1 45 Freilauf auf der Wiesen OHNE ALLES andere, heim. Nächster Tag 5 Minuten Leinenführigkeit, 20 Minuten Freilauf, 5 Minuten Ruhe. dann wieder Freilauf ohne alles andere, meinetwegen zum Schluss ruhig stehen bleiben, bis der Hund ruhiger ist, heim.
Du machst da so viel immer im Wechsel, das kann der Hund in dem Alter meiner Meinung nach gar nicht verarbeiten. Der weiß nicht mehr, was du willst. Stell dir mal vor, du sollst zu Hause 5 Minuten Küche aufräumen, dann darfst du 15 Minuten zocken, dann 1 Hemd bügeln, dann wieder 3 Minuten meditieren, nochmal ein Hemd bügeln, dann 10 Mintuten zocken und dann 1 Minuten meditieren bevor du das dritte Hemd bügelst. Wie klingt das?