Beiträge von Lalaland

    Ich denke du solltest aufhören, deinen Hund zu vergleichen und ihn als das nehmen, was er ist: ein Individuum.

    Andere Hunde toll finden und neidisch sein ist leicht. Glaub mir, bei vielen Hunden, die ich über die letzten 2 Jahre öfter getroffen haben, sind mir nach und nach Dinge aufgefallen oder vom Halter erzählt worden, die man nicht sieht. Bei niemanden läufts perfekt, das gibts nicht. Es passt dann nur einfach sehr gut zusammen, Erwartung und Hund, bzw. meist steckt zusätzlich viel Arbeit und Anpassung des Halters drin.

    Wenn alle einen dann vorwurfsvoll anglotzen , kommt man sich schon vor wie ein loser.

    Das meine ich damit, wenn ich sage, du musst an deiner Einstellung arbeiten. Genau so hab ich mich ne zeit lang gefühlt und es hat mir den Spaß am Hund fast verdorben.

    Ist doch sch**ß egal, was die denken. Die kennen dich doch gar nicht.

    Inzwischen blende sowas aus und konzentrier mich in Situationen, die für meinen Hund stressig sind, nur auf meinen Hund. Warum juckt es dich, dass die glotzen?

    verabschiede mich aber von meiner Vorstellung dass sie ein unkomplizierter Hund ist.

    Da hab ich irgendwie bedenken, dass du ihr den Stempel "kompliziert" aufdrückst und sie durch diesen Filter betrachtest. Bei allem was du schreibst, ist das kein komplizierter Hund.

    Ihr habt 1 oder 2 Themen, an denen du arbeiten muss/willst. Mehr nicht. Und meiner Meinung nach haben die meisten Hundehalter genauso viele Themen, an denen sie entweder arbeiten oder die sie akzeptieren, weils für den persönlichen Alltag keine Relevanz hat.

    Gibts inzwischen Blut?

    Klingt alles nach Läufigkeit für mich. Meine ist dann gestresst, unaufmerksam, geht vermehrt Spuren nach.

    Würde die Hündin trotzdem im Auge behalten, wenn du ein schlechtes Gefühl hast, lieber 1x zu viel zum TA.

    Habt jemand auch so einen (plötzlichen) Wandel erlebt?

    Nö.

    Bei der Stubenreinheit gabs tatsächlich so einen Moment, wo es „über Nacht“ Klick gemacht hat und danach sind einfach nie wieder Unfälle passiert und sie wie von Zauberhand länger einhalten.

    Entwicklungsseitig gabs immer wieder Phasen, die besser und welche die schlechter liefen. Nach jeder Läufigkeit wurde sie deutlich ruhiger und „gehorsamer“.

    Aber so wirklich erwachsen fühlt sich das allmählich an, mit 2 Jahren.

    Liebe Trine87

    Ich überlege die ganz Zeit, wie ich alles, was mir auffällt in die richtigen Worte verpacke. Verzeih mir, falls es mir nicht gelingt. Ich werde viele Fragen stellen, die du nicht mir beantworten sollst, sondern dir selbst.

    Zum einen Lese ich Frust, Wut und Resignation aus deinen Worten. Und ich frag mich: warum?

    Du schreibst selber du denkst, „es liegt an dir“. Wenn dem wirklich so ist, warum wirfst du die Flinte ins Korn und arbeitest nicht mit dem Trainer an deiner Haltung, am Handling und lernst deine Hündin besser kennen?

    Wenn sie mit manchen Hunden kann, warum versuchst du nicht, mit den jeweiligen Haltern Kontakt zu knüpfen und ab und zu gemeinsam Gassi zu gehen? Oder sie nur noch für eben diese Hunde abzuleinen, wenn ihr die trefft?

    Gibt es für dich keinen Mittelweg zwischen Freilauf und Leine, sowas wie Schleppleine oder Freilauf in übersichtlichen Gebieten, wo du frühzeitig andere Hunde siehst?

    Warum - verzeih die Frage - einen Dackel-Mix aus dem TS, wenn du so konkrete Vorstellungen vom Leben mit Hund hattest und es dir so wichtig ist?

    Du hattest ja deine Gründe dafür. Welche waren das?

    Was findest du an deiner Hündin toll? Was kann sie richtig gut? Was zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht? Was macht euch beiden Spaß? Was kann sie, was anderen Hunden schwer fällt? Sind die Dinge, die du anstrengend findest eventuell an anderer Stelle hilfreich?

    Es macht mich traurig wenn ich die Überschrift lese, es klingt, als hättest du aufgegeben. Aber deine Hündin ist doch so jung und ihr habt so viel Zeit zusammen. Willst du wirklich schon resignieren?

    Den Tipps der anderen kann ich mich anschließen. Bei manchen Hunden kann es Wunder wirken, wenn man ne gemeinsame Beschäftigung sucht, zB Hundesport im Verein. Zum einen bekommt der Hund einen Job. Hunde, die eine Aufgabe wollen und brauchen werden dadurch manchmal im Alltag entspannter. Und man bekommt einen anderen Blick auf den eigenen Hund, wenn man im geschützten Raum ohne Druck aus Spaß Dinge übt und nicht, weil man es für stressige Situationen im Alltag braucht.

    Auch kann es helfen, generell mehr Ruhe reinzubringen. Ich kenne euch ja nicht, aber falls deine Hündin eher zu den aufgeregten Exemplaren gehört, empfehle ich das Buch „Der gelassene Hund“.

    Nur Mut. Manchmal erreicht man durch Kleinigkeiten viel. Meine Hündin geht zB gerne Spuren nach, aber durch Dummytraining wirds deutlich weniger. Sie war immer super aufgeregt, wenn wir raus sind. Seit ich schon beim Anziehen und Losgehen auf Ruhe achte und zur Not auch einfach mal ein paar Minuten vor der Tür stehe, bis sie sich beruhigt, läuft das Gassi viel ruhiger ab. Ich bin sicher ihr findet auch noch ein paar Schräubchen, an denen sich drehen lässt.

    Und um auf deine Einfangsfrage zu antworten:

    Kennt das jemand, man hat so tolle Vorstellungen wie das mit dem Hund sein wird wenn er einzieht und die Realität ist eine ganz andere und es macht mich etwas traurig?

    Kenne ich. Das frustriert. Macht traurig und wütend. Man kann den Hund nicht mehr genießen, weil es doch ganz anders sein sollte. Man setzt sich unter Druck und hat das Gefühl, festzustecken.

    Und das einzige, was geholfen hat, war an meiner Einstellung zu arbeiten. Heute könnte ich mit diesem Hund nicht glücklicher sein.

    Viel Glück wünsche ich euch.

    Kennst sich da jemand aus, oder hat Buchempfehlungen zu dem Thema?

    Buchenpfehlung spontan nicht. Aber es wundert mich nicht, Hunde harmonieren ja innerhalb einer Rasse für mein Empfinden schon ganz anders. Überträgt sich wohl aufs Arbeiten.

    Ich hab hier eine sitzen, die lässt sich bei jedem fremden Hund super abrufen - außer ist es ein Labrador, da muss ich echt schnell sein mit Abbruch und Rückruf. :ugly:

    Wenn er jetzt z.B. mit den Vorderläufen auf der unteren Stufe ist und diese durch die Bewegung etwas "einknickt" bzw. anwinkelt, dann ist der Popo so viel höher, weil ja die Hinterläufe auf der höheren Treppe stehen. Das ist bei ihm fast schon ein Handstand,

    Ich hätte da Angst um die Gelenke und den Rücken. Ich persönlich würde das runtergehen an anderer Stelle üben, wo die Stufen nicht so hoch/steil sind. Wenn er dann ein Stück größer und etwas kräftiger und koordinierter ist, schafft der eure Treppe trotzdem. Da hätte ich keine Sorge, dass er ausgerechnet diese Treppe nicht läuft, nur weil er sie noch ein paar Wochen getragen wird.