Unsere autoimmunkranke Katze bekam fünf Jahre lang (von 14 bis 19) alle 4-6 Wochen Kortison, kein Thema.
Beiträge von katzenpfote
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Ich versteh den ganzen Thread nicht mehr.
Das Thema ist doch ‚was tu ich, wenn mir das Hundegeld ausgeht‘
Es gibt nur sehr begrenzte Möglichkeiten, weil tiermedizinische Eingriffe eben Geld kosten.
Und natürlich gibt es für jede dieser Möglichkeiten Szenarien, die sie unmöglich machen. Dann wäre doch die einzig logische Schlussfolgerung, überhaupt keine Tiere mehr zu halten, oder? Denn wie gesagt, zu 100% ausschließen kann keiner irgendwas.
A) Spar was = ist zu schnell weg
B) Leih dir was = musst erstmal wen haben, der dir was leiht
C) Finde jemand anderen, der das Tier behandeln lassen kann = sowas will keiner/ist dem TA gegenüber unfair
D) Lass Einschläfern = geht nicht
E) Solidar-Versicherungsgemeinschaft = nicht gewollt.
Also - im Extremfall ist es hoffnungslos. Bleibt noch Gesetzwidriges in zwei Varianten. Oder wie?
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Wir hatten die Eiszeit schon letzte Woche. Da war die Notaufnahme überlaufen, es wurde ein notfallmäßig eine Messehalle für die Verletzen eingerichtet. Die Teile der Innenstadt mit Kopfsteinpflaster mussten gesperrt werden.
Heute soll es ~ 15 - 20 Grad wärmer werden als gestern ( von -5°C auf 13°C).
Hier kommt die Gefahr deshalb von oben. Das ganze Eis und der Schnee rutschen von den Dächern und Bäumen. Wäre ich vorhin zwei Schritte schneller aus der Tür gelaufen, hätte es mich voll erwischt.
Im Wald sind einige Bäume umgefallen und versperren die Wege. Auf den Straßen liegen auch so manche größeren Äste.
Bist du in Deutschland? Das klingt ja heftig…
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Ja, stimmt - in einem konkreten Fall, im direkten Gespräch mit jemand Betroffenem, würde ich das vermutlich auch so sagen.
Ich hab den Thread hier allerdings als eine theoretische Erörterung zum Thema ‚welche Möglichkeiten gibt’s?‘ verstanden…
Falls das nicht so ist, bitte ich um Entschuldigung bei Betroffenen.
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Gab‘s eigentlich schon ein Bild? 😇
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Vielleicht ist meine Wortwahl wirklich komplett falsch, das täte mir leid, denn ich will wirklich niemanden verletzen. Ich hab die Abgabegebühr für zwei fremde Katzen im Tierheim auch schon mal selbst bezahlt, weil die Besitzerin nicht mal die übrig hatte und ich eben zufällig da war, und das war für alle Beteiligten furchtbar.
Ich verstehe nur nicht, wie man diese Wahrheiten anders darstellen soll - würde diese Entscheidung denn weniger wehtun, wenn ich es „den Dingen ihren natürlichen Lauf lassen“, „eine neue Familie suchen“ oder „schlafen legen“ nenne? Ich frag das ernsthaft, weil ich einfach in schlimmen Zeiten selber ‚drumrumreden‘ schlimmer finde als klare Worte.
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Ich habe ein paar der sehr drastisch genannten Worte tatsächlich gesagt, stimmt. Weil es um drastische Situationen geht und - wie Helfstyna schrieb - schöne Worte nicht helfen.
Die Frage, um die es ging, war doch eingangs:
„Was machen eigentlich Menschen die eine sehr hohe Tierarztrechnung nicht bezahlen können?“
Heißt: „kein(e) Geld/Rücklagen verfügbar, nichts leihbar, keine Ratenzahlung möglich“ ist gesetzt.
Und da bleibt halt:
a) Abgeben (TH, TA, Privatperson, irgendein Verein)
b) Einschläfern
c) Unbehandelt lassen
Es gibt keine weiteren realistischen Alternativen, soweit ich das sehe. Einen dieser Tode muss ich bzw der Hund dann sterben. Klar ist das Kacke. Klar ist das hart. Klar wünsche ich das niemandem. Aber zur Hölle nochmal, manchmal ist das Leben halt scheiße.
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malimuc Tierheime nehmen oft ganz erstaunlich fürchterliche Hunde auf, meiner Erfahrung nach.
Und es ist ja nur eine Möglichkeit von mehreren… Hund krepieren oder unter Leid einfach weiter dahin vegetieren lassen und dabei wie Sterntaler in den Himmel schauen ist ja auch keine Lösung…
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Und, wie schlimm ist es bei euch?
Ich bin gerade auf dem Weg zum Morgengassi zweimal fast hingefallen und auf dem gepflasterten Weg zum Garten (statt Gassi) musste ich mich am Handlauf festhalten, Hund schlitterte auch nur… schade, dass ich keine Schlittschuhe besitze.
Weder Mann noch ich noch bester Freund können zur Arbeit, Streufahrzeug war noch nicht da.