Ja, die unterschiedliche Wahrnehmung ist schon ein Stück weit schwierig und zumindest bei mir ist es bei Vorkontrollen so, dass ich mich immer daran erinnern muss, dass ich meinen eigenen Standpunkt ein Stück weit ausblende.
Für mich persönlich würde niemals ein Hund in Frage kommen, wenn ich in einem Mehrfamilienhaus ohne Garten leben würde. Das ist aber eine persönliche Befindlichkeit, die ich eben dann vollkommen ausblenden muss.
Wenn aber der Interessent an einer vielbefahrenen Straße, gerne auch mit Straßenbahn, Einkaufsläden und in der zweiten Etage wohnt, frage ich halt schon auch nach, wie er sich das vorstellt und ob ihm bewusst ist, dass viele Hunde aus dem Ausland da am Anfang ihre Probleme haben und ob es einen Plan B gibt.
Genauso bei einem Garten, der nur auf 80cm Höhe umzäunt ist. Es geht mir persönlich dabei lediglich darum zu sensibilisieren und einmal vorsichtig vorzutasten ob man sich bewusst darüber ist, dass der Hund dann halt nicht frei im Garten laufen kann.
Auf der anderen Seite erwarte ich aber auch von der Organisation, dass einmal geprüft wird wie die Hunde ggf. auf Katzen, hochheben und tragen oder Treppenstufen reagieren damit man da eben möglichst viele Informationen mit einfließen lassen kann.
Bei meiner Auslandshündin wurde mir gesagt, dass ich mit der Unterschrift unter dem Vertrag einen Hund kaufe.
Auch, wenn auf den Homepages ja meist was von "Adoption" steht... Ich finde diese Unterscheidung schon wichtig und auch absolut richtig.
Ich hatte tatsächlich bisher aber nur mit der Organisation Kontakt von der ich Malou habe und da kann ich mich definitiv nicht über deren Arbeit beschweren und das passt für mich.
Es gab viele Interessenten letztes Jahr, die Malou gern nehmen wollten. Unser Fragebogen hat aufgrund von Wohnlage, Interessen, Zweithund und vllt. auch Sympathie am besten gepasst und nur wir waren dort um sie kennenzulernen und durften dann entscheiden.
Hätten wir abgelehnt wäre eben der nächste nachgerückt. Fand ich sehr gut und wurde auch absolut offen kommuniziert.