Beiträge von katzenpfote

    Definitiv weinen.

    Liebe TE, was ihr dem Hund da antut, ist ganz fürchterlich. Der müsste viel mehr schlafen/ruhen/sich entspannen, aber das habt ihr ihm abtrainiert. Und statt es ihm jetzt wieder beizubringen, macht eure Trainerin es noch schlimmer, indem er selbst auf Spaziergängen nicht entspannen darf.

    Stell dir mal vor du hattest den ganzen Tag Schule. Dann ist der Unterricht vorbei, du chillst grad am Handy, da kommt deine Mutter rein „so, Kind, jetzt zeig ich dir, wie man bügelt. Ist wichtig.“ nach ner halben Stunde bügeln kommt Papa nach Hause: „Hallo Kind, los, wir gehen in den Garten und spielen ne Stunde Badminton.“ nach dem Badminton duschst du, dann kommt Mutti wieder an: „Ach, du hast Langeweile, wir gehen shoppen.“ du darfst aber an keinem Schaufenster stehenbleiben, du musst immer an der Hand von deiner Mutter laufen. Irgendwann zwischendurch kriegst du dann einen Laden wo du schauen darfst, aber auch nur an Mutters Hand. Als ihr nach Hause kommt, ist dann Vati wieder dran, der dir noch rasch erklärt, wie man die Spülmaschine richtig einräumt.

    Und das JEDEN Tag. Würdest du nicht irgendwann vor Stress und Erschöpfung durchdrehen, heulen oder wütend werden?

    Das ist der eine Teil des Lebens eures Hundes.

    Der andere ist dieser:

    Ihr habt Euren Hundmit dem ewigen Getobe und ‚Gespiele‘ undso weiter im Prinzip von Anfang an (bildlich gesprochen) immer wieder einen Schnaps in Form von Aufregung und Beschäftigung gegeben. Solange, bis er ohne Schnaps nicht mehr klarkam.

    Viele Menschen trinken gerne Alkohol, aber die meisten Alkoholiker, die ich kenne, finden ihn scheiße - sie können nur nicht mehr ohne.

    Und deshalb sitzt dein Hund bei Ruhe vor dir und fiept dich fortwährend an, weil er den Alkohol von dir haben muss, der ihn krank macht.

    Noch so ein Gedanke - Wenn dein Freund den Hund nicht einfach an einen Fremden abgeben will, klingt das ja auch irgendwie nett, aber wie intensiv habt denn die Person kennengelernt, die EUCH den Hund verkauft hat? Wie oft habt ihr den Wurf besucht, telefoniert, Euch getroffen?

    Ich nehme an, nicht sehr oft. Das heißt, damals war der Hundeverkauf unter Fremden noch total okay.

    Vielleicht rennen wir bei dir offene Türen ein und es hängt an ihm, aber da wir mit ihm nicht reden können, kriegst du es eben zu hören.

    Ich hoffe halt nur, ihr kriegt die Kurve, in die eine oder andere Richtung.

    Ich fände das sogar angenehm als Vermittler, wenn jemand schreibt

    „Hallo, ich bin xy, ich habe diese und jene Voraussetzungen und Erwartungen, auf ihrer Homepage sind mir Tick, Trick und Track aufgefallen, könnte einer dieser Hunde zu mir passen?“

    Vorausgesetzt, die sind alle vom selben TH/Verein. Sonst machts ja keinen Sinn.

    Wenn ich ausziehe und meinen Freund mit Luna alleine lasse wird die Wohnung verdrecken, weil sie überall hinpinkelt und er keinen Nerv fürs Gassi gehen hat. Außerdem wird sie nichts kennenlernen und kaum aus der Wohnung kommen. Ich hab das nur eine Nacht gemacht und das hat gereicht.

    Er hat einfach Null Geduld. Er will nur die aufregenden Sachen machen, aber nicht die Arbeit.

    Und damit ihm sein Scheiß nicht um die Ohren fliegt, badest du das für ihn aus? Lässt dich beißen und um den Schlaf bringen, damit Schmusibär nicht aus‘m Arsch kommen muss?

    Kind, das ist keine gute Idee. Gar nicht. Weder für dich, noch für den Hund. Und Pupsibär wird sich noch umgucken, wenn sein Sportgerät ihm den Vogel zeigt, weil sie gar nicht weiß, wer der Hansel da an der Leine eigentlich ist...

    Schutzdienst ist etwas, dass Malis sehr gerne machen und gut können. Daran ist nichts verkehrt. Das ist ein Sport wie Agility, sieht nur böse aus, aber die Hunde werden dadurch nicht scharf gemacht.

    Viele der Leute, die hier mitschreiben, machen genau mit ihren Hunden. Aber man kann den Hund nicht einfach irgendwann auf den Platz werfen und dann macht der nen Supersport. Es braucht Erziehung, Ausbildung, Bindung. Und dein Freund hat darauf offenbar so wenig Lust, dass er dir lieber dabei zusieht, wie du (aus Verzweiflung und Unerfahrenheit) den Hund misshandelst.

    10 Wochen, das arme Vieh...

    Und über die Tiervermittlung hab ich auch schon immer mal angefragt, aber da wurde ich bisher nicht mal eingeladen, mir einen Hund anzusehen. Ich hatte irgendwie immer gedacht, der Tierschutz wüsste nicht wohin mit den Hunden...

    Ehrlich gesagt, Interessenten sind wir in ‚meinem‘ TH schon ohne Corona nicht nachgelaufen. Jetzt im Moment sind viele TH komplett von allem Netten, Harmlosen leergefegt, da kommen vermutlich x Interessenten auf jeden Hund.

    Nicht falsch verstehen - wenn der Kater den Hund nervt, sollte das schon unterbunden werden.

    Unser Kater, der den Hund sehr schnell akzeptiert hat und mag, darf zB nicht zum Hund, wenn sie irgendwo liegt, weil das unseren Hund stressen würde (sie kriegt Angst und geht weg) und schon gar nicht darf er sie beim Fressen stören. Aber wenn der Hund/die Katze woanders ist, ist ein Kissen halt ein Kissen.

    Ich finds total normal, dass die vorher eingezogene Katze alle Schlaf-, Fress- und Trinkplätze nutzt, denn die waren ja bisher alle „ihrs“. Find ich null provokativ, aus einem Wassernapf zu trinken, woher soll die Katzen denn wissen, dass das jetzt jemand anderem gehört? Unsere Tiere teilen sich die Wassernäpfe alle, das ist doch unmöglich zu kontrollieren, wann welches Tier aus welchem Napf trinkt...

    Futter ist natürlich was anderes.