Beiträge von katzenpfote

    Das ist schriftlich echt schwierig und sicher auch irgendwie OT

    Ich kann auch gut ohne Partner, und sicher hab ich auch ‚hard limits‘ (er auch), aber das was du beschreibst (Freundesbesuch, weil er das will, obwohl du es nicht magst/brauchst) ist ja schon so ein Kompromiss, den ich meinte. Du lässt dich darauf ein, obwohl es vorher anders war. Sowas mein ich.

    Vielleicht reden wir über verschiedene Sachen - oder wir sehen das einfach verschieden.

    Aber wenn mein Leben ohne Partner genau richtig ist und ich gar keine Lust habe, mich auf die Wünsche, Vorstellungen oder Pläne eines anderen einzulassen, wozu dann der Partner bzw das Zusammenziehen? Das mein ich.
    Ich finde, zu einer Partnerschaft gehört eben das Kompromisse finden, beste Lösungen ausknobeln, sich arrangieren und ausprobieren… das macht für mich einen großen Teil dieses Konzepts aus. Aber ich mag auch gern neue Impulse, Denkanstöße oder Vorschläge im Hinblick auf mein Leben.

    Ich finde es ganz normal, dass Strukturen, Abläufe, … sich ändern, wenn man z.B. von Single auf Paar umsteigt, von Nicht-Tierhalter auf Hund(e) usw.

    Da fände ich es eher seltsam, wenn man alles genauso weitermachen wollte wie vorher - wozu dann die Veränderung?

    Billieshep

    Fuchshexchen führt selbst zehn Hunde, daher ihr Beispiel mit dieser Zahl. Heißt, würde sie ihre Hunde einfach machen lassen, müsste jedes Gegenüber sich mit zehn Hunden auseinandersetzen.


    Und dein Vergleich mit dem Glas hinkt ganz enorm, denn ein Klein- oder Kleinsthund ist ein Lebewesen, das ebenso ein Recht auf Unversehrtheit hat wie jedes andere.

    Ne blutige Nase, die bei Kontakt durch den Zaun entsteht, ist wohl kaum zu vergleichen mit den Verletzungen, die entstehen, wenn es andersherum im Freilauf abläuft.

    Da wird schon die Erwartungshaltung erzeugt, indem diese Leute direkt panisch werden, wenn ein Hund kommt und die Halter anschreien. Gefühlt jeder zweite Hund ist "reaktiv" (wobei es natürlich auch welche gibt, das bestreite ich gar nicht) und fremde Hunde, egal ob freundlich oder nicht, werden direkt erstmal "geblockt" oder direkt angegangen.

    DAS habe ich hier allerdings im Forum gelernt.

    Ich bin 15 Jahre mit „Junge oder Mädchen?“ sowohl als professionelle Gassigängerin als auch als Hundesitterin und Tierheim-Mitarbeiterin gut gefahren - und dann hab ich hier erfahren, dass Fremdhundekontakte ohne ausführlichste Absprachen das schlimmste sind, und harmlos-neugierige Hunde der Antichrist. 🤪

    Das kommt in Wellen - auch hier wurde laaange auf die ‚nur fünf Minuten Gassi pro Lebensmonat‘-Regel gepocht, und irgendwann wurde das zu ‚nur fünf Minuten Leinen-Gassi pro Lebensmonat‘ und jetzt zu ‚was ein Schwachsinn‘.

    Ist wie mit Kindererziehung, eine Generation lang ist Strenge alles, dann wird alles mit den Kids gemeinsam entschieden… sind halt Trends.

    Die Klugen finden einen Mittelweg.