Für mich hat das einfach nichts mit Erziehung oder Entspanntheit des HHs zu tun, sondern eben auch mit dem Charakter des Hundes, seinem Wesen und ggf. auch rassetypischen Eigenschaften 
Meine kleine Vorsteher-Hündin kann sowas nicht, würde sich gnadenlos bis in's Nirvana abschießen und bräuchte danach vermutlich eine Delfintherapie. Die ist aber auch erst seit 5 Monaten bei uns und hat extreme Defizite in der Reizverarbeitung.
Meine Ridgeback-Hündin legt sich auch bei Feiern mit 25+ Personen einfach auf ihre Decke, beobachtet alles und will dort aber mit keinem was zu tun haben. Finde ich auch überhaupt nicht schlimm. Sie hat auch nicht das Verlangen überall zu betteln oder rumzulaufen 
Was mir nur unglaublich wichtig ist: Spätestens wenn die ersten Gäste angeschickert sind, gehen die Hunde rein oder liegen bei mir.
Der Unterschied zu früher?
Tja, früher hat man halt auch nicht sofort 'ne Anzeige und Stress mit dem Ordnungsamt bekommen, wenn der Hund das übergriffige Kind abgeschnappt hat. Heute sieht das einfach anders aus, weil heute für viele Leute Hunde einfach nur Accessoires sind, die immer funktionieren und freundlich sein müssen, sich immer unterzuordnen haben und alles ertragen müssen. Natürlich ohne sich zu wehren...