Beiträge von katzenpfote

    Ich finde eigentlich diese Thematik total spannend, je länger ich sie lese.

    Anfangs hatte ich auch ne krasse Abwehrreaktion (in unserem Wohngebiet gibts eh keine seltenen Arten, die Katzen fangen nur ganz selten was, ich leiste Wiedergutmachung durch Vögelfütterung und Bereitstellen von Niststellen, Katzen müssen artgerecht draußen sein usw), aber inzwischen denke ich anders, und ich komme zum Schluss „wenn ich ein Tier nicht artgerecht halten kann, halt ich es halt nicht“.

    Eigentlich ist es egal, ob meine Katzen seltene Tiere oder Tauben jagen, wenn mein Hund morgen anfinge, Wildkaninchen zu töten (sie ist draußen eigentlich immer offline), wär die Trainingshölle los - warum sollte ich das bei meinen Katzen anders sehen?

    Zur Ausgangsfrage:

    Wenn mein Hund mir ne Maus bringen würde, wär mir das nicht anders, als wenn eine meiner Katze es täte. Beides sind Beutegreifer, und das weiß ich.

    Ich habe tatsächlich sogar öfter Caniden Vögel fangen sehen(!) als Katzen - daher hätte ich damit kein besonderes Problem.

    Ich muss für mich zu dem aktuellen Thread-Thema sagen, dass sich meine Katzenhalterzeit dem Ende zuneigt (vorerst😁). Unsere zwei verbliebenen sind topfitte 13, aber wir haben schon entschieden, jetzt keine neuen mehr dazu zu holen. Ich bin aber - auch über‘s DF - nachdenklich in Bezug auf Freigang geworden. Da ich aber reine Wohnungshaltung aber nicht will, läufts wohl eher auf ‚keine Katze mehr‘ oder darauf hinaus, dass ich weiter die 17+ Tiere aus dem TH mitnehme, die ja meistens nur noch gaaanz kurz rausgehen um sich besonnen zu lassen….

    Wir hatten nur einmal eine recht junge Ratte als Beute, bei zwischenzeitlich bis zu fünf Freigängern in 15 Jahren.

    Aber was wir mal hatten, war eine Schermaus, ein Riesenvieh, das auf einmal tot auf dem Wohnzimmerteppich lag. Hab mich halb zu Tode erschreckt… da die aber keine Verletzungen hatte, war sie vielleicht eher Fund- als Beutestück.

    Dass Katzen aber wegen der Wehrhaftigkeit nur in Ausnahmen Ratten jagen, hab ich auch schon mehrfach gehört.

    Ja zwischen einer unausgelasten Katze und einer ausgelasteten Katze bestehen im Auftreten Unterschiede.

    Ich kann mir ehrlichgesagt nicht vorstellen, dass Freilauf-Katzen nicht ausgelastet sind und deshalb so sind :???:

    Es sind halt Katzen. Die machen, was Katzen machen. Hunde würden sich genauso verhalten, wenn so eine Haltung wie bei Katzen üblich wäre.

    Denke ich auch. Zumal, Flauschig, du ja auch zwischen fremdbeschäftigten Drinnenkatzen und nicht-fremdbeschäftigten Draußenkatzen gemacht hast.

    Denn mal ehrlich die meisten Freigänger die kenne führen ein tausendmal traurigers Leben.

    Die Halter beschäftigen sich null mit den Katzen, Katzen hocken lange vor der Tür oder Fenster bis mal rein können.

    Katzen die vergessen werden oder gar über den Urlaub rausgeschmissen werden.

    Es ist für mich kein Wunder, warum Katzen draußen so auftreten.

    „So auftreten“? Klingt ja, als wären Katzen sowas wie gelangweilte Teenager, die Omas auf der Straße die Handtasche klauen.

    Katzen verhalten sich draußen halt wie Katzen, fertig.

    Ob man das gut findet, ist ne andere Nummer.

    Wieso muss man für Hunde Steuern zahlen, für Katzen nicht? Auch so eine Sache. Verbinde die Freikatzenhaltung mit einer Steuer und die Zahl derer würde sich ganz schnell minimieren. Nur wer soll's kontrollieren?

    Diese Frage stelle ich mir seit Jahren.

    Eine kurze Google-Suche liefert das hier:

    Warum muss man für Hunde Steuern zahlen - für Katzen aber nicht?
    Hunde- und Katzenbesitzer streiten sich regelmäßig über die Frage, warum Hunde besteuert werden, Katzen aber nicht. Es gibt verschiedene Gründe, warum in…
    www.finanzen.net

    Über das Groß-Klein hinaus sehe ich als erhebliches Problem, dass viele der eierlosen Spacken dann recht schnell mit z.B. Kangals versehen haben, die mE wesentlich schwieriger zu führen sind (mental) und noch viel schwieriger zu halten (körperlich).

    GilianCo

    Das mag vor 20 Jahren so gewesen sein, und um die Hunde tut‘s mir heute auch leid, aber nicht zu vergessen ist hier (heute!) auch wieder die Verantwortung der Halter, die sich illegal so einen Hund anschaffen und sich dann wundern, dass er eingezogen wird, weil sie sich vorher nicht informieren.

    Ich habs jetzt mal grob überflogen, steht da was zum Wald speziell, dass ich überlesen habe? Ich hab jetzt nur das gesehen:

    When looking at the whole life cycle, the impact caused by the production of plastic bags is comparably small. In this study, the calculation assumed two bags per day, hence, rather overestimated the real number of bags needed to collect the feces, only one impact category was affected by more than 8%. Waste collection and waste incineration only have visible impacts in the categories of climate change and water depletion.

    (…)

    However, the impact of feces can reduced if feces would be collected and disposed of properly. The scenario analyses of different pick-up rates showed that collecting the feces, hence decreasing direct emissions, would lead to significant decreases in the categories of freshwater ecotoxicity and freshwater eutrophication.

    Allerdings ergibt die Studie ja auch, dass das Futter (inkl Herstellung, Transport usw) den größten Teil des hündischen Einflusses ausmacht.

    Ich hebe neben Wegen auf, und wenn wir mal in dichter besiedelten bzw touristischen Gegenden unterwegs sind, wo ich dann auch annehme, dass x Hunde da machen.

    In Gebüsche krieche ich nicht, und in unserem Heimatwald bin ich sogar mal von unserem Förster angesprochen worden, warum ich das denn aufhebe - Plastiktüte blöd, der Rest baut sich ab.

    Allerdings ist es auch so, dass ich an 14 von 15 Tagen in unserem Wald höchstens zwei Hunde treffe (keine Übertreibung) und dann ist mir die Vermeidung von unrecyclebarem Müll wichtiger. Unser Wald ist zum Großteil voll bewirtschaftet, da richten die Holzlaster und Harvester vermutlich mehr Schaden an als die Haufen meines Hundes.

    Verantwortungsvollerweise lass ich meinen Hund aber z.B. innerhalb von Wohngebieten de facto nirgends hinpinkeln, nur auf die Bahnhofsbrachen oder auf die hinteren Randstreifen von Supermärkten, also da, wo eh niemand parkt.