Beiträge von Schaefchen2310

    Ich war heute mit dem kleinen Hund allein laufen, war scheiße... |)

    Sie ist schon deutlich unsicherer wenn Jumi nicht dabei ist und lässt sich viel schneller aus dem Konzept bringen. Heute trug sie deshalb den Spitznamen "kleine Stolperfalle" :headbash:.

    Sie lief schön vor mir und blieb dann einfach mal stehen weil da ein Ast auf dem Weg lag :shocked:

    Ähm ja... Wir sind dann nur 2km gelaufen, immer mit Pausen dazwischen zum gucken und Kekse futtern. Muss dann auch mal sein. Morgen dürfen sie wieder beide mitkommen.

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    Mich hat allein der MMK-Test nach 6 Monaten nun 240€ gekostet... Über die sonstigen TA-Kosten, die dieser Hund schon verursacht hat schweige ich lieber |)

    OT

    Uii krass, das da so große Unterschiede gibt - ich habe Donnerstag gerade 210 € bezahlt, inklusive Impfung, Wurmkur und Simparica.

    Habe mir keine Rechnung geben lassen, aber jetzt mich schon interessieren, was es genau gekostet hat.

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    Also allein 180€ waren Labor, dann noch Blutentnahme (für den Test) und Allgemeinuntersuchung vorher. Ich fand es aber auch sehr teuer und glaube, dass mein TA da auch einen recht hohen Satz abgerechnet hat.

    Aber über die Kosten, die das mit sich bringt sollte man sich halt echt bewusst sein.

    Man rechnet hier mit 300 Euro Tierarztkosten im ersten Monat nach Ankunft und erlässt dafür den Käufern 100 Euro vom Kaufbetrag.

    Das fand ich auch echt arg... :fear:


    Mein Tierschutzhund hat mich 390€ gekostet, kam durchgeimpft (SHPPI, T, L) und doppelt entwurmt, auf MMK per Bluttest getestet und kastriert nach Deutschland auf eine Pflegestelle und wurde von dort erst vermittelt.

    Mich hat allein der MMK-Test nach 6 Monaten nun 240€ gekostet... Über die sonstigen TA-Kosten, die dieser Hund schon verursacht hat schweige ich lieber |)


    Da stutze ich halt schon arg, wenn eine Orga 100€ mehr nimmt für deutlich weniger Leistung :ka: Und die Orga, von der ich das Loulitier habe, hat auch noch einige andere Hunde zu versorgen, die zum Teil halt auch nicht vermittelbar sind oder aufgrund von Erkrankungen nicht importiert werden.

    Vielleicht gefällt einem nicht alles was und wie es gemacht wird. Ich kann zum Beispiel auch nicht sagen in wieweit es Notfallpflegestellen gibt und wie die Rücknahme geregelt ist (ich hab ja nicht direkt dort gekauft, sondern einen Vertrag mit dem Tierheim und dort würde er im Notfall auch wieder hin zurückkönnen).

    Das man dem Verein aber deswegen mangelnde Seriösität zusprechen mag, kann ich nicht verstehen.

    Naja, darf ja meine Meinung sein ;)

    Für mich ist es nicht seriös, genauso wie mangelnde Pflegestellen und ausgeschlossene Rückgabe... Sorry, ist halt meine Meinung dazu und würde ich so nicht unterstützen.

    Ich finde den Preis übertrieben, ja. Aber wenn Leute bereit sind für eine Wundertüte, die sie nicht zurückgeben können so viel zu bezahlen, sollen sie das tun. Ich würde halt immer davon abraten, bin aber auch ein absoluter Gegner von Direktimporten.

    Lysaya hat es ja nochmal rausgesucht...

    Also was ich sagen will - auch ein Hund vom Züchter kann einem vor fast unüberwindbare psychische und finanzielle Herausforderungen stellen, darüber wird nur nicht gesprochen, sondern so etwas hört man eher nur von Tieren aus dem Tierschutz.

    Das ist doch totaler Quatsch, was du da erzählst :verzweifelt: Das hat hier so niemand gesagt, absolut niemand.

    Mein Rassehund ist Allergiker und hat Spondylose, mein Tierschutzhund ist mit 1 1/2 Jahren schon inkontinent gewesen und hat Ehrlichiose. Macht für mich keinen Unterschied...

    Es geht ja nicht nur um die Gesundheit, es geht halt auch um Rasseeigenschaften, psychische Schäden etc. und da hast du beim Tierschutzhund eben ein deutlich höheres Risiko und ggf. eine größere Problematik wenn du dein Leben eben nicht für den neuen Hund komplett umstellen kannst :ka:

    Und dann darf man hier so einen Schwachsinn lesen, dass ihr Tierärzte ja froh sein könnt, dass es diese Hunde gibt, weil ihr ja sonst keine Arbeit hättet...

    Whoa, mich schüttelt es hier gerade echt. Es macht mich sooooo wütend, dass so viele Menschen dieses Elend nicht sehen und scheinbar auch nicht wissen, was sie euch und natürlich den Tieren damit antun.

    Ich will mir nicht ausmalen wie schlimm es auch für euch ist immer und immer wieder solche Tiere nach langem Kampf zu verlieren, von den armen Kreaturen ganz zu schweigen... :no:

    Man ey...

    Außerdem wurde bei meinem Hund ein Schnelltest auf MMK gemacht, was glaube ich auch Standart ist. Aber auch hier wird fairerweise gesagt das der Test nicht zuverlässig ist und als richtiger Bluttest wiederholt werden sollte.

    Ich habe für meine Hündin Laborergebnisse vom Test auf MMK bekommen, bringt ja nichts Schnelltests zu machen wenn die eh nicht aussagekräftig sind :ka: und dass ein gesundheitlicher Check im rumänischen Tierheim nicht möglich ist steht ja auch auf der Seite.


    Ich habe aber auch deutlich weniger bezahlt :ka:

    Viele denken halt sie gehen den "einfachen Weg" hin zum Züchter (weil es ist ja auch ganz wichtig dass man sich beim Spazierengehen dann über die Rassen unterhalten kann) und bekommen dann auch oftmals einen Hund, den sie nicht handeln können und überfordert sich aber immerhin ist es ein Rassehund, dem man dann mit der Lederleine ins Gesicht hauen kann.

    Mhhh... echt jetzt?

    So siehst du das?

    Finde ich eine bösartige, abartige Unterstellung und Verallgemeinerung. Ich sehe mindestens genauso viele Leute, die mit ihrem Tierschutzhund überfordert sind, das Tier unfair behandeln oder auch einfach gar nicht sehen, was sie ihrem Tier antun indem sie jeden Tag Dinge verlangen, die das Tier nicht leisten kann.

    Und ja, ein Hund vom seriösen Züchter wird bei diesem auf ein Leben in Deutschland vorbereitet und zeigt sehr viele Problematiken gar nicht so krass wie ein Hund, der mit Deprivationsschaden nach Deutschland kommt und erstmal einen Kulturschock erleidet.

    Hier bei mir in der Gegend laufen aktuell viele "gerettete" Seelchen rum und ich muss ehrlich sagen, dass ich bei den meisten sehr froh bin wenn sie mir nicht begegnen.

    Ich habe einen Hund vom Züchter und einen aus dem Tierschutz. In welche deiner Schubladen möchtest du mich stecken? :smiling_face_with_halo:

    Ein Hundezüchter verkauft seine Hunde auh nicht, weil er eine gute Tat vollbringen will, sondern weil es Geld bringt.

    Ein seriöser Züchter züchtet für den Erhalt der Rasse, die Gesundheit, die Anpassungsfähigkeit, einen unkomplizierten Begleiter im Alltag, einen leistungsfähigen Sporthund/Helfer/whatever.

    Viel verdienen tun die daran nun wirklich nicht, wenn sie es gewissenhaft tun.

    Der Mensch macht die Welt zu dem, was sie ist - für mich steht jedenfalls fest dass niemals ein Tier bei mir einziehen würde, das extra gezüchtet wurde, obwohl Milliarden solcher Tiere irgendwo sitzen und ein Zuhause suchen.

    Das ist ja auch ok, das kann jeder entscheiden wie es am besten in sein Leben passt.

    Du fragst hier nach, bekommst Antworten und eben auch Alternativen. Was du draus machst - deine Sache. Hier ist ja keiner per se gegen Auslandstierschutz, es sollte nur gescheit organisiert und überlegt sein.

    Schau dir die Tierheime an, was da für Kaliber sitzen. Zumindest hier in der Gegend findest du seit Jahren Herdenschutzhunde bis zum Abwinken, die importiert wurden und dann hat man doch festgestellt, dass sie nicht in's Leben passen.

    Ihr stellt extreme Anforderungen an einen Hund, denn einen Menschen im Alltag zu begleiten verlangt so einem Tier immens viel ab. Wenn du dann noch einen Hund hast, der mit etwas Trieb gesegnet ist, dann wird es nochmal spannender.

    Ich glaube man muss sich einfach vor Augen führen, dass ein Hund in einer solchen Umgebung gar nicht gescheit eingeschätzt werden kann. Die leben da ja nunmal ein Stück weit im Dauerstress mit den etlichen Hunden ringsherum, dadurch bedingter Geräuschkulisse etc.

    Für mich wirkt der Hund im Video wirklich apathisch, die lässt es halt über sich ergehen und steht da teilnahmslos rum :ka:

    Meine Hündin war auch nur eine Woche in Deutschland auf der Pflegestelle als wir sie angesehen haben. Dort wurde mir aber dann offen und ehrlich gesagt, dass man das Verhalten jetzt nicht hundertprozentig einschätzen kann und deshalb sollte ich unbedingt meine Althündin mitbringen um zu sehen wie die Hunde aufeinander reagieren.

    In dieser Woche auf der Pflegestelle wurde aber schon geschaut wie sich der Hund anderen Hunden gegenüber verhält, wie es mit der Stubenreinheit aussieht, ob sie Treppen laufen kann (das ist ein riesiger Punkt, den man nicht unterschätzen sollte) ob sie sich am Menschen orientiert und auch wie sie sich im HHaus zurechtfindet bzw. ob sie ohne Begrenzung zur Ruhe findet.

    Trotzdem hat sie sich bei uns dann nochmal anders gezeigt und die ersten zwei Wochen waren wirklich der absolute Horror und das obwohl die Hunde untereinander fein waren und ich komplett von zuhause arbeiten kann.

    Eine "Tierschutzorga", die vor Ausreise keinen Gesundheitscheck macht, vollständig impft und nicht auf MMK testet ist für mich absolut unseriös. Genauso wenn direkt ausgeschlossen wird, dass der Hund auf eine Pflegestelle kann. Denn im schlimmsten Fall importiert man einen Hund, der hinterher hier in Deutschland im Tierheim sitzt, weil es eben nicht passt und er "weg" muss.

    Das Gesamtrisiko wäre mir einfach viel zu hoch.

    Wohnt ihr im Einfamilienhaus oder in einer Wohnung? Gerade in Mietwohnungen kann es da sehr schnell zu riesigen Problemen kommen...