Beiträge von katzenpfote

    Ich bin mit ihr auch schon seit JAHREN in Behandlung wegen ihrer Ohren. Die ständig entzündet sind, weil sie sich kratzt, wenn sie überspringt /verlegen ist/ überfordert.

    (…)

    ich habe die Spaziergänge umgestaltet, um sie nicht zu über-unterfordern. Seit dem ist es ein bisschen besser geworden. Aber sobald sie irgend etwas stresst (wenn es draußen windig ist z.B.) dann wird wieder gekratzt und alles fängt von vorne an. Warum ich das erzähle? Weil ich damit deutlich machen will, dass sie generell eher ein bisschen zu so Ticks neigt. Auch wundlecken ist eine Sache, die sie sehr gerne tut, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlt (siehe sie bekommt nicht zu fressen, was sie will), oder mal eine- oder zwei Stunden alleine bleiben muss

    Ist bei all den TA-Besuchen mal das Wort Stress gefallen?

    Ohrenkratzen, Wundlecken bei Veränderungen, unangenehmen Reizen, oder bei diesem Futterproblem - das klingt als hätte der Hund heftig Stress. Und das kann auch über Jahre gehen, wenn der Hund sich nicht an eine Sache(?) gewöhnen kann.

    Was da der Auslöser sein kann, weißt nur du, aber bitte, bitte denk nicht weiter, der Hund will dich manipulieren, kontrollieren, ärgern - das ist keine missgünstige Kollegin, dass ist ein (sehr?) altes, völlig von dir abhängiges Tier.

    Bitte informiere die Eltern!

    Wenn sie das tatsächlich völlig selbstbestimmt tut, dann ist doch alles gut.

    Nee, auch dann ist nicht „alles gut“.

    Landlue

    Informiere auf jeden Fall die Eltern, und je nachdem, welcher Art deine Beziehung sowohl zu dem Mädchen als auch dem Mann ist (berufliche/private Kontakte, wie eng etc) würd ich auch entweder ihn ansprechen oder in einem beruflichen Kontext auch Vorgesetzte informieren.

    da stehen die Eltern dann mit ihren Kindern schon um 17 h an der Straße und werfen Böller...

    Das versteh ich ja sowieso überhaupt nicht. Ich hab nochmal nachgefragt: Wir wurden früher einfach ins Bett gepackt zur Bettzeit und irgendwann, ab Grundschulalter, zum Feuerwerk um 12 geweckt. Und man war extrastolz, als man es das erste Mal geschafft hatte, bis Mitternacht wachzubleiben.

    Hab meine Mutter mal gefragt, ob in der Familie "vorgeböllert" wurde, und sie hat sehr verblüfft gefragt, wozu das gut sein sollte.

    (Ich zitiere Jochen Malmsheimer: Um sechs Uhr schon Bescherung? Warum dann nicht gleich um vier, oder im Oktober?)

    Es ist halt einfach das Extreme, was nervt. Wenn der Hund einmal im Jahr für ne Stunde Stress hätte, dann ginge das ja alles noch, aber es wird immer länger, lauter, mehr... das ist einfach ätzend.

    Die Steuermarke ist seit dem Tag der Zustellung im Ordner „Hund“ wohl verwahrt.

    Kontrolliert wurde hier noch nie, das Geklimper nervt, ich wechsele zwischen zwei Geschirren und drei Halsbändern und bin zu verpeilt, um da zu verwechseln. Für mehrere HB gleichzeitig ist Minas Hals zu kurz… 1000 Gründe, warum das Ding zuhause liegt.

    Ich glaube nicht, das irgendwer ein Gesetz gegen Tischfontänen, Wunderkerzen und Knallerbsen erlassen wird.

    Aber wenn hier Leute tagelang mit ihren verängstigten Tieren nicht vor die Haustür kommen, Menschen zu massiven Zusatzausgaben gezwungen werden, weil sie Hotels/Ferienhäuser mieten oder zu Tierärzten rennen (müssen), Rettungskräfte mit Sprengsätzen angegriffen werden usw, dann geht Gemeinwohl für mich vor. Sooo wichtig kann die Stunde Spaß zum Jahreswechsel nicht sein.