Puhhhh... ich habe mich hier nun auch mal durchgewühlt...
Für mich klingt es erstmal als ob der Hund ein Problem mit Trockenfutter hat, sprich vermutlich Magenprobleme. Dafür würde auch der Zahnbelag in dem jungen Alter sprechen (solltet ihr dringend dran arbeiten, putzen etc.).
Hast du mal über einen längeren Zeitraum selbst gekocht, roh gefüttert oder Nassfutter gegeben?
Ja, ist bei großen Hunden massig Aufwand (kenne ich selbst) aber so weißt du zumindest was drin ist.
Blutbild inkl. Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse ist schon gemacht worden?
Anderer Ansatzpunkt: Bezüglich der Pfoten... hast du da mal ein Bild damit man sehen kann wie massiv das ist? Zeigt er das Lecken ausschließlich an den Pfoten? Wie sehen die Augen und Ohren aus?
Klingt jetzt vielleicht blöd aber was habt ihr für einen Boden im Haus?
Ich habe mit meiner Hündin 2019 angefangen Tagebuch zu schreiben, was es zu fressen gab, wo wir spazieren waren, wie der Kot war, wieviel sie wo gejuckt hat, ob sie aus irgendwelchen Pfützen getrunken hat, in irgendeinem Bach gebadet hat, ...
Das Haus habe ich penibel sauber gehalten, alle Körbchen durch Kunstleder ersetzt, Decken alle 2 Tage heiß gewaschen, denn es gibt sehr, sehr viele Hunde, die auf Hausstaubmilben reagieren, ebenso auf Milben im Futter und da ist Trockenfutter das schlimmste was man machen kann 
Es wurden Hautgeschabsel gemacht, mehrere Blutbilder, und co. Wir haben 6 Monate nur Allergikerfutter gefüttert und als all das nichts brachte gab es Apoquel und nach der zweiten Tablette war Ruhe.
Und ja, ich würde die Pfoten des Hundes jetzt eher x mal am Tag mit Kernseife waschen, als Medikamente zu geben, die Juckreiz dämmen, welcher von Milben ausgelöst wird.
Auf der einen Seite bin ich voll bei dir, auf der anderen ist Juckreiz einfach eine absolute Qual und bedeutet Stress für den Körper, welcher dann wiederum den Darm schwächt etc.
Es ist ein elendiger Teufelskreis und bevor man ewig rumdoktert bin ich schon Freund davon irgendwann zum Medikament zu greifen um Ruhe in das ganze System zu bekommen.
Man muss sich irgendwie ein bissl einen Fahrplan erstellen, um nicht total wahnsinnig zu werden aber dann finde ich es absolut nicht verwerflich zu solchen Mitteln zu greifen.
Wir konnten das Apoquel nun nach fast zweiJahren absetzen und -toi, toi, toi- bisher merke ich keinerlei Veränderung am Hund
Es kann halt auch ein temporäres Hilfsmittel sein um einen Fuß in die Tür zu bekommen.
Bei uns hat alles mit einer Giardieninfektion im Welpenalter angefangen... 