Beiträge von Schaefchen2310

    :D

    Die können knallhart sein.

    Nur halt nicht, wenn‘s um kalt und nass und unbequem geht… :p

    Tatsächlich schlagen da ja auch einfach zwei Herzen in der Brust..

    Mit ihren Menschen sind sie total lieb, zärtlich und mimosig…

    Wenn nun aber irgendwas passiert, was nicht in Ordnung (und vor allem nicht vom Ridgeback genehmigt ist), vergisst er jegliche Divenhaftigkeit und schaltet blitzschnell auf Ernstfall um.

    Also es ist nicht so, dass Eindringlinge nur warten müssen bis es regnet und dann einfach mal aufs Grundstück spazieren können… ;)

    Wie sieht es bei den Ridgies denn mit Artgenossenunverträglichkeit/Aggression aus?

    Dazu muss man das Wesen berücksichtigen. Die Ridgebacks, die ich kenne sind alle sehr ruhig, entspannt aber dabei absolut auf Höflichkeit bedacht und deutlich ernster in ihrem Wesen als andere Rassen (das gilt für erwachsene Tiere, die jungen Hüpfer sind häufig ziemlich drüber und verhalten sich sehr bollerig).

    Mit Artgenossen muss es deshalb wirklich passen...

    Meiner Meinung nach kommt es deshalb auch häufig zu Reibereien und man muss schon arg schauen, dass andere Hunde sich da an gewisse Regeln halten und ein Maß an respektvollem Verhalten mitbringen.

    Zusätzlich sind es sehr territoriale Hunde, die oft keine Fremdhunde am eigenen Grundstück dulden. Wir haben das früh trainiert und haben damit keinerlei Probleme.

    Man sagt ihnen häufig nach, dass sie zu Artgenossenaggression neigen. Ich für meinen Teil denke mir, dass das oft ein hausgemachtes Problem ist. Ein Ridgeback ist in den seltensten Fällen ein Hund, den man einfach als "Tutnix" machen lassen sollte.

    Wir haben das letztes Jahr bei unserem Campingausflug live erleben dürfen. Wo ein Labbi sagt, dass 50cm Abstand zum anderen Hund höflich genug sind und der Labbi sich schon wirklich zusammenreißt, fährt der Ridgeback vollkommen aus der Haut bis der Labbi erstmal 3m zurückspringt (ungefähr so: :shocked:) und der Ridgeback sich daraufhin wieder entspannt einkringelt, mit sich und der Welt zufrieden, und weiter döst.

    Und was macht ihr in Hinsicht auf Sport mit den Afrikanern? =)

    Du meinst wenn die Temperaturen zwischen 18 und 10 Grad liegen, der Wind fast still ist und nur leicht aus nordöstlicher Richtung weht, die Sonne hinter einer zarten Wolkenschicht hervorschaut und sie gerade nichts besseres zu tun haben? =)

    Wir gehen laufen, machen Spaßfährten, suchen Spielzeuge, zergeln, turnen und lernen hin und wieder ein paar Tricks.

    Entgegen häufiger Annahmen ist der Ridgeback wirklich auch zufrieden, wenn er eine große Runde am Tag hat und dann bestenfalls noch etwas in der Sonne dösen kann oder einfach nur sein Reich überwachen... Zur Regenzeit kann auf die große Runde gerne verzichtet werden.

    Meiner Meinung nach sind sie für wirklich ernsthaften Sport viel zu sehr mit ihrer Mimosenhaftigkeit beschäftigt...

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, als alleinerziehend Gewesene ( Kids waren 9 und 11 Jahre alt bei der Scheidung), dass man danach finanziell nie mehr auf einen grünen Zweig kommt. Es reichte immer zum Leben, Essen und Miete zahlen etc, aber das war es denn auch....

    Das mag in einigen Fällen stimmen, das möchte ich auch nicht anzweifeln aber es gibt auch andere Fälle...

    Meine Eltern haben sich getrennt als ich 10 Jahre alt war, mein Bruder war 13 Jahre. Meine Mutter hat ihre Teilzeitstelle sofort auf Vollzeit aufgestockt, hat sich weitergebildet, war viel auf Fortbildungen etc.

    Mein Vater hat weniger Unterhalt gezahlt als er gemusst hätte, wir hatten sehr wenig Geld zur Verfügung, mein Bruder und ich waren viel allein, sind sehr früh sehr selbstständig gewesen und hatten trotz allem eine wirklich tolle Kindheit.

    Meine Mutter hat uns alles ermöglicht, was für uns wichtig war und nein, meine Mama hat keinen vollkommen abgehobenen Job, sondern Bankkauffrau gelernt ;)

    Als sie meinen Stiefpaps kennenlernte (da war ich 16 Jahre alt) hat sich alles nochmal wahnsinnig gedreht und die beiden konnten gemeinsam ein Haus für uns kaufen.

    Ja, es waren harte Jahre für meine Mama, meinen Papa und auch für uns Kinder aaaaber man darf da nicht den Kopf in den Sand stecken.

    Wir mussten viel verzichten, klar und trotzdem hat es uns an nichts gefehlt.

    An dieser Stelle: Danke Mama und Papa und natürlich Stiefeltern :D , ich liebe euch ganz arg :bussi:

    Weißt du, wie das bei uns aussieht?

    Hund liegt schnarchend im Korb.

    Ähm... weißt du was es für ein Kampf war und wie viel Käse es mich gekostet hat überhaupt raus zu kommen???

    Nachdem sie rausgeschaut hat...

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    Nachdem ich sie zumindest bis auf die Terrasse bekommen habe...

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    Jippiiieehhh, da sind wir auch dabei :laola:

    Jumi ist nun 3 1/2 Jahre alt...

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    Bei Regen gehen wir nicht raus, denn so dringend kann es gar nicht sein :ka: Sport machen wir nur, wenn Madame auch Lust dazu hat, genauso wie alle anderen Aktivitäten, Schutz- und Wachtrieb ist durchaus vorhanden :hust:

    Höflichkeit wird zwingend vorausgesetzt, ansonsten tschüüüüüß und Jagdtrieb... :roll: ähhhh ja, können wir auch ein Lied von singen.

    Trotzdem ist sie mein Herzenshund und einfach durch und durch toll :herzen1:

    Bzgl. der Größe: Jumis Mama hat 63cm, der Papa 67cm...

    Jumi ist für eine Hündin ziemlich stattlich mit 67cm und ihr größter Bruder hat 75cm... ;)

    Ich finde diese Entscheidung gut, denn mit dem eigentlich geplanten Rüden hat sie nicht aufgenommen, während sie mit dem Plan B Rüden bereits einmal geklappt hat.

    Aber bei sowas frage ich mich beispielsweise immer warum man Wurfwiederholungen macht :ka:

    Oder wollte man gerne eine Hündin behalten und in dem letzten Wurf sind nur Rüden gefallen?

    Denn prinzipiell ist eine Wiederholung ja für die Zucht nicht wahnsinnig nützlich. Zumindest dachte ich das bisher immer und kenne es eher aus der Dissidenz.